Herrmann und Aiwanger erschüttert

Nach Anschlag in Magdeburg: Polizei und Behörden in ganz Bayern reagieren

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Die bayerische Polizei reagiert auf den Anschlag in Magdeburg: Die Sicherheitsvorkehrungen auf den Weihnachtsmärkten werden nochmals verstärkt. Doch konkrete Gefährdungen liegen nicht vor.

Im Zuge der tragischen Vorfälle in Magdeburg intensiviert die Polizei in Bayern ihre Sicherheitsmaßnahmen auf den Weihnachts- und Adventsmärkten. „Aufsetzend auf die bereits jetzt schon bestehenden Sicherheitskonzepte verstärken wir nochmals den Schutz der Weihnachtsmärkte und erhöhen lageangepasst die Polizeipräsenz“, erklärte Innenminister Joachim Herrmann.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lässt die Polizeipräsenz auf den Weihnachtsmärkten im Freistaat deutlich verstärken nach Magdeburg.

Keine Anzeichen für spezifische Bedrohung auf Bayerns Weihnachtsmärkten nach Magdeburg

Trotz des Anschlags in Magdeburg gebe es aktuell keine Anzeichen für spezifische Bedrohungen der Weihnachtsmärkte in Bayern. Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen wurden bereits vor Beginn auf vielen bayerischen Weihnachtsmärkten umgesetzt, einschließlich eines Messerverbots. Der Nürnberger Christkindlesmarkt, einer der weltweit renommiertesten Weihnachtsmärkte, findet in Bayern statt.

Genauso melden Städte und Präsidien in ganz Bayern eine erhöhte Alarmbereitschaft. Allerorts werden die Streifen verstärkt. Die Ordnungsbehörden überprüfen und aktualisieren die fest installierten Sicherheitsmittel. In München meldet sich OB Dieter Reiter persönlich zu Wort.

Nach Anschlag: Sicherheitsbehörden sind äußert wachsam

Die Sicherheit der Bürger steht laut Herrmann an erster Stelle. Die Sicherheitsbehörden seien äußerst wachsam und gehen jedem Hinweis gründlich nach. Zur Beurteilung der Bedrohungslage stünden die Polizei und der Verfassungsschutz in Bayern in ständigem und engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und insbesondere auch mit Sachsen-Anhalt.

„Taten treffen das Herz unserer Gesellschaft“ – Herrmann erschüttert

„Die schrecklichen Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg erschüttern uns zutiefst. In Gedanken sind wir bei den Opfern, ihren Familien und allen, die von diesem grausamen Anschlag betroffen sind. Solche Taten treffen das Herz unserer Gesellschaft“, äußerte der CSU-Politiker.

Aiwanger: „Schwarzer Tag für die offene Gesellschaft in Deutschland“

Der Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bezeichnete den Freitag als „schwarzen Tag für die offene, liberale Gesellschaft in Deutschland“. Es sei von größter Bedeutung, solche Gewaltakte zu kontrollieren und zu unterbinden.

Auch das Bundesland Hessen erhöht die Alarmbereitschaft auf seinen Weihnachtsmärkten.

Rubriklistenbild: © Imago

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