Baumkirchen Mitte

Wohnungen seit 2018 fertig - aber Grünflächen verzögern sich: CSU fordert „maximalen Druck auf Bauherren“

+
Die Grünflächen im Neubaugebiet hätten längst hergerichtet sein sollen, schimpft die CSU.
  • schließen

Die Grünflächen im Quartier „Baumkirchen Mitte“ sollen hergerichtet werden. Das fordert die CSU. Die Flächen liegen seit Jahren brach.

München - Die Stadt soll die Grünflächen im Quartier „Baumkirchen Mitte“ herrichten und den Anwohnern als qualitativ hochwertige Freizeit- und Erholungsflächen zur Verfügung stellen. Das fordert die CSU.

Grünflächen im Quartier „Baumkirchen Mitte“: „Seit Jahren eine Brache und Baustelle“

Die Umstrukturierung des ehemaligen Bahnbetriebswerks an der Baumkirchner Straße in Berg am Laim ist nahezu abgeschlossen: Auf dem 13 Hektar großen Areal ist ein neues Stadtquartier mit etwa 560 Wohnungen und 654 Arbeitsplätzen entstanden. Allerdings fehlt laut CSU noch ein letzter Bauabschnitt. Mit dessen Fertigstellung sei nicht vor Ende 2026 zu rechnen. Die Stadträte fordern daher, dass eine weitere Verlängerung der Realisierungsfrist für die öffentlichen Grünflächen nicht erlaubt werden solle, zumal der Investor zugesagt hatte, die Areale Winter 2019/Frühjahr 2020 herzurichten.

„Die Grünanlagen von Baumkirchen Mitte sind seit Jahren eine Brache und Baustelle“, schimpft beispielsweise CSU-Stadtrat Fabian Ewald. „Die letzten Wohnungen sind 2018 fertig geworden, aber bis heute können die Menschen die Anlagen nicht zur Erholung und Freizeit nutzen.“

Grünflächen „Baumkirchen Mitte“: CSU-Stadtrat Fabian Ewald fordert maximalen Druck auf Bauherren

Die Aufenthaltsflächen für Jugendliche und der provisorische Kinderspielplatz auf den Flächen, die nicht vom letzten Bauabschnitt betroffen sind, seien trotz mehrfacher Zusagen immer noch weit von einer Fertigstellung entfernt, der Geh- und Radweg sei noch immer unfertig und gesperrt.

„Im Gleispark wuchern inzwischen Gehwege und Sitzbänke zu, Mülleimer und Schilder sind kaputt. Hier muss endlich etwas passieren. Wir fordern die Stadt auf, maximalen Druck auf die Bauherren auszuüben.“

Kommentare