- VonPeter Herrmannschließen
Der Geschäftsführer des Kinder- und Jugendfördervereins, Fritz Meixner, legte eine umfassende Jahresbilanz vor. Mit dabei Angebote wie Arbeitsstellen.
Wolfratshausen – Mit zahlreichen Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten stärkt der Kinder- und Jugendförderverein (KJFV) seit dem Jahr 1994 die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. In der jüngsten Kulturausschusssitzung gab Geschäftsführer Fritz Meixner einen Überblick über das Leistungsspektrum des Fachbereichs Jugend im vergangenen Jahr.
Vorreiter in der Jugendarbeit: Fritz Meixner zeigt, was der Kinder- und Jugendförderverein kann
Aufgrund stetig wachsender Fallzahlen in der Sozialarbeit an Schulen verzeichnete Meixner mehr Überstunden bei den Beschäftigten des KJFV. „Im Fachbereich Jugend verteilen sich neun Mitarbeiter auf 5,7 Planstellen“, rechnete der Geschäftsführer vor. Mit 107 Beschäftigten auf insgesamt 56 Vollzeitstellen sei der Verein ein regionales, mittelständisches Unternehmen.
Wichtiger Anlaufpunkt für Heranwachsende bleibt das Jugendhaus La Vida, das mittlerweile auch von Mädchen immer öfter aufgesucht werde. Dank der finanziellen Unterstützung des Landkreises konnte in Kooperation mit dem TSV Wolfratshausen das neue Angebot „Zirkuswelt“ erfolgreich etabliert werden. Gute Erfahrungen machte Meixner zudem mit dem Begegnungstreff für alleinerziehende Eltern, das der Landkreis und der SZ-Adventskalender finanziell förderten.
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Vor große Herausforderungen stellte den KJFV die Integration von ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die mittlerweile viele Betreuungsangebote nutzen. Leicht rückläufig war dagegen die Resonanz auf Ferienpassangebote. 2022 buchten 957 Teilnehmer insgesamt 2288 Kurse – im Vorjahr waren es noch 2725. Gut angenommen werde laut Meixner der von der Roll Active Initiative (R.A.I.) sanierte Skaterpark in Waldram.
KJFV Wolfratshausen: Ein „Vorreiter“ im ganzen Landkreis
Gefordert ist der KJFV als Kooperationspartner der im September 2022 eingeführten „Offene Ganztagsschule“ an der Mittelschule. „Die hohe Konstanz und Fachlichkeit im Bereich Jugendsozialarbeit an Schulen ist und bleibt ein Qualitätskriterium im Leistungsportfolio des Kinder- und Jugendfördervereins“, stellte Meixner fest. Umso mehr freuten sich die Mitarbeiter über die Wirtschaftspreis-Anerkennungsauszeichnung des Landkreises im Vorjahr.
Die Mitglieder des Jugend- und Kulturausschusses nahmen den 72-seitigen Jahresbericht wohlwollend zur Kenntnis. „Der Kinder- und Jugendförderverein ist im Verhältnis zur Größe der Stadt einer der allumfassendsten Organisationen“, stellte Jugendreferentin Jennifer Layton (Grüne) anerkennend fest. Bürgermeister Klaus Heilinglechner bescheinigte dem Verein eine „Vorreiterrolle“ im Landkreis.
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