Ein großes Bauprojekt nimmt Gestalt an: Der Georg-Kronawitter-Platz in München wird nach den Plänen der Star-Architekten Foster + Partners umgebaut.
München – Grau ist bald Geschichte, jetzt kommt neuer Glanz in die Innenstadt! Am Georg-Kronawitter-Platz nicht weit entfernt vom Marienplatz geht es voran mit einem richtig großen Bauprojekt. Die Stadt und die Inka Unternehmensgruppe setzen den Masterplan der Star-Architekten Foster + Partners gemeinsam fort. Damit kann das Projekt Wirklichkeit werden, obwohl sich zuletzt die Hirmer- und Hammer-Gruppe aus dem Projekt zurückgezogen hatten.
Georg-Kronawitter-Platz in München: „Für uns ist das Projekt seit elf Jahren eine Herzensangelegenheit“
Beraten wird Inka von Accumulata (bekannt auch für das Projekt „The Verse“ am Hauptbahnhof). Alle Parteien befänden sich in konstruktiven Gesprächen zu den Details, heißt es. Ziel soll es sein, die Flächen rund ums alte Hirmer-Parkhaus (auch bekannt als Sattler-Platz) in ein lebendiges Vorzeigeprojekt zu verwandeln – mit einem Hain neuer Bäume und viel urbaner Lebensqualität für alle Münchner.
„Für uns ist das Projekt seit nunmehr über elf Jahren eine Herzensangelegenheit“, sagt Dr. Nicole Inselkammer von der Inka Unternehmensgruppe. „Daher sind wir froh, dass wir gemeinsam mit der Stadt konstruktiv über die nächsten Schritte sprechen.“ Auch wenn sich die Rahmenbedingungen verändert hätten. „Gerade in solchen Zeiten braucht München positive Impulse für die Zukunft der Innenstadt.“
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Georg-Kronawitter-Platz in München: Geplant ist ein neuer Platz mit Bänken und 50 Bäumen
Auch die Stadt bleibt zuversichtlich. „Dieses Projekt hat für die Attraktivität der Innenstadt große Bedeutung“, betont Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD). „Ich bin der Inka Unternehmensgruppe dankbar, dass sie sich für dieses Projekt weiter engagiert. Die Gespräche zu den Details verlaufen sehr konstruktiv. Ich bin zuversichtlich, dass am Ende eine gute Lösung steht.“
Fosters bereits bekannter Masterplan bleibt als Grundlage für das Projekt bestehen. Vorgesehen sind Gebäude mit Gewerbe, aber auch Wohnungen. Und: Aus dem bislang versiegelten Platz soll ein begrünter Aufenthaltsort mit Schatten und Sitzgelegenheiten entstehen. 50 neue Bäume werden gepflanzt. Am Färbergraben und der Fürstenfelder Straße entsteht ein neues Stück Fußgängerzone. Die Wege zwischen Hofstatt und Kaufinger-Tor-Passage werden durch den neuen Platz aufgewertet und schaffen eine direkte Verbindung zwischen Sendlinger- und Kaufingerstraße.
Die Landeshauptstadt hatte vorausschauend den Pachtvertrag fürs Hirmer-Parkhaus nur um ein Jahr bis Ende 2026 verlängert. Bedeutet: Mit dem Abriss des alten Gebäudes könnte es bereits 2027 losgehen. Ab dann ist das Grau Geschichte.