VonGabi Wernerschließen
Das Gymnasium Tegernsee braucht dringend eine Generalsanierung. Dafür macht der Landkreis jetzt Geld locker. Das drängendste Problem wurde bereits in Angriff genommen: die Sanierung der stillen Örtchen.
Tegernsee – Eine große Summe – nämlich rund 5,3 Millionen Euro – steckt der Landkreis laut Haushaltsplan bis 2022 in die Sanierung des Tegernseer Gymnasiums. „An vielen Fronten ist lange nichts mehr passiert“, weiß Direktor Werner Oberholzner. Die drängendste Maßnahme für die Schulfamilie betrifft dabei die alten Toiletten: Nachdem ein Teil der stillen Örtchen bereits im vergangenen Sommer erneuert worden war, sind nun die verbliebenen Anlagen dran.
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„Das war ein ganz großer Wunsch der Schüler, den ich auch von Herzen vestehen kann“, sagt Oberholzner mit Blick auf die Sanierung der WC-Anlagen. Der kleinere Anteil auf der Nordseite des Gymnasiums ist inzwischen erledigt. „Das ist wirklich schön geworden“, sagt der Schulleiter über die neuen Toiletten. Im Sommer 2019 sollen nun alle weiteren WCs der Schule folgen. Das ist laut Oberholzner der weitaus größere Brocken. Die Anlagen im südlichen Bereich des Gymnasiums ziehen sich über vier Stockwerke. Darunter ist auch die Toilette bei der Aula. „Für diese Maßnahme wird es höchste Zeit“, erklärt der Direktor. Geplant war sie schon länger, allerdings sei zuletzt die Brandschutzertüchtigung des alten Gemäuers dazwischen gekommen.
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Neben der Erneuerung der Toiletten plant der Kreis unter anderem auch die Sanierung des Dachstuhls, der Elektroinstallationen, der Fußbodenheizung und der Fenster. Dies sei freilich notwendig fürs Gebäude, Schüler und Lehrer würden von diesen Maßnahmen allerdings kaum etwas merken, meint Oberholzner. Er hofft, dass bei all den Investitionen auch noch Raum bleibt für kleinere Verbesserungen. So wünscht sich der Schulleiter zum Beispiel, dass die Glasfront in Richtung Innenhof mit einer Wärmedämmung ausgestattet wird.
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Die Toiletten jedenfalls werden nach den Worten Oberholzners „eine Riesenbaumaßnahme“. „Dazu brauchen wir auf alle Fälle die Sommerferien.“
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