Gemeinderat

Radwegbau in die Jachenau soll zügig voranschreiten

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„Das Thema hat weiterhin Priorität“: Zu dieser Klarstellung zum Thema Radwegbau sah sich der Jachenauer Bürgermeister Georg Riesch in der jüngsten Gemeinderatssitzung veranlasst.

Jachenau – Gegenüber dem Tölzer Kurier hatte Martin Herda vom Staatlichen Bauamt Weilheim kürzlich erklärt, dass der erste Bauabschnitt des Radwegs zwischen Lenggries und der Jachenau heuer fertiggestellt werden soll. Beim zweiten Bauabschnitt zwischen Niggeln und Schule habe die Gemeinde allerdings den Grunderwerb und die Planung noch nicht ganz abgeschlossen. Der Bau werde heuer „auf keinen Fall“ begonnen.

Dem möglichen Eindruck, dass die Radwegplanung schleppend vorangehe, wollte Riesch entgegentreten. „Planung und Grunderwerb sind fast abgeschlossen“, betonte er. Dass der zweite Bauabschnitt noch heuer angefangen werden kann, wäre zwar „etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt“, räumte Riesch ein. „Aber von unserer Seite ist so weit alles abgeschlossen, dass zügig gebaut werden kann.“ Gerade am selben Tag habe er noch eine Besprechung mit dem Wasserwirtschaftsamt gehabt, und zusammen mit dem Radwegaussschuss oder dem Gesamtgemeinderat wolle er in dem kommenden Tagen, „die letzten unstimmigen Punkte klären“, so Riesch. Es sei Ziel, „die Planung zeitnah einzureichen“.

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Wie berichtet sind die Gemeinden Lenggries und Jachenau für Grunderwerb und Planung des Radwegs zuständig, der Freistaat baut. Was letzteres betrifft, setzt Riesch auf das Wort der damaligen Bauministerin Ilse Aigner. Sie habe beim ersten Spatenstich zugesichert, „dass die Mittel zur Verfügung stehen und zügig durchgebaut werden kann“. 

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Rubriklistenbild: © dpa-tmn / Tobias Hase

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