Gemeinderat berät

Das sind die Ziele für die Heilbrunner Dorfmitte

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Die Vorstellungen für die Ortsmitte von Bad Heilbrunn sind im sogenannten „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept“ festgeschrieben.
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Einige Jahre hatte sich der Bad Heilbrunner Gemeinderat mit dem sogenannten „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept“ für die neu zu gestaltende Dorfmitte beschäftigt. Jetzt stand es im „Ferienausschuss“ der Gemeinde zur Bewilligung an.

Bad Heilbrunn - Das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzerpt“ (ISEK) beinhaltet eine Zusammenfassung der in den Jahren 2014 bis heute erstellten Untersuchungen im Zuge der Ortsentwicklung. Ferner sind in das ISEK die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zur Ortsmittengestaltung der vergangenen Jahre mit eingeflossen.

Ortsentwicklungsziele als Fördervorraussetzung von der Regierung von Oberbayern 

Die Zusammenfassung der Ortsentwicklungs-Ziele in diesem „ISEK“ werde auch als Fördervoraussetzung von der Regierung von Oberbayern gefordert, wie Andreas Mascher, Geschäftsleitender Beamter im Heilbrunner Rathaus, erläuterte. „Freilich wird mit dem Konzept lediglich der große Rahmen des Gesamtprojekts vorgegeben“, betonte der Beamte mehrfach. Irgendwelche Details würden darin nicht festgelegt. Die müssten dann von Fall zu Fall erst noch entschieden werden.

Projekt mehrheitlich genehmigt - zwei Gegenstimmen 

Doch Norbert Deppisch (Grüne) und Konrad Specker (FW) stellten sich quer. Sie wollten dem bereits gewählten neuen Gemeinderat keine weit in die Zukunft reichenden Vorgaben machen. „Was spricht dagegen, dass wir das lediglich um einen Monat vertagen und dann den neuen Gemeinderat entscheiden lassen?“, fragte der Grünen-Gemeinderat. „Prinzipiell nichts“, so Bürgermeister Thomas Gründl (CSU), „aber da es mehrere Jahre gedauert hat, ehe das Papier, so wie es jetzt vorliegt, fertiggestellt war“, sei nicht zu erwarten, dass sich die neuen Gemeinderäte innerhalb weniger Wochen in die komplexe Materie sachgerecht einlesen könnten. Da der Rathauschef das Ganze aber nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben wollte, stellte er das ISEK zur Abstimmung. Gegen die Stimmen von Deppisch und Specker wurde es letztlich mehrheitlich genehmigt.  

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