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Eine Sturmflut kündigt sich an Niedersachsens Küste an. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Orkanböen. Eine BSH-Sprecherin erklärt die Lage.
Update vom 21. Dezember, 10.55 Uhr: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat für den Freitagvormittag für Elbe, Weser und Ems in Norddeutschland schwere Sturmfluten vorhergesagt. In den Flüssen werden die Wasserstände zwischen 8 und 12 Uhr voraussichtlich auf mehr als 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen, teilte das BSH am Donnerstag mit. Eine schwere Sturmflut gilt ab einem Wasserstand von 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser. Betroffen sind Hamburg, Bremen und Niedersachsen.
Eine amtliche Warnung vor einer schweren Sturmflut ist das jedoch noch nicht, sagte Jennifer Brauch von den BSH-Vorhersagediensten für Nord- und Ostsee dazu. Die werde erst gegen Mitternacht herausgegeben, wenn die für Donnerstagabend erwartete Sturmflut durch ist, vor der bereits gewarnt wird.
Diese für die Nordseeküsten und die Flüsse erwartete Sturmflut am Donnerstagabend hat indes auch das Potenzial, auf das Niveau einer schweren Sturmflut zu steigen. „Wir sehen mittlerweile die Tendenz, dass es am Donnerstagabend zu einer schweren Sturmflut kommen kann“, sagte Brauch weiter. Genaueres werde die Vorhersage am Mittag zeigen. Sollte der Wind stark bleiben, könne es eine schwere Sturmflut werden.
Sturmflut-Gefahr in Niedersachsen: Expertin schätzt Lage ein
Erstmeldung vom 20. Dezember: Bremen/Hamburg – Am Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst eine Sturmflut an der Küste von Niedersachsen und Bremen. Der Fokus liegt dabei auf den Gebieten um Weser und Elbe, so eine Sprecherin des Bundesamtes für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg am Mittwoch. In Bremen und Elsfleth an der Weser wird erwartet, dass am Donnerstagabend die Sturmflutgrenze von 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erreicht wird. Das Hochwasser am Mittwochabend wird voraussichtlich noch kein Sturmflutniveau erreichen.
Am Freitagmorgen wird erwartet, dass die Wasserstände laut BSH-Prognose Sturmflutniveau erreichen. Dann könnten auch Orte wie Cuxhaven, die Ostfriesischen Inseln Borkum und Norderney sowie Emden und Papenburg an der Ems betroffen sein. Die Behörde erwarten, dass die Wasserstände allgemein höher sein werden als am Donnerstagabend. Ob die Schwelle einer schweren Sturmflut von 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erreicht wird, ist laut der BSH-Sprecherin noch nicht absehbar. „Die Lage entwickelt sich noch“, sagte sie.
Sturmflut-Gefahr an Weser und Elbe: Vorsicht vor den großen Flüssen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für Donnerstag an den Küsten vor schweren bis orkanartigen Sturmböen der Stärken zehn und elf. Es wird Regen und vereinzelt auch Gewitter erwartet. In der Nacht zu Freitag könnte der Regen mit Graupel und Schnee vermischt sein. Der DWD prognostiziert für Freitag weitere Regen- und Schneeschauer sowie Sturmböen. An den Küsten bleibt es stürmisch, teilweise mit orkanartigen Böen.
Die Deutsche Bahn hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass der Fährverkehr von und zur ostfriesischen Insel Wangerooge am Freitag komplett eingestellt wird. Die Bahn betreibt den Fährverkehr über eine Tochtergesellschaft. Ab Donnerstagnachmittag sollen Abfahrten vom ostfriesischen Harlesiel und von Wangerooge gestrichen werden. Auch die Insel Langeoog kündigte mögliche Fährausfälle für Donnerstag und Freitag an.
Hinweis: Der Redakteur Fabian Raddatz hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
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