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Messerangriff in Hamburg: Brisante Details über Tatverdächtige aufgetaucht

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Die Ermittlungen nach der Attacke im Hamburger Hauptbahnhof laufen. Die Polizei nennt den aktuellen Stand zum Motiv und zur mutmaßlichen Täterin. Der News-Ticker.

Update vom 26. Mai, 13.49 Uhr: Nach dem Angriff mit einem Messer im Hamburger Hauptbahnhof bringen Polizeigewerkschafter ihre Unzufriedenheit über den unzureichenden Informationsaustausch bei psychisch beeinträchtigten Personen zum Ausdruck. Die mutmaßliche Angreiferin war den Behörden laut Medienberichten bereits zuvor bekannt, verließ eine psychiatrische Klinik demnach nur einen Tag vor der Attacke.

Die Einsatzkräfte müssten täglich mit Menschen wie der Verdächtigen umgehen, „aber können doch nicht wirklich etwas tun“, betont Andreas Schmidt von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einem Interview mit Zeit online. „Es gibt keinen Austausch dazu, welche Geschichte und Krankheit zur Person gehört. Der Datenschutz steht da im Weg“, wird ein weiterer Beamter zitiert.

Im Berufsalltag kontaktieren die Beamten gewöhnlich den sozialpsychiatrischen Dienst, doch auch der Amtsarzt kann die betreffenden Personen nicht immer unmittelbar gegen ihren Willen in eine Einrichtung überführen. Zusätzlich müsste dafür eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung nachweisbar sein. „Es macht uns regelmäßig fassungslos, wen wir aus dem Gewahrsam entlassen müssen“, erklärt Schmidt die Machtlosigkeit der Polizei. „Wir wissen, dass diese Menschen schwer krank und aggressiv sind.“

Mutmaßliche Hamburg-Täterin am Tag vor Messerangriff aus Klinik entlassen

Update vom 25. Mai, 16.05 Uhr: Nach dem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof kommen immer mehr Erkenntnisse zur Vorgeschichte der Verdächtigen ans Licht. Wie ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums bestätigte, wurde die Frau am Tag vor der Attacke aus einer Psychiatrie im Landkreis Cuxhaven entlassen. Dort war sie zuvor behandelt worden. 

Nach Auskunft der Klinik gab es zum Zeitpunkt der Entlassung keinen medizinischen Befund, der eine weitere Unterbringung gerechtfertigt hätte. Über ihre Krankheit macht das Ministerium zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und wegen der ärztlichen Schweigepflicht keine weiteren Angaben. 

Update vom 25. Mai, 11.53 Uhr: Die mutmaßliche Täterin des Messerangriffs am Hamburger Hauptbahnhof hat die Tathandlung vor dem Haftrichter eingeräumt. Das teilte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg auf Anfrage der dpa mit. Die 39-Jährige war am Freitagabend festgenommen worden, nachdem sie am Bahnsteig wahllos um sich gestochen haben soll. Ein Haftrichter hatte die Unterbringung der Verdächtigen in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. Bei dem Angriff wurden laut Polizei 18 Menschen verletzt.

Messerangriff in Hamburg: Polizei reagiert mit Großaktion

Update vom 25. Mai, 8.16 Uhr: Am frühen Samstagabend, einen Tag nach der Messerattacke, startete die Polizei eine große Kontrollaktion am Hamburger Hauptbahnhof. Mehr als 100 Einsatzkräfte überprüften laut Medienberichten die Einhaltung der Waffenverbotszone. Die Kontrolle hielt bis in die Nacht an, eine Bilanz soll im Laufe des Sonntags veröffentlicht werden. Die Polizei zeigt Präsenz.

Aufgehalten wurde die mutmaßlich psychisch gestörte 39-Jährige am Freitag von einem Passanten. Als die allermeisten Beistehenden wegrannten, handelte ein 19-Jähriger anders. „Ich habe mich entschieden, in die andere Richtung zu rennen und die Frau zu stoppen“, berichtet Muhammad Al Muhammad dem Spiegel. Der 19-Jährige war nach eigenen Angaben im September 2022 aus einem Vorort von Aleppo als Geflüchteter nach Deutschland gekommen, am Freitagabend wurde er in Hamburg zum Helden.

Ein anderer Mann, ein Tschetschene, soll der Frau ins Knie getreten haben, der 19-Jährige hielt sie dann am Boden fest. Zwei Minuten später kam die Quattro-Streife und nahm sie fest. „Die Polizei hat sich bei mir bedankt und hat mir einen Cappuccino ausgegeben. Das hat mich sehr gefreut“, sagt Al Muhammad.

Update vom 24. Mai, 17.40 Uhr: Bei der Messerattacke am Hauptbahnhof wurden 18 Menschen verletzt. Im Unterbringungsbefehl des Haftrichters ist jedoch von Körperverletzung in 15 Fällen die Rede. Das liegt daran, dass „der Unterbringungsbefehl sich nur auf die Personen bezieht, die unmittelbar mit dem Messer verletzt wurden und dadurch Schnitt- oder Stichverletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben“, so die Polizei in einer Mitteilung. Die übrigen erlitten andere Verletzungen, „beispielsweise durch einen Sturz oder Schock“. 

Inzwischen gebe es „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“, so die Polizei weiter. Auch zum Hintergrund der Tatverdächtigen sind nun weitere Informationen bekannt geworden. Laut einem Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums soll die 39-Jährige offenbar gebürtig aus Niedersachsen kommen. Nach aktuellem Kenntnisstand soll sie derzeit allerdings keinen festen Wohnsitz haben.

Tatverdächtige wird Haftrichter vorgeführt – Unterbringung angeordnet

Update vom 24. Mai, 17.14 Uhr: Die 39-jährige mutmaßliche Täterin ist heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser hat eine Unterbringung in einer Klinik angeordnet. Wie die Polizei mitteilte, lautete der Unterbringungsbefehl auf versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in 15 Fällen.

Update vom 24. Mai, 16.40 Uhr: Die mutmaßliche Angreiferin vom Hamburger Hauptbahnhof befand sich nach Informationen der Bild-Zeitung bis kurz vor der Tat in psychiatrischer Behandlung. Erst einen Tag vor dem Messerangriff, bei dem 18 Personen verletzt wurden, sei die 39-Jährige aus der Klinik entlassen worden. Die deutsche Staatsangehörige, die offenbar an paranoider Schizophrenie leidet, war demnach schon mehrfach aufgrund ihrer psychischen Erkrankung in Behandlung und den Behörden bereits bekannt, so die Bild weiter. Ein Haftrichter soll am Samstag über einen möglichen Unterbringungsbefehl für die Frau entscheiden.

Update vom 24. Mai, 16.30 Uhr: Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof wurden laut Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher bereits einige der Verletzten aus den Krankenhäusern entlassen. Der SPD-Politiker teilte dies auf der Plattform X mit. „Das ist eine große Erleichterung. Ich hoffe, dass sie sich gut erholen, und wünsche ihnen und ihren Angehörigen viel Kraft“, schrieb Tschentscher.

Tschentscher gab zunächst keine konkrete Anzahl der entlassenen Verletzten an. Bei dem Messerangriff vom Freitag wurden nach Polizeiangaben insgesamt 18 Personen verletzt. Die Polizei gab bereits am Mittag bekannt, dass sich die vier lebensgefährlich verletzten Opfer inzwischen alle in einem stabilisierten Zustand befinden.

Update vom 24. Mai, 15.15 Uhr: Vier Menschen schweben weiterhin in Lebensgefahr. Der Zugverkehr am Hamburger Hauptbahnhof läuft seit heute Morgen wieder normal, nachdem es gestern Abend zu erheblichen Beeinträchtigungen im Fern- und Nahverkehr gekommen war. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit Zeugenaussagen und Videomaterial aus.

Update vom 24. Mai, 11.50 Uhr: Die Polizei Hamburg hat nun weitere Details zu dem schweren Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof veröffentlicht. Nach aktuellen Ermittlungen soll eine 39-jährige deutsche Staatsbürgerin zunächst auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs mit einem Messer hantiert haben, bevor sie auf dem Bahnsteig der Gleise 13/14 wartende Reisende attackierte.

„Durch das sehr schnelle Eingreifen zweier Passanten, die sich auf dem Bahnsteig befanden, sowie der Einsatzkräfte (“Quattro-Streife“) konnte der Angriff unterbrochen und die Frau umgehend festgenommen werden“, schreibt die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Die genaue Rekonstruktion dauere noch an, heißt es weiter.

Bei dem Angriff wurden insgesamt 18 Personen im Alter zwischen 19 und 85 Jahren verletzt. Sieben Personen erlitten leichte Verletzungen, sieben weitere wurden schwer verletzt. Vier Menschen – eine 24-jährige Frau, ein 24-jähriger Mann, eine 52-jährige sowie eine 85-jährige Frau – wurden lebensgefährlich verletzt, befinden sich nach Angaben der Polizei inzwischen aber in einem stabilisierten Zustand.

„Konkrete Hinweise auf psychische Erkrankung“ – Polizei mit Update zu Tatverdächtiger

Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Tat. Vielmehr bestehen laut Polizei „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“. Die Frau soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, der über den Erlass eines Unterbringungsbefehls gemäß § 126a StPO entscheiden wird. Das bedeutet die einstweilige Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt.

Weiters heißt es seitens Polizei, dass es derzeit keine Hinweise darauf gebe, dass die Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand.

Am Tag nach der Messerattacke werden nun Forderungen nach mehr und besserer Überwachung laut.

Vorsitzender von Polizeigewerkschaft findet nach Messerattacke in Hamburg klare Worte

Update vom 24. Mai, 10.40 Uhr: Nach dem Messerangriff fordert der Vorsitzende der Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Andreas Roßkopf, ein Umdenken. „Solche Attentate sind leider nie hundertprozentig zu verhindern“, sagte er nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts. Allerdings bedürfe es jetzt dringend flächendeckender Kontrollmöglichkeiten an Bahnhöfen für die Bundespolizei. Er sprach sich auch für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) aus. Die Beamten benötigten „KI-unterstützte Kameratechnik, die auch Verhaltenserkennung beinhaltet, sodass solche Verhaltensauffälligkeiten im Vorfeld schon erkannt werden könnten.“

Update vom 24. Mai, 7.50 Uhr: Der Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften infolge des Messerangriffs sorgte für Verkehrseinschränkungen. Nun hat sich die Verkehrslage wieder normalisiert: Am Morgen nach der Attacke mit 18 Verletzten im Hamburger Hauptbahnhof fahren die Züge wieder nach Plan. Das bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bahn der dpa.

Der Angriff am Freitagabend (23. Mai) auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 13 und 14 hatte einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften zur Folge gehabt. Bis in die Nacht hinein waren Ermittler mit der Spurensicherung beschäftigt. Die Polizei hatte eine 39 Jahre alte Frau am Tatort festgenommen. Sie soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

18 Verletzte bei Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof: Täterin stach wahllos zu – die Fotos

Messerangriff in Hamburg: Die Polizei ermittelt am Tatort.
Am Freitagabend, dem 23. Mai 2025, kam es am Hamburger Hauptbahnhof zu einem schweren Messerangriff auf dem Bahnsteig von Gleis 13/14. Mehrere Verletzte wurden medizinisch versorgt. © dpa (3)
Eine 39-jährige Frau stach wahllos auf Reisende ein und verletzte dabei insgesamt zwölf Menschen.
Eine 39-jährige Frau stach laut Polizei wahllos auf Reisende ein und verletzte dabei mindestens 18 Menschen. © Georg Wendt/dpa
Einsatzkräfte am Freitagabend in Hamburg. Sechs der Opfer wurden lebensgefährlich, drei schwer und drei weitere leicht verletzt.
Einsatzkräfte am Freitagabend in Hamburg. Sechs der Opfer wurden lebensgefährlich, mehrere schwer und weitere leicht verletzt. © picture alliance/dpa/tv7news
Wegen des Angriffs wurden die Gleise 13 und 14 sowie angrenzende Bereiche des Bahnhofs gesperrt
Wegen des Angriffs wurden die Gleise 13 und 14 sowie angrenzende Bereiche des Bahnhofs gesperrt © Steven Hutchings/dpa
Nach Messerangriff am Hauptbahnhof Hamburg
Von der blutigen Tat ist auf dem Bahnsteig nicht mehr viel zu sehen. Nur einzelne Blutflecken deuten auf die Attacke hin. © Georg Wendt/dpa
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot.
Eine Sprecherin der auch für Hamburg zuständigen Bundespolizeidirektion Hannover sprach gegenüber AFP von einem Messerangriff „einer weiblichen Person gegen Reisende“. © dpa/News5 / René Schröder
Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei am Hamburger Hauptbahnhof.
Nach dem schockierenden Vorfall in Hamburg forderte der Vorsitzende der Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nun flächendeckende Kontrollmöglichkeiten an Bahnhöfen.  © IMAGO/Breuel-Bild
Das Großaufgebot der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Hamburger Hauptbahnhof.
Eine Augenzeugin des Messerangriffs berichtete laut Hamburger Abendblatt: „Ich hatte zum Glück keine Kopfhörer drin, deswegen habe ich mitbekommen, wie alle angefangen haben zu schreien. Und dann sind alle weggerannt.“  © IMAGO/Breuel-Bild
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof geht die Polizei derzeit nicht von einer politischen Motivation aus. Dafür gebe es bislang keine Hinweise, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth.
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof geht die Polizei derzeit nicht von einer politischen Motivation aus. Dafür gebe es bislang keine Hinweise, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth. © Georg Wendt/dpa
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot.
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot. (Archivfoto) © Jonas Walzberg/dpa
Nach bisherigen Informationen handelte es sich wohl um eine Einzeltäterin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.
Nach bisherigen Informationen handelte es sich wohl um eine Einzeltäterin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.  © Georg Wendt/dpa
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll eine 39-jährige deutsche Staatsbürgerin zunächst auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs mit einem Messer hantiert haben, bevor sie auf dem Bahnsteig der Gleise 13/14 Reisende attackierte.
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll eine 39-jährige deutsche Staatsbürgerin zunächst auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs mit einem Messer hantiert haben, bevor sie auf dem Bahnsteig der Gleise 13/14 Reisende attackierte. © IMAGO / BREUEL-BILD
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof wurde der Zugverkehr massiv beeinträchtigt: Es kam zu erheblichen Verspätungen, Umleitungen sowie Teilausfällen im Fernverkehr.
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof wurde der Zugverkehr massiv beeinträchtigt: Es kam zu erheblichen Verspätungen, Umleitungen sowie Teilausfällen im Fernverkehr. © Lukas Müller/dpa
Einsatzkräfte der Polizei an den Gleisen 13 und 14 am Hamburger Hauptbahnhof.
Laut Mitteilung der Deutschen Bahn (DB) hat die Spurensicherung ihre Arbeit mittlerweile abgeschlossen. Bereits in der Nacht zum Samstag seien alle Gleise wieder für den Zugverkehr freigegeben worden. © IMAGO/Breuel-Bild
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern
Das Motiv der deutschen Tatverdächtigen ist bislang unklar; es wird geprüft, ob sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. © dpa/News5 / René Schröder
Die Polizei teilte mit: „Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen, insbesondere zum Tatablauf und der Motivlage der Tatverdächtigen, aufgenommen. Sie dauern weiter an.“
Die Polizei teilte mit: „Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen, insbesondere zum Tatablauf und der Motivlage der Tatverdächtigen, aufgenommen. Sie dauern weiter an.“ © Steven Hutchings/dpa
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern © Steven Hutchings/dpa
Die Tat am Hamburger Hauptbahnhof ereignete sich auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 13 und 14 – normalerweise drängen sich die Menschen hier dicht an dicht. (Archivfoto)
Die Tat am Hamburger Hauptbahnhof ereignete sich auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 13 und 14 – normalerweise drängen sich die Menschen hier dicht an dicht. (Archivfoto) © Georg Wendt/dpa
Die Polizei in Hamburg hat ein Hinweistelefon für Angehörige der verletzten Personen eingerichtet. Die Nummer lautet: 040-4286 56789.
Die Polizei in Hamburg hat ein Hinweistelefon für Angehörige der verletzten Personen eingerichtet. Die Nummer lautet: 040-4286 56789. © Lukas Müller/dpa
Insgesamt wurden 18 Personen im Alter zwischen 19 und 85 Jahren verletzt, bestätigt die Polizei. Sieben Personen sollen leichte Verletzungen erlitten haben, sieben weitere seien hingegen schwer verletzt worden. Vier Personen, eine 24-jährige Frau, ein 24-jähriger Mann, eine 52-jährige sowie eine 85-jährige Frau, wurden lebensgefährlich verletzt.
Insgesamt wurden 18 Personen im Alter zwischen 19 und 85 Jahren verletzt, bestätigt die Polizei. Sieben Personen sollen leichte Verletzungen erlitten haben, sieben weitere seien hingegen schwer verletzt worden. Vier Personen, eine 24-jährige Frau, ein 24-jähriger Mann, eine 52-jährige sowie eine 85-jährige Frau, wurden lebensgefährlich verletzt.  © IMAGO / BREUEL-BILD
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut Polizei weiterhin keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Tat. Vielmehr bestünden „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“.
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut Polizei weiterhin keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Tat. Vielmehr bestünden „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“.  © IMAGO / BREUEL-BILD
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm nach dem Angriff Kontakt zu Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher auf. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse.
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm nach dem Angriff Kontakt zu Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher auf. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse. © dpa (2) / Michael Kappeler / Marcus Brandt
Der Tatort am Tag danach – Markierungen der Polizei sind am Samstag noch zu sehen.
Der Tatort am Tag danach – Markierungen der Polizei sind am Samstag noch zu sehen. © Georg Wendt/dpa
Reisende stehen am Samstag auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 11 und 12, nach dem Messerangriff vom Freitag am Hamburger Hauptbahnhof.
Reisende stehen am Samstag auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 11 und 12, nach dem Messerangriff vom Freitag am Hamburger Hauptbahnhof. © Georg Wendt/dpa
Der Tatort auf dem Bahnsteig 13/14 des Hamburger Hauptbahnhofes einen Tag nach der blutigen Messerattacke.
Der Tatort auf dem Bahnsteig 13/14 des Hamburger Hauptbahnhofes einen Tag nach der blutigen Messerattacke. © IMAGO / BREUEL-BILD

Update vom 24. Mai, 6.30 Uhr: Am Tag nach dem brutalen Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof könnte es heute neue Erkenntnisse zu den Hintergründen der Tat geben. Wie die Polizei Hamburg in einer Aussendung in der Nacht mitteilt, soll die mutmaßliche Täterin am heutigen Samstag (24. Mai) einem Haftrichter vorgeführt werden. „Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen, insbesondere zum Tatablauf und der Motivlage der Tatverdächtigen, aufgenommen. Sie dauern weiter an“, hieß es weiters.

Die Ermittlungen nach der Attacke im Hamburger Hauptbahnhof laufen. Markierungen sind am Tag nach der Tat für alle Reisenden sichtbar.

Indes korrigierte die Polizei die Anzahl der Verletzten nach oben. War laut Feuerwehr zunächst noch von 17 verletzten Personen die Reden, seien laut Ermittlungsstand der Polizei insgesamt 18 Personen verletzt worden. Mindestens vier Opfer schwebten am Freitagabend noch in Lebensgefahr.

Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof: Zunächst keine Hinweise auf politisches Motiv

Update 23.45 Uhr: Viele Fragen sind nach dem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof noch offen. Eine 39-jährige Frau hat offenbar wahllos auf Reisende eingestochen und nach Feuerwehr-Angaben 17 Personen verletzt, vier davon schweben in Lebensgefahr. Nach bisherigen Informationen handelte es sich wohl um eine Einzeltäterin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte. Es gebe keine Hinweise auf ein politisches Motiv, so die Polizei. Die mutmaßliche Täterin befindet sich in Polizeigewahrsam. Weitere Erkenntnisse werden die kommenden Stunde und Tage bringen.

Update 23.27 Uhr: Was ist bisher bekannt zum Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof, den Verletzten, der mutmaßlichen Täterin? Unser separater Artikel bietet einen Überblick.

Update 23.24 Uhr: Neben der Polizei (siehe unten) hat auch die Deutsche Bahn eine Hotline für Betroffene und Angehörige eingerichtet, die Rufnummer lautet: 0800 3 111 111.

Die Bahn teilt mit, dass die Gleise 11 bis 14 im Hamburger Hauptbahnhof gesperrt seien. Es komme zu Verspätungen und Umleitungen im Fernverkehr. Fahrgäste werden aufgerufen, sich etwa über bahn.de und die passende App über ihre Verbindungen zu informieren. Servicekräfte betreuen zudem die Reisenden am Hauptbahnhof. 

„Wir sind tief bestürzt über die Gewalttat im Hamburger Hauptbahnhof am frühen Abend. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Verletzten“, heißt es zudem von der DB. Und zudem: „Wir unterstützen die Behörden vollumfänglich bei ihren Ermittlungen vor Ort.“

Update 23.03 Uhr: Die Polizei Hamburg verlinkt auf X auf ihre aktuelle Pressemitteilung von 22.11 Uhr. Erkenntisse über das bisher Bekannte hinaus enthält diese aber nicht. „Nach derzeitigen Erkenntnissen hat eine 39-jährige Deutsche allein handelnd und offenbar wahllos auf Passanten eingestochen und diese zum Teil auch lebensgefährlich verletzt. Einsatzkräfte der Polizei haben die Tatverdächtige vorläufig festgenommen“, heißt es. Nähere Hintergründe und Umstände seien bisher nicht bekannt.

Update 22.57 Uhr: Zum Tatablauf des Messerangriffs am Hamburger Hauptbahnhof ist nach wie vor wenig bekannt. Die Frau hat wohl wahllos auf Reisende eingestochen. An Gleis 14 stand zwar ein ICE. Polizeisprecher Florian Abbenseth sagte jedoch: „Die Tat hat sich, nach dem, was wir wissen, nicht in diesem Zug abgespielt.“ Die festgenommene Frau befindet sich in Polizeigewahrsam.

Update 22.42 Uhr: Die Polizei Hamburg hat nach dem Messerangriff im Hauptbahnhof bei X ein Statement ihres Pressesprechers Florian Abbenseth veröffentlicht. Demnach seien bereits Videos von dem Vorfall gesichtet worden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Update 22.41 Uhr: Zu den ersten Reaktionen aus der Politik auf den Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof finden Sie hier einen Extra-Artikel.

Update 22.38 Uhr: Die Bild berichtet, die Festgenommene sei polizeibekannt. Sie soll als psychisch krank bekannt sein und bereits Aufenhalte in der Psychiatrie gehabt haben. Bestätigt ist diese Information nicht.

Update 22.32 Uhr: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat sich schockiert gezeigt über den Messerangriff im Hauptbahnhof der Hansestadt. Die Tat sei erschütternd, schrieb der SPD-Politiker auf der Plattform X. „Zahlreiche Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Vielen Dank an Polizei und Rettungskräfte für das schnelle Eingreifen.“ Tschentscher fügte an: „Die Täterin ist in Gewahrsam. Ich wünsche den Opfern der Tat viel Kraft und hoffe, dass auch die Schwerverletzten gerettet werden.“ 

Einsatzkräfte im Hamburger Hauptbahnhof bei der Spurensicherung nach dem Messerangriff.

Update 22.27 Uhr: Laut Mopo wurde der ICE 885 an Gleis 14 auf Anordnung der Bundespolizei geräumt und beschlagnahmt. Wie dies mit der Tat zusammenhängt, ist bisher unklar.

Update 22.14 Uhr: Wie die Mopo schreibt, habe ein 40-jähriger Mann einen Stich in den Brustkorb erlitten. Er sei in der Asklepios-Klinik Altona notoperiert worden. Sein Zustand soll nach der OP stabil sein.

Update 22.04 Uhr: Die Polizei in Hamburg hat ein Hinweistelefon für Angehörige der verletzten Personen eingerichtet. Die Nummer lautet: 040-4286 56789.

Update 21.48 Uhr: Es gebe bislang keine Hinweise auf eine politische Motivation, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth laut dpa. Er erklärte weiter: „Vielmehr haben wir Erkenntnisse, aufgrund derer wir jetzt insbesondere dahingehend ermitteln, ob sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.“ Die Frau habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Es handle sich um eine 39-jährige Frau. 

Zum Ablauf des Messerangriffs im Hamburger Hauptbahnhof sagte Abbenseth, es seien mehrere Notrufe eingegangen. Die sogenannte Quattrostreife – vier Beamte von Bundes- und Landespolizei sowie Mitarbeiter von DB-Sicherheit und Hochbahnwache – sei schnell vor Ort gewesen. 

Einsatzkräfte vor Ort in Hamburg.

Zur Zahl der Opfer sagte er: „Wir haben hier mehrere verletzte Personen zu beklagen, eine valide Zahl habe ich noch nicht, zwischendurch kursierte die Zahl 17. Klar ist, dass sich unter diesen Personen mehrere befinden sollen, die lebensgefährliche Verletzungen aufweisen sollen.“ Die Feuerwehr hatte detaillierte Angaben (siehe unten) zur Zahl der Opfer gemacht, die sich natürlich noch ändern kann.

Nach Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof: Merz telefoniert mit Tschentscher

Update 21.44 Uhr: Nach dem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof mit 17 Verletzten hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitagabend mit dem Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher (SPD), telefonisch ausgetauscht. Merz habe dabei erklärt, die Nachrichten aus Hamburg seien bestürzend und seine Gedanken seien „bei den Opfern und ihren Angehörigen“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin mit.

Tschentscher habe den Bundeskanzler über die Versorgung der Verletzten und die Situation vor Ort informiert. Der Bundeskanzler dankte demnach allen Einsatzkräften vor Ort für ihre schnelle Hilfe und bot dem Bürgermeister die Unterstützung der Bundesregierung an.

Update 21.36 Uhr: Die Feuerwehr bestätigte auch der Nachrichtenagentur AFP, dass bei dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof 17 Personen verletzt worden seien. Vier von ihnen hätten lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, sagte ein Sprecher. Sechs Menschen wurden demnach schwer, sieben weitere leicht verletzt. 

Eine Sprecherin der auch für Hamburg zuständigen Bundespolizeidirektion Hannover sprach gegenüber AFP von einem Messerangriff „einer weiblichen Person gegen Reisende“. Eine Streife habe die Frau festgenommen, sie befinde sich auf einer Wache. Laut Hamburger Polizei ereignete sich die Tat auf einem Bahnsteig.

Update 21.27 Uhr: Weitere durch die Polizei bestätigte Informationen zum Messerangriff laut Spiegel: Die Frau habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Ein Messer sei sichergestellt worden. Zuvor waren gegen 18 Uhr mehrere Notrufe eingegangen. Es gebe Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand der Frau, so die Polizei weiter.

Update 21.23 Uhr: Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof geht die Polizei derzeit nicht von einer politischen Motivation aus. Dafür gebe es bislang keine Hinweise, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth.

TV-Reporterin zufällig vor Ort am Hamburger Hauptbahnhof: „Schmächtige Person, dunkel gekleidet“

Update 21.21 Uhr: Kerstin Peterssen, Reporterin bei Spiegel TV, war zufällig vor Ort, nachdem sie Freunde zum Bahnsteig gebracht hatte. Wie sie dem Spiegel berichtete, hätten ihr Augenzeuginnen berichtet: „Eine Person ist gerade da drüben am Bahnsteig entlanggelaufen und hat wahllos auf Leute eingestochen.“ Die Reporterin sah dann am gegenüberliegenden Gleis, wie eine „schmächtige Person, dunkel gekleidet, womöglich mit einem Rucksack“ auf dem Boden liege. Danach sei die Polizei gekommen und habe die Frau abgeführt. Die Anwesenden seien sehr besonnen gewesen, hätten sich um Verletzte gekümmert. Sie habe aber auch gesehen, die Augenzeugen geweint hätten.

Update 21.15 Uhr: Was bisher zur mutmaßlichen Täterin nach dem Messerangriff bekannt ist, schrieb die Polizei Hamburg vor rund einer Stunde bei X: „Bei der festgenommenen Person handelt es sich um eine 39-jährige Frau. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass sie allein gehandelt hat. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen auf Hochtouren.“

Update 21.12 Uhr: Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass die Frau während der Tat von Überwachungskameras gefilmt worden sein und sich in einem „psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben soll.

Update 21.05 Uhr: Die Feuerwehr bestätigte der Mopo, dass es nach dem Messerangriff nach bisherigem Stand 17 Verletzte gebe, vier davon in Lebensgefahr.

Die Polizei im Einsatz in der Nähe des Tatorts.

Hamburger Hauptbahnhof: Polizei nennt Details zur Täterin

Zusammenfassung 21.03 Uhr: Bei einem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Zahl der Verletzten, eine valide Opferzahl liege noch nicht vor. Die Feuerwehr sprach von sechs lebensgefährlich Verletzten, drei schwer und drei leicht Verletzten. 

Eine 39 Jahre alte Frau wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. „Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass sie allein gehandelt hat“, schreib die Polizei bei „X“. „Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen auf Hochtouren.“ 

Mutmaßliche Täterin bei Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof eine 39-jährige Deutsche

Sie sei eine Deutsche, es werde geprüft, ob sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: „Nach einer ersten Videosichtung gehen wir davon aus, dass die Frau allein gehandelt hat.“ Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Wie ein dpa-Reporter beobachtet, stehen an Gleis 13/14 mehrere Polizisten vor einem ICE. An einer offenen Tür des Zugs sind mutmaßlich Passagiere zu sehen, die mit den Polizisten sprechen. Auf dem Gleis sind rot-weiße Absperrbänder angebracht. Am Nachbargleis 11/12 ruht der Verkehr.

Nach früheren Angaben der Polizei hatte eine Person auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 13 und 14 wahllos um sich gestochen. Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Hauptbahnhof Hamburg ein stark frequentierter Knotenpunkt

Der Hamburger Hauptbahnhof gehört zu den am stärksten frequentierten Verkehrsknotenpunkten in Deutschland. Im freitäglichen Feierabendverkehr herrscht dort regelmäßig dichtes Gedränge. Im Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Personennahverkehr der Hansestadt ist das Mitführen von Waffen, auch Messern, verboten.

Die Straßen Steintorbrücke und Steintordamm, die an der Südseite des Bahnhofs oberhalb der Gleise queren, wurden für den Straßenverkehr gesperrt. Treppen, die zu Gleisen hinabführen, sind von den Behörden blockiert.

Die Deutsche Bahn äußerte ihre „tiefe Bestürzung“ über den Messerangriff. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Verletzten“, heißt es in einer Mitteilung. 

Hamburger Hauptbahnhof: Messer verboten

Seit dem 1. Oktober 2023 sind Messer im Bereich des Hamburger Hauptbahnhofs verboten, seit Mitte Dezember 2024 gilt ein solches Verbot auch im gesamten Hamburger Nahverkehr. Der Hauptbahnhof wird täglich von mehr als 500.000 Menschen frequentiert, so viele wie an keinem anderen deutschen Bahnhof. (lin mit dpa)

Rubriklistenbild: © Georg Wendt/picture alliance/dpa

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