Starkregen möglich

„Starke Gewitter“ brechen über Hessen herein – Amtliche DWD-Warnung für den Abend

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Am Sonntagabend kommt es laut DWD zu „starken Gewittern“ in Hessen. Betroffen sind vor allem Landkreise im Osten des Bundeslands. (Symbolbild)
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Ein Wetterumschwung bringt Unwetter nach Nordhessen und Südniedersachsen. Der DWD gibt eine amtliche Gewitter-Warnung heraus.

Update, 22.40 Uhr: Wie vom DWD angekündigt bringen die Gewitter in Osthessen derzeit vor allem teils heftigen Starkregen mit sich. Bessern wird sich die Lage erst in den frühen Morgenstunden am Montag, 9. September. So schreibt der Deutsche Wetterdienst im aktuellen Wetterbericht für Hessen:

Im äußersten Osten anfangs noch gewittriger Ragen, rasch in ungewittrigen Regen übergehend, vor allem entlang und östlich der Fulda Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm in wenigen Stunden wahrscheinlich. Mit geringer Wahrscheinlichkeit vereinzelt auch unwetterartige Niederschlagsmengen über 40 l/qm innerhalb 6 Stunden möglich. In der zweiten Nachthälfte zum Montag nach Osten abziehende Niederschläge.

Deutscher Wetterdienst

Doch auch der Wochenstart bringt keine lang anhaltende Beruhigung der Lage mit sich. Denn laut DWD ziehen gen Nachmittag vom Westen her neue Gewitter auf. Dabei ist den Meteorologen zufolge „lokal auch Starkregen mit Mengen bis 15 l/qm in kurzer Zeit nicht ausgeschlossen“.

Update, 20 Uhr: Zur Stunde brechen Gewitter über Osthessen herein. Der DWD warnt vor einer Gewitterfront, die sich von Fulda bis Eschwege zieht. „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 20 l/m² und 35 l/m² in 6 Stunden“, schreiben die Meteorologen.

Amtliche DWD-Warnung für Teile Hessens – Starke Gewitter drohen

Update vom Sonntag, 8. September, 15.45 Uhr: Bevor die angekündigten Unwetterwarnungen für Nordhessen und Südniedersachsen ab 19 Uhr in Kraft treten (siehe Erstmeldung), hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits jetzt eine erste amtliche Warnung veröffentlicht.

Nach sonnigem Spätsommer: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter. (Archivbild)

In Stadt und Kreis Kassel sowie im Kreis Northeim sind zunächst bis 16.45 Uhr mit starkem Gewitter der Stufe 2 zu rechnen. Es besteht Gefahr durch Blitzschlag, vereinzelt umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände, Hagel sowie Überflutungen.

DWD mit amtlicher Gewitter-Warnung für Nordhessen und Südniedersachsen

Erstmeldung vom Sonntag, 8. September, 12.33 Uhr: Kassel/Northeim – In den nächsten Tagen wird das Wetter in Hessen und Niedersachsen voraussichtlich herbstlich sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für Sonntag, den 8. September, Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad. Der Himmel wird voraussichtlich wechselhaft sein, mit sonnigen Abschnitten. Im Laufe des Tages werden Regenschauer und Gewitter erwartet, teilweise mit starkem Regen.

Ab 19 Uhr warnen die Wetterexperten aus Offenbach bereits im Voraus vor starkem Gewitter sowie ergiebigem Regen für folgende Kreise in Nordhessen und Südniedersachsen:

  • Stadt und Kreis Kassel
  • Werra-Meißner-Kreis
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg
  • Kreis Fulda
  • Kreis Northeim
  • Schwalm-Eder-Kreis

Die Warnungen gelten bis voraussichtlich Montag, 9. September, 4 Uhr. Auch in Südhessen rund um Frankfurt wurde es am Sonntag ungemütlich.

Wetterumschwung in Nordhessen und Südniedersachsen – Temperatursturz und Regen

Für den Montag prognostizieren die Wetterexperten aus Offenbach überwiegend starke Bewölkung, wobei die Sonne nur kurzzeitig sichtbar sein wird. Es wird zeitweise Regen oder Schauer geben, begleitet von einzelnen, möglicherweise starken Gewittern. Die erwarteten Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 22 Grad, in höheren Bergregionen bei etwa 16 Grad.

Der Dienstag wird laut Vorhersage etwas trockener bei maximal 20 Grad sein, zur Wochenmitte werden dann nicht mehr als 17 Grad erwartet, begleitet von teils böigem Wind und Regenschauern. Die Meteorologen sehen einen deutlichen Wetterumschwung im Gange, für den vor allem die Kaltfront eines Tiefs namens „Yonca“ verantwortlich ist. (csa/dpa)

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