Wetter-Vorhersage mit Starkregen

Unwetter und massiver Temperatursturz: Wetter-Knall in Niedersachsen erwartet

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Wetter-Experten erwarten in Niedersachsen eine schwierige Woche. Nach Gewittern und heftigem Starkregen wird ein massiver Temperatursturz erwartet.

Update vom 8. September, 22.40 Uhr: Inzwischen gewittert es im Norden Deutschlands stark, vielerorts fällt Starkregen. Gebietsweise soll dieser sogar sehr stark ausfallen, Mengen um 50 Liter pro Quadratmeter sind wahrscheinlich, melden die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst. Bis Montag noch soll diese Wetterlage anhalten, schreibt der DWD im aktuellen Wetterbericht. Die Meldung im Wortlaut:

Ab heute Abend und bis Montagmorgen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 l/qm in mehreren Stunden. Gebietsweise heftiger Starkregen (Unwetter) mit Mengen um 50 l/qm wahrscheinlich, Schwerpunkt voraussichtlich östlich einer Linie Hamburg-Göttingen. Nicht ausgeschlossen dort auch vereinzelt extrem heftiger Starkregen mit Mengen um 70 l/qm

Deutscher Wetterdienst

Update vom 8. September, 20.20 Uhr: Am Sonntagabend zieht sich eine Gewitterfront über ganz Deutschland. Zur Stunde fegen teils schwere Gewitter unter anderem über Bayern und Hessen hinweg. Doch auch im Norden der Bundesrepublik kracht es.

Starke Gewitter auch in Norddeutschland – DWD warnt vor Starkregen und Hagel

In weiten Teilen Niedersachsens, in Hamburg sowie in fast ganz Schleswig-Holstein beginnen die Gewitter am Sonntagabend laut Deutschem Wetterdienst zwischen 19 und 22 Uhr. Dabei kommt es den Meteorologen zufolge zu Gewittern und im Laufe der Nacht zu Starkregen. Die Wetter-Experten rechnen mit „Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel“. Die meisten der Warnungen laufen derweil erst im Laufe des Montags, 9. September, aus.

Erstmeldung vom 8. September: Bremen/Hannover – Es kommt zum Temperatur-Schock im Norden: Nach Angaben der Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) wird ein Wetter-Knall in Niedersachsen erwartet. Unwetter und Starkregen kommen bereits auf den Norden zu. Dann stürzen die Temperaturen um mehr als 20 Grad.

Wetter-Knall in Niedersachsen: Gewitter, Starkregen und massiver Temperatursturz erwartet

Das war es wohl, das Sommer-Wetter in Niedersachsen kippt, der Kälte-Schock droht. Der Grund dafür ist eine Kaltfront über England, die auch das Wetter im Norden beeinflusst, so die Experten vom DWD. Kühle Luft strömt nach Niedersachsen. Nach dem warmen Wetter und den spätsommerlichen Temperaturen im Norden bedeutet dies vor allem: Unwetter-Gefahr.

Starkregen, Gewitter und dann noch ein massiver Temperatursturz: Das Wetter in Niedersachsen spielt in der kommenden Woche verrückt, erklären Meteorologen.

Die Gewitter und der Starkregen haben in Bremen und Region schon Schäden angerichtet. Jetzt könnte es weitere Bereiche im Norden treffen, so die Wetter-Experten. Das Wetter-Chaos beginnt dabei bereits am Sonntag. Ab dem Nachmittag wird eine erhöhte Gewitteraktivität erwartet, so die DWD-Meteorologen. Es könnten vereinzelt heftige Gewitter auftreten, begleitet von Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten um die 70 km/h (Windstärke 8). In Südniedersachsen und Nordhessen wird bereits amtlich vor Gewitter gewarnt.

Unwetterartiger Starkregen über Niedersachsen: Bis zu 70 Liter pro Quadratmeter von Wetter-Experten prognostiziert

Von Sonntagabend bis Montagmittag wird zudem östlich einer Linie von Hamburg zum Harz Starkregen erwartet, der von Süden her aufzieht. Die Niederschlagsmengen könnten zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter in mehreren Stunden liegen, mit der Gefahr von unwetterartigem Starkregen mit Mengen zwischen 50 und 70 Litern pro Quadratmeter an einigen Stellen.

Aber auch anschließend zeigt sich das Niedersachsen-Wetter nicht von seiner besten Seite. Im Laufe der Woche werden immer wieder mitunter starke Regenfälle erwartet. Und die Temperaturen fallen rapide, erklären die Meteorologen. Während es am Sonntag noch bis zu 31 Grad im Wendland gemessen wurden, wird es immer kühler. Der spätsommerliche Kälte-Schock steht dann in der Nacht zum Donnerstag bevor. Die Tiefstwerte können bei bis zu 5 Grad liegen.

Von 31 Grad am Sonntag bis zu 5 Grad am Donnerstag: Temperatur fällt in Niedersachsen rapide

Am Montag wird bei meist starker Bewölkung vor allem östlich der Weser mit ergiebigen und teils gewittrigen Regenfällen gerechnet, so die Meteorologen. Die Temperaturen werden mit maximal 19 bis 22 Grad deutlich sinken. Auch am Dienstag wird das Wetter nicht besser. Weitere Regenschauer drohen. Die Höchstwerte liegen um 18 Grad. Kühler wird es bereits in der Nacht zum Mittwoch, auf bis zu 8 Grad sackt die Temperatur herunter.

Der Temperatursturz in Niedersachsen droht dann am Mittwoch und Donnerstag. Es wird schauerartiger Regen erwartet, der tagsüber von Nordwesten nachlässt und Auflockerungen bringt. An der Nordsee können örtlich Gewitter auftreten. Die Höchstwerte liegen um 15 Grad. In der Nacht zum Donnerstag können einzelne Schauer und Gewitter auftreten. Die Tiefstwerte liegen dann nur bei 5 bis 8 Grad, auf den Inseln um 12 Grad.

Schlechte Aussichten und Regen im Norden: Trübes Wetter in Niedersachsen

Aber auch danach soll es weiter regnen. Die Trendprognose des DWD, die mehrere Wetter-Vorhersagen zusammenfasst, zeigt, dass es im Bremer Umland auch am kommenden Wochenende nass wird. Wie aus den meteorologischen Daten von wetter.net deutlich wird, werden insgesamt in ganz Niedersachsen enorme Regenmengen erwartet. Während der Süden des Bundeslandes über die Woche gesehen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter erwartet, wird es an der niedersächsischen Küste verhältnismäßig wenig Niederschlag geben. Etwa 30 Liter pro Quadratmeter werden auf den Nordsee-Inseln in der Woche erwartet.

Rubriklistenbild: © wetter.net/Eibner/Imago

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