VonEden Sophie Rimbachschließen
Ein vielfältiger und für die Adam-von-Trott-Schule großer Jahrgang hat die Oberstufe verlassen. So haben 30 junge Menschen ihr Abitur in Sontra gefeiert.
Sontra – Ein für die Adam-von-Trott-Schule in Sontra großer Jahrgang mit einer ebenso großen Vielfalt an Persönlichkeiten hat mit der Zeugnisvergabe vor rund einer Woche und dem Abiball am Samstag (6. Juli) den Abschluss der Schulzeit gefeiert. Studienleiterin Franziska Wenzel richtete ihre Worte an die 30 Schüler: „Sie haben nicht nur akademische Exzellenz gezeigt, sondern auch Charakterstärke und Führungspotenzial bewiesen.“ Im Klassenzimmer, auf dem Sportplatz, bei kulturellen Veranstaltungen und darüber hinaus haben die jungen Menschen laut ihr gezeigt, „dass Sie bereit sind, die Welt zu verändern und einen positiven Beitrag zu leisten“.
Besonderes soziales Engagement während ihrer Zeit in der gymnasialen Oberstufe haben Lisa Schafstein und Sophie Ruppel gezeigt. Sie wurden ebenso geehrt wie Tim Bender, der das beste Abitur und wie Lisa Schaffstein die Bestnote 1,0 erreichte. Für besondere Leistungen in den Naturwissenschaften wurden Tim Bender (Mathematik), Henning von Baumbach (Physik) und Jan-Merlin Graumann (Chemie) geehrt.
Dass innerhalb des Jahrgangs Vieles gut funktionierte, es aber auch einige Meinungsverschiedenheiten gab, beleuchtete Lisa Schaffstein in ihrer Rede. Als Motto hatten die Abiturienten selbst das Motto „Wir werden und nie einig“ gewählt. Ruhig sei es, so Franziska Wenzel in ihren Worten bei der Zeugnisvergabe, geworden, seitdem dieser Jahrgang die dritte Etage der Schule verlassen hat: „Aber irgendwie ist ruhig auch langweilig.“
Die 30 Abiturienten
Bad Sooden-Allendorf: Hanna Trapp.
Cornberg: Tim Bender.
Nentershausen: Sarah Bierschenk, Lisa Burghardt und Henning von Baumbach.
Sontra: Barbara Alp, Sarah Doganay, Martin Dorsch, Christoph Ewald, Simon Gonnermann, Jan-Merlin Graumann, Jonas Hartmann, Leni Hohmann, Julia Levien, Ludwig Möller, Heidi Mühleder, Emily Radle, Sophie Ruppel, Lisa Schaffstein, Diego Schlund, Jannis Schubert, Lukas Schwarz, Nicolas Siebald, Nico Siebert, Hannes Stüber, Johanna Tröger und Julia Weis.
Waldkappel: Benjamin Kern, Lucas Marth und Maja Rautenkranz. (red/esr)
Welche Herausforderungen mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im beruflichen und alltäglichen Leben auf die jungen Menschen zukommen werden, griff Franziska Wenzel mit Blick auf Science-Fiction-Werke und die technische Entwicklung der vergangenen Jahre auf. Herausfordernd war laut ihr auch die Coronapandemie, die für diesen Jahrgang das Ende der Mittel- und den Anfang der Oberstufenzeit bestimmte. Zehn Schülern gelang es dennoch, eine Abiturnote zu erreichen, die besser als 2,0 ist. Drei Schüler des eigentlich 33 Schüler starken Jahrgangs schafften die Abiturprüfungen nicht. Wiederum anderen sei es mit hartem Kämpfen und Zusatzprüfungen gelungen. „Das ist wirklich bewundernswert“, sagt die Studienleiterin.
Bei der Zeugnisvergabe richteten auch Schulleiter Oliver Methe, Bürgermeister Thomas Eckhardt, Vanessa Jäger und Susanne Volz vom Elternbeirat, Melanie Ellenberger vom Förderverein der Schule und Matthias Schubert aus der Elternschaft des Jahrgangs ihre Worte an die Abiturienten. Eine musikalische Überraschung hatten drei jüngere Geschwister von Absolventen vorbereitet. Luis Bender und Lisa Hartmann sorgten jeweils am Klavier für ein besonderes Geschenk zum Abitur. Josephine Ruppel sang gemeinsam mit den Musiklehrern Nancy Heldmann und Bernd Urban. Neben den Zeugnismappen in unterschiedlichen Farben erwarteten die Abiturienten zum Abschluss Kugelschreiber mit ihren Namen, die ihnen die Eltern schenkten. Für ihre Lehrer hatten sich die Schüler ebenfalls einen besonderen Abschied ausgedacht. Das reichte von Rotstiften und der Karte für den Abiball über Spielzeug fürs Haustier bis hin zum schottischen Lieblingsgetränk der Englischlehrerin. (Eden Sophie Rimbach)
