VonMarcel Priggeschließen
Die B51 in Barnstorf musste aufgrund der aktuellen Hochwasser-Lage im Landkreis Diepholz in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Update am Donnerstag, 4. Januar, 11.55 Uhr: Die B51 in Barnstorf ist wieder freigegeben worden. Das teilt Samtgemeindebürgermeister Alexander Grimm in Abstimmung mit dem Gemeindebrandmeister Guido Schruth und Wolfgang Schwiering, Leiter der Straßenmeisterei Diepholz, gegenüber der Kreiszeitung mit.
Ursprungsmeldung: Barnstorf – Autofahrer aufgepasst: Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage ist die B51 in Barnstorf in beiden Fahrtrichtungen seit der Nacht auf Donnerstag, 4. Januar, gesperrt. Das teilt die Polizei Diepholz auf X (ehemals Twitter) mit. Die Straße werde derzeit vom Wasser überspült, heißt es dort.
Aktueller Hinweis Hochwasser❗️
— Polizei Diepholz (@Polizei_DH) January 4, 2024
Die #B51 in #Barnstorf musste in der Nacht in Höhe der Huntebrücke voll gesperrt werden. Die Straße wird vom Wasser überspült.
Bitte umfahrt den Bereich weiträumig❗️ *tg https://t.co/gH6hdYzv1M
Nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen befindet sich die aktuelle Sperrung zwischen der Walsener Straße und Kampstraße in Barnstorf. Eine Umleitung sei bereits eingerichtet. Dabei sei die Bundesstraße nicht die einzige gesperrte Straße im Landkreis Diepholz. Wegen der starken Niederschläge seit Dienstag sind seitdem mehrere Straßen und Wege ganz oder zumindest halbseitig gesperrt, teilte die Polizei bereits am Mittwoch mit.
Hochwasser im Landkreis Diepholz – Landwirte unter Druck
Nicht nur Autofahrer sind akut im Landkreis Diepholz von dem Hochwasser betroffen, auch Landwirte geraten aufgrund gefluteter Felder unter Druck. Frank und Sven Vahrenholt, die Flächen in der Nähe zum Dümmer bewirtschaften, könnten das Ausmaß des entstandenen Schadens noch gar nicht abmessen. Dreiviertel ihrer Flächen sind vom Hochwasser aktuell betroffen, berichten sie.
Land unter im Diepholzer Süden - die Bilder




Dort, am Dümmer, ist die Hochwasser-Lage besonders angespannt. Zwar könne man die Situation gut beherrschen, berichtet Bernd Fredrich, Geschäftsführer des für das Wassermanagement des Dümmers zuständigen Hunte-Wasserverbands, doch der Deich weicht an einigen Stellen langsam auf. Der Deichfuß soll nun weiter befestigt und die Lage vor Ort weiter beobachtet werden. Zudem fließe zurzeit mehr Wasser in den Dümmer, das wiederum abgeleitet werden muss. Aus diesem Grund und wegen anhaltender Regenfälle stieg der Pegel der Hunte zuletzt an.
Rubriklistenbild: © Edgar Haab

