Wetter-Vorhersage Niedersachsen

Wetter-Kracher nach Unwettern: September und Oktober versprechen Sommer-Wetter

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Schauer und Gewitter bringen in den kommenden Tagen Abkühlung nach Niedersachsen. Doch der Sommer macht lediglich eine kleine Pause, um dann erneut so richtig einzuheizen.

Update vom 12. September 2023, 14:27 Uhr: „Tiefer Luftdruck verdrängt Spätsommerhoch und sorgt für teils kräftige Schauer und Gewitter“, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) über den aktuellen Wettertrend in Deutschland. Insbesondere im südöstlichen Teil Niedersachsens könnte es in den kommenden Stunden sehr ungemütlich werden. Gewitter mit starken Regenfällen und Unwetter-Potenzial werden in bestimmten Regionen erwartet.

Goldener Herbst ist nicht weit: Nach Unwettern kommt Sommer-Wetter nach Niedersachsen und bleibt

Der spätsommerliche Einfluss von Hoch „Patricia“ verabschiedet sich allmählich ostwärts. Es wird durch einen Tiefdruckkomplex namens „Hanjo“ abgelöst. „Hanjo erstreckt sich von der Barentssee über Skandinavien in Richtung Iberischer Halbinsel.“ Der DWD berichtet, dass sich der Komplex in Richtung Osten verlagert. Dies erzeugt das derzeitige Wetter. Doch bereits ab Mittwoch ändert sich die Lage – auch im Norden. Von Nordwesten her beruhigt sich das Wetter zunehmend, unter „erneut aufsteigendem Luftdruck“, so der DWD.

Niedersachsen und Schleswig-Holstein: Die 9 schönsten Strände für eine Reise mit dem 49-Euro-Ticket

Juist Strand Niedersachsen Ostfriesische Inseln
Weißer, feiner Sand und Dünengras zeichnen den Strand der Ostfriesischen Insel Juist aus. Auch dieser Strand ist mit Regionalbahnen und somit durch das Deutschlandticket einfach erreichbar. Ähnlich wie bei der Insel Norderney ist die Endhaltestelle der Züge der Bahnhof Norddeich (Mole). Regionalzüge aus Bremen über Oldenburg steuern diesen Bahnhof an. © IMAGO / Wirestock
Norderney Strand Sonnenuntergang
Die Ostfriesische Insel Norderney ist wohl ein Strand-Klassiker. Ausgezeichnet durch feinen Sand, erstreckt sich der Strand ganze 15 Kilometer. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Deutschlandticket ist die Insel gut zu erreichen. Direkt am Fähranleger befindet sich die Bahnstation. Der RE 1 klappert auf dem Weg dorthin direkt mehrere Orte ab, in denen Urlauber zusteigen können – unter anderem Emden, Oldenburg, Delmenhorst oder Bremen Hauptbahnhof.  © Imago/JanisMEYER/Priller&MAUG
Strand in Cuxhaven Duhnen Döse
Mit dem Wattwagen nach Neuwerk, zum Wattwandern oder in der Nordsee baden – wer aus Bremen oder Hamburg kommt und einen Kurzurlaub an der Küste plant, bekommt in Cuxhaven sogar mehr als nur Sandstrand geboten. Von Hamburg aus fährt der RE5 direkt bis nach Cuxhaven. Wer aus Bremen mit dem Deutschlandticket anreist, wählt die NWB RS2 und steigt in Bremerhaven in den Zug EVB RB33. © IMAGO/Torsten Krüger
Sandstrand Neuharlingersiel
Es mutet an, wie der Strand einer Ostfriesischen Insel, ist aber Neuharlingersiel. Bei 10 Hektar Fläche ist genug Platz am Strand, um zu entspannen und dem Meer zu lauschen. Wer von Oldenburg aus mit dem Deutschlandticket anreist, steigt in den RE1 Richtung Norden und hat dann nur noch eine kurze Busreise vor sich. Alle, die am Bremer Hauptbahnhof ankommen, steigen in den Bus F20. Dieser fährt bis zum Anleger, Neuharlingersiel. Von dort aus ist es zu Fuß nicht mehr weit. Die Buslinie K1 fährt aber auch in zwei Minuten direkt zum Strand. © IMAGO / Panthermedia
Strand Küste Ostfriesland Schillig
Ebenfalls ein echter Geheimtipp ist der zweieinhalb Kilometer lange Sandstrand von Schillig. Nördlich von Wilhelmshaven gelegen, ist er gut vom Oldenburger Hauptbahnhof aus mit dem Deutschlandticket zu erreichen. Die NWB RE18 bringt Urlauber nach Wilhelmshaven Hauptbahnhof. Von dort aus fährt die Buslinie 121 direkt in den kleinen Ort an der Nordsee. © IMAGO / imagebroker
Strandabschnitt zwischen Wenningstedt und Kampen auf Sylt
Ob Westerland, List oder Kampen, Sylt lockt jährlich bis zu 4,8 Millionen Übernachtungsgäste auf die Insel. Doch keine Sorge, Platz ist genug: Ungefähr 40 Kilometer lang misst der weiße Sandstrand. Der RE6 fährt direkt von Hamburg Altona durch, ohne Umstieg. Aber auch von kleiner Orten aus Schleswig-Holstein wie Bredstedt und Niebüll fahren Regionalzüge, in denen das Deutschlandticket gültig ist, zur Insel. © IMAGO/Chris Emil Janssen
Strand Pellworm
Es muss nicht immer Sandstrand sein, um ein maritimes Urlaubsgefühl zu bekommen, oder? Die Insel Pellworm ist zwar beliebt, aber längst nicht so populär wie ihre „großen Schwestern“ Sylt und Föhr. Dabei ist Pellworm genauso leicht mit dem Deutschlandticket zu erreichen: Wie bei der Anreise nach Föhr, müssen Urlauber von Hamburg aus lediglich einmal in Niebüll umsteigen.  © IMAGO / Panthermedia
Steg bei Sonnenuntergang auf der Insel Föhr
Wyk auf der Nordfriesischen Insel Föhr verfügt nicht nur über einen malerischen Sandstrand, sondern auch über eine gute Zuganbindung. Direkt am Fähranleger befindet sich die Bahnstation Dagebüll Mole. Zwar steuern diesen vorwiegend Intercity Züge als Direktverbindung an, mit dem RE 60 und einem Umstieg in Niebüll können Hamburger aber ebenfalls per Deutschlandticket den Fähranleger erreichen. © IMAGO / imagebroker
Strandkorb in Sankt Peter Ording
Lange Stege, die vom Ortskern über die Dünen zum Strand führen sowie die Pfahlbauten, sind das Markenzeichen von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Wer hier in der Sonne auf dem Handtuch liegen oder im Strandkorb sitzen möchte, kommt entspannt von Kiel, Hamburg oder Westerland (Sylt), mit einem Umstieg in Husum in die RB 64, per Deutschlandticket zum Urlaubsglück. © CHROMORANGE / Karl-Heinz Spremberg

Schon am Mittwochvormittag setzt sich in vielen Teilen Deutschlands von Nordwesten aus das Hoch „Quiteria“ durch. In Niedersachsen wird es eine Fortsetzung des Spätsommers. Schon der Freitag zeigt sich, laut DWD, mit „viel Sonnenschein, westlich der Weser auch mal wolkig, trocken“. Höchstwerte liegen zum Start ins Wochenende bei bis zu 25 Grad Celsius. Der Traum vieler Norddeutschen von einem „goldenen Herbst“ wird wahrscheinlich wahr werden.

Im T-Shirt über die goldenen Blätter radeln – das ist in Niedersachsen gar kein unrealistisches Szenario. Das Wetter im September und Oktober wird laut Experten sommerlich. (Symbolbild)

Erstmeldung vom 11. September 2023, 11:05 Uhr: Niedersachsen – „Das ganz stabile Sommerwetter ist erstmal unterbrochen“, sagt Meteorologe Dominik Jung gegenüber kreiszeitung.de. Schauer und Gewitter werden in den kommenden Tagen vielerorts für eine Abkühlung nach den heißen Tagen sorgen. Der Sommer legt allerdings lediglich eine Pause ein. Schon am Wochenende wird es deutlich freundlicher.

Sommer-Wetter in Niedersachsen: September und Oktober werden warm und sonnig

Wetter-Experte Jung hat für Niedersachsen gute Nachrichten: „Ab Donnerstag gibt es 12 bis 13 Sonnenstunden.“ Dabei ist es zwar noch recht frisch, bei 21 Grad. Schon am Freitag klettern die Temperaturen allerdings schon auf bis zu 24 Grad. „Viel Sonnenschein“, lautet auch die Prognose für die kommenden Wochen.

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Juist Strand Niedersachsen Ostfriesische Inseln
Weißer, feiner Sand und Dünengras zeichnen den Strand der Ostfriesischen Insel Juist aus. Auch dieser Strand ist mit Regionalbahnen und somit durch das Deutschlandticket einfach erreichbar. Ähnlich wie bei der Insel Norderney ist die Endhaltestelle der Züge der Bahnhof Norddeich (Mole). Regionalzüge aus Bremen über Oldenburg steuern diesen Bahnhof an. © IMAGO / Wirestock
Norderney Strand Sonnenuntergang
Die Ostfriesische Insel Norderney ist wohl ein Strand-Klassiker. Ausgezeichnet durch feinen Sand, erstreckt sich der Strand ganze 15 Kilometer. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Deutschlandticket ist die Insel gut zu erreichen. Direkt am Fähranleger befindet sich die Bahnstation. Der RE 1 klappert auf dem Weg dorthin direkt mehrere Orte ab, in denen Urlauber zusteigen können – unter anderem Emden, Oldenburg, Delmenhorst oder Bremen Hauptbahnhof.  © Imago/JanisMEYER/Priller&MAUG
Strand in Cuxhaven Duhnen Döse
Mit dem Wattwagen nach Neuwerk, zum Wattwandern oder in der Nordsee baden – wer aus Bremen oder Hamburg kommt und einen Kurzurlaub an der Küste plant, bekommt in Cuxhaven sogar mehr als nur Sandstrand geboten. Von Hamburg aus fährt der RE5 direkt bis nach Cuxhaven. Wer aus Bremen mit dem Deutschlandticket anreist, wählt die NWB RS2 und steigt in Bremerhaven in den Zug EVB RB33. © IMAGO/Torsten Krüger
Sandstrand Neuharlingersiel
Es mutet an, wie der Strand einer Ostfriesischen Insel, ist aber Neuharlingersiel. Bei 10 Hektar Fläche ist genug Platz am Strand, um zu entspannen und dem Meer zu lauschen. Wer von Oldenburg aus mit dem Deutschlandticket anreist, steigt in den RE1 Richtung Norden und hat dann nur noch eine kurze Busreise vor sich. Alle, die am Bremer Hauptbahnhof ankommen, steigen in den Bus F20. Dieser fährt bis zum Anleger, Neuharlingersiel. Von dort aus ist es zu Fuß nicht mehr weit. Die Buslinie K1 fährt aber auch in zwei Minuten direkt zum Strand. © IMAGO / Panthermedia
Strand Küste Ostfriesland Schillig
Ebenfalls ein echter Geheimtipp ist der zweieinhalb Kilometer lange Sandstrand von Schillig. Nördlich von Wilhelmshaven gelegen, ist er gut vom Oldenburger Hauptbahnhof aus mit dem Deutschlandticket zu erreichen. Die NWB RE18 bringt Urlauber nach Wilhelmshaven Hauptbahnhof. Von dort aus fährt die Buslinie 121 direkt in den kleinen Ort an der Nordsee. © IMAGO / imagebroker
Strandabschnitt zwischen Wenningstedt und Kampen auf Sylt
Ob Westerland, List oder Kampen, Sylt lockt jährlich bis zu 4,8 Millionen Übernachtungsgäste auf die Insel. Doch keine Sorge, Platz ist genug: Ungefähr 40 Kilometer lang misst der weiße Sandstrand. Der RE6 fährt direkt von Hamburg Altona durch, ohne Umstieg. Aber auch von kleiner Orten aus Schleswig-Holstein wie Bredstedt und Niebüll fahren Regionalzüge, in denen das Deutschlandticket gültig ist, zur Insel. © IMAGO/Chris Emil Janssen
Strand Pellworm
Es muss nicht immer Sandstrand sein, um ein maritimes Urlaubsgefühl zu bekommen, oder? Die Insel Pellworm ist zwar beliebt, aber längst nicht so populär wie ihre „großen Schwestern“ Sylt und Föhr. Dabei ist Pellworm genauso leicht mit dem Deutschlandticket zu erreichen: Wie bei der Anreise nach Föhr, müssen Urlauber von Hamburg aus lediglich einmal in Niebüll umsteigen.  © IMAGO / Panthermedia
Steg bei Sonnenuntergang auf der Insel Föhr
Wyk auf der Nordfriesischen Insel Föhr verfügt nicht nur über einen malerischen Sandstrand, sondern auch über eine gute Zuganbindung. Direkt am Fähranleger befindet sich die Bahnstation Dagebüll Mole. Zwar steuern diesen vorwiegend Intercity Züge als Direktverbindung an, mit dem RE 60 und einem Umstieg in Niebüll können Hamburger aber ebenfalls per Deutschlandticket den Fähranleger erreichen. © IMAGO / imagebroker
Strandkorb in Sankt Peter Ording
Lange Stege, die vom Ortskern über die Dünen zum Strand führen sowie die Pfahlbauten, sind das Markenzeichen von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Wer hier in der Sonne auf dem Handtuch liegen oder im Strandkorb sitzen möchte, kommt entspannt von Kiel, Hamburg oder Westerland (Sylt), mit einem Umstieg in Husum in die RB 64, per Deutschlandticket zum Urlaubsglück. © CHROMORANGE / Karl-Heinz Spremberg

Das Wetter in der zweiten Septemberhälfte bleibt in Niedersachsen stabil: „Meist Sonnenschein, selten mal Schauer.“ Selbst im Oktober reißt die Schön-Wetterphase nicht ab. „Freundlich und relativ warm“, beschreibt Jung den Trend, der sich aktuell abzeichnet. Erst vor wenigen Wochen sorgten Trichterwolken, die durch Unwetter entstanden waren, für Aufsehen in Niedersachsen.

Wetter-Trend verspricht deutschlandweit Sommer-Wetter – ein Überblick

  • Montag: 26 bis 34 Grad, viel Sonnenschein und warm bis heiß, später erste Gewitter aus Westen
  • Dienstag: 23 bis 32 Grad, im Westen Schauer und Gewitter, sonst nochmal Sonne
  • Mittwoch: 16 bis 23 Grad, wechselhaft und einzelne Schauer und Gewitter
  • Donnerstag: 19 bis 26 Grad, wieder freundlich mit Sonnenschein
  • Freitag: 23 bis 29 Grad, meist sommerlich mit Sonnenschein
  • Samstag: 23 bis 29 Grad, bestes Wander-, Bade- und Ausflugswetter
  • Sonntag: 24 bis 32 Grad, meist freundlich und trocken
  • Montag: 22 bis 28 Grad, erst freundlich, dann einzelne Schauer möglich

In einer Pressemitteilung hatte Dominik Jung zuvor bereits angekündigt: „Das sommerlich warme Wetter geht Richtung Wochenende weiter.“ Zwar nicht so stabil, wie in den vergangenen Tagen, aber trotzdem sei noch kein Sommer-Ende in Sicht.

Trotz Herbstbeginn wird es in den kommenden Wochen kein Abriss des Sommer-Wetters in Niedersachsen geben. (Symbolbild)

Die neuesten Prognosen rechnen laut Jung mit einem warmen Oktober. Temperaturen könnten laut Pressemitteilung zwei Grad über dem Mittelwert liegen. Auch soll der Oktober recht trocken ausfallen, so Jung. „Das hört sich doch noch einem goldenen Oktober an“, der Wetter-Experte. „Lassen wir uns mal überraschen!“

Rubriklistenbild: © dpa/Julian Stratenschulte

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