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Marcel Prigge
Elias Bartl
Marvin Köhnken
Sebastian Peters
Schnee-Chaos in Niedersachsen: Glatteis auf den Straßen führt derzeit zu Unfällen. Weiter wird viel Neuschnee im Norden erwartet.
- Warnung vor Frost und Glätte ausgeweitet – Winterdienst in Niedersachsen streikt Mittwoch
- Glätte, Frost und Verkehrs-Chaos im Norden: Es friert weiter in Niedersachsen
- Wintereinbruch in Niedersachsen: Wetter-Chaos auf den Straßen
Update von Dienstag, 5. Dezember 2023, 21:27 Uhr: Bereits am Dienstagabend dürfen sich einige Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen über schulfreie Nachrichten freuen. Der Unterricht an insgesamt drei Schulen wird am Mittwoch, dem 6. Dezember 2023, aufgrund von Glatteis und Heizungsausfällen nicht stattfinden. Doch Vorsicht: Das bedeutet nicht zwangsläufig Zeit für Rodelspaß und Schneeballschlachten. Stattdessen könnte für die betroffenen Schülerinnen und Schüler „Homeschooling“ auf dem Programm stehen.
Wetterwarnung für Niedersachsen vor markanter Glätte – Winterdienst streikt
Update von Dienstag, 5. Dezember 2023, 16:15 Uhr: Es wird glatt. Der Deutsche Wetterdienst hat für mehrere Regionen und Landkreise in Niedersachsen eine offizielle Glätte-Warnung ausgesprochen. Es wird vor „markanter Glätte“ gewarnt. Die Warnung gilt vorerst bis 18 Uhr. Der Wetterdienst empfiehlt, sich nicht draußen aufzuhalten und auf Fahrten mit Autos, Fahrrädern oder dergleichen zu verzichten. Ebenfalls sollte der Aufenthalt im Wald, unter Masten und Stromleitungen vermieden werden. Von der Warnung vor „markanter Glätte“ sind unter anderem der Kreis Diepholz, Kreis Rotenburg (Wümme) und die Hansestadt Bremen betroffen.
Amtliche WARNUNG vor MARKANTER GLÄTTE gilt unter anderem für:
- Kreis Diepholz
- Hansestadt Bremen
- Kreis Nienburg (Weser)
- Kreis und Stadt Oldenburg
- Kreis Rotenburg (Wümme)
- Kreis Verden
Eine Übersicht mit sämtlichen betroffenen Regionen steht auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung.
Update von Dienstag, 5. Dezember 2023, 15:54 Uhr: Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Auch in Hamburg werden die Straßen, Gehwege und Bahnsteige immer voller mit der weißen Pracht. Zahlreiche Arbeiter sind damit beschäftigt, die Wege von dem Schnee zu befreien. So auch auf der S-Bahnstation Fischbek in Hamburg. Hier kam es allerdings gegen 14:30 Uhr zu einem schweren Unfall. Eine Diesellok erfasste einen elektronischen Schneebesen und riss diesen mit. Der Bahnverkehr musste gesperrt werden.
Warnung vor Frost und Glätte ausgeweitet – Winterdienst in Niedersachsen streikt morgen
Update von Dienstag, 5. Dezember, 14:11 Uhr: Während der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnungen vor Frost und Glätte in Niedersachsen weiter ausweitet, gibt es schlechte Nachrichten von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Der Winterdienst könnte am morgigen Mittwoch, 6. Dezember, ausfallen.
Grund dafür ist ein angekündigter Warnstreik im öffentlichen Dienst. Auch der Winterdienst sei davon betroffen. Welche Straßenwärter sich jedoch an den regionalen Streikaktionen beteiligen, könne die Landesbehörde nicht sagen.
Glätte, Frost und Verkehrs-Chaos im Norden: Es friert weiter in Niedersachsen
Update von Dienstag, 5. Dezember, 12:15 Uhr: Auch in Hamburg ist es aufgrund der Schneemassen zum Verkehrschaos gekommen. Busse haben sich am Morgen auf unbestimmte Zeit verspätet, die Straßenbahnen waren teilweise maßlos überfüllt. Das Winterwetter sorgt zudem für Flugausfälle. Die Verbindung Hamburg – München kann derzeit nicht bedient werden.
Update von Dienstag, 5. Dezember, 10:10 Uhr: Die Straßen in Niedersachsen sind gefährlich glatt. Das meldet auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) und aktualisiert seinen Warnlagebericht für den Norden. Die Experten geben für folgende Bereiche eine amtliche Warnung vor markanter Glätte heraus:
- Landkreis Diepholz
- Landkreis Nienburg (Weser)
- Landkreis Verden
- Landkreis und Stadt Oldenburg
Die Warnungen gelten am Dienstag bis voraussichtlich 13 Uhr, heißt es von den Meteorologen.
Wintereinbruch in Niedersachsen: Wetter-Chaos auf den Straßen
Update von Dienstag, 5. Dezember, 7:57 Uhr: Das Winterwetter bringt Chaos auf die Straßen Niedersachsens. Aufgrund der Bedingungen häufen sich derzeit die Glätteunfälle. Und das Wetter in Niedersachsen soll erstmal so gefährlich bleiben. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einem aktuellen Warnlagebericht.
Demnach hat der Norden weiterhin mit Schnee und Glatteis zu kämpfen. Bis Mittwochmorgen, 6. Dezember, werden für nordische Verhältnisse enorme Neuschneemengen erwartet. In Niedersachsen sollen bis zu 8, in Hamburg sogar bis zu 10 Zentimeter fallen. Mit dem Schnee-Chaos, das gerade Bayern lahmlegt, kann Niedersachsen glücklicherweise nicht mithalten, dennoch sollten die Menschen, die sich auf den Straßen bewegen, äußerst vorsichtig sein.
Denn weiterhin besteht örtlich die Gefahr vor Glatteis, berichtet der DWD weiter. Dabei bewegen sich die Temperaturen in Niedersachsen um den Gefrierpunkt.
Gefahr vor Glatteis – Autofahrer aufgepasst
Update vom Montag, 4. Dezember, 19:10 Uhr: Niedersachsen bleibt im frostigen Wintergriff. Ein Tiefdruckgebiet führt zu weiteren Niederschlägen, die entweder als Schnee oder Regen herabkommen. Die Gefahr von Glatteis auf den Straßen ist erneut gegeben.
Der Dienstag zeigt sich laut Prognose wolkenverhangen. Im östlichen und nordöstlichen Teil Niedersachsens könnte der Schneefall anhalten. Die Straßenverhältnisse könnten rutschig sein. Niedersachsen bleibt weiterhin im Einflussbereich des Tiefdrucks. In der Nacht zum Dienstag breiten sich überwiegend dichte Wolken über der Region aus, die frische Niederschläge mit sich bringen. In Richtung Harz und Elbe prasselt dieser als Schnee nieder, während er anderswo in Schneeregen und gefrierenden Regen übergeht.
Die anhaltende Kälte der letzten Tage und Nächte könnte Konsequenzen haben. Wenn die Niederschläge, ob nun Regen oder Schnee, auf den gefrorenen Boden treffen, könnte es zu Glatteisbildung kommen.
Kaltfront in Niedersachsen: Schnee und gefrierender Regen im Anmarsch
Update vom Montag, 4. Dezember, 11:15 Uhr: Der Montag in Niedersachsen ist weiterhin geprägt von winterlichem Wetter. Entsprechend gelten weiterhin Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Anfangs ist der Tag den Experten zufolge geprägt von Frost, vor allem im Nordosten des Landes herrscht demnach sogar leichter Dauerfrost. Zeitweise sagt der DWD für Niedersachsen und Bremen leichten Schneefall voraus, lokal könne es daher weiterhin zu Gefahr durch Glatteis kommen.
Auf der Autobahn 29 bei Großenkneten im Landkreis Oldenburg ist es am Montagvormittag zu einem Glätte-Unfall gekommen. Dort landete ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug kopfüber im Straßengraben. Der Grund für das ausgeprägte winterliche Wetter in Niedersachsen, das auch die Autofahrer beeinträchtigt, ist ein Tiefdruck-Ausläufer, der sich vom Ärmelkanal nach Deutschland ausbreitet. Glatteis-Gefahr herrscht vor allem Südwesten, wo der Schnee laut Vorhersage mitunter in Regen übergeht. Deutlich kälter und weißer ist es weiterhin in Bayern. Dort hat der Winter große Teile des Verkehrs lahmgelegt.
Neuschnee und Glätte prägen den gesamten Montag das Wetter in Niedersachsen
Das Wetter in Niedersachsen wiederum ist in einem breiten Streifen von Ostfriesland bis zum Harz derzeit geprägt von leichtem Schneefall mit einem bis fünf Zentimetern Neuschnee. Dieser zieht laut DWD-Angaben gegen Mittag über die Elbe ab. Im Nachmittagsverlauf und bis in die Nacht auf Dienstag hinein gibt es vielerorts von Südwesten her erneut aufkommenden leichten Schneefall – wieder mit bis zu fünf Zentimetern Neuschnee. In sogenannten Staulagen kann sogar bis zu 10 Zentimeter Neuschnee fallen, teilt der DWD mit.
Update vom Montag, 4. Dezember, 7:15 Uhr: Niedersachsen wacht vielerorts in Weiß auf. Das Wetter hat über Nacht neuen Schnee in den Nordwesten gebracht – und neben Bremen große Teile des Flächenlandes Niedersachsen neuerlich in ein einziges großes Fotomotiv verwandelt. Weniger schön ist die Situation hingegen für alle, die am Morgen von A nach B kommen müssen.
Für das nördliche und nordöstliche Niedersachsen wird vor Schneefall und damit einhergehender Glätte gewarnt. Sowohl auf der A1, der A7 und der A27 ist es am frühen Morgen bereits zu Unfällen gekommen, die die Situation weiter verschärfen. Das sah in der Nacht noch anders aus, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.
Frost und Schneefall prägen Wetter in Niedersachsen am Montag
Demnach halten Frost und Schneefall Niedersachsen auch zu Beginn der Woche fest im Griff, doch die Verkehrslage war in großen Teilen des Landes in der Nacht zum Montag noch ruhig geblieben. Es war trotz anhaltender Glätte eine der ruhigsten Nächte seit einigen Tagen, wie Sprecher der Polizei aus Niedersachsen am Montagmorgen mitteilten. Es habe nur wenige witterungsbedingte Unfälle gegeben und diese hatten keine schwerwiegenden Folgen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet bis zu fünf Zentimeter Neuschnee im Laufe des Montags bei niedrigen Temperaturen bis zu minus fünf Grad. Erst gegen Mitte der Woche soll das Thermometer nach derzeitigen Prognosen wieder über null Grad klettern. DWD-Warnungen vor Glätte vom Sonntagabend gelten vielerorts aktuell noch bis Montag, 11 Uhr. (Mit Material der dpa, kom)
Wintereinbruch in Niedersachsen: Bahnverkehr beeinträchtigt – Seemann stürzt ins Wasser
Update vom Sonntag, 3. Dezember, 12:30 Uhr: Drama auf dem Wasser. Bei Arbeiten auf einem Frachtschiff stürzte ein Seemann in das eiskalte Wasser. Durch ein Baggerschiff, was sich in der Nähe befand, konnte der Mann schnell gerettet werden. Die Rettungskräfte des Seenotkreuzers „Anneliese Kramer“ kümmerten sich um den unterkühlten Mann.
Seemann stürzt bei Wintertemperaturen ins Wasser – Nur durch Zufall gerettet
Der Gerettete war bei Bewusstsein. Nachdem seine Körpertemperatur wieder normale Werte erreicht hatte, wurde er von den Seenotrettern auf den Rettungskreuzer gebracht. Mit Höchstgeschwindigkeit ging es nach Cuxhaven. Ungefähr zwei Stunden nach seinem Sturz ins Wasser wurde er einem Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus gebracht.
Bahnverkehr aufgrund Schneefälle teilweise eingeschränkt
Update vom Sonntag, 3. Dezember, 11:14 Uhr: Aufgrund des Wintereinbruchs in Bayern müssen sich Bahnreisende auf dem Weg nach München auf Hindernisse einstellen. Der Hauptbahnhof in München ist momentan nicht erreichbar, erklärte eine Sprecherin der Bahn am Sonntag. Sie rät Reisenden, sich über ihre geplanten Verbindungen zu informieren.
Seit der Nacht zum Samstag haben heftiger Schneefall und Eisglätte vor allem in Süddeutschland erhebliche Verkehrsprobleme verursacht. Der Zugverkehr im Münchner Hauptbahnhof war auch am Sonntagmorgen noch unterbrochen. Die Bahn plant, den Betrieb auf ausgewählten Strecken und mit eingeschränktem Service so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Wann genau das sein wird, ist jedoch noch ungewiss.
Schnee bedeckt ganz Deutschland: auf Sylt 2 cm Schnee – auf der Zugspitze 275 cm
Update vom Sonntag, 3. Dezember 2023, 09:52 Uhr: Von Norden nach Süden schreibt Kachelmannwetter bei X (ehemalig Twitter), liegt eine geschlossene Schneedecke. Auf Sylt liegen derzeit 2 cm Schnee, auf der Zugspitze 275 cm. In Südbayern liegen oft zwischen 30 cm bis 80 cm hohe Schneedecken.
Auf Sylt liegen 2 cm und auf der Zugspitze 275 cm. Von Nord nach Süd gibt es eine geschlossene Schneedecke die nach Süden immer mächtiger wird. In Südbayern liegen oft 30 bis 80 cm #Schnee! Zum Ablesen in die Länder/Kreise. /CG https://t.co/d9VSTfy7pu
— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) December 3, 2023
Update vom Sonntag, 3. Dezember 2023, 08:47 Uhr: Die meisten Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für Niedersachsen sollen bis 9 Uhr am Sonntag, 3. Dezember 2023, anhalten. Stellenweise wird vor Glätte und leichten Schneefall gewarnt. Zudem warnt der DWD noch vor Frost in Teilen Niedersachsen.
Aktuelle Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Niedersachsen
In der Gemeinde Ahausen vor leichten Schneefall und Frost
In der Gemeinde Appel vor Glätte und Frost
In der Gemeinde Bakum vor Frost und Glätte
In der Stadt Verden (Aller) vor Glätte und Frost
In der Stadt Bremen vor Frost und Glätte
Eine Übersicht aller Warnungen können Sie bei dem Deutschen Wetterdienst nachlesen
Frostige Nacht liegt hinter Niedersachsen und Bremen – Bewohner in Wilhelmshaven nach Feuer ohne Dach über dem Kopf
Update vom Sonntag, 3. Dezember 2023, 07:06 Uhr: Eine weitere frostige Nacht liegt hinter Niedersachsen. Für die Bewohner eines Mehrparteienhauses aus Wilhelmshavens eine Nacht, die sie vermutlich nie vergessen werden. Am Samstagabend gegen 19 Uhr loderten Flammen in einem Zimmer im Obergeschoss des Hauses.
Bibber-Nacht in Niedersachsen: Familien in Wilhelmshaven verliert bei einem Feuer ihr Dach über dem Kopf
Als die Feuerwehr eintraf, war das gesamte Gebäude glücklicherweise bereits vollständig geräumt und die Retter konnten mit den Löscharbeiten sofort starten. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in das Haus vor und bekämpften die Flammen. Bei der eisigen Kälte wurden die evakuierten Bewohner des Hauses in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Nach dem Brand wurde das Haus für zunächst unbewohnbar erklärt. Die Brandursache ist noch unklar.
Schnee-Vorhersage für Niedersachsen – Wetter bleibt kalt und schneereich
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 15:10 Uhr: Die Bewohner von Niedersachsen und Bremen sollten sich auf weitere Schneefälle und eisige Temperaturen vorbereiten. Der Sonntag präsentiert sich mit einer dichten Wolkenschicht über dem Norden, so die Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es besteht überall die Möglichkeit von leichtem Schneefall. Die Spitzenwerte bewegen sich um minus ein Grad im östlichen Niedersachsen und bis zu drei Grad auf den Inseln. Im Wendland sinken die Temperaturen in der Nacht auf bis zu minus fünf Grad.
Es wird nicht weniger – für die nächste Woche ist erneut Schnee angesagt
Der Beginn der neuen Woche zeigt sich größtenteils bewölkt. Vor allem im Westen sind wiederholte Schneeschauer möglich. Dort sind Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt vorhergesagt, im übrigen Niedersachsen leicht darunter. In der Nacht fällt das Thermometer im Wendland auf bis zu minus sechs Grad. Der Dienstag beginnt ebenfalls mit dichter Bewölkung und leichtem bis mäßigem Schneefall. In der Nacht erreichen die Temperaturen im Harz Tiefstwerte um die minus acht Grad.
Die weiße Pracht verzaubert den Norden in eine Winterlandschaft




Schneechaos in München trieft auch Niedersachsen – Flugverkehr in Bremen und Hannover gestört
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 14:30 Uhr: Die Flughafensperrung in München zeigt inzwischen nicht nur Auswirkungen auf den Hamburger Flughafen, wo vor ein paar Tagen wegen Glatteis ein Flugzeug von dem Weg abrutschte. Am Airport in Hannover wurden nahezu alle Flüge von und nach München gestrichen, wie auf der Website vermerkt ist. Am Bremer Flughafen wurden der Übersicht nach alle Flüge von und nach München abgesagt. Aufgrund starker Schneefälle war der Flugbetrieb in der bayerischen Landeshauptstadt am Samstagmorgen eingestellt worden.
Das winterliche Wetter in und um Niedersachsen geht weiter – Flüge fallen wegen Schneemassen aus
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 11:38 Uhr: Immer wieder kommt es in Teilen Niedersachsen und Hamburg zu leichten Schneefällen. Daher wurden unter anderem die Warnung vor Glätte teilweise verlängert und erweitert. Für die Hansestadt Bremen gilt eine Glätte-Warnung bis zum Sonntagmorgen.
Warnungen vor Glätte und Frost verlängert – Schneechaos im Süden hat auch Auswirkungen auf den Norden
So auch für den Kreis Diepholz und weitere Regionen. In Hamburg hingegen zeigt sich am Flughafen Hamburg die Auswirkungen des Schneechaos in München. Mehrere Flüge, die entweder nach München gingen oder aus München hätten kommen sollen, wurden gestrichen.
Der Deutsche Wetterdienst gibt zahlreiche Wetterwarnungen heraus – Gefahr vor Glatteis und Frost
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 10:06 Uhr: Noch mehr Warnungen vor dem Winter-Winter. Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagmorgen seine bereits veröffentlichen Warnungen erweitertet. Nun warnt der DWD zusätzlich noch vor einer Bibber-Kälter und Glätte.
Die Glätte führte bereits in mehreren Regionen von Niedersachsen zu teils schweren Unfällen. Wie auch in Delmenhorst. Hier schlitterte ein VW Up eines Pflegediensts von der Straße und landete in einem Seitengraben. Mutmaßlicher Unfallgrund – unangepasste Geschwindigkeit. Wie ein Reporter von vor Ort berichtetet, sei die Straße in dem Bereich durch den nächtlichen Schneefall noch glatt gewesen. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeug wird nun von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 09:06 Uhr: Die anhaltenden, starken Schneefälle führten in ganz Deutschland zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. In Bayern forderte ein Verkehrsunfall bereits ein Todesopfer. Auch im Norden des Landes ereigneten sich Unfälle. Am Samstagmorgen kam es in Oldenburg zu einem schweren Vorfall.
Im Stadtteil Krusenbusch verlor ein Fahrzeug in einer scharfen Kurve die Kontrolle und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer des Ford Fiesta wurde dabei schwer verletzt. Die Schneedecke machte viele Straßen, darunter auch die Autobahn A29, extrem rutschig, was zu langsamerem Verkehr führte.
Der weiße Zauber verwandelt den Norden in eine Winterlandschaft – Wetter-Warnungen ausgesprochen
Update vom Samstag, 2. Dezember 2023, 07:32 Uhr: Es hört nicht auf. Der weiße Zauber rieselt weiterhin aus dem Himmel auf den schönen Boden in Niedersachsen und Bremen. Inzwischen hat der Deutsche Wetterdienst seine Warnungen aktualisiert. Unter anderem warnt der Wetterdienst vor leichten Schneefall in mehreren Regionen in Niedersachsen und Bremen.
Warnung vor leichten Schneefall in Niedersachsen und Bremen
Noch bis 12 Uhr gelten die Warnungen in Teilen Niedersachsens und Bremen. Durch die andauernden Minustemperaturen und dem leichten Schneefall können die Straßen stellenweise glatt sein. Passend zum leichten Schneefall beginnt am Samstag der Weihnachtsbaumverkauf. „Die meisten Verkäufe werden am ersten Adventswochenende und in der folgenden Woche starten“, so Benedikt Schneebecke vom Verband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen.
Für die Nordmanntanne liegt der Preis zwischen 22 und 29 Euro pro Meter, so Schneebecke. Das ist etwa zwei Euro mehr als im letzten Jahr. Blau- und Rotfichten sind mit 13 bis 18 bzw. 10 bis 15 Euro günstiger. Kunden müssen sich keine Sorgen um die Auswahl machen, auch wenn die Ernte aufgrund des hohen Niederschlags in diesem Jahr langsamer verläuft.
Update vom Dienstag, 28. November 2023, 09:45 Uhr: Schneefall und Dauerfrost in Niedersachsen und Bremen: Am Dienstag kommt es gebietsweise zu Schneeschauern, im Bergland zu leichtem Schneefall, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Die Temperaturen liegen dabei an der Ems um die zwei Grad, östlich der Weser liegen die Werte um den Gefrierpunkt. In der Nacht zum Mittwoch fällt gebietsweise Schnee, der an der Küste und der Ems teilweise in Regen übergeht. Die Temperaturen liegen zwischen minus eins und minus sechs Grad.
Wetter in Niedersachsen wird kalt – DWD mahnt zur Vorsicht im Straßenverkehr
Am Mittwoch bleibt es laut DWD weiterhin winterlich: Nähe der Elbe herrscht leichter Dauerfrost bei minus ein Grad, gebietsweise kommt es zu Schneefall. Auch in der Nacht zum Donnerstag fällt gebietsweise leichter Schnee bei Tiefstwerten zwischen minus drei und minus acht Grad.
Angesichts des Wintereinbruchs mahnt der Deutsche Wetterdienst zur Vorsicht im Straßenverkehr in nahezu ganz Niedersachsen.
Schnee für Niedersachsen: Tiefdruckgebiet „Oliver“ sorgt für Wintereinbruch
Erstmeldung vom Montag, 27. November: Niedersachsen – Temperaturen um den Gefrierpunkt, leichter Wind und Regen, der sich in Schnee verwandelt – dennoch ist der Herbst 2023 immer noch der wärmste seit der Wetteraufzeichnung. „Am Ende wird es vermutlich Platz 2 oder Platz 3“, so der Wetterexperte von wetter.net. Spannender ist aber vermutlich, wann es wieder in Niedersachsen schneien wird – und da gibt es unterschiedlichste Vorhersagen, die bis zum Dienstagmorgen gelten.
Wetter in Niedersachsen: Schnee in Anmarsch – 10 cm bis 15 cm Neuschnee
Die Schneekarte des deutschen Wettermodells lässt für weite Teile Niedersachsen zuerst keine großen Hoffnungen auf Schnee zu. In den höheren Lagen von 300 Metern bis 400 Meter kann es bis zu 10 cm bis 15 cm Neuschnee geben, so der Experte im Wettervideo. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich hierbei um das entspannteste Wettermodell handelt, so der Fachmann.
Bleibt der Neuschnee im Norden auch liegen?
Der Neuschnee soll von Schleswig-Holstein über Teile von Hamburg bis in den Süd/Osten tatsächlich liegen bleiben. Auch in Niedersachsen soll der Schnee teilweise liegen bleiben. Allerdings, so die Prognose des Wetterexperten Kai Zorn, nicht in Bremen und an der Nordseeküste. In dem Bereich soll der Schnee bereits bis Dienstagmorgen weggetaut sein.
Das amerikanische Wettermodell ist dahingegen ein wenig „aggressiver“. Hier ist von einer flächendeckenden Schneedecke von 2 cm bis 5 cm die Rede, die sogar bis nach Hamburg reichen soll. Dabei schneite es in der Hansestadt am Sonntag zum ersten Mal in diesem Jahr. Eine richtige Schneewalze, so der Wetterexperte, ist im europäischen Wettermodell zu erkennen. Bis zum Dienstagmorgen soll nach dem Modell in den höheren Lagen im Westen bis zu 40 cm Neuschnee fallen.
Auch hier ist eine flächendeckende Schneedecke über ganz Niedersachsen bis rauf nach Hamburg angekündigt. „Wir müssen es abwarten. Wir kennen das Spielchen schon, das europäischen Wettermodell haut immer gerne große Schneemengen raus“, so der Wetterexperte. Nach seiner Einschätzung werden die Schneemassen immer etwas „dramatischer“ dargestellt, um Schlagzeilen zu produzieren.
Das Wetter: Tiefdruckgebiet „Oliver“ macht aus Regen bald Schnee in Niedersachsen und Bremen
Der Winter hält also Einzug in Norddeutschland. Das Tiefdruckgebiet „Oliver“, das sich Montag von den Benelux-Staaten her ausbreitet, bringt einen deutlichen Wintereinbruch mit sich. Für Niedersachsen und Bremen ist heute bedecktes Wetter mit mäßigem bis kräftigem Regen prognostiziert, der im Harz als Schnee fällt. Im Laufe des Nachmittags ist auch in niedrigeren Regionen mit einem Übergang zu Schnee zu rechnen.
Die Temperaturen bleiben niedrig, mit Höchstwerten von etwa 1 Grad im Oberharz und 2 bis 4 Grad in anderen Gebieten. An der Küste sind bis zu 6 Grad möglich. Der Wind, der zunächst schwach bis mäßig weht, wird im Küstenbereich stärker und dreht von Südost auf Ost.
Schnee-Wetter angekündigt: In der Nacht zu Dienstag: Schneefall und Frost-Gefahr
In der Nacht zum Dienstag wird überall leichter bis mäßiger Schneefall erwartet, wobei der Schneefall in der Nähe der Mittelgebirge anfangs kräftiger ausfallen kann. Es wird leichter Frost zwischen -3 und 0 Grad erwartet, während es auf den Inseln frostfrei bei etwa +2 Grad bleibt. Der Wind dreht auf Nordost und bleibt schwach bis mäßig, an der See teilweise stark.
Am Dienstag zeigt sich das Wetter wechselnd bewölkt mit örtlichen Schneeschauern, insbesondere im Bergland. In der Nacht zum Mittwoch verdichten sich die Wolken, und es beginnt, erneut zu schneien, wobei der Schneefall an der Küste und der Ems teilweise in Regen übergeht. Der Donnerstag bringt überwiegend stark bewölktes Wetter mit Schneeregen- oder Schneeschauern, besonders an der Nordsee. In der Nacht zum Freitag breitet sich der mäßige bis kräftige Schneefall bis zur Elbe aus und geht an der Ems in Regen über.
Das Wetter in Niedersachsen: Es bleibt unbeständig und winterlich
Die kommenden Tage bleiben weiterhin unbeständig und winterlich. Es wird zu weiteren Schnee- und Schneeregenfällen kommen, und nachts ist mit mäßigem Frost zu rechnen. Besondere Vorsicht ist im morgendlichen Berufsverkehr geboten, da glatte Straßenverhältnisse erwartet werden.
Tanja Sauter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach betont die Notwendigkeit, sich auf winterliche Bedingungen einzustellen und entsprechend vorsichtig zu fahren.
Rubriklistenbild: © Rolf Poss/Imago









