Wetter-Vorhersage

DWD-Warnung in Niedersachsen: Gewitter und Regen erwartet – Hochwasser-Lage spitzt sich zu

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Große Regenmengen werden in Niedersachsen erwartet. Auch schwere Gewitter drohen. Das Wetter verschlimmert die Hochwasser-Situation.

Update von Samstag, 30. Dezember, 10:02 Uhr: Auch am heutigen Samstag sind starke Gewitter mit Sturmböen in Niedersachsen möglich. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst in einem aktuellen Warnlagebericht. Der Vormittag soll regnerisch bleiben, im Harz soll sogar Schnee fallen, so die Experten. Am Nachmittag werde es im Nordwesten Niedersachsens zu Regen kommen.

Hochwasser in Norddeutschland – Die Bilder der extremen Wetterlage

Verden von oben fotografiert. Die Aller ist bis in die Altstadt über die Ufer getreten.
In Verden ist die Aller über ihre Ufer getreten. Die Südbrücke in die Altstadt wurde am Freitag wegen des Hochwassers gesperrt. © dpa
Hochwasser und Überschwemmungen der Aller in der Region Heidekreis nach tagelangen starken Regenfällen.
Auch der Heidekreis in Niedersachsen ist nicht vor Überschwemmungen gefeit. Bis zum Jahreswechsel könnten Regen und Sturm die Lage weiter verschlechtern. © Ulrich Stamm/IMAGO
Hochwasser in Hoya: Impressionen von Donnerstag
Hochwasser in Hoya: Impressionen von Donnerstag © Oliver Siedenberg
Umgeben von Wasser ist dieser Feldhase.
Umgeben von Wasser ist dieser Feldhase. © Dorn
Feuerwehrleute stehen in der Nacht am Deich und reichen Sandsäcke.
Mit Sandsäcken bauten die Einsatzkräfte Quellkaden auf, um die Schadstellen einzugrenzen. © Kreisfeuerwehr Verden/Oestmann
Hochwasser in Niedersachsen: Eine vom Wasser überspülte und abgesperrte Straße.
Die L330 zwischen Hoya und Hassel ist seit Donnerstagnachmittag wegen des Hochwassers unpassierbar. © Moritz Frankenberg/dpa
Einsatzkräfte bauen eine Sandsacke-Sperre gegen Hochwasser.
Auch am Serengeti-Park in Hodenhagen sind viele Helfer im Einsatz gegen das Hochwasser. © Philipp Schulze/dpa
Hochwasser in Hoya: Impressionen von Donnerstag
Hochwasser in Hoya: Impressionen von Donnerstag © Oliver Siedenberg
Hochwasser in Niedersachsen - Lilienthal Wörpe Wümme
Ein Gartenhaus steht hinter einem durchweichten Deichabschnitt an der Wörpe in Lilienthal. Durch das Hochwasser des Flusses sowie der nahegelegenen Wümme gab es in der Nacht einen Deichriss. © Focke Strangmann/dpa
Der Serengeti Park Hodenhagen von oben fotografiert. Mehrere Flächen sind überflutet.
Der Serengeti-Park in Hodenhagen steht teilweise unter Wasser. Viele Tiere müssen evakuiert werden. © Philipp Schulze/dpa
Serengeti-Park-Leiter Fabrizio Sepe begleitet Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) laufen auf einer Straße.
Serengeti-Park-Leiter Fabrizio Sepe begleitet Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in der aktuen Hochwasser-Lage. © Klaus Müller
Heidschnucken-Rettung der DLRG ist im vollen Gange.
Mehrere Heidschnucken wurden am Mittwoch von der DLRG in der Nähe von Hannover vor dem Hochwasser gerettet. © Karsten Hölscher/dpa/DRLG Wedemark
Niedersachsen, Überschwemmungen in der Region Hannover Hochwasser und Überschwemmungen der Leine
Hochwasser und Überschwemmungen bei Hannover © Ulrich Stamm/Imago
Niedersachsen, Überschwemmungen in der Region Hannover
Überschwemmungen in der Region Hannover  © Ulrich Stamm/Imago
Niedersachsen, Überschwemmungen in der Region Hannover
Hochwasser und Überschwemmungen der Leine. © Ulrich Stamm/Imago
Niedersachsen, Überschwemmungen in der Region Hannover
Überschwemmungen in der Region Hannover. © Ulrich Stamm/Imago
Hochwasser in Niedersachsen, Hagen-Grinden
Ein Wohnhaus am Deich auf der Weserinsel Hagen-Grinden. Das Hochwasser ist auch hier angekommen. © Christof Dathe/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Weser
Eine Schild „Parkplatz für Busse“ schaut aus dem Hochwasser. Der Wasserstand der Weser ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Angesichts anhaltender Regenfälle und gesättigter Böden bleibt die Hochwassergefahr in Teilen von Deutschland hoch. © Friso Gentsch/dpa
Hochwasser in Bremen-Borgfeld: Anwohner transportiert Nachbarn per Kanu
Ein Mann in Bremen-Borgfeld half per Kanu. Er brachte Anwohner zu ihren Häusern und transportierte Pumpen für die Feuerwehr. © Nord-West-Media TV
Die Feuerwehr deponierte Sandsäcke an der Astruper Straße.
Die Feuerwehr deponierte Sandsäcke an der Astruper Straße. © Archiv: Feuerwehr
Ein Trecker zieht einen Wohnwagen vom Wieltsee weg. Die Weser ist in Dreye über die Ufer getreten.
Ein Trecker zieht einen Wohnwagen vom Wieltsee weg. Die Weser ist in Dreye über die Ufer getreten. © Sigi Schritt
Hochwasser in Niedersachsen – Oker
Die hochwasserführende Oker überflutet in Oker teilweise die Promenade. Für die Flussgebiete der Oker und der Innerste warnte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) vor einer weiteren Verschärfung der Hochwasserlage. © Thomas Schulz/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Sarstedt
Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, steht am Fluss Innerste im Landkreis Hildesheim. Weil machte sich an verschiedenen Orten ein Bild der angespannten Hochwassersituation in Niedersachsen. © Julian Stratenschulte/dpa
Der Lauf des Klosterbachs in Stuhr ist mittig noch zu erkennen. Das Wasser ist an Weihnachten jedoch weit über das Ufer getreten.
Der Lauf des Klosterbachs in Stuhr ist mittig noch zu erkennen. Das Wasser ist an Weihnachten jedoch weit über das Ufer getreten. © Rainer Jysch
Hochwasser in Niedersachsen
Das Hochwasser am Weserwehr im Landkreis Verden (Aufnahme mit Drohne). Zufahrt und Durchfahrt sind seit Weihnachten gesperrt. Laut der Behörden in Niedersachsen bleibt die Hochwasser-Lage in den nächsten Tagen weiter angespannt. © Christof Dathe/dpa
Stadtspeicher Hochwasser
Mit „Big Packs“ wird die Mauer am Rotenburger Stadtspeicher gestützt. © Michael Krüger
Hochwasser Samtgemeinde Hoya
Hochwasser Samtgemeinde Hoya © Oliver Siedenberg
Hochwasser in Niedersachsen - Okertalsperre
Die Hochwasserentlastungsanlage lässt Wasser aus der komplett gefüllten Okertalsperre im Harz. © Julian Stratenschulte/dpa
Hochwasser in Niedersachsen – Leda
Hochwasser vom Burlage-Langholter Tief, einem Nebenfluss der Leda. © Lars Penning/dpa
Hochwasser in Niedersachsen – Leda
Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen die Ortschaft zu sichern, nachdem das Hochwasser vom Burlage-Langholter Tief, einem Nebenfluss der Leda, über die Deiche trat. © Lars Penning/dpa
Hochwasser in Niedersachsen – Feuerwehr
Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen mit Sandsäcken das Wasser in Schach zu halten. © Lars Penning/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Schloss Marienburg
Das Schloss Marienburg in der Region Hannover steht vor überfluteten Feldern am Fluss Leine. © Julian Stratenschulte/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Ruthe im Landkreis Hildesheim
Hochwasser in Niedersachsen: Der Fluss Innerste mündet an der Ortschaft Ruthe im Landkreis Hildesheim in den Fluss Leine. © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die Daten von wetter.net zeigen, kommt es in den kommenden 24 Stunden in einem Großteil Niedersachsens zu Regengüssen. Insbesondere im Heidekreis sollen 2 Liter pro Quadratmeter fallen. An den Flussläufen der Ems, der Weser sowie der Aller kommt es zu einem Liter pro Quadratmeter. Am Sonntag soll sich die Wetter-Situation weiter verschlimmern. Mehr Niederschlag ist in den Hochwassergebieten angekündigt.

Sturm- und Gewitterwarnung: Böen über 100 km/h an der Nordsee-Küste

Update von Freitag, 14:00 Uhr: Die Gewitter-Warnungen des Deutschen Wetterdienstes werden weiter konkretisiert. Nach Angaben der Meteorologen soll es bis in den Nachmittag hinein zu weiteren starken Gewittern unter anderem in den vom Hochwasser stark betroffenen Landkreisen Diepholz, Nienburg (Weser) und Verden kommen.

Heftige Gewitter und schwere Sturmböen sind für Niedersachsen angekündigt. Auch viel Regen soll laut Experten fallen, was die Hochwasser-Situation in Niedersachsen weiter verschlimmern könnte. (Montage)

Update von Freitag, 29. Dezember, 11:20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine weitere Warnung bezüglich des Wetters in Niedersachsen veröffentlicht: Es soll zu einem schweren Sturm sowie Gewittern an der Nordsee-Küste kommen. Böen bis zu 102 km/h sind am Freitag zu erwarten. Weitere schwere Gewitter sollen zudem in der Stadt und dem Landkreis Oldenburg auftreten.

Folgende Bereiche sind vom Sturm betroffen:

  • Ostfriesische Küste: Südwest bis West 61 bis 74 km/h, dabei Böen von 102 km/h und Gewitter.
  • Elbmündung: Südwest bis West 61 km/h, dabei Böen von 102 km/h und Gewitter.
  • Seegebiet Helgoland: Südwest bis West 61 bis 74 km/h, dabei Böen von 102 km/h und Gewitter.
  • Nordfriesische Küste: Südwest bis West 61 bis 74 km/h, dabei Böen von 102 km/h und Gewitter.
  • Elbe von Hamburg bis Cuxhaven: Südwest bis West 38 bis 49 km/h, dabei Böen von 88 km/h Beaufort und Gewitter.

Auf stärkere Windböen müssen sich zudem der Landkreis Diepholz und der Landkreis Nienburg (Weser) bis Samstagvormittag gefasst machen, berichten die Wetter-Experten weiter.

Aktuelle Gewitterwarnung des DWD: Gewitter könnten Hochwasser-Lager verschärfen

Update von Freitag, 29. Dezember, 09:57 Uhr: Der DWD warnt aktuell vor starken Gewittern in Niedersachsen. Es besteht eine Gefahr vor Blitzschlag, entwurzelten Bäumen und herabstürzende Äste. Zudem kann es zu Platzregen kommen. Folgende Bereiche sind unter anderem bis voraussichtlich 10:45 Uhr betroffen:

  • Landkreis Diepholz
  • Stadt Bremen
  • Landkreis Verden
  • Landkreis und Stadt Oldenburg
  • Landkreis Rotenburg (Wümme)

Regenschauer und schwere Gewitter rollen auf Niedersachsen zu – Hochwasser-Regionen betroffen

Erstmeldung von Freitag, 29. Dezember, 09:11 Uhr: Heidekreis/Bremen – Die Wetter-Vorhersage für Niedersachsen verheißt nichts Gutes: Im gesamten Binnenland soll es bis zum 1. Januar weiter regnen. Die kumulierten Niederschlagsmengen können bis zu 26 Liter pro Quadratmeter im Heidekreis erreichen – einem Gebiet, was schon jetzt enorm mit dem extremen Hochwasser und dessen Auswirkungen zu kämpfen hat.

Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz, der Serengeti-Park steht beinahe komplett unter Wasser: Die Hochwasser-Situation sieht in vielen Gebieten Niedersachsens nicht gerade rosig aus. Einsatzkräfte hoffen auf das Sinken der Pegelstände. Doch Wetter-Experten kündigen weiterhin Regen an.

Wetter-Alarm in Niedersachsen: Hochwasser-Lage könnte sich zuspitzen - so viel Regen ist angekündigt

Wie die Daten von wetter.net zeigen, werden bis Neujahr bis zu 26 Liter Regen pro Quadratmeter im Heidekreis erwartet. Damit ist der Landkreis der am stärksten vom Regen betroffene Bereich Niedersachsens in den kommenden Tagen. In Verden, wo die Aller grad über die Ufer tritt, soll es zu Regenmengen zwischen 17 und 19 Litern kommen. Zwischen Wildeshausen und Oldenburg, wo die Hunte gerade für Einsätze der Feuerwehr und THW sorgt, werden zwischen 12 und 14 Liter erwartet. Die Regenmengen pro Quadratmeter bis zum 1. Januar in den Hochwasser-Regionen im Überblick:

RegionRegen-Prognose
Region Hannover10 bis 11 Liter Regen
Meppen16 bis 20 Liter Regen
Wildeshausen/Oldenburg12 bis 14 Liter Regen
Verden17 bis 19 Liter Regen
HeidekreisBis zu 26 Liter
Lilienthal10 Liter

Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewittern in Niedersachsen – Hochwasser-Situation weiter prekär

Doch damit nicht genug: Der Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnt am Freitag, 29. Dezember, in Niedersachsen vor einzelnen starken Gewittern. Dabei sind schwere Sturmböen bis zu 90 km/h nicht ausgeschlossen, so die Experten. An der Küste und in höheren Lagen sind zudem Böen bis 85 km/h möglich. Dabei soll es immer wieder wiederholt schauern, besonders in Südniedersachsen soll es regnerisch bleiben.

Der Regen hört in den kommenden Tagen in Niedersachsen nicht auf. Die Niederschlagsmengen können nach Angaben von Wetter.net bis zum Neujahr 26 Liter pro Quadratmeter erreichen, was die Hochwasser-Situation verschlimmern könnte. (Montage)

Am Samstag wird es im Binnenland weiter regnerisch bleiben, im Oberharz wird sogar Schnee erwartet. Nachmittags wird es besonders im Nordwesten niederschlagsreich mit dichten Wolkenfeldern. Der Sonntag zeigt sich mit teils kräftigen Schauern, berichtet der DWD weiter, während das neue Jahr am Montag nur mit vereinzelten Regengüssen eingeleitet wird.

Rubriklistenbild: © Roland Bock/Imago/DWD

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