Gasometer

Blick in die Tiefsee – besondere Ausstellung startet im Gasometer Oberhausen

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Beim Gasometer in Oberhausen startet bald eine neue Ausstellung. Dabei geht es um die Weltmeere und ihre Bewohner. Manchen kann man sogar in Lebensgröße begegnen.

Oberhausen – Einmal mit einem Wal schwimmen oder durch einen Fischschwarm hindurchtauchen – bei der neuen Ausstellung im Gasometer Oberhausen (NRW) wird das möglich, und zwar ganz ohne nass zu werden. „Planet Ozean“ wird am Freitag (15. März) an den Start gehen und zeigt dann in bisher nicht veröffentlichten Filmen, Installationen und Bildern das Leben in den Weltmeeren. Dabei kann man den Tieren in Lebensgröße begegnen und sogar Geräusche vom Meeresboden hören.

Gasometer in Oberhausen zeigt animierte Wale in Lebensgröße

Die „faszinierende Schönheit der Weltmeere und ihrer vielfältigen Lebensformen“ sollen Besucherinnen und Besucher bei „Planet Ozean“ kennenlernen. Dabei führe die Ausstellung oder „Schau“, wie es beim Gasometer heißt, in „kaum bekannte Tiefen dieses komplexen Ökosystems“. Auf riesigen Bildern kann man etwa einem Blauhai in die Augen sehen oder einen Oktopus beim Tanz beobachten.

Der Gasometer in Oberhausen

► Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; in den Ferien oder an Feiertagen auch am Montag geöffnet.

► Bis die Ausstellung beginnt, ist das Gasometer in Oberhausen übrigens geschlossen.

► Adresse: Gasometer Oberhausen, Essener Straße 3, 46047 Oberhausen

► Preise: Erwachsene zahlen 14 Euro für ein Ticket, ermäßigt kostet das Ticket 11 Euro.

► Der Gasometer ist ein beliebtes Ausflugsziel, das auch bei Regen besucht werden kann.

► Es gab einmal Pläne, den Gasometer in eine riesige Cola-Dose umzugestalten.

Bei der Installation „die Welle“ dienen überdimensionale Leinwände als Projektionsfläche für die Lebewesen der Meereswelt. So begegnen die Besucherinnen und Besuchern Fischschwärme oder Meeresgiganten wie einem Wal in Originalgröße. Bei „die Welle“ handelt es sich nach Auskunft des Gasometers um eine „immersive“ Inszenierung. Wer sie betritt, taucht also ein in eine künstliche Realität und kann sich tatsächlich so fühlen wie auf dem Meeresgrund.

„Planet Ozean“ im Gasometer macht die Geräusche von Meerestieren hörbar

Wie es dort klingt, erleben Besucher im „Ocean Sound Raum“ in der Mitte vom Erdgeschoss des Gasometers. „Hier ploppt, knistert, kracht und klopft es“, heißt es vom Gasometer. Auf einer sinnlichen Reise vom Nordsee durch die Weltmeere bis hin zur Arktis hört man in dem Raum die Geräusche von „kleinsten Krustentieren, lebendigen Korallenriffen oder einem Schwarm Kabeljaue“.

Bei der neuen Ausstellung im Gasometer können Besucher Meerestieren in Originalgröße begegnen. (IDZRNRW-Montage)

Bei „Planet Ozean“ soll es aber auch um Meeresschutz und -forschung gehen. Wie sich die Ozeane permanent verändern, zeigt deswegen „Ocean Twin“, ein interaktiver Globus, der den Zustand der Weltmeere als „Zwilling“ spiegelt und vom Environmental System Research Institute (Esri) entwickelt wurde. Mithilfe von Daten und modernen Technologien gelingt es so, „die steten Veränderungen unserer Ozeane detailliert zu erfassen“, berichtet der Gasometer. Die Ausstellung „Planet Ozean“ startet am 15. März 2024 und endet am 30. Dezember. (ebu)

Rubriklistenbild: © Gasometer Oberhausen GmbH & Tobias Friedrich

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