VonHannah Deckeschließen- Daniel Schinzigschließen
Für mehrere Städte in NRW gilt eine Warnung vor möglichem Unwetter. Ab Mittwoch soll es kräftig schneien – mancherorts mit „unwetterartige Neuschneemengen“.
Update vom 16. Januar, 14.09 Uhr: Am Mittwoch wird es kräftig schneien. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in einigen Regionen von NRW mit Schnee-Unwetter. In anderen Teilen von NRW gelten die Warnstufen 1 und 2.
Unwetter für NRW erwartet: Starker Schneefall und Glatteis in der Woche
[Erstmeldung] Hamm - Schnee, Glätte, Dauerfrost: Das Wetter wird wieder so richtig winterlich und teils gefährlich! Autofahrer in Nordrhein-Westfalen sollten in den kommenden Tagen und Nächten vorsichtig sein. Es kann glatt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in der Nacht auf Dienstag, 16. Januar, verbreitet vor Glätte durch Schnee. Für einige Kreise in NRW hat der DWD eine Vorabinformation herausgegeben.
Von Mittwoch, 7 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr, könnte es in folgenden Regionen zu starkem Schneefall und Schneeverwehungen kommen:
- Eifel
- Köln/Bonn
- Bergisches Land
- Sauerland/Siegerland
- Niederrehein (teilweise)
- Rhein/Ruhr (teilweise)
Hierbei handelt es sich noch nicht um eine amtliche Warnung vor Unwetter. „Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential“, schreibt der Deutsche Wetterdienst. „Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen.“ Erwartet werden 10 bis 15 cm Neuschnee in sechs Stunden. Auch kann der Schnee in Regen übergehen, der dann am Boden gefriert und für Glatteis sorgt.
„Markante Neuschneehöhen“: Amtliche Warnung vor Schnee und Glätte in NRW
Generell verschärft sich die Wetterlage in NRW im Laufe der Woche. Grund ist eine Luftmassengrenze, die sich über der Mitte von Deutschland aufbaut, und von NRW bis Sachsen für „heftiges Schneetreiben“ sorgen könnte. Aber auch Eisregen und gefrierende Nässe sind nicht ausgeschlossen.
Schnee und Glätte erwarten die Menschen in NRW aber auch schon zu Beginn der Woche. Der DWD hat für weite Teile des Bundeslandes eine Warnung der Stufe 1 vor Glätte und leichtem Frost herausgegeben. Sie gilt zunächst bis Dienstagmorgen (Stand 15. Januar, 22 Uhr).
Neuschnee in NRW – Vorsicht auf den Straßen
Glatt werden kann es überall. Blitzeis durch gefrierenden Regen, das am Freitag in NRW für zahlreiche Unfälle gesorgt hatte, wird erst einmal nicht erwartet. Aber auch Schneeglätte darf nicht unterschätzt werden und kann für rutschige Straßen sorgen. Übrigens: Sommerreifen sind im Winter die Ursache für zahlreiche Unfälle. Auch wenn Winterreifen nicht offiziell Pflicht sind, kann es für Autofahrer teuer werden, wenn sie bei den angekündigten Wetterbedingungen keine drauf haben.
Rubriklistenbild: © Rolf Poss/Imago
