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Glätte in NRW: Amtliche Warnung des DWD noch bis zum Mittag

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Die Straßen und Gehwege waren am Freitagmorgen fast in ganz NRW mit Eis bedeckt. Der DWD warnt noch bis zum Mittag vor Glätte.

Hamm - Der Winter ist nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt und seit Tagen herrscht eisige Kälte. Die Temperaturen fielen in den Minusbereich und hin und wieder schneite es. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Donnerstag, 11. Januar, vor „markanter Glätte“ in NRW. Es kam zu vielen Unfällen in NRW. Nachdem es am Freitagmorgen an vielen Orten besonders heikel war, entschärft sich die Wetter-Situation am Freitagvormittag (Stand: 10.21 Uhr).

Warnung vor markanter Glätte in NRW – Autofahrer sollten aufpassen

Viele Warnungen wurden vom DWD mittlerweile aufgehoben oder heruntergestuft. Vor „markanter Glätte“ wird seit Freitag, 12. Januar, 10 Uhr, in keinem Teil von NRW mehr gewarnt. Allerdings gibt es noch einige Kreise, in denen der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung vor Glätte ausgibt:

  • Aachen
  • Düren
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Remscheid
  • Märkischer Kreis
  • Soest
  • Hamm
  • Unna
  • Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Hochsauerlandkreis
  • Olpe
  • Paderborn
  • Detmold
  • Höxter
  • Gütersloh
  • Dortmund

Die Warnungen vor Glätte gelten bis 13 Uhr. Teilweise warnt auch die App Nina in einigen Kreisen am Freitagvormittag noch vor Glätte. „Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist im gesamten Kreisgebiet mit Glatteis zu rechnen“, heißt es in der App beispielsweise für den Kreis Unna.

Glatteis in NRW: A2-Abfahrt gesperrt, Nina-Warn-App schlägt Alarm

In ganz NRW hat es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Unfälle gegeben. Überwiegen blieb es bei Blechschäden. Ein Unfall-Schwerpunkt war unter anderem die B 474 von Dülmen nach Lüdinghausen. Die Straße ist am Freitagmorgen daher gesperrt.

Die Autobahn A2 in Richtung Hannover wurde an der Abfahrt Herford/Bad Salzuflen am Donnerstagabend gesperrt, wie die Bielefelder Polizei auf der Plattform X, ehemals Twitter, mitteilte. Gegen 22 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. In Wesel wurde die Niederrheinbrücke wegen einer vereisten Fahrbahn zeitweise komplett gesperrt.

Für Hamm schlug die Nina-Warn-App Alarm. „Im Stadtgebiet Hamm kommt es zu stellenweiser Glatteisbildung.
Es besteht Gefahr durch Eis, Eisbruch oder Glatteis“. Laut Polizei hat es bereits eine Handvoll Glatteis-Unfälle gegeben. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, betroffen sei das gesamte Stadtgebiet, heißt es von der Polizei-Leitstelle.

Glätte in NRW – nicht notwendige Fahrten meiden

Der DWD rät dazu, nicht notwendige Aufenthalte im Freien und Fahrten zu meiden. Das Verhalten im Straßenverkehr sollte angepasst werden und Autofahrer müssen Verzögerungen und Behinderungen einplanen. Und auch auf Gehwegen kann es zu Blitz- und Glatteis kommen. Der DWD warnt noch bis Freitag, 12. Januar, 13 Uhr vor der Glätte.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa/Symbolbild

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