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Schnee-Unwetter in NRW: Busverkehr wieder angelaufen – feststehende Lkw auf Autobahn

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  • Daniel Schinzig
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    Annika Ketzler

In NRW gab es am Mittwoch heftige Schneefälle. Der DWD gab eine Unwetter-Warnung heraus. Auch auf den Donnerstag hat das Auswirkungen. Die Lage im Newsticker.

  • Am Mittwoch, 17. Januar, trafen heftige Schneefälle NRW.
  • Einige Kreise schließen am Donnerstag, 18. Januar, die Schulen.
  • Es gab viele Unfälle. Auf Autobahnen kommt es noch immer zu Verkehrsproblemen.
  • Lage und Auswirkungen hier im Newsticker.

Hamm - Heftige Schneefälle haben am Mittwoch, 17. Januar, in Nordrhein-Westfalen für Einschränkungen auf den Straßen, im Bahn- sowie Flugverkehr gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zum Teil vor Unwetter gewarnt – und warnt noch bis Donnerstagmorgen, 9 Uhr, für Gebiete südlich von Aachen, Köln, Olpe und Winterberg vor 15 bis 30 Zentimetern Schnee selbst in tiefer gelegenen Lagen. Die Auswirkungen auf Autobahnen, Zugverkehr und an Flughäfen erfahren Sie hier im Newsticker.

Update vom 18. Januarm 14.03 Uhr: 23 witterungsbedingte Unfälle mit Sachschaden meldet die Polizei von Mittwochmorgen bis Donnerstagmittag in Hagen. Niemand sei dabei verletzt worden. Demnach ereigneten sich die meisten der Unfälle am Mittwochnachmittag sowie am frühen Abend.

Update vom 18. Januar, 11.43 Uhr: Im Kreis Paderborn ist es am Mittwoch zwischen 16 und 20 Uhr zu 17 glättebedingten Unfällen gekommen. Es blieb bei Sachschäden, verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden wird auf rund 90.000 Euro geschätzt. In zwei Fällen ermittelt die Polizei wegen Verkehrsunfallflucht. 

Update vom 18. Januar, 10.12 Uhr: Die Polizei im Kreis Olpe berichtet, dass sich in der Zeit von Mittwoch, 8 Uhr, bis Donnerstag, 9 Uhr, aufgrund der Schnee-Lage insgesamt neun Verkehrsunfälle ereignet hätten. „Bei zwei Unfällen wurden Personen verletzt. Zudem gab es an verschiedenen Strecken – insbesondere an Steigungen – Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Lkw“, heißt es.

Schnee-Unwetter in NRW: Busverkehr läuft wieder an

Update vom 18. Januar, 9.23 Uhr: Im Gebiet der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd, also in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe, wurde der Fahrbetrieb seit etwa 7.40 Uhr „nach und nach“ aufgenommen – „zunächst auf den Hauptstrecken und Tallagen“, teilen die VWS mit. Bergstrecken könnten „bis auf Weiteres“ jedoch nocht nicht befahren werden. Dazu sei weiterhin mit „erheblichen Verspätungen und Ausfällen“ zu rechnen.

Nach dem Schnee-Chaos rollt der Busverkehr im Kreis Olpe langsam wieder an.

Update vom 18. Januar, 9.12 Uhr: In Köln ist der Busbetrieb am Morgen wieder aufgenommen worden. Die Busse bedienten alle Linien, auf denen wieder gefahrlos gefahren werden könne, teilten die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) mit. Das sei zunächst noch nicht überall der Fall, in einigen Stadtgebieten gebe es noch vereiste Straßen. Es werde deshalb aller Voraussicht nach einige Stunden dauern, bis der Busbetrieb wieder komplett laufe.

Update vom 18. Januar, 9 Uhr: Die Polizei des Kreises Siegen-Wittgenstein zieht in einer Mitteilung das Fazit: „Verhältnismäßig glimpflich davongekommen“. Seit dem einsetzenden Schnee am Mittwoch musste die Polizei bis Donnerstagmorgen, 6 Uhr, zu 19 Unfällen. Oft handelte es sich dabei um Lkw, die auf ansteigenden Strecken feststeckten. Der insgesamt entstandene Sachschaden wird auf 75.000 Euro geschätzt. „Für die Menge des heruntergekommenen Schnees und der dadurch vielerorts weißen Straßen ist dies keine hohe Anzahl an Verkehrsunfällen“, schreibt die Polizei.

UPdate vom 18. Januar, 7.24 Uhr: Auf der A3 hat sich am Morgen wegen des Winterwetters ein langer Stau von Lohmar bis Bad Honnef gebildet. „Aufgrund von feststehenden Lkw können zwar Pkws teilweise passieren, aber es ist eigentlich immer noch – ich sag‘s mal vorsichtig - ein bisschen chaotisch“, sagte ein Polizeisprecher in Köln. „Das steht einfach.“

Update vom 18. Januar, 7 Uhr: Laut dem Deutschen Wetterdienst soll es in NRW am Donnerstag erstmal keinen neuen Schnee geben, stattdessen soll teilweise die Sonne scheinen bei bis zu 4 Grad im Flachland. Dennoch läuft auch am Donnerstag nicht alles wie gewohnt.

So gibt es in einigen Kreisen und Städten in NRW nach wie vor Störungen im Busverkehr. Beispielsweise in Köln sei ein sicherer Betrieb aufgrund des Wetters noch nicht möglich, wie ein Sprecher der Kölner Verkehrs-Betriebe der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. In Köln wie auch in Bonn sollen daher den gesamten Tag lang keine Busse fahren. Auch im Oberbergischen Kreis fahren aktuell nur ein Bruchteil der Busse. Im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis läuft der Busverkehr laut WDR allmählich wieder an, während im Kreis Olpe und im Kreis Siegen-Wittgenstein noch keine Busse im Einsatz sind.

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn hingegen hat gute Nachrichten. So sei der Bahnverkehr in NRW generell ohne größerer Beeinträchtigungen angelaufen. Auch die Sprecherin verweist allerdings speziell auf den Raum Köln. Hier könne es nach wie vor noch vereinzelt zu Einschränkungen kommen.

Auf den Autobahnen gibt es ebenfalls noch Probleme, insbesondere im Süden des Bundeslands. Betroffen sind unter anderem die A1, A3 und A61). Auf den rechten und teils auch mittleren Spuren sind Lkw liegengeblieben.

Schnee-Unwetter in NRW: Dutzende Unfälle

Update vom 17. Januar, 21.15 Uhr: Auf den schneebedeckten Straßen kam es zu Dutzenden Unfällen. In Bonn gab es so viele Unfälle in kurzer Zeit, dass die Polizei mit der Aufnahme kaum hinterherkam. Am Abend sorgen Schneefall und Eisglätte in Ostwestfalen und im Süden von NRW weiter für Unfälle, Sperrungen und Staus mit langen Wartezeiten. Vor allem im Bergischen Land sowie im Sauerland und Siegerland sollen viele Lkw Autobahnen und Anschlussstellen blockieren. Betroffen seien vor allem die A1, die A45 und die A46.

Wegen des anhaltenden Schneefalls muss auch am frühen Donnerstagmorgen noch mit Glätte und möglichen Sperrungen und Staus gerechnet werden. Für den Süden von NRW bestehen nach wie vor Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall.

Update vom 17. Januar, 19.30 Uhr: Am Düsseldorfer Flughafen sind laut WDR bis zum Abend wetterbedingt mehr als 44 Flüge ausgefallen. Einige Flüge wurden umgeleitet – unter anderem nach Hannover und Münster. Im Märkischen Kreis gab es bislang mehr als 30 witterungsbedingte Unfälle.

Update vom 17. Januar, 18.20 Uhr: Durch den Schneefall werden die Straßenverhältnisse in den Städten zunehmend schwieriger. „Der Rettungsdienst ist ausgelastet, die Notaufnahmen der Krankenhäuser ebenfalls. Bitte ruft die „112“ nur im Notfall an und wenn ihr nicht zwingend mit dem Auto fahren müsst, bleibt Zuhause“, schreibt die Feuerwehr Hagen auf X, ehemals Twitter.

Schnee-Unwetter in NRW: Entscheidung über Schule am Donnerstag – Busverkehr eingestellt

Update vom 17. Januar, 16.48 Uhr: Der Busverkehr kommt durch das Schnee-Unetter in immer mehr Regionen in NRW zum Stillstand. In Wuppertal sei der Busbetrieb komplett eingestellt, weil die Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten sei, teilten die Stadtwerke mit.

In Siegen-Wittgenstein und Olpe fährt seit dem Nachmittag ebenfalls kein Bus mehr. „Von einer Wiederaufnahme des Betriebes ist am heutigen Tage bis Betriebsende nicht mehr auszugehen“, schrieben die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Kreis Euskirchen, im Rhein-Sieg-Kreis und im Oberbergischen Kreis fuhr fast kein Bus mehr.

Das Schnee-Unwetter sorgt in einigen Regionen in NRW für Beeinträchtigungen.

Update vom 17. Januar, 15.49 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat entschieden, dass in den drei besonders vom Schnee betroffenen Kreisen auch am Donnerstag kein Präsenzunterricht stattfinde. Das betrifft:

  • Hochsauerlandkreis
  • Kreis Olpe
  • Kreis Siegen-Wittgenstein

Auch die Bezirksregierung Köln setzt den Präsenzuntterricht aufgrund der Unwetter-Warnung in folgenden Kreisen bzw. kreisfreien Städten am Donnerstag aus:

  • Stadt Aachen
  • Stadt Bonn
  • Stadt Köln
  • Städteregion Aachen
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Oberbergischer Kreis
  • Rhein-Erft-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Rhein-Sieg-Kreis

Schnee-Unwetter in NRW: Busverkehr an Bergstrecken eingestellt

Update vom 17. Januar, 14.47 Uhr: Nach Angaben der Polizei Bonn gab es im gesamten Zuständigkeitsgebiet allein in der vergangenen Stunde rund 20 Unfälle auf den Straßen. „Daher kommt es zum Teil zu Wartezeiten bei der Aufnahme durch unsere Kolleginnen und Kollegen“, heißt es.

Update vom 17. Januar, 14.45 Uhr: In den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe ist wegen des starken Schneefals der Busverkehr teilweise eingestellt worden. „Es werden keine Bergstrecken mehr befahren“, meldeten die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd. „In den Tallagen wird der Verkehr so lange wie möglich aufrecht erhalten.“ Dort sei aber auch mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen. Weiter heißt es: „Die Sicherheit von Fahrgästen, Fahrpersonal und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität.“

Derweil meldet die Polizei, dass sich im Siegerland an mehreren Steigungen Lastwagen festgefahren hatten. Der Streudienst habe die Fahrbahn aber dann von Schnee und Eis befreien können, so dass die Lastwagen ihre Fahrt fortsetzen konnten.

Update vom 17. Januar, 14:28 Uhr: Die Nationalpark Eifel warnt aufgrund der Warnung vor starkem Schneefall mit Warnstufe vor Gefahren in den Wäldern. Auf der Homepage heißt es: „Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen, auch in den Tagen NACH einem Schnee-Ereignis. Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Betreten Sie die Nationalpark-Wälder nicht. Es besteht Lebensgefahr.“

Update vom 17. Januar, 14.14 Uhr: Laut WDR sind mittlerweile erste Straßen im Bergischen Land nicht mehr befahrbar. Demnach würden Autos an Steigungen festhängen. Ähnlich sehe es im Kreis Siegen-Wittgenstein aus, dort würden Lkw nicht weiterkommen. Zudem gebe es erste Unfälle, allerdings nur mit Blechschäden. Der stärkste Schneefall wird am Nachmittag erwartet. Gerade im Berufsverkehr ist dann Vorsicht auf den Straßen geboten. Im Bahnverkehr gibt es in den benachbarten Bundesländern schon erste Einschränkungen.

Schnee-Unwetter erreicht NRW: Beratungen über Schulschließungen am Donnerstag

Update vom 17. Januar, 14 Uhr: Ob auch am Donnerstag in NRW einige Schulen schließen werden, soll nach Angaben der Bezirksregierungen am heutigen Nachmittag geklärt werden. „Wir sondieren noch die Lage und werden heute Nachmittag eine Entscheidung treffen“, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch. Auch in Köln sitzen die zuständigen Fachleute noch einmal zusammen.

Update vom 17. Januar, 13.40 Uhr: Ein Winterdienst-Fahrzeug ist im Siegerland von einer eisglatten Straße in eine Böschung gerutscht. Der Fahrer sei am Vormittag bei Freudenberg während eines Streueinsatzes auf eine vereiste Stelle geraten, sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßen.NRW. Der Wagen rutschte in Richtung einer Böschung und musste von einem Bagger befreit werden. Dem Fahrer sei bei dem Unfall nichts passiert. Er habe anschließend seine Arbeit fortgesetzt und weiter die Straßen im Siegerland gestreut.

Schnee-Unwetter erreicht NRW: Es soll bis zum Abend dauergängig schneien

Update vom 17. Januar, 13.22 Uhr: Gegen 12 Uhr schob sich die Unwetterfront Richtung NRW. Am Rand der Eifel kam der Niederschlag zunächst als gefrierender Regen herunter, seit 14 Uhr schneit es in der flächendeckend im Süden von NRW. Laut Kachelmannwetter handelt es sich um mäßigen Schneefall, der aber lange andauern wird. So zeigt die Modellkarte für Nordrhein-Westfalen, dass es im Rheinland, dem Bergischen Land sowie Sauer- und Siegerland bis mindestens 20 Uhr durchgehend schneien soll. Erst gegen Mitternacht zieht die Schneefront laut aktueller Berechnungen allmählich ab. Am Donnerstagmorgen wird dann wohl alles schon wieder vorbei sein.

Wegen Eisregens keine Starts am Frankfurter Flughafen möglich

Der Flughafen Frankfurt, der oft auch von vielen Reisenden aus NRW angesteuert wird, hat am Mittwochmittag die Flugzeugstarts eingestellt. Die Flugzeuge könnten wegen des anhaltenden Eisregens vor dem Start nicht mehr sicher enteist werden, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Weiterhin landeten aber noch Flugzeuge, sodass die Parkpositionen langsam vollliefen. Es sei daher geplant, ab 15 Uhr auch keine Landungen mehr zu erlauben. 

Update vom 17. Januar, 13 Uhr: Im Süden Schnee-Unwetter, im Norden nicht einmal eine Flocke: Eine Luftmassengrenze spaltet NRW, das Wetter könnte unterschiedlicher nicht sein. Eine Meteorologin vom DWD erklärt die Hintergründe.

Schnee-Unwetter erreicht NRW: Autobahnmeistereien „mit voller Personalstärke“ bereit

Update vom 17. Januar, 12.48 Uhr: Die Autobahn Westfalen GmbH hat sich in der vergangenen Nacht auf den kräftigen Schneefall vorbereitet, wie sie auf „X“ (ehemals Twitter) mitteilt. Es seien Salz und Sole verteilt worden. „Und auch jetzt sind alle Autobahnmeistereien mit voller Personalstärke bereit, um bei einsetzendem Niederschlag die Autobahnen frei zu halten.“ Noch kommt es nicht zu nennenswerten Auswirkungen durch den Schnee.

Anders sieht die Lage in Baden-Württemberg aus. Dort musste die Polizei einen Abschnitt der A5 sperren, weil eine dicke Eisschicht auf der Autobahn liegt. Da Frankreich und Luxemburg wegen des gefrierenden Regens ein Einfahrtverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen verhängt haben, bildet sich auf A64 bei Trier (Rheinland-Pfalz) ein massiver Rückstau.

Schnee-Unwetter erreicht NRW: Feuerwehren bereiten sich auf Wetterlage vor

Update vom 17. Januar, 11.28 Uhr: Mittlerweile hat die Schneefront den Süden von NRW erreicht. Es schneit in den Regionen, für die eine Unwetterwarnung gilt. In der Eifel setzte am späten Mittwochvormittag ganz leichter Regen ein, der auf den gefrorenen Böden schnell für eine gefährlich glatte Eisschicht sorgte. Allerdings hatten die Winterdienste etwa im Kreis Euskirchen vorsorglich so gründlich gestreut, dass es zunächst keine größeren Verkehrsprobleme auf den Straßen gab, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Insgesamt scheint die Lage aber vielerorts noch sehr entspannt zu sein.

Die Feuerwehren bereiten sich vor. Unter anderem die Feuerwehr Warstein hat mit Blick auf die Wetterlage am Mittwoch vorsorglich Schneeketten aufgezogen.

Die Feuerwehren haben sich auf die Wetterlage vorbereitet und Schneeketten aufgezogen, etwa in Bad Laasphe im Siegerland und in Warstein im Sauerland.

Schnee-Unwetter in NRW: Wo und wann der Schnee am Mittwoch erwartet wird

Update vom 17. Januar, 10 Uhr: Die Unwetter-Warnung vor Schnee betrifft aktuell folgende Regionen in NRW ganz oder in Teilen:

  • Kreis Euskirchen
  • Bonn
  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Städteregion Aachen
  • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Kreis Olpe
  • Kreis Düren
  • Köln
  • Rhein-Erft-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Oberbergischer Kreis
  • Hochsauerlandkreis

Für Köln sind am Mittwoch gleich drei verschiedene Warnungen aktiv, unter anderem eine Unwetterwarnung der Stufe 3 (von 4) vor starkem Schneefall. Doch auch vor Glätte und Frost warnt der DWD, berichtet 24RHEIN.

Hier wird aktuell in NRW vor Schneefall gewarnt.

Für folgende Landkreise und Städte gilt eine Schnee-Warnung der Stufe 2 (5 bis 15 Zentimeter Neuschnee):

  • Kreis Heinsberg
  • Mönchengladbach
  • Rhein-Kreis Neuss
  • Düsseldorf
  • Solingen
  • Leverkusen
  • Mettmann
  • Remscheid
  • Wuppertal
  • Märkischer Kreis
  • Hagen
  • Teile der Landkreise Soest, Mettmann und Ennepe-Ruhr

Für den Rest von NRW wird lediglich vor leichtem Schneefall gewarnt. Der Nordwesten – Niederrhein und Münsterland – kann aufatmen: Hier gelten gar keine Wetter-Warnungen.

Schnee-Unwetter in NRW: Schulen geschlossen, Bahn rechnet mit Problemen

Update vom 17. Januar, 8.45 Uhr: Viele Schulen blieben am Mittwoch in den Regionen, in denen unwetterartiger Schneefall erwartet wird, geschlossen. Die Bezirksregierungen hatten in einigen Landkreisen aufgrund der angekündigten Wetterlage den Präsenzunterricht in Schulen ausgesetzt. Und auch in den Regierungsbezirken, in denen keine brisante Schneelage erwartet wird, wurden am Mittwoch Maßnahmen ergriffen. So fällt etwa in Wuppertal an den Schulen schon ab 12 Uhr der Unterricht aus. Eine Vorsichtsmaßnahme, wie ein Sprecher der Stadt mitteilt.

Update vom 17. Januar, 8 Uhr: Die Deutsche Bahn (DB) rechnet angesichts des erwarteten Schneefalls mit starken Beeinträchtigungen. „Es kann zu Verspätungen und Zugausfällen im Regional- und Fernverkehr kommen“, teilt die DB mit. In NRW werden voraussichtlich die Bahnlinien RE8 von Mönchengladbach über Köln und Bonn bis Koblenz, RE9 von Aachen über Köln nach Siegen und RE12 von Köln über Euskirchen nach Trier betroffen sein.

Update vom 17. Januar, 7 Uhr: Bei vielen Menschen haben am Mittwochmorgen die Handys geklingelt. Über die App „Nina“ wurde eine Wetter-Warnung verschickt, die vor allem den Süden Nordrhein-Westfalens treffen wird. „Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen“, mahnten die Behörden. Konkret appellierten sie: „Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!“

Schnee-Unwetter am Mittwoch in NRW – Warnung vor allem für den Süden

Update vom 17. Januar, 6.30 Uhr: Eine Luftmassengrenze schiebt sich am Mittwoch, 17. Januar, über Deutschland. Das wird Teilen von Nordrhein-Westfalen ordentlich Schnee bescheren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für einige Regionen eine Unwetter-Warnung herausgegeben. Dort könnte am Mittwoch so viel Schnee fallen wie noch nie in diesem Winter. In anderen Teilen von NRW gelten die Warnstufen 1 und 2. Der Schneefall beginnt im Süden am Morgen, im Osten von NRW wird es erst gegen Mittag anfangen, zu schneien.

Rubriklistenbild: © Kai Osthoff

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