Verkehrseinschränkungen

Bauernproteste in NRW: Traktoren blockierten Autobahn

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    Sofia Popovidi
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In ganz NRW protestieren ab Montag die Landwirte. Autofahrer müssen sich bei den Bauernprotesten auf erhebliche Störungen und Wartezeiten einstellen.

  • Zehn Traktoren sollen sich laut Polizeiangaben in Bad Oeynhausen von einer Trecker-Demo abgesetzt haben, um die naheliegende A30 zu blockieren.
  • Im Kreis Düren sind laut Polizei auch in den kommenden Tagen neue Proteste angekündigt.
  • Die Bauernproteste sorgen in ganz NRW und auch in Köln für Verkehrseinschränkungen, sind jedoch vielerorts inzwischen beendet.
  • Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 8. Januar, 19:06 Uhr: Wie etliche Polizei-Dienststellen berichten, sind viele Trecker-Demonstrationen inzwischen beendet. Unter anderem die Stadt Münster, der Kreis Soest oder Wuppertal teilen mit, dass die Straßen wieder frei sind und die Demonstrationen „weitgehend störungsfrei“ verlaufen seien.

Bauernproteste in NRW: Traktoren setzten sich ab und blockierten Autobahn

Update vom 8. Januar, 16:28 Uhr: Gegen mehrere Landwirte im Kreis Minden-Lübbecke hat die Polizei Anzeigen geschrieben. 14 Personen sollen sich dort in Bad Oeynhausen im Laufe des Vormittags mit zehn Traktoren aus einem Konvoi abgesetzt haben und auf die A30 in Richtung Hannover gefahren sein. „Der Verkehr kam zum Erliegen“, berichtet die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten aber eine mutmaßlich geplante Weiterfahrt auf die A2 verhindern.

Polizei Düren rechnet mit weiteren Aktionen in den nächsten Tagen

Update vom 8. Januar, 15:55 Uhr: Autofahrer im Kreis Düren müssen sich auch in den kommenden Tagen auf weitere Proteste von Landwirten einstellen. „Dienstag sind insgesamt fünf Mahnwachen im Zeitraum von 16:30 Uhr bis 19 Uhr, verteilt über den gesamten Kreis, geplant, bei denen jeweils 50 Traktoren erwartet werden. Darüber hinaus ist für den kommenden Donnerstag von 10 Uhr bis 14 Uhr ein Traktorenaufzug mit circa 100 Fahrzeugen durch die Dürener Innenstadt geplant“, teilt die Polizei am Montagnachmittag mit. Die Proteste am Montag seien friedlich verlaufen.

Zwei Landwirte bei Unfall im Kreis Steinfurt verletzt

Update vom 8. Januar, 15:35 Uhr: Die Polizei im Kreis Steinfurt zieht eine positive Bilanz nach den Bauerntransporten vom Montag. Dort waren laut Polizeiangaben mehr als 1200 Traktoren unterwegs. Am Vormittag wurden in Ochtrup zwei Landwirte bei einem Unfall verletzt. Sie waren gegen 9:55 Uhr zu Fuß unterwegs, als sie von einem PKW angefahren wurden. Die Landwirte erlitten leichte Verletzungen. Der Unfall wurde von der Polizei aufgenommen.

„Erhebliche Verkehrsstörungen“ in Gütersloh

Update vom 8. Januar, 14:51 Uhr: Viel Geduld brauchen Autofahrer weiterhin im Bereich Gütersloh. „Es kommt weiterhin zu erheblichen Verkehrsstörungen“, teilt die Polizei dort mit. Dort begann gegen 13 Uhr eine Traktor-Demo mit mehreren hundert Fahrzeugen. Es gibt vielerorts Stau. Die Polizei rechnet aktuell damit, dass die Verkehrsbehinderungen noch „bis in die späteren Nachmittagsstunden“ andauern werden. Ortskundige Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren.

Viele Traktoren aus dem Umland in Köln unterwegs

Update vom 8. Januar, 14:46 Uhr: Die Traktor-Demo in Köln ist deutlich größer, als noch am Freitag angenommen. Ursprünglich hatte die Polizei laut Angaben vom Freitag mit „rund 70 Traktoren und 50 weiteren Fahrzeugen im Kölner Stadtgebiet“ gerechnet. Tatsächlich sind am Montag aber mehrere hundert Fahrzeuge von Landwirten in Köln. Ein größerer Teil davon kommt wohl auch aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Laut Polizeiangaben von dort sind demnach auch viele Traktoren aus Hürth, Türnich, Kerpen oder Bedburg in Konvois im Laufe des Vormittags in Richtung Köln gefahren. „Laut aktuellem Sachstand fuhren gegen 10 Uhr mehr als einhundert Personen mit ihren Traktoren von Türnich über die L 496 (Holzstraße) in Richtung Köln“, teilt die Polizei dort beispielsweise mit. Die Polizei in Köln rechnet mindestens bis zum frühen Abend mit Einschränkungen für den Verkehr durch die Bauernproteste auf Kölner Stadtgebiet.

Fotos der Bauernproteste in NRW: Landwirte sorgen für Verkehrschaos

Bauernproteste in Düsseldorf.
„Wir räumen Sie beiseite“: In ganz NRW und Deutschland protestieren am 8. Januar Landwirte mit Traktoren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Seit Montagmorgen werden viele Straßen blockiert, so auch in Düsseldorf.  © David Young/dpa
Startaufstellung von einem Traktor Konvoi in Wachtberg Villip im Rahmen der landesweiten Bauernproteste.
Die ersten Bauernproteste starteten am Montag (8. Januar) bereits um 5 Uhr morgens. In Villip (Rhein-Sieg-Kreis) hielt selbst der Schneefall die Landwirte nicht auf. © Marc John/imago
Bauernproteste mit Traktoren in Düsseldorf.
Der Bauernverband hat zu einer Aktionswoche aufgerufen, um gegen die Streichung von Subventionen für die Branche zu demonstrieren. Eine teilweise Rücknahme der Sparpläne der Bundesregierung reicht dem Verband nicht aus. © David Young/dpa
Proteste von Landwirten in Münster.
„Ist der Bauer ruiniert, wird dein Essen importiert“: Mit solchen Schildern wie in Münster tragen Landwirte bei den Protesten ihren Frust über die Bundesregierung auf die Straße. © Rüdiger Wölk/imago
Traktor Konvoi fährt durch Bonn auf der Adenauerallee B9 im Rahmen der landesweiten Bauernproteste.
Ein Traktor Konvoi fährt durch Bonn im Rahmen der landesweiten Bauernproteste. Etwa 100 Landwirte fahren als Teil einer Sternfahrt in die Bonner Innenstadt. Auch hier kam es daher zu langen Staus. © Marc John/imago
Traktoren fahren über die Severinsbrücke in Köln.
Auch in Köln nehmen insgesamt mehrere hundert Personen am Bauernprotest teil. Die Demo startete am Eifeltor, fuhr dann in Richtung Südstadt, um von der Severinsbrücke ins Rechtsrheinische zu kommen. Neben Autofahrern ist auch die KVB durch die Proteste stark eingeschränkt. © Sascha Thelen/dpa
Bauernproteste mit Schildern in Essen.
Auch viele Bauern in Essen haben sich versammelt, um gegen die Pläne der Regierung zu demonstrieren. Es standen vor allem Blockaden von Autobahnauffahrten, Sternfahrten und langsam fahrende Kolonnen auf dem Programm.  © Socrates Tassos/imago

Traktor-Demo in Duisburg – „Planen Sie mehr Zeit ein“

Update vom 8. Januar, 14:03 Uhr: In Duisburg rollen die Landwirte weiter durch das Stadtgebiet. In den vergangenen Minuten waren sie auf der Gerrickstraße in Richtung Auf den Damm unterwegs. Danach ging es über die Biesen- und Baustraße weiter, nun geht es auf der Hamborner Straße am Landschaftspark Duisburg vorbei in Richtung Hamborn. „Planen Sie in diesem Bereich mehr Zeit ein“, erklärt die Polizei.

Bauernproteste in NRW: Traktor-Demo sorgt für Verkehrsprobleme in Köln

Update vom 8. Januar, 13:44 Uhr: Die Landwirte haben am Montag Teile von Köln weiterhin fest im Griff. Die Traktor-Demo mit mehreren hundert Teilnehmern ist seit einigen Stunden unterwegs und soll am Nachmittag die Innenstadt erreichen. Zuletzt waren die Bauernproteste in Köln-Deutz unterwegs. Der Demo-Zug fuhr unter anderem am RTL-Gebäude vorbei. Auswirkungen gibt es dabei nicht nur auf den Straßenverkehr, sondern auch bei mehreren KVB-Linien auf der Schiene.

Dritte Traktor-Demo in Münster gestartet

Update vom 8. Januar, 13:22 Uhr: In Münster laufen die Bauernproteste weiter. Dort ist gegen 13:15 Uhr bereits die dritte Treckerdemo gestartet, teilt die Polizei mit. „Der Konvoi bewegt sich aktuell mit 93 Fahrzeugen Richtung Berg Fidel“, heißt es weiter.

Andernorts beruhigt sich die Lage wieder. So sind die Demos beispielsweise in Bochum und Herne beendet, wie die dortige Polizei berichtet. Aber auch im Nachgang müssen Autofahrer weiterhin mit Einschränkungen rechnen, wenn die Traktoren die jeweilige Heimreise antreten.

Schon vier Treckerdemos in Duisburg

Update vom 8. Januar, 12:18 Uhr: Die Bauernproteste sorgen in Duisburg weiterhin für Verkehrsbehinderungen. Dort gibt es inzwischen schon vier unterschiedliche Versammlungen von Landwirten. Die vierte soll gegen 12:30 Uhr auf der Duisburger Straße eintreffen. „Von dort geht es über die Emmericher Straße, Ruhrdeich, Max-Peter-Straße zur Schifferstraße. Planen Sie Wartezeiten ein“, teilt die Polizei mit.

Mehr als 500 Traktoren sorgen für Stau in Recklinghausen

Update vom 8. Januar, 12:06 Uhr: Ein Konvoi aus über 500 Fahrzeugen, darunter vor allem Traktoren, sorgt aktuell für massive Verkehrsprobleme in Recklinghausen. Der Protestzug der Landwirte hat sich dort laut Polizeiangaben vom Saatbruchgelände in Richtung Wall auf den Weg gemacht. Besonders an der Herner Straße und am Wall gibt es jetzt lange Staus.

Langer Stau in Bonn – Verkehr wird umgeleitet

Update vom 8. Januar, 11:55 Uhr: In Bonn erreichen die demonstrierenden Bauern aktuell die Innenstadt. „Der Zug der Landwirte ist jetzt auf der Adenauerallee angekommen“, teilt die Polizei mit. Dort kommt es daher jetzt zu langen Staus. Der Verkehr in Richtung Bonner Norden wird umgeleitet.

Update vom 8. Januar, 11:33 Uhr: Weiterhin sorgen die Proteste der Landwirte auch für größere Probleme auf und an Autobahnen in NRW. Besonders Autobahnauffahrten wurden vielerorts blockiert, beispielsweise in Wuppertal.

Fast 500 Traktoren sorgen für Stau in Unna

Update vom 8. Januar, 11:24 Uhr: Die Bauernproteste sorgen aktuell für massive Verkehrsprobleme auf der B1 in Unna. Dort sind laut Polizeiangaben rund 480 Traktoren unterwegs. Der Verkehr in beide Richtungen ist betroffen. Die Teilnehmer halten sich aber an die Absprachen. So konnte ein Rettungswagen trotz der Großdemo den Bereich passieren.

Sperrungen auch in Gütersloh und im Kreis Lippe

Update vom 8. Januar, 11:17 Uhr: In Gütersloh ist auch die B61 von den Bauernprotesten betroffen. In Höhe der Kahlertstraße wird die Polizei den Bereich laut jüngsten Angaben immer wieder sperren müssen. Auch im weiteren Stadtgebiet gibt es mehrere Sperrpunkte.

Im Kreis Lippe beginnen die Bauernproteste erst am Nachmittag. Dort startet laut Polizei gegen 14 Uhr eine Demo auf dem Kronenplatz in Detmold. „Durch die Anfahrt aus dem gesamten Kreisgebiet kann es zu Verkehrsstörungen bei der An- und Abfahrt zu und vom Kronenplatz kommen“, teilt die Polizei dort mit. Demnach werden vor allem der Detmolder Nordring, die Lemgoer Straße, die Westerfeldstraße sowie die Industriestraße in Detmold betroffen sein.

Größere Verkehrsbehinderungen in Düsseldorf bis zum Abend

Update vom 8. Januar, 10:56 Uhr: Die Polizei in Düsseldorf rechnet mit Verkehrsstörungen durch die Bauernproteste „bis in die frühen Abendstunden“. Schon seit dem Morgen gibt es vor allem auf den Strecken vom Düsseldorfer Norden und Nordosten in die Stadt größere Verkehrsprobleme. Zudem wurde in Düsseldorf offenbar kurzfristig die Route der Demo nochmal geändert.

Traktoren fahren bei einer Demonstration von Bauern durch Düsseldorf.

„Der Großteil der Versammlungen wird nun nicht das Stadtgebiet in Richtung Köln verlassen, sondern auf innerstädtischen Straßen durch Düsseldorf fahren“, teilt die Polizei am Vormittag mit. Entsprechend drohen immer wieder Staus in der Stadt. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen.

Bauernprotest in Köln deutlich größer als erwartet

Update vom 8. Januar, 10:34 Uhr: Der Bauernprotest in Köln ist soeben gestartet. Es gibt deutlich mehr Teilnehmer, als angemeldet, sagt die Polizei auf 24RHEIN-Nachfrage. Demnach seien es „mehrere hundert“. Neben der Anschlussstelle Eifeltor wurde auch der Militärring zwischen Aachener Straße und Dürener Straße gesperrt.

Ralf Schumacher unterstützt Bauernproteste

Update vom 8. Januar, 10:24 Uhr: Die Bauernproteste bekommen prominente Unterstützung. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher hat seine Solidarität mit den Landwirten bekundet. „Ich wünsche den Bauern viel Erfolg und hoffe, dass unsere Regierung zur Vernunft kommt. Die Landwirtschaft ist extrem wichtig für unser Land und das sollte der Allgemeinheit auch was wert sein“, schrieb er am Montagmorgen bei Instagram.

Größere Verkehrsbehinderungen in Duisburg, Bonn und im Rhein-Kreis-Neuss

Update vom 8. Januar, 10:18 Uhr: Weiterhin melden Polizeidienststellen aus weiten Teilen von NRW Einschränkungen durch die Bauernproteste. Eine große Demo fährt derzeit durch Duisburg, aktuell im Bereich Ruhrdeich. In Bonn sammeln sich Traktoren an der Heinemannstraße sowie Ludwig-Erhard-Allee. „Dort kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen und Umleitungen“, teilt die Bonner Polizei mit.

Zahlreiche Traktoren fahren beim Bauernprotest in Richtung Bonner Innenstadt.

Auch im Rhein-Kreis-Neuss gibt es größere Auswirkungen. Dort gibt es vor allem Störungen in Dormagen. Die Polizei berichtet aber auch von größeren Verkehrsbehinderungen auf der B59, der B9, der L380, der K18 und in Meerbusch Lank-Latum.

Bauernprotest in Dortmund auf dem Weg Richtung Süden

Update vom 8. Januar, 9:55 Uhr: In Dortmund ist der Bauernprotest inzwischen von der B1 auf die Märkische Straße in Richtung Süden abgebogen. Die Polizei rechnet daher jetzt auch mit Beeinträchtigungen in den Stadtteilen Hörde und Aplerbeck. In Dortmund sind sehr viele Teilnehmer zur Demo erschienen, berichtet wa.de.

Update vom 8. Januar, 9:29 Uhr: Eine Demo der Landwirte hat sich inzwischen auch in Mönchengladbach auf den Weg gemacht. Die Traktoren seien vor wenigen Minuten von Neuwerk aus zu einem Aufzug durch Mönchengladbach gestartet, berichtet die Polizei dort. „Der Aufzug führt über Eicken, Waldhausen, Holt, Schrievers, Rheydt, Giesenkirchen, Korschenbroich, Uedding zur Trabrennbahn in Neuwerk.“ Die Demo soll bis circa 15 Uhr dauern.

Traktor-Korse in Dortmund hat sich auf den Weg gemacht

Update vom 8. Januar, 9:22 Uhr: Ein Traktor-Korso ist vor wenigen Minuten im Bereich Dortmund-Oespel gestartet. Laut Polizeiangaben machen sich die Landwirte auf den Weg in Richtung Unna. Es wird mit Verkehrsbehinderungen auf der B1 im Dortmunder Westen gerechnet.

Große Bauernproteste im Kreis Gütersloh erwartet

Update vom 8. Januar, 9:19 Uhr: Die Polizei im Kreis Gütersloh rechnet im Laufe des Tages, aber vor allem zwischen 13 und 15 Uhr, ebenfalls mit massiven Verkehrsbehinderungen durch die Bauernproteste. „Mehrere hundert landwirtschaftliche Fahrzeuge werden auf den Straßen im Kreis unterwegs sein“, teilte die Polizei mit. Aus mehreren Orten in der Umgebung sollen Landwirte in Richtung Gütersloh unterwegs sein. „Zwischen 13 Uhr und 15 Uhr wird auf dem Stadtring eine gemeinsame Rundfahrt stattfinden. Während dieser Zeit, aber auch davor und danach, kommt es zu erheblichen Verkehrsstörungen“, so die Polizei weiter.

Bauernprotest sorgt für langen Stau in Wuppertal

Update vom 8. Januar, 9:10 Uhr: Auch in Wuppertal sorgen die Bauernproteste seit dem Morgen für massive Verkehrsbeeinträchtigungen. Landwirte haben dort am Montagmorgen an der A46-Auffahrt Oberbarmen mit Traktoren für Verkehrsbehinderungen gesorgt, berichtet wa.de. Die Polizei hat eine Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle gesperrt.

Stau wegen Bauernprotesten im Rhein-Sieg-Kreis

Update vom 8. Januar, 8:07 Uhr: Autofahrer müssen sich auf lange Wartezeiten einstellen. Laut wdr.verkehr kommt es auf den Autobahnen in NRW aktuell zu zahlreichen Staus durch die Bauernproteste. Im Rhein-Sieg-Kreis kommt es derzeit auf der A560 in Sankt Augustin Richtung Hennef zwischen Hennef (Sieg)-Ost dem Übergang zur B8 zu einem Stau von circa zwei Kilometern – etwa 15 Minuten Wartezeit. Und auch auf der A46 in Düsseldorf zwischen Dremmen und Heinsberg zu mehr als 20 Minuten Stauzeit – auch nach der Abfahrt auf der B221 in beide Fahrtrichtungen.

Bauernproteste in NRW: Erste Staus und Sperrungen am Montag

Update vom 8. Januar, 7:38 Uhr: Bereits am frühen Morgen kommt es zu ersten Verkehrseinschränkungen. Im Kreis Coesfeld sind die Auffahrten zur A43 an der Anschlussstelle Senden blockiert. „Ein Konvoi von circa 20 Traktoren fährt im Moment durch das Kreisgebiet. Sie befinden sich derzeit auf der B474 zwischen Coesfeld und Dülmen“, so die Polizei.

Auch im Kreis Borken sind zahlreiche Traktoren gestartet. Wie die Polizei berichtet, kommt es derzeit auf der B54 im Bereich Epe zu Verkehrsbehinderungen, jedoch nicht zur dauerhaften Sperrung. Auch in den Bereichen Vreden (Gaxel und Großenmast), Reken, Schöppingen, Borken, Gescher und Raesfeld zu ersten Protesten.

Bauernproteste: Erhebliche Verkehrseinschränkungen in NRW

Erstmeldung vom 8. Januar: Köln – Die Proteste der Landwirte gehen am Montag (8. Januar) weiter. In ganz Nordrhein-Westfalen kommt es dann zu drastischen Verkehrseinschränkungen, die für viel Stau und Sperrungen sorgen. Im Kölner Stadtgebiet wird am Montag eine Demo zum Thema „Abschaffung der Dieselrückerstattung und grünen Kennzeichen“ mit rund 70 Traktoren und 50 weiteren Fahrzeuge veranstaltet. Grund für die Bauernproteste sind geplante Kürzungen von Subventionen in der Landwirtschaft.

Bauernproteste am Montag: Traktoren legen Straßen in NRW lahm

In ganz NRW und Deutschland kommt es am 8. Januar zu Protesten von Landwirten mit Traktoren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Mit größeren Versammlungen rechnet die Polizei in Münster, Köln, Bonn und im östlichen Ruhrgebiet. In Köln wird unter anderem die Auf- und Abfahrt „Eifeltor“ der A4 am Montag von 7 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr für beide Fahrtrichtungen gesperrt. Im Kreis Borken geht die Polizei davon aus, dass sich die ersten Teilnehmer der Proteste mit ihren Fahrzeugen bereits ab 5 Uhr auf den Weg machen werden und deshalb auch schon früh mit Verkehrsbehinderungen auf einigen Straßen zu rechnen ist. Nach Möglichkeit sollen die Menschen dort auf alternative Verkehrsmittel setzen oder auf Fahrten in den betroffenen Bereichen verzichten, so die Polizei.

Im Kreis Viersen starten die Proteste gegen 9 Uhr. „Zur Aufstellung der Traktoren wird ab etwa 8 Uhr die L372, Damer Straße zwischen der Kreuzung in Niederkrüchten-Heyen und der Kreuzung mit der Kasender Straße in Schwalmtal-Amern voll gesperrt“, so die Polizei. Die Demo setzt sich dann in Richtung Dülken in Bewegung. Dann wird die Vollsperrung aufgehoben. Auch in Schwalmtal, Mackenstein, Alt-Viersen inklusive Innenstadt, an Süchteln vorbei, Tönisvorst-Vorst, Reckenhöfe wird sich laut Polizei eine größere Anzahl von Traktoren versammeln. Weitere Traktoren sollen dann bei der Einfahrt nach Krefeld im Bereich Hüls hinzukommen.

Demnach sollen mit Traktoren die Straßen lahmgelegt werden. Geplant sind vor allem Blockaden von Autobahnauffahrten, Sternfahrten in größere Städte und langsam fahrende Kolonnen. Besonders in Großstädten wird dann mit einem massiven Aufkommen an Zugmaschinen gerechnet, wie wa.de berichtet. Organisiert werden die Proteste in NRW von den Kreisverbänden der Landwirtschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Bauernproteste in NRW: Grund sind Sparpläne der Bundesregierung

Der Protest ist Teil einer bundesweiten Aktionswoche des Deutschen Bauernverbandes gegen die Sparpläne der Bundesregierung. Die hatte geplant, die Befreiung der Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Subventionierung von Agrardiesel zu streichen. Am Mittwoch (3. Januar) hatte die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP zwar angekündigt, Teile der Sparpläne zu stoppen. Die Zusagen aber reichen den Landwirten nicht aus. Am 15. Januar ist außerdem eine Großdemonstration in Berlin geplant. (spo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Marc John/Imago

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