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Seitdem die Montgolfiade vorüber ist, sind die Baumaschinen zurück. Wie es in den kommenden Wochen weitergeht und worauf sich Verkehrsteilnehmer einstellen müssen.
Warstein – Stadt und Baufirma haben am zurückliegenden Montagmorgen, nach dem Ende der 31. Warsteiner Internationalen Montgolfiade, die Baumaßnahmen auf der nördlichen Hauptstraße wieder aufgenommen. Heißt: Die Abschnitte, die asphaltiert wurden, um für die Besuchermassen einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss durch die Warsteiner Innenstadt zu ermöglichen, wurden wieder aufgerissen. Und mit der „offenen“ Baustelle ist auch die Vor-Montgolfiade-Verkehrsführung zurück, der Verkehr wird einspurig durch den Einmündungsbereich B55/Kreisstraße gelenkt. Einhergehend mit der mobilen Ampelschaltung müssen Verkehrsteilnehmer seit Montag auch wieder mit Staus und längeren Wartezeiten rechnen.
„Das Problem, insbesondere in Suttrop, ist uns bekannt“, erklärt Jawad Kayed von den Stadtwerken mit Blick auf die Rückstaus: „Wir suchen da nach wie vor nach Lösungen.“ Rückstaus gibt es sowohl in Richtung Warstein, als auch in Richtung Belecke – wer von Suttrop kommt, muss gerade zu Stoßzeiten aber am meisten Zeit mitbringen. Daher ist auch mit Baustellen-Wiederaufnahme die Umleitung für das Salzbörnchen wieder in Kraft, gleiches gilt für den Enkerbruch: „Wir wollen da beispielsweise mit Schildern noch nachhelfen.“
Baustelle wechselt die Straßenseite
Im Einmündungsbereich der Kreisstraße in die Hauptstraße geht es seit Montag damit weiter, womit vor der WIM aufgehört wurde: Kanalarbeiten. Währenddessen laufen in der nach wie vor gesperrten Mühlenbruch-Einmündung Pflasterarbeiten im Gehweg- und Randbereich. „Die Kanalarbeiten verzögern sich leider, weil wir unerwartet auf Felsen gestoßen sind“, schildert Kayed: „Es geht dort leider langsamer voran, als wir uns das wünschen würden.“
Mitte oder Ende Oktober werde es dann um einen Teilabschnitt der Wasserversorgungsleitung zwischen Belecke und Bullerteich gehen, dafür wird die Hauptstraßen-Baustelle die Straßenseite wechseln: Die Rechtsabbiegerspur von Warstein kommend nach Suttrop wird gesperrt, stattdessen wird dafür die derzeitige Linksabbiegerspur von Suttrop kommend genutzt. Dem Verkehr von Suttrop kommend bleibt dann nur noch eine Spur zum Links- und Rechtsabbiegen.
Grundsätzlich, so Kayed, werde der gesamte derzeitige Bereich der Kreisstraßeneinmündung beziehungsweise der Verkehr dort wohl noch bis Weihnachten von kleineren und größeren Baustellen gebeutelt sein. Solange – „bis Ende des Jahres, denke ich“ – bleibt auch die Mühlenbruch-Einmündung für den Verkehr gesperrt. Das habe auch den Hintergrund, dass dort ansonsten eine weitere mobile Ampel nötig sei, eine vierte Phase für noch einmal längere Wartezeiten im gesamten Umfeld sorgen würde.
Im Mai, vor etwa vier Monaten, startete die gesamte Baustellenmaßnahme, zwischenzeitlich vollgelaufene Baugruben, unerwartete Leitungen, Felsen und die Montgolfiade haben bereits zu einem ordentlichen Verzögerungspolster geführt. „Wir sind etwa drei bis vier Wochen hinter dem Plan“, so Kayed abschließend.
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