Vor Museum

Hauptstraßen-Baustelle bereits „ein paar Wochen“ im Verzug – Stadtwerke äußern sich

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Auch weil die Grube der Hauptstraßen-Baustelle vor wenigen Tagen „absoff“, verzögerte sich die Gesamtmaßnahme. Rückstaus und Ampelschaltungen will die Stadt weiter im Blick behalten.
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Vor wenige Tagen sei die Baugrube vor dem Museum Haus Kupferhammer „abgesoffen“, zudem sei man auf unbekannte Kanäle und Leitungen gestoßen. Die Ampelphasen werden weiter geprüft.

Warstein – Es läuft. Aber nicht ohne Zwischenfälle. Insbesondere lief vor wenigen Tagen eine solche Menge Regenwasser in die Grube der Hauptstraßen-Baustelle vor dem Museum Haus Kupferhammer, dass selbst die Hochleistungspumpen nicht mehr hinterherkamen. Die Baugrube sei schlichtweg „abgesoffen“, schilderte Sascha Gödecke, Leiter der Stadtwerke Warstein, im vergangenen Betriebsausschuss. Das koste vor allem Zeit: „Die Arbeiten gehen gut voran, aber es gibt bereits gewisse Verzögerungen im Baufortschritt.“

Dazu zählen witterungsbedingte Vorfälle wie die „abgesoffene“ Baugrube, beispielsweise sei man bei den Arbeiten aber auch auf Leitungen und Kanäle gestoßen, die in keinem Plan aufgeführt seien – „das passiert im Tiefbau leider immer wieder“. Das sei nicht vorhersehbar und koste demnach Zeit. „Ein paar Wochen“ sei man nun schon im Verzug, weshalb aktuell ein Fragezeichen dahinter stehe, ob man die Brandimmobilie Rustica noch im August abreißen könne. Abgerissen werden solle sie nach wie vor.

Stadt will Ampelphasen „weiter prüfen“

Schon jetzt sei die Baustelle auch für die Verkehrsteilnehmer „anspruchsvoll“, meinte Gödecke, sie werde „noch anspruchsvoller“, sobald sie in den Einmündungsbereich der Kreisstraße wandere. Bezüglich der teils langen Rückstaus in Richtung Innenstadt, Belecke und auch in Richtung Suttrop erklärte Gödecke, „die Ampelphasen werden weiter geprüft“.

In der Vergangenheit gab es auch Kritik an der Baustelle, die rund zwei Jahre andauern wird: Kritk unter anderem aufgrund der Rückstaus, aber auch aufgrund der mobilen Fußgängerampel im Bereich der Talstraße, die von wenigen Rotsündern immer wieder missachtet werde.

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