VonJonah Reuleschließen
Aufgrund des Schneefalls gab es bei der Deutschen Bahn massive Beeinträchtigungen. Ausfälle und Verspätungen gab es auch noch am Donnerstagabend.
- Aufgrund des Schnee-Chaos gab es massive Bahnstörungen bei der Deutschen Bahn.
- Vor allem im Kölner Raum gab es Ausfälle und Verspätungen.
- Mittlerweile gibt es jedoch keine Störungen mehr.
- Dieser News-Ticker ist beendet.
Update vom 19. Januar, 10:43 Uhr: Nach dem Wintereinbruch mit zahlreichen Zug-Ausfällen in NRW hat sich die Lage am Freitag weitgehend normalisiert. Die Deutsche Bahn meldet aktuell keine weiteren witterungsbedingten Beeinträchtigungen im NRW-Zugverkehr.
Schnee in NRW: Bahn-Ausfälle und Verspätungen auf mehreren Linien in NRW
Update vom 18. Januar, 19:20 Uhr: Auch am Donnerstagabend gibt es noch einige Einschränkungen im Zugverkehr. Grund ist weiterhin „Wintereinbruch mit Schneefall und (Eis-)Regen“, so zuginfo.nrw. Aktuell gibt es weiterhin kurzfristige Teilausfälle beim RE7. Auch bei der RB48 kommt es derzeit noch zu Einschränkungen: „Der Schienenersatzverkehr zwischen Brühl und Köln Hbf fährt in Brühl abweichend von der Hauptstraße ab“, heißt es.
Schnee-Chaos in NRW: Ausfälle bei mehreren Regional-Bahnen
Update vom 18. Januar, 16:36 Uhr: Die Lage bei der Bahn in NRW entspannt sich nach dem Wintereinbruch zunehmend. Dennoch gibt es auch am Donnerstagnachmittag noch einige Einschränkungen im Zugverkehr. Teilausfälle werden aktuell unter anderem beim RE7 gemeldet. Dafür sollen die Züge auf der Linie RB25 wieder ohne Einschränkungen fahren. Die aktuellen Einschränkungen bei der Bahn in NRW:
- RE7 (Rheine–Münster–Hamm–Hagen–Wuppertal–Köln–Neuss–Krefeld): Es kommt zu kurzfristigen Teilausfällen auf diversen Streckenabschnitten.
- RB48 (Wuppertal-Oberbarmen–Solingen–Köln–Bonn–Bonn-Mehlem): Der Schienenersatzverkehr zwischen Brühl und Köln Hbf fährt in Brühl abweichend von der Hauptstraße ab.
- RB51 (Dortmund–Lünen–Coesfeld–Gronau–Enschede): Der Kurztakt mit der Relation Dortmund Hbf – Lünen Hbf fällt bis auf Weiteres aus. Der Langtakt mit der Relation Dortmund Hbf – Enschede verkehrt mit Verspätung auf dem Regelweg.
- Quelle: zuginfo.nre; Alle Angaben ohne Gewähr
Ausfälle bei der S-Bahn-Linie S28
Update vom 18. Januar, 10:51 Uhr: Derzeit sorgt ein witterungsbedingt defektes Stellwerk für Probleme bei der S28 zwischen Mettmann und Wuppertal. Es gibt Teilausfälle auf der Strecke, berichtet zuginfo.nrw.
Witterungsbedingte Ausfälle bei der S23
Update vom 18. Januar, 9:09 Uhr: Bei der S-Bahn-Linie S23 zwischen Bonn und Euskirchen gibt es aktuell viele Ausfälle. Aufgrund der Witterung muss dort eine Weiche repariert werden, heißt es bei zuginfo.nrw. Gute Nachrichten gibt es dafür von der RB52 zwischen Dortmund und Lüdenscheid. Dort fahren die Züge wieder mit allen Haltestellen.
Schnee-Chaos sorgt auch am Donnerstag für Ausfälle bei der Bahn
Update vom 18. Januar, 8:09 Uhr: „Es kann noch vereinzelt zu Einschränkungen kommen“, sagte eine Bahnsprecherin. In NRW betreffe das insbesondere den Raum Köln. „Da bitten wir Reisende, sich über ihre Verbindungen zu informieren.“ Eventuell könne es noch zu der einen oder anderen Verspätung kommen. „Aber grundsätzlich keine größeren Einschränkungen.“ Bei zuginfo.nrw heißt es hingegen: „Durch Glatteisbildung ist der Bus- und Schienenersatzverkehr in einigen Regionen stark eingeschränkt. Dies führt zu hohen Verspätungen und gegebenenfalls dazu, dass der Schienenersatzverkehr in einigen Gebieten komplett eingestellt ist.“
Schnee-Chaos bei der Bahn: Ausfälle und Verspätungen auf mehreren Linien in NRW
Update vom 18. Januar, 6:16 Uhr: Auch am Donnerstagmorgen gibt es bei der Deutschen Bahn in NRW aufgrund des Winterwetters mehrere Beeinträchtigungen. „Es kann zu Verspätungen und Teil/- Ausfällen im Regional und S-Bahn Verkehr kommen“, heißt es auf zuginfo.nrw. „Durch Glatteisbildung ist der Bus- und Schienenersatzverkehr in einigen Regionen stark eingeschränkt. Dies führt zu hohen Verspätungen und gegebenenfalls dazu, dass der Schienenersatzverkehr in einigen Gebieten komplett eingestellt ist.“
Schneechaos bei der Bahn: Mehrere Linien in NRW fallen komplett aus
Update vom 17. Januar, 20:27 Uhr: Inzwischen wurden drei Bahn-Linien in NRW wegen des Schnees komplett eingestellt. Bei fünf weiteren gibt es Einschränkungen. Nach den S-Bahn-Linien S12 und S19 kam jetzt auch noch die RB25 dazu, die komplett ausfallen. Ein Überblick über alle aktuellen Schnee-Einschränkungen bei der Bahn in NRW:
- RB21 Süd (Düren-Kreuzau-Untermaubach-Schlagstein-Heimbach): Der Zwischentakt Düren–Untermaubach-Schlagstein ist eingestellt. Der Haupttakt Düren–Heimbach (Eifel) verkehrt stündlich.
- RB21 Nord (Linnich-Jülich-Düren): Die Züge verkehren im Stundentakt.
- RB25 (Köln–Overath–Engelskirchen–Marienheide–Meinerzhagen–Lüdenscheid): Die Züge fallen bis auf Weiteres auf dem kompletten Streckenabschnitt aus.
- RB38 (Köln Messe/Deutz–Horrem–Bedburg): Die Züge fallen zwischen Horrem und Köln Messe/Deutz aus.
- RB51 (Dortmund–Lünen–Coesfeld–Gronau–Enschede): Der Kurztakt mit der Relation Dortmund Hbf – Lünen Hbf fällt bis auf Weiteres aus. Der Langtakt mit der Relation Dortmund Hbf - Enschede verkehrt mit Verspätung auf dem Regelweg.
- RB52 (Dortmund–Hagen–Lüdenscheid): Die Züge werden von Dortmund-Hörde bis Hagen Hbf ohne Zwischenhalt umgeleitet. Bitte fahren Sie mit den Zügen in die Gegenrichtung zurück.
- S12 (Au (Sieg)–Hennef–Troisdorf–Köln/Bonn Flughafen–Köln–Horrem): Die Züge fallen bis auf Weiteres auf dem kompletten Streckenabschnitt aus.
- S19 (Au (Sieg)–Hennef–Troisdorf–Köln/Bonn Flughafen–Köln–Horrem–Düren): Die Züge fallen bis auf Weiteres auf dem kompletten Streckenabschnitt aus.
- Quelle: zuginfo.nrw; Alle Angaben ohne Gewähr
Erste S-Bahn-Linien in NRW wegen Schnee eingestellt
Update vom 17. Januar, 18:04 Uhr: In NRW wurden aufgrund des starken Schneefalls zwei S-Bahn-Linien komplett eingestellt. Die S12 und S19 zwischen Au (Sieg) und Horrem, beziehungsweise Au (Sieg) und Düren wurde komplett eingestellt, teilt die Bahn über zuginfo.nrw mit.
Ausfälle bei RB38 wegen Schnee
Update vom 17. Januar, 17:24 Uhr: Wegen des Wintereinbruchs mit viel Schnee fährt aktuell die Regionalbahn RB38 nicht zwischen Horrem und Köln Messe/Deutz, wie die Bahn über zuginfo.nrw mitteilt. Zudem wurde bei der RB21 Süd der zwischen Düren und Untermaubach-Schlagstein eingestellt. Der Haupttakt Düren – Heimbach (Eifel) verkehrt stündlich. Bei der RB21 Nord fahren die Züge ab 17:30 Uhr im Stundentakt.
Grundsätzlich kann es aber auch bei anderen Linien zu Ausfällen und Verspätungen aufgrund des Schnees kommen, betont die Bahn. Außerdem ist vielerorts der Schienenersatzverkehr betroffen, beispielsweise wenn Bahn-Linien sowieso aufgrund von Baustellen nicht bedient werden und stattdessen Busse fahren. Die Bahn betont nochmal, dass die Mobilitätsgarantie aufgrund der Unwetterwarnung in NRW entfällt.
Verspätungen und Ausfälle bei der Bahn erwartet
Erstmeldung vom 16. Januar: Köln – Stillstehende Züge, genervte Reisende an den Bahnhöfen. Das gab es bei der Deutschen Bahn zuletzt während des dreitägigen GDL-Streiks Anfang Januar. Doch nun steht ein echter Wintereinbruch vor der Tür. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Süden von NRW ab Mittwoch vor starkem Schneefall. Dabei kann es bis zu 30 Zentimeter Neuschnee geben. Doch nicht nur NRW, sondern auch weite Teile im Süden Deutschlands könnten große Mengen Schnee bekommen. Andernorts, beispielsweise in Rheinland-Pfalz, wird mit Blitzeis gerechnet. Bei der Bahn rechnet man wegen des bevorstehenden Wintereinbruchs deutschlandweit mit Auswirkungen im Zugverkehr. Die Folge könnten unter anderem Ausfälle sein.
Schneechaos: Bahn rechnet mit Einschränkungen im Zugverkehr – diese Linien sind betroffen
Im Regional- und S-Bahn-Verkehr kann es laut zuginfo.nrw wegen des Wintereinbruchs zu Verspätungen und Ausfällen kommen. „Durch Glatteisbildung ist der Bus- und Schienenersatzverkehr in einigen Regionen stark eingeschränkt. Daher kann es zu hohen Verspätungen und gegebenenfalls zu Einstellungen der Schienenersatzverkehre kommen“ heißt es bei zuginfo.nrw. Zudem kommt die Mobilitätsgarantie NRW „aufgrund der Unwetterwarnung (Warnstufe 3) nicht zur Anwendung“, heißt es weiter.
Bahn: Schnee sorgt auch im Fernverkehr für Einschränkungen und Ausfälle
Auch im Fernverkehr kommt es wegen des Wintereinbruchs zu Einschränkungen. Betroffen davon ist auch die Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt. Dort kommt es auf dem Abschnitt „Köln - Montabaur - Limburg(Lahn)Süd - Frankfurt(M) Flughafen zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Dadurch kommt es zu Verspätungen, Umleitungen, Teilausfällen sowie Ausfällen“, teilte die Bahn mit. Konkret sind davon laut Bahn alle Züge betroffen, die zwischen Köln und Frankfurt die Schnellfahrstrecke befahren.
Darüber hinaus müssen sich auch Reisende von und nach Paris auf Einschränkungen bei der Bahn einstellen. Auf der Strecke zwischen Stuttgart/Frankfurt und Paris ist der Fernverkehr beeinträchtigt. Am Mittwoch und Donnerstag entfallen deswegen viele Fahrten von und nach Paris. Der Zugverkehr auf den Strecken Frankfurt – Mannheim und Frankfurt – Mainz wurde laut Bahn komplett eingestellt.
Einschränkungen im Fernverkehr – diese Linien sind betroffen
► Alle Züge, die zwischen Köln und Frankfurt die Schnellfahrstrecke befahren
► ICE-Züge zwischen Stuttgart und Paris
► ICE-Züge zwischen Frankfurt/Mannheim und Paris
► Der komplette Zugverkehr auf den Strecken Frankfurt und Mannheim und Frankfurt und Mainz
Große Bahn-Einschränkungen aufgrund von Wintereinbruch – Bahn setzt Räumfahrzeuge auf Gleisen ein
Bereits beim letzten großen Wintereinbruch Anfang Dezember 2023 hatte es bei der Bahn massive Einschränkungen im Zugbetrieb gegeben. In Bayern war wegen heftiger Schneefälle mancherorts zeitweise kein Zugbetrieb möglich, wie Merkur.de berichtete. Wegen des für Mittwoch (17. Januar) angekündigten Wintereinbruchs rechnet die Bahn abermals mit großen Einschränkungen. „Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sind nicht ausgeschlossen“, so die DB in einer Mitteilung. Damit Züge trotz Schnee fahren können, setzt die Bahn bei ihrem Winterdienst in NRW unter anderem mehrere Räumfahrzeuge auf den Gleisen ein.
Deutsche Bahn: Fahrgäste können ihre Reise wegen des Wintereinbruchs verschieben
Um auf mögliche Einschränkungen und Ausfälle vorbereitet zu sein, kommt die Bahn ihren Kunden entgegen. „Alle Fahrgäste, die ihre am 17. Januar 2024 geplante Reise aufgrund des Wintereinbruchs verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben“, teilte die Bahn mit. Die Fahrkarten gelten dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch wenn sich die Streckenführung ändern sollte. Sitzplatzreservierungen können laut Bahn kostenlos storniert werden.
Das gilt für Tickets der Deutschen Bahn beim Wintereinbruch
► Reisende können ihre für Mittwoch (17. Januar) gebuchte Reise später antreten.
► Die Zugbindung ist aufgehoben.
► Gekaufte Fahrkarten können kostenfrei storniert werden.
► Auch internationale Tickets können später genutzt werden.
Wintereinbruch steht bevor: Diese Rechte haben Reisende bei der Bahn
Neben der Möglichkeit, die Reise wegen des bevorstehenden Wintereinbruchs später anzutreten, können Fahrgäste ihr gebuchtes Ticket auch stornieren. Wer von seiner Reise zurücktreten will, kann dies einfach im DB-Navigator tun. Im Reiter „Reisen“ werden die gekauften Tickets angezeigt. Um das Ticket zu stornieren, muss dazu das Ticket aufgerufen und „Ticket stornieren“ ausgewählt werden. Den Ticketpreis gibt es laut Bahn in voller Höhe und ohne Abzüge zurück. Gleiches gilt auch, wenn der gebuchte Zug wegen des Wintereinbruchs ausgefallen ist.
Wer seine Reise antritt und verspätet am Zielort ankommt, bekommt ab einer Verspätung von mindestens 60 Minuten Teile des Fahrpreises zurück. Darüber hinaus gelten die regulären Fahrgastrechte der Deutschen Bahn. Um eine Entschädigung zu beantragen oder sich das Ticket erstatten zu lassen, müssen Reisende das Fahrgastrechteformular der Bahn ausfüllen. Dieses kann digital auf bahn.de und im DB-Navigator sowie analog in Papierform ausgefüllt werden.
Schneechaos droht: auch internationale Bahntickets können später genutzt werden
Auch für internationale Tickets bietet die Bahn eine Sonderkulanz an. Entsprechende Tickets von oder ins Ausland können laut Bahn ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Auch dabei ist die Zugbindung aufgehoben. „Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung, sofern dieselben Beförderer wie auf dem Ticket angegeben genutzt werden“, so die Bahn. Sitzplatzreservierungen können kostenlos storniert werden. Diese Regelung gilt laut DB auch für ausländische Bahnunternehmen, wie die Österreichische Bundesbahn ÖBB, die Schweizer Bundesbahn SBB und die staatliche Eisenbahngesellschaft Frankreichs SNCF.
Für reservierungspflichtige Züge müssen laut Bahn allerdings neue Reservierungen gebucht werden. „Diese neue Reservierung ist kostenfrei und wird nach Verfügbarkeit ausgegeben“, erklärt die Bahn. Reisende sollen sich dazu an die Verkaufsstellen oder Reisezentren der Bahn wenden. Wer einen Nightjet gebucht hat, kann laut Bahn auch die Tageszüge der DB und die EC-Kooperationszüge über den Brenner nach Venedig nutzen. Nightjet-Fahrkarten für die Komfortkategorie „De Luxe“ gelten in der 1. Klasse, alle anderen in der 2. Klasse, so die Bahn. Ähnliche Regelungen hatte es bei den Fahrgastrechten auch während des Bahnstreiks im Januar gegeben. (jr) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
