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Feuerwehr Suttrop zieht mit Gerätehaus an Ortsrand: „Liegt uns allen am Herzen“

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Die Stadt hat ein Grundstück für das neue Gerätehaus der Löschgruppe Suttrop gekauft. Hintergrund ist, dass am aktuellen Standort die Anforderungen nicht mehr erfüllt sind.

Suttrop – Dass die Löschgruppe Suttrop – wie auch die Löschgruppe Mülheim/Sichtigvor – ein neues Feuerwehrgerätehaus braucht, stand schon seit längerer Zeit fest. Und nach guten Nachrichten aus dem Möhnetal, wo Fahrzeuge und Co. zukünftig auf dem Grundstück des ehemaligen Seniorenzentrums Möhnetal stehen, hat die Stadt nun auch in Suttrop ein geeignetes Grundstück erworben.

Und zwar direkt neben dem Spritzgießwerk Risse & Co. im Gewerbegebiet Kreggenbrink, angrenzend an die Kreisstraße am östlichen Ortsausgang in Richtung Kattensiepen. Im nichtöffentlichen Teil der zurückliegenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde der Grundstückserwerb beschlossen.

Damit stellen wir sicher, dass unsere Feuerwehr optimal aufgestellt ist und den wachsenden Anforderungen gerecht werden kann.

Sabine Leitner, Fachbereichsleiterin Bauen und Wohnen

„Mit dem Kauf des Grundstücks schaffen wir die Basis für einen modernen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandort in Suttrop. Damit stellen wir sicher, dass unsere Feuerwehr optimal aufgestellt ist und den wachsenden Anforderungen gerecht werden kann“, erklärt Sabine Leitner, Leiterin des Fachbereichs Bauen und Wohnen, in einer Pressemitteilung. Anforderungen, die am aktuellen Standort nicht mehr vollumfänglich erfüllt werden können. Dabei geht es um Ausstattung, Platz und Sicherheit.

Standardisierte Bauweise der Gerätehäuser

„Die Feuerwehr liegt uns allen am Herzen. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus soll daher ein moderner Standort mit zeitgemäßen Arbeitsbedingungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte geschaffen werden“, ergänzt Bürgermeister Dr. Thomas Schöne in der Pressemitteilung.

Wann genau dieser geschaffen wird? Das lässt Sabine Leitner auf Nachfrage im Unklaren. Lediglich, dass es in den kommenden Jahren passieren werde. Die Neubauten der Feuerwehrgerätehäuser in Sichtigvor für die Löschgruppe Mülheim/Sichtigvor sowie in Suttrop werden „zeitlich kombiniert“ in der Planung – Stichwort „standardisierte Bauweise“. Alleine deshalb „wird Suttrop quasi nach vorne gezogen“, so Leitner.

Zuletzt rutschten die beiden Feuerwehrgerätehäuser in der Warteliste der Hochbau-Investitionen nämlich nach hinten. Hintergrund war, dass es kurzzeitig Fördermittel – inzwischen auch bewilligt – für Turnhallen-Sanierungen gab, die deshalb vorgezogen werden mussten, die Feuerwehr allerdings dafür „den Kürzeren“ zog.

Ortsrand-Lage macht „keinen Unterschied“

Der Grundstücksankauf sei nun eine wichtige Voraussetzung, um die Planungen in den nächsten Monaten weiter vorantreiben zu können, heißt es weiter. Dazu tage regelmäßig ein Arbeitskreis mit Vertretern der Feuerwehr, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen und Digitales und Vertretern der Verwaltung. Teil dessen ist auch Donat Ahle als Leiter der Feuerwehr. Er lobt die Zusammenarbeit innerhalb des Gremiums. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Standort“, erklärt er: „Von Beginn an, es gab ja durchaus mehrere, gehörte dieser zu meinen Liebsten.“

Wir sind immer nah dran und der Standort ist für die Mitglieder auch gut zu erreichen.

Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr

Wichtige Faktoren seien „eine vernünftige Größe“ und „Entwicklungsfläche“, das sei am neuen Standort gegeben. Dass dieser aus dem Suttroper Ortskern an den Ortsrand wandere, sei kein Problem, erklärt Ahle: „Die paar Meter machen keinen Unterschied.“ Man habe Fahrtzeiten sowohl für die Mitglieder der Löschgruppe zum Gerätehaus, als auch vom Gerätehaus zu potenziellen Einsatzorten analysiert – „wir sind immer nah dran und der Standort ist für die Mitglieder auch gut zu erreichen“. Hilfsfristen würden immer eingehalten, teils sogar deutlich unterschritten, so Ahle.

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