VonMarkus Hannekenschließen
Die Bauarbeiten auf der Adenauerallee werden bis zum 10. Januar ausgesetzt. An der Fertigstellung bis Ende März hält die Stadt Hamm allerdings fest.
Hamm – Die Adenauerallee soll Ende März 2024 für den Verkehr wieder normal befahrbar sein. Das hat Stadtsprecher Tobias Köbberling in Hamm auf Nachfrage bekräftigt. Seit September 2022 ist die wichtige Verbindungsstraße in der nördlichen Innenstadt wegen breit aufgestellter Bauarbeiten nur einspurig befahrbar.
Ursprünglich war die Fertigstellung des ersten, westlichen Bauabschnitts für Ende 2023/Anfang 2024 anvisiert worden. Die Freigabe kann aufgrund der baustellenbedingten Einbahnstraßenregelung aber ohnehin erst erfolgen, wenn auch der zweite, östliche Bauabschnitt der Adenauerallee fertig gestellt ist. Mögliche witterungsbedingte Probleme könnten den Termin Ende März sogar nochmal aufweichen.
Zumindest für Fußgänger und Radfahrer gibt es inzwischen eine Erleichterung. Nach der Freigabe der Treppenanlage und der Querungshilfe zwischen Nordringpark und Chattanoogaplatz beziehungsweise Kanalkante müssen sie keine weiten Umwege mehr bewältigen, um die Baustelle zu passieren. Das soll nun dauerhaft so bleiben.
Adenauerallee: Was noch zu erledigen ist
Daneben wurde in den vergangenen Wochen unter anderem am Fahrbahnteiler im zweiten Bauabschnitt, am Fuß- und Radweg zwischen „An der Schleuse“ und der östlichen Fußgängerampel und an den nördlichen Nebenanlagen auf Höhe des Wasser- und Schifffahrtsamts gearbeitet.
Als Schwerpunkte der verbleibenden Arbeiten gelten nach einer bis 10. Januar andauernden Weihnachtspause der Umbau der nördlichen Nebenanlagen im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Restarbeiten im westlichen Bauabschnitt unter anderem mit Geländern und Wegweisern, die Fertigstellung der nordöstlichen Nebenanlagen und des Straßenbaus im zweiten Bauabschnitt. Nach der Freigabe stehen laut Köbberling lediglich noch kleinere Aufgaben wie Markierungen und Bepflanzungen an.
Wie zum Jahresende üblich ruhen die Bautätigkeiten auch an der Adenauerallee. Eine Wiederaufnahme der Bautätigkeiten ist für den 10. Januar 2024 geplant.
Adenauerallee: Mehrkosten unwahrscheinlich
Die allgegenwärtigen Preissteigerungen dürften die Kosten der Gesamtmaßnahme Adenauerallee übrigens nicht spürbar treffen. „Grundsätzlich handelt es sich um einen Einheitspreisvertrag, das heißt die Preise sind zunächst einmal Festpreise“, erklärt Köbberling. Für einige Baustoffe seien aber Stoffpreisgleitklauseln vereinbart worden. Bei diesen werde erst im Rahmen der Schlussrechnung geprüft, ob Mehr- oder Minderkosten entstehen. Früheren Angaben zufolge belaufen sich die Kosten auf insgesamt 2,38 Millionen Euro, wovon etwa 1,93 Millionen auf die Stadt Hamm entfallen und 450.000 Euro auf den Lippeverband.
Wie zuvor wird auf einem Großteil der Adenauerallee auch nach dem Umbau Tempo 30 gelten. Auf Höhe des Chattanoogaplatzes werden beidseitig Blitzsäulen aufgebaut.
Keine Entspannung gibt es aktuell auf der Radbodstraße. Die ist nämlich für den Schwerlastverkehr tabu.
Rubriklistenbild: © Reiner Mroß

