Köln: Sessionseröffnung am 11.11 – Zahlreiche Einsätze für Rettungsdienst und Ordnungsamt
Die ersten Jecken zogen bereits in den frühen Morgenstunden in die Kölner Innenstadt. Bis 16 Uhr am Nachmittag gab es dann für die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei etliche Einsätze:
123 sogenannte „Präventivgespräche“ zum Thema Jugendschutz führten die Mitarbeiter vom Ordnungsdienst – 107 davon im Zülpicher Viertel. (Vorjahr:206 insgesamt)
In 80 Fällen mussten Jugendliche ihren mitgebrachten Alkohol entsorgen, davon 51 allein im Viertel um die Zülpicher Straße
173 Wildpinkler hat der Ordnungsdienst erwischt, eine Mehrzahl (122) ebenfalls im Zülpicher Viertel. Sie erwartet nun ein Bußgeld von bis zu 200 Euro
20 „hilflose Personen“ musste der Ordnungsdienst betreuen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte im Kwartier Latäng Unfallhilfestellen aufgebaut: Hier gab es 255 Behandlungen. Dabei mussten 62 Personen ins Krankenhaus gebracht werden
166 Jecken halfen die Fußtrupps des DRK – den meisten wegen „Alkoholproblemen“
213 ehrenamtliche Helfer von Maltesern, DLRG und Johanniter-Unfallhilfe waren im Einsatz. Bis 16 Uhr versorgten sie 91 Personen mit gesundheitlichen Problemen. Zehn von ihnen mussten weiter ins Krankenhaus
29 Einsätze gab es für die Feuerwehr
Der Rettungsdienst musste 390 Mal ausrücken. (Vorjahr insgesamt: 930) An einem normalen Tag seien es etwa 200, berichtet die Stadt.
Im Kwartier Latäng mussten 20 Autos (2022: 8) abgeschleppt und 59 Parkende (Vorjahr: 16) verwarnt werden.
70 Fahrräder musste der Ordnungsdienst in der Nacht zum 11.11 im Bereich der Zülpicher Straße sicherstellen, in der Altstadt waren es 24.
Fotos vom 11.11. in Köln: So voll war es an der Zülpicher Straße