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11.11.2023: So feierte Köln den Start in den Karneval

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  • Mick Oberbusch
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Die neue Karnevalssession 2024 wurde am 11.11. von vielen Tausenden feierlich eröffnet. Nun hat die Polizei eine vorläufige Bilanz zur Eröffnung veröffentlicht.

Update vom 12. November, 14:18 Uhr: Die Stadt Köln schätzt, dass am Samstag über 100.000 Menschen in der Domstadt die Sessionseröffnung des Kölner Karnevals gefeiert haben. Viele haben sich dabei an die Regeln gehalten, einige schlugen jedoch über die Stränge: Insgesamt müssen 344 Personen wegen wilden Urinierens eine Strafe von bis zu 200 Euro bezahlen, teilt die Stadtverwaltung mit. Ein besonderes Augenmerk hatten die Ordnungshüter zudem auf den Jugendschutz gerichtet.

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes trafen zudem eine Sicherheitskraft an, die nicht als solche angemeldet war. Zum Hintergrund: Die rund 3.000 von den Dienstleistern gemeldeten Sicherheitskräfte wurden bereits sechs Wochen vor dem Einsatz überprüft und ungeeignete Personen aussortiert. Zudem steht ein Mitarbeiter im Verdacht, Bargeld für den Einlass in das „Kwatiert Latäng“ verlangt zu haben. Beide Vorfälle werden aktuell von der Polizei überprüft.

„Wir werden in den kommenden Tagen alle Einsatzbilanzen zusammentragen und auf Basis dieses Gesamtbildes beraten, ob und was wir für den Straßenkarneval gegebenenfalls anpassen können“, wird Stadtdirektorin Andrea Blome in der Mitteilung zitiert. Dabei sollen auch Anwohner, Gastronome und Gewerbetreibende miteinbezogen werden.

Sessionseröffnung vom Kölner Karneval: Polizei veröffentlicht vorläufige Bilanz zum 11.11.

Update vom 12. November, 8:10 Uhr: Die Polizei Köln hat eine vorläufige Bilanz zur Sessionseröffnung des Kölner Karnevals veröffentlicht: Die mehr als 1000 Einsatzkräfte hatten am 11. November einiges zu tun. Zwischenzeitlich musste der Bahnhof Köln-Süd gesperrt werden, weil sich dort zu viele Menschen aufhielten. Es wurde Pyrotechnik gezündet. Ein 18-Jähriger versuchte mehrmals ein 17 Jahre altes Mädchen zu küssen. Als die Einsatzkräfte eingriffen, griff der junge Mann die Helfer an, biss einen Polizisten in die Hand und versuchte, ihm die Waffe zu entreißen.

Ein Polizist, der sich gerade um einen internistischen Notfall kümmerte, wurde von einem 24-Jährigen „massiv“ beleidigt, so die Einsatzkräfte. Der junge Mann wehrte sich gegen die anschließende Identitätsfeststellung, schlug die Einsatzkraft und sorgte mit seinem Widerstand für eine ausgekugelte Schulter bei dem Polizisten. Am Aachener Weiher kam es am Nachmittag zu einer Massenschlägerei mit zehn Beteiligten, am Neumarkt bewarfen unbekannte Feiernde einen Autofahrer mit einer Glasflasche.

Aktuell prüft die Polizei einen Vorfall auf der Zülpicher Straße: Dort sollen Personen auf einen Laternenmast geklettert sein und den Hitlergruß gezeigt haben. In der Folge versammelten sich rund 55 Mitglieder verschiedener Karnevalsgesellschaft unter dem Motto „Karnevalisten gegen rechts“ schweigend vor der Synagoge in der Roonstraße. Zudem soll ein 20-jähriger Mitarbeiter des beauftragten Sicherheitsdienstes Bargeld für den Einlass zur Zülpicher Straße genommen haben, bei ihm wurden mehrere tausend Euro gefunden.

Die Bilanz am späten Samstagabend, um 21 Uhr: 63 Platzverweise, 26 Personen in Polizeigewahrsam, 96 Strafanzeigen – überwiegend wegen Körperverletzungen, Taschendiebstahl und Sexualstraftaten. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Zudem stellten die Einsatzkräfte 40 alkoholisierte E-Scooter-Fahrer fest. Bei zehn Personen war der gemessene Alkoholwert so hoch, dass die Polizisten ihre Führerscheine beschlagnahmten. Weitere Informationen zum Verlauf der Karnevalsnacht seien nicht vor Sonntagnachmittag zu erwarten, so die Polizei.

11.11. in Köln live: Polizei muss bei Schlägereien eingreifen – Hbf wegen Überfüllung gesperrt

Update vom 11. November, 22:18 Uhr: Auch am späteren Abend sind immer noch viele Jecke in der Stadt unterwegs. Damit ist auch der Einsatz der Polizei noch nicht beendet. „Mit steigendem Alkoholpegel funktioniert das dann nicht mehr so gut mit dem Liebhaben“, sagt eine Polizeisprecherin gegenüber 24RHEIN. Demnach musste die Polizei mehrfach bei Schlägereien eingreifen.

Dabei kam es auch zu Gewalt gegenüber der Polizei. Wie die Sprecherin mitteilt, habe eine Person Widerstand gegen eine Festnahme geleistet. Dabei wurde einem Polizisten die Schulter ausgekugelt. „Insgesamt haben sich die Flächen und Straßen aber deutlich geleert.“

Anders sieht es am Abend am Hauptbahnhof aus. Der war gegen 22:20 Uhr immer noch gesperrt. Wann dort wieder Menschen hineingelassen werden, sei unklar, sagt die Sprecherin. Zuerst müssten Feiernde abreisen, damit die Sperrung aufgehoben werden kann.

Im Nachgang an die Feiern zum 11.11. beginnt für die Polizei auch Ermittlungsarbeit. So gehe man etwa einem Medienbericht nach, nachdem eine Person auf eine Laterne geklettert sein soll und dann den Hitlergruß gezeigt hatte. Zwar habe es dazu bei der Polizei keine direkte Anzeige gegeben. „Ein Anfangsverdacht besteht allerdings und dem werden wir nachgehen.“

Sessionseröffnung am 11.11 in Köln: Zum Abend Ausfälle und Verspätungen bei der Bahn

Update vom 11. November, 21:44 Uhr: Reisende, die nach den Feiern am 11.11 aus Köln wieder abreisen möchten, müssen sich in diesen Stunden gedulden. Zu hunderten müssen die Jecken zum Hauptbahnhof geströmt sein, der deswegen vorübergehend von der Polizei gesperrt ist. Die jecke Feierei hat auch Auswirkungen auf den Zugbetrieb. Verbindungen nach Bonn etwa haben mitunter knapp eine Stunde Verspätung oder fallen ganz aus.

Bei der Bahn heißt es, aufgrund von „Karnevalsfeierlichkeiten“ rechne man mit einem „erhöhten Reisendenaufkommen.“ Dadurch komme es zu Verspätungen und Teilausfällen. Zudem sei es möglich, dass für Zugfahrten „Einzelmaßnahmen“ ergriffen werden. Reisende sollen sich vor Ort informieren und das Onlineangebot im Blick behalten.

11.11 in Köln: Hauptbahnhof am Abend wegen Überfüllung gesperrt

Update vom 11. November, 21:31 Uhr: Am Abend des 11.11 wollen viele Jecke von Köln wieder abreisen. Das sorgt derzeit für einen großen Zustrom am Hauptbahnhof. Wie die Polizei auf dem Nachrichtendienst X (ehemals Twitter) mitteilt, ist das Bahnhofsgebäude derzeit wegen Überfüllung gesperrt. „Aktuell kommt keiner in den Bahnhof hinein“, heißt es. Die Menschen sollen auf umliegende Bahnhöfe ausweichen.

Karneval am 11.11 in Köln: Schlägerei am Aachener Weiher – Polizei muss einschreiten

Update vom 11. November, 18:43 Uhr: Am Aachener Weiher hat es am Abend eine Schlägerei gegeben. Wie Polizeisprecher Gilles gegenüber 24RHEIN mitteilt, seien dort zwei Kleingruppen aneinander geraten. „Wir sind als Polizei eingeschritten und haben das beendet.“ Der Vorfall sei nur einer von zahlreichen Körperverletzungsdelikten an diesem Tag gewesen, sagt Gilles. Für eine genaue Bilanz sei es aber zu diesem Zeitpunkt noch zu früh. „Noch ist nicht aller Tage Abend“, sagt der Polizeisprecher. „Wir hatten heute viel zu tun, aber bislang noch keinen Anlass zu massivem Einschreiten.“

Fotos vom 11.11. in Köln: So voll war es an der Zülpicher Straße

Jecken drängen sich auf der Zülpicher Straße am Nachmittag des 11.11.
Auch am Nachmittag drängen sich Jecken auf der Zülpicher Straße dicht an dicht. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/Imago
Unzählige Menschen feiern den 11.11. zum Beginn der neuen Karnevalssaison auf der Zülpicher Straße.
Dicht gedrängt, größtenteils verkleidet – so feiern Tausende den 11.11. auf der Zülpicher Straße in Köln. © Thomas Banneyer/dpa
Unzählige junge Menschen feiern den 11.11. zum Beginn der neuen Karnevalssaison auf der Zülpicher Straße.
Gerade am Zülpicher Platz und der Zülpicher Straße stehen tausende Menschen sehr eng gedrängt. © Thomas Banneyer/dpa
Verkleidete auf Absperrungen auf der Zülpicher Straße
Ein König und ein Batman machten es sich auf Absperrungen auf der Zülpicher Straße bequem.  © Christoph Reichwein/dpa
Jecken sammeln sich in einer Bahnunterführung im Zülpicher Viertel
Auch in Bahnunterführungen herrscht dichtes Gedränge. © 24RHEIN
Jecken auf der Zülpicher Straße laufen durch Müll
Auf den Straßen liegt bereits einiges an Müll.  © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/Imago
Polizisten laufen durch Straßen voller Müll
Polizisten müssen ebenfalls leeren Kölsch-Fässern, Flaschen und sonstigem Müll ausweichen. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/Imago
Jecken am Zülpicher Platz, überall liegt Müll
Der Zülpicher Platz gleicht einem einzigen Schlachtfeld voller Müll. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/Imago
Leere Alkoholflaschen auf einem Zeitungskasten. Im Hintergrund Jecken beim Feiern.
Auf Zeitungskästen sammeln sich leere Flaschen, während die Jecken weiter durch die Straßen ziehen. © Thomas Banneyer/dpa
Karnevalisten stehen verteilt auf der ganzen Luxemburger Straße in Köln.
Da das Zülpicher Viertel abgesperrt ist, sammeln sich die Menschen auch immer mehr auf umliegenden Straße wie der Luxemburger. © 24RHEIN
Unzählige Menschen feiern den 11.11. zum Beginn der neuen Karnevalssaison auf der Zülpicher Straße.
Die Zülpicher Straße ist am 11.11. in Köln wieder der große Feierhotspot. Seit dem Morgen sind alle Zugänge gesperrt. © Thomas Banneyer/dpa
Dichtes Gedränge auf der Zülpicher Straße in Köln – hier gibt es fast kein Durchkommen mehr.
Dichtes Gedränge auf der Zülpicher Straße in Köln – hier gibt es fast kein Durchkommen mehr. © Thomas Banneyer/dpa
Um 11.11 Uhr werden auf der Zülpicher Straße bengalische Fackeln gezündet, die Menge jubelt
Um 11.11 Uhr werden auf der Zülpicher Straße bengalische Fackeln gezündet, die Menge jubelt © Christoph Reichwein/dpa
Ein Mann tanzt Oberkörperfrei auf einem Laternenmast herum
Ein Mann tanzt Oberkörperfrei auf einem Laternenmast herum © Thomas Banneyer/dpa
Jecken strömen zu einem Zugang der Luxemburger Straße
Auch an den Zugängen zur Luxemburger Straße versammeln sich immer mehr Menschen. © 24RHEIN
Jecken in Scharen auf dem Weg zur Uniwiese
Immer mehr Jecken strömen in Richtung der Entlastungsflächen. © 24RHEIN
Feiernde auf den Entlastungsflächen
Schon jetzt sind die Entlastungsflächen gut ausgelastet. © 24RHEIN
Jecken versammeln sich um Dixi-Klos
Auch an den Toiletten brauchen Jecken Geduld.  © 24RHEIN
menschenmassen im Zülpicher Viertel
Im Zülpicher Viertel gibt es bereits kein Durchkommen mehr. © Thomas Banneyer/dpa
Verkleidete Menschenmassen auf der Zülpicher Straße
Auf der Zülpicher Straße versammelten sich schon früh viele Jecken, um zu feiern. © 24RHEIN
Ordner halten Feiernde zurück
Die Zugänge zur Zülpicher Straße wurden alle dicht gemacht.  © 24RHEIN
Viele junge Feiernde strömen zu einem Zugang der Zülpicher Straße
Bereits am Morgen strömten viele junge Menschen in Richtung Zülpicher Straße.  © 24RHEIN
Jecken stehen an einem Eingang zur Zülpicher Straße an
An den Zugängen zur Zülpicher Straße bildeten sich bereits früh lange Schlangen. © 24RHEIN
verkleidet Jecken drängen dicht an dicht auf der Zülpicher Straße
Entlang der Zülpicher Straße drängen sich immer mehr verkleidet Jecken dicht an dicht. © Thomas Banneyer/dpa
Auf einer Anzeigetafel steht „Zülpicher Viertel geschlossen“
Kurz nach 9:30 Uhr wurden wegen des großen Menschenandrangs bereits die Zugänge zum Zülpicher Viertel geschlossen. © 24RHEIN
Feiernde am Zülpicher Platz
Am Zülpicher Platz war es am Morgen ebenfalls schon sehr voll. © 24RHEIN

Der Bereich um das Kwartier Latäng leert sich unterdessen. Am Nachmittag war es im Bereich um das Zülpicher Viertel und die Ausweichfläche an der Uniwiese „rappelvoll“ gewesen, sagt Gilles. „Jetzt sehen wir starke Abwanderungstendenzen.“ Trotzdem ist der Einsatz für die Polizei noch nicht beendet. Viele Feiernde ziehen jetzt weiter in andere Viertel.

Köln am 11.11: Bis zum Nachmittag bereits 390 Rettungseinsätze

Update vom 11. November, 17:27 Uhr: Die Stadt Köln hat eine weitere Bilanz mit deutlich mehr Zahlen zum 11.11. veröffentlicht. Bis 16 Uhr wurden demnach ganze 173 Widlpinkler erwischt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte bis zum Nachmittag insgesamt 255 Behandlungen in den Unfallhilfestellen im Zülpicher Viertel. Davon mussten 62 in ein Krankenhaus gebracht werden. Obendrauf kamen 166 Feiernde, die – meist wegen Alkoholproblemen – von Fußtrupps behandelt wurden. Der Rettungsdienst der Feuerwehr war insgesamt 390 Mal unterwegs, was ungefähr doppelt so viel ist, wie an „normalen“ Tagen. Laut der Stadt seien die Hotspots am Zülpicher Viertel und der Altstadt auch am frühen Abend „weiterhin sehr gut ausgelastet“.

11.11. in Köln live: Einige Feiernde wundern sich über fehlenden Karnevalsumzug

Update vom 11. November, 17:08 Uhr: Neben vielen Einheimischen, feierten auch tausende von Touristen und Besucher den 11.11. in Köln. Im Gespräch mit 24RHEIN haben etliche Feier-Fans erzählt, warum sie in die Domstadt gekommen sind. Einige haben sich dabei sogar über den fehlenden Umzug gewundert.

Karnevalsauftakt in Köln: Die schönsten Momente in Bildern

Die Sonne strahlt eine als Engel verkleidete junge Frau an
Passend zu den Feierlichkeiten lachte auch die Sonne so den Jecken ins Gesicht. © Political-Moments/Imago
Sessionseroeffnung am Heumarkt in Köln, die von tausenden Menschen gefeiert wird.
„Kölle Alaaf“ hieß es um 11:11 Uhr in Köln – wie hier in der Innenstadt am Heumarkt. © Political-Moments/Imago
Eine Frau zeigt mit ihren Händen ein Herz
Einige Feiernde hatten an der Sessionseröffnung am Heumarkt ganz besonders viel Freude.  © Political-Moments/Imago
Jecken feiern am Heumarkt um 11:11 Uhr den Sessionsauftakt
Um 11:11 Uhr wurde der Auftakt in die neue Karnevalsession mit einem Konfettiregen gefeiert. © Oliver Berg/dpa
Karnevalisten filmen den Start der Karnevalsession mit dem Handy
Viele Feiernde hielten den Sessionstart um 11:11 Uhr mit ihrem Handy fest.  © Horst Galuschka/Imago
Trommelnde Jecken vor dem Kölner Dom
434237713.jpg © Oliver Berg/dpa
Buntes Treiben am Heumarkt
Viele verkleidete Menschen sorgen auf dem Heumarkt für ein buntes Farbenmeer.  © Political-Moments/Imago
Trömmelchen mit Stadtwappen Kölns
Manche Jecken hatten zum Sessionsaart auch Trömmelchen dabei.  © Political-Moments/Imago
Ein Mann hält am Heumarkt einen 1.FC Köln Schal hoch
Natürlich durfte bei den Feierlichkeiten auch der 1. FC Köln nicht fehlen – so wie hier auf einem Schal am Heumarkt. © Horst Galuschka/Imago
Guido Cantz moderiert die WDR Uebertragung bei der Sessionseroeffnung am Heumarkt
WDR-Moderator Guido Cantz ist am Heumarkt ebenfalls im Kostüm unterwegs. © Political-Moments/Imago
Kölner Karneval, Sessionseröffnung am Heumarkt mit dem designierten Kölner Dreigestirn
Das designierte Kölner Dreigestirn mit Prinz Sascha I., Jungfrau Friede und Bauer Werner feierten mit den Jecken auf dem Heumarkt. © Political-Moments/Imago
Das designierte Kölner Dreigestirn Prinz Sascha I., Bauer Werner und Jungfrau Friede jubelt mit der Menge
Das designierte Kölner Dreigestirn jubelte zusammen mit der Menge über den Sessionsauftakt. © Political-Moments/Imago
Henriette Reker am Heumarkt
Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (CDU) sprach zu den Feiernden am Heumarkt.  © Oliver Berg/dpa
Die Band Cat Ballou auf der Bühne am Heumarkt am 11.11.2023
Auch Cat Ballou feierte den Auftakt der Karnevalsession am Heumarkt mit. © Horst Galuschka/Imago
Jecken singen am Heumarkt
Auf dem Heumarkt singen die Jecken während des Live-Programms auch kräftig mit. © Political-Moments/Imago
Sessionseroeffnung am Heumarkt Punkt 11 Uhr 11 eroeffnet die Oberbuergermeisterin die Session 2023 2024 mit vielen Verkleidete Jecken und Karnevalisten auf dem Heumarkt in Koeln am Elften im Elften.
12.000 Jecken feiern den Sessionsauftakt am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt mit Konfetti. © Political-Moments/Imago
Jecken auf dem Heumarkt feiern die Eröffnung des Kölner Karneval 2024
Auf dem Heumarkt herrscht bei tausenden Feierenden Partystimmung. © Political-Moments/Imago
jecken vor dem Hauptbahnhof in Köln
434237605.jpg © Oliver Berg/dpa
Feiernde vor dem Kölner Dom
Eine Gruppe Feiernder posierte zum Auftakt der neuen Karnevalsession direkt vor dem Kölner Dom.  © Henning Kaiser/dpa
Verkleidete Jecken und Karnevalisten bei der Sessionseroeffnung des Kölner Karnevals am Heumarkt
Bereits in den Morgenstunden war der Andrang auf dem Heumarkt groß.  © Political-Moments/Imago
jecken werfen am Heumarkt Konfetti
Natürlich darf auch Konfetti beim Start in die neue Karnevalsession nicht fehlen. © Political-Moments/Imago
Menschen in Kostümen und ein als Schwein verkleideter junger Mann
Auch viele Tierkostüme sind unter Feiernden zu sehen – so wie dieser als Schwein verkleidete junge Mann.  © Thomas Banneyer/dpa
Ein junger Mann im Pharao-Outfit wird geschminkt
Ein junger Pharao ließ sich noch die letzte passende Schminke verpassen.  © Thomas Banneyer/dpa
Jecken im Kwartier Latäng in der Nähe der Uniwiese
Auch am Nachmittag feierten viele Jecken weiter den Karnevalsauftakt – so wie diese Frau im Tigerkostüm.  © Christoph Hardt/Imago
Verkleidete Jecken und Karnevalisten bei der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt
Auf dem Heumarkt feiern viele Jecken den Auftakt in die neue Karnevalsession.  © Political-Moments/Imago
Eine Frau mit Hut und Clownsnase lächelt in eine Kamera
Einer Frau mit roter Clownsnase zauberte die Sessionseröffnung glatt ein Lächeln ins Gesicht. © Oliver Berg/dpa
Verkleidet Jecken machen Seifenblasen am Heumarkt
Viele Jecken sind in Feierstimmung.  © Political-Moments/Imago
Bunt verkleidete Jecken hüpfen am Heumarkt umher
Manche bunt verkleideten Jecken hüpften bei dem guten Wetter direkt auf und ab.  © Political-Moments/Imago
Zwei Joker und sechs Cheerleader feiern den 11.11.
Joker und Cheerleader kamen extra aus Belgien zur Sessionseröffnung nach Köln. © 24RHEIN
ein Zauberer am Heumarkt
Auch ein Zauberer mischte sich unter die Verkleideten am Heumarkt. © Political-Moments/Imago
Eine Gruppe Jecken mit pinken Mützen, Schals und Taschen am Heumarkt
Bei einer Gruppe Jecken mit pinken Mützen und Schals gab es bereits früh die ersten Kaltgetränke. © Political-Moments/Imago
Messdiener und Kardinal im Treiben am Heumarkt.
Auch eine Gruppe Messdiener samt Kardinal mischte sich unter die Jecken.  © Political-Moments/Imago
Verkleidete Menschen tragen Bienen und Knast-Outfit
Neben Bienen tauchte auch ein Jeck in einem orangen Knast-Outfit in den Menschenmassen auf.  © Political-Moments/Imago

11.11. in Köln live: Viele Karnevalisten ziehen von Zülpicher Straße in die Innenstadt

Update vom 11. November, 16:44 Uhr: Während die großen Karnevalshotspots den ganzen Tag randvoll waren, ist die Lage in der Südstadt immer noch vergleichsweise ruhig. Es gibt derzeit ein paar lange Schlangen vor beliebten Kneipen und kleinere Ansammlungen von Jecken auf der Straße. Wie ein 24RHEIN-Reporter berichtet, gibt es aber erste größere Bewegungen der Massen vom Zülpicher Viertel zum Barbarossaplatz. Von dort aus nehmen offenbar viele die Stadtbahnen entweder in die Südstadt oder Richtung Kölner Ringe.

11.11. in Köln – Das Wichtigste im Überblick

► Wo wird in Köln Karneval gefeiert? Im gesamten Stadtgebiet, wobei sich in den vergangenen Jahren vor allem das „Kwartier Latäng“ mit Zülpicher Straße und Zülpicher Platz als Hotspot etabliert hat. Doch auch auf dem Heumarkt wird Kölner Karneval gefeiert – sowie in etlichen Kneipen, Bars und Clubs in der Südstadt.

► Was muss man beim Feiern beachten? Es gibt einige Kostüme, die verboten sind oder bei denen Geldstrafen drohen. In der Altstadt gibt es ein Glasverbot. Und wer sich daneben benimmt, bei dem wird die Polizei „konsequent einschreiten“.

11.11. in Köln live: Anwohner berichten von unschönen Szenen

Update vom 11. November, 16:28 Uhr: Neben Zülpicher Straße und Grüngürtel, ist auch die Luxemburger Straße voll mit Karnevalisten. Sehr zum Leid der Anwohner: „Ich habe auf dem kurzen Weg bis zum Supermarkt vier Leute pinkeln sehen – und mehrere Kotzleichen“, sagt ein Mann gegenüber 24RHEIN. „Das ist einfach nur nervig und ekelhaft.“

Während die Lage am Zülpicher Platz bisher ruhig blieb, haben sich die Zustände aus dem letzten Jahre auf die Ausweichfläche verlagert. „Man merkt schon, wie die vor allem jungen Leute zunehmend betrunken werden und mehr herum pöbeln“, berichtet ein 24RHEIN-Reporter.

Bürgermeister kritisiert Stadt Köln für Sicherheitskonzept am 11.11. – „rechtlich nicht mehr haltbar“

Update vom 11. November, 16:02 Uhr: Obwohl der 11.11. noch in vollem Gange ist, hat der Bezirksbürgermeister der Kölner Innenstadt nach eigenen Angaben genug gesehen. „Ich kann nur sagen, dass dieses Konzept nochmal wie ein ganz starker Magnet gewirkt hat. Es wurden einige Menschen mehr angezogen als im Vorjahr“, sagt Andreas Hupke im Gespräch mit 24RHEIN. Großer Verlierer des neuen Konzeptes sei der Aachener Weiher, welchen der Bezirksbürgermeister sogar als „Opferhügel bezeichnete“. Der gesamte innere Grüngürtel sei regelrecht „niedergetrampelt“ worden.

Der Kölner Innenstadt-Bürgermeister Andreas Hupke übt scharfe Kritik am Sicherheitskonzept zum 11.11. (IDZRW-Montage)

Aus dem Ausweichgelände sei dadurch regelrecht ein Festivalgelände geworden, resümiert Hupke. „Das ist rechtlich so nicht mehr haltbar und muss sofort diskutiert werden“. Für den Bezirksbürgermeister ist klar, dass somit nicht mehr das Zülpicher Viertel selbst, sondern der Grüngürtel zum „Place-to-be“ an Karneval geworden sei.

11.11. in Köln live: Bahnhof Süd wird wieder von Zügen angefahren

Update vom 11. November, 15:29 Uhr: Zumindest an der Zülpicher Straßen wird es derzeit wieder etwas leerer. Der Bahnhof Süd wird seit 15 Uhr auch wieder von Zügen angefahren. Jedoch tummeln sich dafür immer mehr Menschen im Grüngürtel. „Der Aachener Weiher ist brechend voll, man sieht vor lauter Jecken das Grün nicht mehr“, berichtet ein 24RHEIN-Reporter von vor Ort.

Der Aachener Weiher ist am 11.11. in Köln besonders voll.

Nach Massenandrang: Zülpicher Straße wieder für Feiernde geöffnet

Update vom 11. November, 14:58 Uhr: Nach stundenlanger Sperrung dürfen wieder neue Feiernde auf die Zülpicher Straße. „Der Zugang von der Beethovenstraße/Roonstraße ist wieder offen“, berichtet ein 24RHEIN-Reporter. Dafür sei es aber auf der Ausweichfläche „sehr voll“.

Update vom 11. November, 14:39 Uhr: Die Entlastungsflächen für das Zülpicher Viertel werden immer voller. „Derzeit ist der Zugang zur Ausgleichsfläche nur noch über die Luxemburger Str. möglich“, teilt die Polizei mit.

11.11. in Köln live: Polizei prüft Nazi-Vorfall auf Zülpicher Straße

Update vom 11. November, 14:27 Uhr: Auch die Polizei Köln halt eine erste Bilanz zum 11.11. in Köln gezogen. „Hier und da mussten unsere Einsatzkräfte mal einschreiten, aber ein massives Einsatzaufkommen war bislang nicht nötig“, sagte Polizeisprecher Christoph Gilles gegenüber 24RHEIN. Einen vermeintlichen Nazi-Vorfall auf der Zülpicher Straße prüfe man derzeit.

Stadt Köln zieht positive Zwischenbilanz zum 11.11. – „mit bisherigem Verlauf zufrieden“

Update vom 11. November, 14:14 Uhr: Seit fast drei Stunden ist die Karnevalsession 2024 in Köln eröffnet und die ganze Innenstadt ist voll mit Zehntausenden Jecken. Zülpicher Viertel und Altstadt sind wegen des Massenandrangs komplett abgesperrt und erste kritischen Stimmen wurden laut. Die erste Zwischenbilanz der Stadt Köln fällt derweil ziemlich positiv aus. „Der Koordinierungsstab ist mit dem bisherigen Verlauf des 11.11. zufrieden“, heißt es in einer Mitteilung vom frühen Nachmittag. Demnach entspräche der Verlauf der letzten Stunden dem Sicherheitskonzept.

„Wie erwartet waren die Stadt und die Hotspots Altstadt und Zülpicher Straße schon früh sehr voll. Die Lage ist bisher aber stabil und es gibt keine besonderen Vorkommnisse“, resümiert die Stadt. Die Ausweichfläche an der Uniwiese sei zwar ebenfalls „gut gefüllt, aber nicht voll“. Bis 13:30 Uhr wurden von den Rettungskräften 15 Personen behandelt, wovon drei per Krankenwagen in eine Klinik gebracht wurde – eine sogar mit Notarzt. Aus dem überfüllten Zülpicher Viertel gibt es laut Stadt derzeit noch keine konkreten Zahlen.

11.11. in Köln live: Auch Straßen um Zülpicher Viertel komplett voll

Update vom 11. November, 13:45 Uhr: Da das Zülpicher Viertel weiterhin gesperrt ist, sammeln sich immer mehr Karnevalisten auch auf den umliegenden Straßen. „Die Dasselstraße ist zur zweiten Zülpicher geworden, hier sieht’s genauso aus wie drüben. Leute stehen vom Bahnübergang Süd bis Barbarossaplatz“, berichtet ein 24RHEIN-Reporter von vor Ort. Auf der Luxemburger Straße sei die Lage ähnlich. Besonders schlimm ist es jedoch am gesperrten Bahnhof Süd. „Es ist die absolute Hölle los, hier stehen scheinbar alle, die nicht mehr auf die Zülpicher Straße kommen.“

Da das Zülpicher Viertel abgesperrt ist, sammeln sich die Menschen auch immer mehr auf umliegenden Straße wie der Luxemburger.

„Das ist skandalös“: Club-Inhaberin schockiert über Massenandrang – und Sicherheitskonzept

Update vom 11. November, 13:29 Uhr: Die tausenden Jecken im Zülpicher Viertel sorgen auch bei Gastronomen und Club-Inhaber für Überlastung. „Das ist skandalös, was hier abgeht. Wir mussten heute Morgen früher öffnen, weil der Andrang so riesig war“, sagte Claudia Wecker, Inhaberin des Studentenclubs „Das Ding“. Sogar die Mitarbeitenden der Disco hätten Probleme gehabt anzukommen.

„Keiner hier ist gewillt, das noch länger hinzunehmen, ich bin froh, wenn der Tag vorbei ist. Die Stadt selbst feiert sich für das Sicherheitskonzept, aber die Anwohner und Gastronomen werden einfach übergangen. Bei der Anwohnerinformation wurden ganze Straßen übergangen. Das geht so nicht weiter“, kritisier Wecker.

Massenandrang am 11.11. in Köln: Bahnhof Süd wegen Überfüllung gesperrt

Update vom 11. November, 13:09 Uhr: Der Massenandrang in Köln wirkt sich auch auf den Bahnverkehr in der Stadt aus. Auf polizeiliche Anordnung wurde der Bahnhof Köln-Süd derzeit komplett gesperrt. Dort halten derzeit somit weder S-Bahn noch RE, wie auch bei Zuginfo.NRW zu lesen ist. Im Gegensatz zum 11.11.2022, gibt es bisher aber keine größeren Probleme bei der KVB. Bis auf die geplanten Einschränkungen im Innenstadtbereich fahren die Stadtbahnen im regulären Betrieb.

11.11. in Köln live: Auch Eingänge zu Entlastungsflächen auf den Uniwiesen dicht

Update vom 11. November, 12:25 Uhr: Mittlerweile wurden auch Eingänge zu der Entlastungsfläche auf den Uniwiesen dicht gemacht. „Es wird voller und voller, um die Eingänge herum ist noch Platz, aber auf der Fläche Richtung Zülpicher Straße und Zülpicher Viertel ist es schon brechend voll“, sagt ein 24RHEIN-Reporter. Auch der Barbarossaplatz sei komplett voll. Vor den Eingängen zum Zülpicher Viertel warten Menschen in 10 bis 20 Meter langen Schlangen.

11.11. in Köln live: Stadt mahnt Feiernde nicht zur Zülpicher oder in die Altstadt zu fahren

Update vom 11. November, 12:17 Uhr: Die Feierhotspots sind weiterhin komplett voll. „Leev Jecke, die Züplicher Straße ist voll. Bitte spart euch die Anreise! Fahrt lieber in Veedel, die weniger ausgelastet sind! Seid lieb zueinander und geht respektvoll miteinander um!“, teilt die Stadt Köln mit.

Karnevalsstart trotz Kriegen: Reker mit betrübter Stimmung – laut Psychologen sollte man dennoch feiern

Update vom 11. November, 11:59 Uhr: Während am 11.11. hunderttausende Menschen in Köln, Düsseldorf und NRW den Start des Karnevalssession 2024 feiern, toben in der Ukraine und dem Nahen Osten weiterhin brutale Kriege. Das geht auch an Henriette Reker nicht spurlos vorbei. „In diesen Zeiten mag es vielen schwerfallen, ausgelassen zu feiern. Mir geht es jedenfalls so. Aber: Jeck ist die klare Haltung, dass Zivilcourage & Eintreten für unsere Werte Teil der Ausgelassenheit sind“, schreibt die Kölner Oberbürgermeisterin auf X (ehemals Twitter). Laut einem Psychologen ist es auch gerade jetzt in Ordnung Karneval zu feiern.

11.11. live in Köln: Kölner Dreigestirn präsentiert sich Jecken am Heumarkt

Update vom 11. November, 11:37 Uhr: Das designierte Kölner Dreigestirn für die soeben gestartete Session 2024 betritt die Bühne am Heumarkt. Das Trifolium bestehend aus Prinz Sascha, Bauer Werner und Jungfrau Frieda stammt in diesem Jahr aus einer Familie: Sohn, Vater und Onkel.

11.11. live: Auch in Düsseldorf füllt sich die Altstadt

Update vom 11. November, 11:27 Uhr: Nicht nur in Köln, sondern auch in Düsseldorf wird der Karnevalsstart am 11.11. groß gefeiert. In der NRW-Landeshauptstadt sammeln sich die Feiernden am Morgen vor allem rund um das Rathaus, wo es ebenfalls langsam voll wird.

11.11. live in Köln: Karnevalssession 2024 offiziell eröffnet

12.000 Jecken feiern den Sessionsauftakt am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt.

Update vom 11. November, 11:11 Uhr: Kölle Alaaf! Die Session 2024 des Kölner Karnevals wurde soeben offiziell eröffnet. Am Heumarkt feiern die 12.000 Jecken den Start der neuen Feiersaison.

Update vom 11. November, 11:03 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Bühne am Heumarkt betreten und spricht zu den 12.000 Jecken. Anschließend feiert Christoph Kuckelkorn, der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, das Kinder-Dreigestirn, das mit auf der Bühne steht.

11.11. in Köln live: Deutsche Bahn warnt wegen Karnevalsstart vor Zugausfällen

Update vom 11. November, 10:58 Uhr: Der große Sessionsauftakt am 11.11. in Köln wirkt sich auch auf den Bahnverkehr in der Region aus. Die Deutsche Bahn warnt vor einem „erhöhtem Reisendenaufkommen aufgrund von Karnevalsfeierlichkeiten“. Deshalb seien „Verspätungen und Halt- bzw. Teilausfälle wahrscheinlich“. Derzeit wird empfohlen, nicht mehr zum Bahnhof Köln-Süd anzureisen, da der Zülpicher Platz gesperrt wurde.

Massenandrang am 11.11. in Köln: Auch Alter Markt geschlossen – Altstadt komplett voll

Update vom 11. November, 10:49 Uhr: Die Feierhotspots in Köln Platzen so langsam aus allen Nähten. „Die Altstadt ist komplett voll, auch der Einlass zum Alter Markt ist gesperrt“, teilte die Stadt gegen 10:45 Uhr mit. Die Feiernden werden gebeten, sich nun auf andere Stadtteile zu verteilen.

11.11. in Köln live: 12.000 Menschen feiern am Heumarkt

Update vom 11. November, 10:40 Uhr: Am vollen Heumarkt sind die Jecken in bester Stimmung. Die laut Veranstalter Ralf Schlegelmilch rund 12.000 Menschen warten nun auf den ersten großen Auftritt des Morgens: gegen 10:42 Uhr kommt Cat Ballou auf die Bühne.

Massenandrang am 11.11. in Köln: Auch Entlastungsflächen am Zülpicher Viertel immer voller

Update vom 11. November, 10:35 Uhr: Nachdem das Zülpicher Viertel für weitere Jecken gesperrt wurde, sammeln sich immer mehr Feiernde auf den anliegenden Entlastungsflächen. Die Ausweichflächen füllen derzeit ebenfalls im rasanten Tempo. Aktuell sei noch Platz, das könne sich nach Einschätzung eines 24RHEIN-Reporters aber schnell ändern. Tatsächlich machen sich auch immer mehr Jecken wieder zurück auf den Weg Richtung Zülpicher Straße, um dort auf die Wiederöffnung der Zugänge zu warten.

11.11. in Köln live: Zugänge zum Heumarkt geschlossen – Südstadt noch leer

Update vom 11. November, 10:23 Uhr: Nicht nur das Zülpicher Viertel, sondern auch der Heumarkt ist bereits ziemlich voll. Laut der Stadt Köln wurde der große Altstadt-Platz deshalb nun ebenfalls dicht gemacht. „Auch der Heumarkt ist komplett ausgelastet, alle Zugänge sind gesperrt. Jecke werden gebeten, in den Veedeln zu feiern“, heißt es in einer Mitteilung. In der Kölner Südstadt zeigt sich der große Massenandrang derweil bisher noch nicht. Laut Anwohnern sei die Lage dort noch ziemlich ruhig.

Kölner Bürgermeister besorgt wegen Massenandrang am 11.11. – „in fast 50 Jahren noch nicht erlebt“

Update vom 11. November, 10:13 Uhr: Auch wenn am 11.11. in ganz Köln Karneval gefeiert wird, ist 2023 mal wieder das Zülpicher Viertel in Köln der große Feierhotspot. Der zuständige Bürgermeister der Kölner Innenstadt, Andreas Hupke, zeigt sich deshalb besorgt. „Es bewahrheitet sich, was die Kritiker schon im Vorfeld gesagt haben“, sagt er im Gespräch mit 24RHEIN-Reportern. Am Samstagmorgen hatte sich die Zülpicher Straße und der dazugehörige Zülpicher Platz in kurzer Zeit schnell gefüllt.

„Es kam mir so vor wie ein Bach, der zu einem reißenden Strom geworden ist“, sagt Hupke über den immer größer werdenden Menschenandrang. „Dass sich schon so früh die Besucherströme hier in dieses kleine Viertel ergießen, habe ich in fast 50 Jahren noch nicht erlebt.“

Der Bezirksbürgermeister kritisiert auch das Konzept der Stadt Köln, bei dem es laut ihm an Alternativen für Feiernde gefehlt habe. „Wenn man ein Konzept beschließt, bei dem es nichts anderes gibt, ist das das Ergebnis. Dann ruft man die Menschen nicht nur aus Köln, dem Umland und ganz Deutschland, sondern teilweise sogar aus Europa hierher.“ Hupke hoffe nun, dass „heute nichts passiert und dass Polizei und Ordnungskräfte alles im Griff haben.“

11.11. in Köln live: Jecke um Zülpicher Viertel sollen auf Entlastungsfläche ausweichen

Update vom 11. November, 10:04 Uhr: Die Lautsprecherdurchsagen leiten alle Jecken außerhalb des Zülpicher Viertels weiter. „Die Zülpicher Straße ist zu, halten Sie die Eingänge frei und weichen Sie auf die Entlastungsfläche aus“, heißt es. Wie 24RHEIN-Reporter berichten, ist es auch am Grüngürtel bereits komplett voll.

Massenandrang am 11.11. in Köln: Bürgermeister Hupke besorgt – „wie ein Fluss, der über die Ufer tritt“

Update vom 11. November, 9:49 Uhr: Der Kölner Innenstadt-Bürgermeister Andreas Hupke zeigt sich aufgrund der vielen Feierenden im Zülpicher Viertel bereits besorgt. „Gegen 6:45 waren die Ersten schon hier, das ist ja jetzt schon wie ein Fluss, der über die Ufer tritt“, sagt er gegenüber 24RHEIN. Derweil ist die Stimmung rund um den abgeriegelten Zülpicher Platz gut. „Erste Feuerwerksraketen wurden auf der Zülpicher Straße abgefeuert“, berichtet ein 24RHEIN-Reporter. Die Menge bejubelt das entsprechend.

11.11. in Köln live: Zülpicher Viertel bereits geschlossen – Stadt bittet Jecken sich zu verteilen

Update vom 11. November, 9:37 Uhr: Nun vermeldet auch die Stadt, dass die Zülpicher Straße bereits voll sei. Deshalb wurden „bis auf Weiteres“ alle Zugänge gesperrt. Alle Jecken werden deshalb gebeten, „in anderen Veedeln [Stadtteilen] zu feiern“ und sich in der Stadt zu verteilen. So gibt es unter anderem extra Ausweichflächen an den naheliegenden Uniwiesen.

Gegen 9:20 Uhr wurde das Zülpicher Viertel in Köln für Jecken komplett geschlossen.

Update vom 11. November, 9:27 Uhr: Der Massenandrang hat sich bewahrheitet: Das Zülpicher Viertel wurde soeben für weitere Feierende geschlossen. „Es ist schon komplett voll, also hier geht schon gar nichts mehr, der Eingang wird dicht gemacht“, teilt ein 24RHEIN-Reporter von vor Ort mit und ergänzt „Die Jecken ziehen in Scharen Richtung Entlastungsflächen“. Am Zülpicher Platz und der daran liegenden Zülpicher Straße befinden sich bereits viele tausende Jecken.

11.11. in Köln live: „Es ist unfassbar“ – Zülpicher Straße schon am Morgen voll

Update vom 11. November, 9:20 Uhr: Wie voll die Zülpicher Straße bereits jetzt ist, zeigt sich auch an den Zugängen. Dort warten bereits kurz nach 9 Uhr etliche Menschen hereingelassen zu werden.

Bereits kurz nach 9 Uhr mussten etliche Menschen an den Zugängen zur Zülpicher Straße warten.

11.11. in Köln live: Kölner Gastronom befürchtet eine „kritische Situation“ im Zülpicher Viertel

Update vom 11. November, 9:07 Uhr: Die Zülpicher Straße füllt sich immer weiter – und ein Ende scheint aktuell nicht in Sicht. „Wenn es so weiterläuft, steuern wir hier auf eine sehr kritische Situation zu“, sagt Gastronom Markus Vogt am Samstagmorgen gegenüber 24RHEIN. Vogt führt zwei Gaststätten im Viertel, die er bereits im Vorfeld aus Sorge vor einem Chaos für den 11.11. geschlossen hat.

Weitere Jecken strömen auf Zülpicher Straße

Update vom 11. November, 8:53 Uhr: Sehr viele Feiernde säumen bereits deutlich vor 9 Uhr weite Teile der Zülpicher Straße. „Es ist unfassbar. Es ist jetzt schon voll“, sagt ein 24RHEIN-Reporter vor Ort. Aktuell strömen vor allem vom Bahnhof Süd weitere Jecken in Richtung Zülpicher.

Die Zülpicher Straße ist am Samstagmorgen schon um 8:45 Uhr extrem voll.

Update vom 11. November, 8:16 Uhr: Schon jetzt scheint sich die Stadt zu füllen. An einigen Bahngleisen der Kölner Innenstadt, zum Beispiel am Hansaring und am Rudolfplatz, ist es bereits sehr voll, berichten unsere Reporter vor Ort. Viele junge Menschen steuern in überfüllten KVB-Bahnen vor allem die Zülpicher Straße an. Und auch auf Instagram teilen einige Nutzer, wie sie kostümiert am Heumarkt eintrudeln.

Update vom 11. November, 7:02 Uhr: Heute ist es endlich so weit – der 11.11. wird in Köln gefeiert. In knapp einer halben Stunde strömen dann die ersten Besucher der traditionellen Sessionseröffnung zum Heumarkt. Doch spielt das Wetter am 11.11. auch mit? In den frühen Morgenstunden bleibt es kühl, mit Werten von 6 bis 7 Grad. Später guckt ab und an mal auch die Sonne aus der Wolkendecke raus. Von einem Starkregen bleiben die Jecken jedoch verschont.

11.11. in Köln – Riesiger Ansturm rund um die Zülpicher Straße erwartet

Erstmeldung vom 10. November: Köln – Am 11.11. um 11:11 Uhr heißt es in Köln wieder: Kölle Alaaf! Die neue Karnevalssession beginnt – und da dies in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, darf mit einer besonders vollen Stadt gerechnet werden. Besonders im „Kwartier Latäng“ rund um die Zülpicher Straße und den Zülpicher Platz wird ein riesiger Ansturm erwartet – auch deshalb hat sich die Stadt im Vorfeld ein strenges Sicherheitskonzept für den 11.11. überlegt. Einige Gastronomen im „Kwartier Latäng“ haben bereits angekündigt, ihre Lokale nicht zu öffnen. (mo/cj/os) Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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