Der Überblick

Karnevalsparty auf den Ringen – Programm und Ablauf von „Open Ring“

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Köln bekommt an Karneval einen neuen Party-Hotspot – und zwar direkt auf den Kölner Ringen. Der Überblick zur Party „Open Ring“.

Köln – In diesem Jahr soll nicht nur auf dem Alter Markt, in Kölns zahlreichen Kneipen oder auf der Zülpicher Straße gefeiert werden, sondern erstmals auch auf den Kölner Ringen. Denn im Kölner Karneval 2024 findet dort die offizielle Karnevalsalternative zur Zülpicher Straße statt. Der Überblick zu „Open Ring“.

„Open Ring“ an Weiberfastnacht in Köln: XXL-Karnevalsparty auf den Ringen

Der Überblick zu „Open Ring“ an Weiberfastnacht in Köln. (Symbolbild)

Organisiert wird „Open Ring“ von der Karnevalsgesellschaft „Die Grosse von 1823“. Die Karnevalsveranstaltung findet an Weiberfastnacht (8. Februar) auf dem Hohenstaufenring zwischen Schaafen- und Schaevenstraße statt. Der Eingang ist auf Höhe der Schaafenstraße – also in Richtung Rudolfplatz. Der Ausgang befindet sich auf Höhe der Schaevenstraße. Auf der rund 160 Meter langen Veranstaltungsfläche gibt es unter anderem eine große Bühne. Der Eintritt ist kostenlos.

Der Überblick zu „Open Ring“ an Weiberfastnacht in Köln

► „Open Ring“ ist ein Pilotprojekt einer Karnevalsgesellschaft. Mit der Veranstaltung soll an Weiberfastnacht eine Alternative für Jugendliche im Kölner Karneval ermöglicht werden.

► Der Name „Open Ring“ kommt nicht von ungefähr: Die Veranstaltung findet auf dem Hohenstaufenring zwischen Schaafen- und Schaevenstraße statt. Dort wird auch eine Bühne aufgebaut.

► Ab 9 Uhr treten dann bis 17 Uhr verschiedene Bands und DJs auf. Der Eintritt ist kostenlos.

► Übrigens: 24RHEIN berichtet an Weiberfastnacht live im Ticker, wie der Karneval in Köln gefeiert wird.

„Open Ring“ an Weiberfastnacht in Köln: Das Programm auf den Kölner Ringen

Ab 9 Uhr gibt es dort dann bis 17 Uhr Auftritte von verschiedenen DJs und Musikbands. Moderiert wird das ganze von Estelle Mazur. Mit dabei sind außerdem: Stadtrand, Kempest Feienst und Kuhl un de Gäng.

So schön feiert Köln Karneval – die besten Fotos von Weiberfastnacht 2024

Eine Frau mit pinkem Kostüm und Regenschirm lächelt in die Kamera
In bunten Farben feiern die Menschen den Straßenkarneval in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten als Tiger verkleidet
Manche Karnevalisten kamen als Tiger verkleidet zur Eröffnung des Straßenkarnevals. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten feiern an Weiberfastnacht die Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt.
Schon am Donnerstagmorgen füllen sich die Straßen in Köln für Weiberfastnacht 2024.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalistin mit Schirm
Eine geschminkte Karnevalistin ließ sich die Freude durch den Regen nicht verderben. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten als Engel und Teufel verkleidet
Engel und Teufel waren an Weiberfastnacht in Köln ebenfalls unterwegs. © Christoph Hardt/Imago
Jecken in gelben Kostümen
Eine Gruppe Karnevalisten feierte Weiberfastnacht in knallgelben Kostümen.  © Christoph Hardt/Imago
Jecken in Bauarbeiterkostüm
Unter den Kostümen war auch so mancher Bauarbeiter vertreten. © Christoph Hardt/Imago
Jecken in Kostümen lachen in die Kamera
Trotz des Regenwetters ließen sich viele Jecken in ihren Kostümen die Stimmung nicht vermiesen. © Christoph Hardt/Imago
Jecken und Konfetti am Alter Markt
Der Auftakt in den Straßenkarneval wurde am Alter Markt mit Konfetti gefeiert. © Rolf Vennenbernd/dpa
Jecken feiern den Auftakt in den Straßenkarneval
Um 11:11 Uhr feierten viele Jecken am Alter Markt den Auftakt in den Straßenkarneval. © Rolf Vennenbernd/dpa
Als Clowns verkleidete Karnevalisten lächeln in die Kamera
Auch Clowns sind an Weiberfastnacht auf den Straßen in Köln unterwegs. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten auf einem Zebrastreifen am Dom
So manche Karnevalisten nutzten einen Zebrastreifen vor dem Dom, um ihre Kostüme zu präsentieren. © Oliver Berg/dpa
Ein Jecke sitzt allein auf einer Treppe
Im Regenwetter stachen die frohen Farben von so manchem Kostüm sofort heraus.  © Christoph Hardt/Imago
Karnevalisten mit rot weißem Kostüm
Bei den Jecken sind an Weiberfastnacht auch Kostüme in „rut un wiess“ dabei. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten mit einem Fässchen Kölsch am Kölner Hauptbahnhof
Neben bunten Kostümen darf natürlich auch ein Fässchen Kölsch nicht fehlen. © Oliver Berg/dpa
Frau mit Schirm auf dem Kopf vor dem Kölner Dom
Eine Karnevalistin trotzt mit Schirmchen auf dem Kopf dem Regenwetter an Weiberfastnacht. © Oliver Berg/dpa
Karnevalisten mit Regenschirmen vor dem Kölner Dom
Mit Regenschirmen trotzen Karnevalisten vor dem Kölner Dom dem schlechten Wetter.  © Oliver Berg/dpa
Jecken in Kostümen am Alter Markt
Am Alter Markt feiern viele Jecken den Auftakt in den Straßenkarneval – dort fällt um 11:11 Uhr der offizielle Startschuss. © Rolf Vennenbernd/dpa
Kölner Dreigestirn am Alter Markt
Das Kölner Dreigestirn feierte mit den Karnevalisten den Auftakt in den Straßenkarneval am Alter Markt.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten in Kostümen vor dem Kölner Hauptbahnhof
Am Kölner Hauptbahnhof versammelten sich am Morgen erste Karnevalisten in Kostümen.  © Oliver Berg/dpa

„Open Ring“ an Weiberfastnacht in Köln: Veranstaltung soll Alternative für Zülpicher Straße werden

Die Veranstaltung hat allerdings einen ernsten Hintergrund: „Open Ring“ soll eine Alternative für die Zülpicher Straße werden und gilt als „großes Pilotprojekt“. „Den Jugendlichen soll damit eine Alternative geboten werden, in einem sicheren Umfeld zu feiern und sich nicht lediglich sinnlos zu betrinken“, erklärt die Karnevalsgesellschaft. „Schon vor über 200 Jahren hat die Große maßgeblich daran mitgewirkt, der Verrohung des Karnevals entgegenzuwirken und ihn in geordnete Bahnen zu lenken.“

Dass die Karnevals-Problematik rund um die Zülpicher Straße (Stadtbezirk Köln-Innenstadt) dabei direkt vollständig durch „Open Ring“ gelöst wird, sei jedoch utopisch. Das weiß auch die Karnevalsgesellschaft, erklärt Präsident Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller. Es sei jedoch ein wichtiger Anfang. Immerhin könnten bis zu 7.500 Menschen gleichzeitig bei „Open Ring“ feiern, so Zöller vorab. Über den Tag verteilt könnten dort insgesamt 20.000 Menschen unterwegs sein. (jw)

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Imago

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