Engstelle am Hammo

Baustelle Adenauerallee: Im April soll das Schmuckstück fertig sein

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Links im Bild sind die Straße und der Fuß- und Rad so gut wie fertig, rechts wird noch gearbeitet.
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Erleichterung ist in Sicht für die Bürger in Hamm: Die Umbauphase der Adenauerallee ist bald vorbei. Doch das ist noch nicht alles.

Hamm - Das Hammer Wassersportzentrum wird in wenigen Wochen von zwei weiteren schicken Hinguckern flankiert sein. Sprichwörtlich parallel biegen die Bauarbeiten auf der Adenauerallee und an der Kanalkante dieser Tage auf die Zielgeraden. Anfang April sollen allerorten die letzten Hüllen fallen.

Nach 19 Monaten Baustellen-Einbahnstraße soll die Adenauerallee ab April wieder in beiden Richtungen befahrbar sein. Das stellte Stadtsprecher Tom Herberg jetzt klar. Trotz witterungsbedingter Verzögerungen bei Asphaltarbeiten in den vergangenen Wochen wird damit der seit 2023 kommunizierte Zeitplan ziemlich genau eingehalten. Schon vorher – nämlich ab Mitte März – soll das Gros des geräumigen neuen Fuß- und Radwegs entlang der Nordseite offiziell nutzbar sein. Lediglich in Höhe des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) dauert die Fertigstellung der Nebenanlagen noch etwas länger.

Tatsächlich ist die Zahl der verbliebenen „To-dos“ zusammengeschrumpft. So stehen im ersten (westlichen) Bauabschnitt neben den genannten Nebenanlagen laut Stadt nur noch Restarbeiten wie Geländer und Wegweiser aus. Im zweiten Abschnitt ist mit der Fertigstellung der nordöstlichen Nebenanlagen und des Straßenbaus noch wenig mehr zu tun.

Adenauerallee: Wo die Blitzsäulen aufgebaut werden

Die Schönheit der neuen Adenauerallee können ihr Nutzer künftig genussvoll an sich vorbei ziehen lassen, denn bekanntlich wird es zwischen dem WSA und der Hammonense-Sporthalle bei Tempo 30 bleiben. Zwei reaktivierte Fußgängerampeln und zwei neue Blitzsäulen dürften potenzielle Schnellerfahrer ab April zur Ruhe bringen.

Hier (links neben dem Stromkasten) wird eine der beiden Blitzsäulen aufgestellt.

Die Säule für den Verkehr Richtung Westen wird kurz vor der neuen Fußgängerquerung aufgestellt. Hier seien bereits alle Vorarbeiten erledigt, heißt es. Jene auf der Südseite wird etwa 50 Meter vor „An der Schleuse“ platziert. Dort müssen laut Herberg noch das Fundament gegossen und die Stromleitungen verlegt werden, ehe das Gerät aufgestellt werden kann.

Beide Säulen entstammen übrigens dem Bestand: Eine wird von der Allee-Center-Kreuzung versetzt, die andere stand jahrelang an der Richard-Wagner-Straße.

Auch die Arbeiten an der Kanalkante sind bald beendet

Mehr oder weniger zeitgleich wie die Adenauerallee soll die Aufhübschung der parallel verlaufenen Kanalkante beendet werden. Über die fließend laufende Flächengestaltung hinaus wurden zuletzt ein Spielbereich eingerichtet und diverse Sportgeräte aufgestellt. Die Temperaturen hätten es allerdings bisher den Einbau des Fallschutzes für den fast neun Meter hohen Kletterturm verhindert, so Herberg. Hierzu brauche es beständig zweistellige Plusgrade.

Entlang der Kanalkante wurden Spiel- und Sportgeräte azufgestellt.

Die Fertigstellung des rund 450 Meter langen Bereichs entlang der Kanalkante ist für Ende März avisiert, „sofern die Restarbeiten wetterbedingt bis dahin erfolgen können“. Nur 50 Meter von der Adenauerallee entfernt begannen die Arbeiten hier im September 2023, also ein Jahr nach dem Startschuss für die große Nachbar-Baustelle.

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