Erste Entwürfe

Merhaba-Center: So könnte das orientalische Einkaufscenter in NRW aussehen

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Ein orientalisches Einkaufscenter soll den Flächen im Hansa-Center in Bottrop neues Leben einhauchen. Wie es im Merhaba-Center aussehen könnte.

Bottrop – „Willkommen bei Freunden“, heißt es in einer Broschüre, mit der das Projektentwicklungsunternehmen SI&AM aktuell nach Mietern für das geplante orientalische Einkaufscenter in Bottrop (NRW) sucht. Entstehen soll das Merhaba-Center, so der Name des Zentrums, in dem seit zehn Jahren leerstehenden Hansa-Center in der Innenstadt von Bottrop. Die Eröffnung ist zum Ende des Jahres 2024 geplant. Doch bereits jetzt gibt es erste Bilder und Entwürfe, wie es in dem orientalischen Einkaufscenter eines Tages aussehen könnte.

Orientalisches Einkaufcenter in NRW geplant: Erste Entwürfe

17.000 Quadratmeter Ladenfläche auf sechs Etagen sollen zum 1. Dezember 2024 mit Geschäften gefüllt sein. Erste Entwürfe lassen erahnen, wie das Merhaba-Center aussehen soll. „Ein Ort, in den man eintauchen kann; in eine Welt von exotischen Aromen und Kulturen“, mit „Mosaiken und kunstvollen Ornamenten verziert, die an die prächtigen Paläste des Orients erinnern“, heißt es von den Verantwortlichen.

Erste Entwürfe: In Bottrop soll im ehemaligen Hansa-Center mit dem Merhaba-Center ein orientalisches Einkaufscenter entstehen.

Merhaba-Center in Bottrop: Was ist geplant?

Dementsprechend soll auch das Angebot im Merhaba-Center orienttypisch gestaltet werden. Geplant ist ein Basar, an dem laut Angaben der Planer orientalische Lebensmittel angeboten werden. Auch Gastronomie-Angebote sind geplant.

Auch Gastronomie ist im Merhaba-Center geplant.

Unter anderem Schmuck, traditionelle Kleidung, aber auch Möbel- und Dekorationsartikel soll es im Shoppingcenter geben. Unter anderem mit Produkten, „die in den westlichen Ländern nicht unbedingt zu finden sind“, so die Projektentwickler.

Weitere Aspekte sollen das orientalische Einkaufszentrum von anderen Centern unterscheiden. So ist beispielsweise auch ein orientalischer Spa- und Wellnessbereich geplant. Auch Kitas, Büros oder Fitnessstudios seien in den oberen Geschossen möglich.

Orientalisches Einkaufscenter in NRW: Merhaba-Center als „kulturelle Begegnungsstätte“

Zudem sind verschiedene kulturelle Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen angedacht, bei der Besucherinnen und Besucher mehr über die Kultur und Geschichte des Orients erfahren können. Dadurch soll das Merhaba-Center auch zu einer kulturellen Begegnungsstätte werden.

Bottrop bei Gelsenkirchen eigne sich aufgrund der langjährigen Zuwanderungsgeschichte als Standort für das orientalische Einkaufscenter, wie die Entwickler schreiben. Doch in Bottrop zeigte sich nicht jeder von den Planungen eines orientalischen Einkaufcenters begeistert. So wurden beispielsweise Hochzeitskorsos am Merhaba-Center befürchtet.

SI&AM ist von ihrem Vorhaben überzeugt: In den vergangenen Jahren sei die Nachfrage nach orientalischen Lebensmitteln, Rezepten und Mode stark gestiegen. „Wir schaffen das erste orientalische Einkaufszentrum in Deutschland, vielleicht sogar in Europa“, sagte Phillip Schulte, Geschäftsführer der gleichnamigen Investmentgesellschaft, bereits im März im Gespräch mit wa.de. (mg)

Rubriklistenbild: © SI&AM

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