Soest wird wieder sicherer

Stadt Soest: Kriminalität ist deutlich zurückgegangen

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Vor allem am Soester Bahnhof kam es immer wieder zu Straftaten. (Symbolbild)
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Nach den explodierenden Kriminalitätszahlen aus 2023 ist Soest seit Jahresbeginn wieder deutlich sicherer. Die Stadt blickt auf die derzeitige Entwicklung.

Soest – Soest wird wieder sicherer. Das unterstrich Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer im Hauptausschuss am Donnerstagabend. „Wir stellen fest, dass die Situation weiter auf einem guten Weg ist.“ Weiterhin gebe es Bestrebungen, dass es am Bahnhof eine Anlaufstelle geben soll, an der die „Sicherheitsleute untergebracht“ werden.

Die Zahl der Ordnungskräfte wurde aufgestockt. „Die Präsenz im Soester Süden wird weiter verstärkt. Der Eigentümer des Penny-Marktes hat gute Regelungen gefunden, was die Sicherheit angeht, darüber hinaus gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Wir hoffen, dass die Situation jetzt stabil bleibt, die Polizei ist weiter konsequent und aufmerksam. Ich möchte ihr meinen Dank für die gute Unterstützung aussprechen.“

Sicherheit in Soest: Situation in der ZUE „ist jetzt deutlich entspannter“

Meinhard Esser, scheidender Fachbereichsleiter Jugend und Soziales, berichtete über die Situation der ZUE: „Derzeit leben dort 800 bis 900 Personen. Auch von der ZUE-Leiterin ist uns bestätigt worden, dass die Situation jetzt deutlich entspannter ist. Die Malteser können in ihrer Personalstärke angesichts der reduzierten Bewohnerzahl ganz anders arbeiten.“

Auch in der Stadtteilkonferenz sei von einer „ruhigeren Atmosphäre“ im Soester Süden berichtet worden. „Die Kriminalität ist in allen Bereichen deutlich zurückgegangen, gerade was Verfahren angeht, die mit der ZUE zu tun haben. Das heißt nicht, dass da nichts mehr passiert. Aber die Dimensionen sind ganz andere“, betonte Esser mit Blick auf die Kriminalstatistik fürs erste Halbjahr.

Dass sich die Situation rund um die ZUE und im Soester Süden spürbar verbessert hat, bestätigt auch Ingo Stangenberg. Er ist Bezirksbeamter der Polizei in „seinem Soester Süden“. Wir haben ihn begleitet. 2023 hatte es noch ein Allzeit-Hoch der Straftaten in Soest gegeben. Unter anderem rief die Polizei daraufhin die „EK Prio“ ins Leben.

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