Unfall

Teleskoplader-Unfall am Rennweg: Kreis Soest gibt Entwarnung

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Der Teleskoplader kippte in den Graben. Dabei traten „keine wesentlichen Mengen an wassergefährdenden Stoffen“ aus.
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Ein Teleskoplader kippte am Donnerstag im Windpark Rennweg in einen Wegeseitengraben, der Regenwasser führte.

Sichtigvor/Kreis Soest – Der Alleinunfall, der sich am zurückliegenden Donnerstagmittag, 24. April, auf der Windpark Rennweg-Baustelle zwischen Sichtigvor und Allagen ereignete, rief nicht nur die Polizei und die Feuerwehr auf den Plan. Auch Birgit Dalhoff von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Soest kam zur Unfallstelle. Ein Teleskoplader – über den genauen Hergang, warum der Fahrer von der geradlinigen Strecke abkam, gibt es nach wie vor keine Erkenntnisse – rutschte in einen Wegeseitengraben und blieb dort auf der Seite beziehungsweise dem Dach liegen.

Wegeseitengraben führte Regenwasser – kein Bachlauf, wie anfangs angenommen

Dieser angelegte Wegeseitengraben – es war kein Bachlauf, wie anfangs angenommen – führte aufgrund der Witterung der vergangenen Tage geringe Mengen Regenwasser, weshalb sich Dalhoff ein Bild der Lage machte und mit Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr Warstein, die weitere Vorgehensweise besprach.

Wie Birgit Kalle, Pressesprecherin des Kreises Soest, am Freitagmorgen auf Nachfrage erklärte, seien bei dem Alleinunfall glücklicherweise „keine wesentlichen Mengen an wassergefährdenden Stoffen ausgetreten“, weshalb auch keine weiteren Maßnahmen über die der Feuerwehr hinaus nötig wurden.

Keine weiteren Maßnahmen über die der Feuerwehr hinaus nötig

Die Feuerwehr hatte direkt vor Ort das Wasser in dem Wegeseitengraben mit speziellem Ölbindemittel, das wasserabweisend und dauerhaft schwimmfähig ist, abgestreut. Anschließend übernahm ein Fachunternehmen die Entsorgung, während der Teleskoplader durch ein weiteres Fachunternehmen geborgen wurde.

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