Lückenschluss am Kreisverkehr

Lückenschluss am Kreisverkehr, neue Haltestellen und Straßennamen in Hamm

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Der Straßenabschnitt am Kreisverkehr zwischen der Von-Thünen-Straße und der Dambergstraße soll künftig den Namen Dambergstraße tragen. Für den Abschnitt südlich der Von-Thünen-Straße bis zur Verdistraße/Südfeldweg ist die Bezeichnung Heinz-Josef-Remmert-Straße vorgesehen.
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Die Stadt Hamm plant den Ausbau der Dambergstraße in Hamm-Westtünnen, die Kosten belaufen sich auf 500.000 Euro. Der Baustart ist für das zweite Halbjahr 2025 geplant.

Hamm - Oberbürgermeister Marc Herter hält sein Wort: Beim Stadtbezirksempfang Rhynern verkündete er: „In diesem Jahr wird vom Kreisverkehr bis zu Physioline durchgebaut. Dieser kleine Abschnitt von der Von-Thünen-Straße zur Dambergstraße wird kommen.“

Stadt Hamm investiert in Infrastruktur: Ausbau der Dambergstraße geplant

Der entsprechende Vorschlag sieht vor, dass der Ausbauplan für die Dambergstraße zwischen der Von-Thünen-Straße und dem Ewald-Wortmann-Weg beschlossen wird, sofern die Finanzierung gesichert ist und der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Mobilität zustimmt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Der Baustart ist für das zweite Halbjahr 2025 vorgesehen, voraussichtlich im Oktober. Die geplante Bauzeit beträgt sechs bis sieben Monate, wobei die Witterungsverhältnisse Einfluss nehmen könnten.

Nächster Schritt im Umfeld des neuen Bahnhaltepunkts

Mit der Inbetriebnahme des Haltepunkts Westtünnen sowie dem Bau der Straßenunterführung und des Kreisverkehrs an der Von-Thünen-Straße ist nun der nächste Schritt vorgesehen: Der Ausbau des verbliebenen 110 Meter langen Straßenabschnitts bis zum Ewald-Wortmann-Weg. Bereits 2013 wurde ein Beschluss für den Ausbau der Dambergstraße zwischen der Von-Thünen-Straße und der Brehmstraße gefasst. Allerdings wurde damals nur der erste Bauabschnitt zwischen Ewald-Wortmann-Weg und Brehmstraße realisiert.

Die neue Straße wird in Asphaltbauweise mit einer sechs Meter breiten Fahrbahn errichtet. Sie erhält beidseitige Gehwege sowie Parkstreifen mit Baumbeeten. Die provisorischen Bushaltestellen an der Von-Thünen-Straße werden dauerhaft in die Dambergstraße verlegt.

Barrierefreie Bushaltestellen an Dambergstraße geplant

Barrierefreie Bushaltestellenbereiche mit Wartehallen und Sitzgelegenheiten sind vorgesehen. Zudem werden auf dem östlichen Gehweg Recyclingcontainer platziert, während in der Nähe des Ewald-Wortmann-Wegs eine Sitzbank mit Papierkorb sowie eine Halterung für einen Weihnachtsbaum installiert werden.

Der Gehweg wird mit grauen Betonsteinen gepflastert und durch Hochbordsteine von der Fahrbahn getrennt. Die Parkstreifen erhalten anthrazitfarbenes Betonsteinpflaster und werden durch Rundbordsteine separiert.

Die Baumbeete sind so gestaltet, dass sie Oberflächenwasser aufnehmen können und mit Laubbäumen sowie Bodendeckern bepflanzt werden. Die Beleuchtung erfolgt durch LED-Peitschenleuchten mit einer Höhe von 7,50 Metern und einem Abstand von rund 40 Metern.

Bereits 2013 wurden die Anwohner informiert. Ende 2024 fanden weitere Gespräche mit den betroffenen Anliegern statt. Der Ausbauplan wurde bis zum 10. März öffentlich ausgelegt, sodass Bürger Anregungen oder Bedenken äußern konnten. Diese werden in den Sitzungen der zuständigen Ausschüsse besprochen.

Lückenschluss und Unterführung erhalten Straßennamen

Zusätzlich plant die Stadt Hamm, zwei Straßen im Bereich des neuen Bahnhaltepunktes in Westtünnen offiziell zu benennen. Der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr an der Von-Thünen-Straße und der Dambergstraße soll künftig den Namen Dambergstraße tragen. Der Straßenzug südlich der Von-Thünen-Straße bis zur Verdistraße/Südfeldweg soll Heinz-Josef-Remmert-Straße heißen.

Die Bezirksvertretung Rhynern wird am 20. März über diesen Vorschlag beraten, bevor sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Mobilität am 1. April mit dem Thema befasst. Erst nach der Empfehlung dieses Ausschusses kann die endgültige Entscheidung fallen. Geplant ist zudem, das neue Straßenschild der Heinz-Josef-Remmert-Straße mit einem Zusatzschild zu ergänzen.

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