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Nach dem Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen geht der wilde Wetter-Ritt weiter - mit einem Temperaturschock. Es kann stürmisch werden.
Hamm - Neuschnee bis 30 Zentimeter Höhe, glatte Straßen und Verkehrschaos: Das Schnee-Unwetter am Mittwoch, 17. Januar, hat Teile von Nordrhein-Westfalen voll getroffen, viele Schulen im bergigen Süden des Landes blieben geschlossen. Schuld am vielen Schnee ist eine Luftmassengrenze, die das Land NRW in zwei Teile spaltet. Der heftige Wintereinbruch ist der vorläufige Höhepunkt eines wilden Wetter-Ritts. Der geht weiter – mit einem Temperaturschock.
Wetter in NRW: Auf Wintereinbruch folgt Temperaturschock - „Wind, Regen, Sturm“
Über mangelnde Abwechslung in diesem Winter kann sich niemand beschweren. Erst gab es um Weihnachten Dauerregen mit Hochwasser – gefolgt von bitterer Eiseskälte mit zweistelligen Minustemperaturen und dann auch noch Blitzeis mit zahlreichen Unfällen. Nun der Wintereinbruch. In der kommenden Woche ein neues Bild: Dann hat NRW ein „ganz anderes Wetter“, sagt Meteorologin Annika Jacob von wetteronline auf Anfrage von wa.de und spricht von einem „deutlichen Temperatursprung“.
Wo jetzt noch Bibbern und Rutschen angesagt ist, steigt das Thermometer – und zwar deutlich. „Ab Montag gibt es Wind, Regen, Sturm und Tauwetter, bis zu 10 Grad und mehr“, sagt Dominik Jung von wetter.net. Er rechnet regional sogar mit Temperaturen „bis zu 13 oder 14 Grad“. Insgesamt, so Jung gegenüber wa.de, wird es „deutlich wärmer“.
Die Vorhersage der kommenden Tage laut Deutschem Wetterdienst (DWD):
- Montag, 22. Januar: Höchstwerte 10 bis 12 Grad, im Bergland um 8 Grad, verbreitet teils schauerartig verstärkter Regen
- Dienstag, 23. Januar: Höchstwerte 6 bis 10 Grad, gebietsweise starke bis stürmische Böen
- Mittwoch, 24. Januar: Höchstwerte 10 bis 13 Grad, gebietsweise starke bis stürmische Böen, vormittags teils auch Sturmböen
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