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Flugunglück in Washington: Mann spricht über die letzte SMS seiner Frau – kurz vor dem Absturz

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Ein Flugzeugunglück erschüttert Washington. Angehörige beten um die Insassen der Maschinen. Ein Mann spricht sogar über die wohl letzte SMS seiner Frau aus dem Flugzeug.

Washington – Die Hoffnung auf positive Nachrichten schwindet: Ein Ehemann einer Passagierin des verunglückten Flugzeugs in Washington äußerte in einem Interview seine Verzweiflung. Hamaad Raza, dessen Frau an Bord war, wartete am Flughafen und sagte dem Sender WUSA9: „Ich bete nur, dass sie gerade jetzt, in diesem Moment, jemand aus dem Fluss zieht.“ Der von American Airlines durchgeführte Flug war nach einer Kollision mit einem Hubschrauber in den Potomac-Fluss gestürzt.

64 Personen bei Flugzeugabsturz in Washington an Bord

In der Nähe des Ronald-Reagan-Airports (DCA) kollidierte die Passagiermaschine mit 64 Personen an Bord beim Landeanflug mit einem US-Militärhubschrauber. Viele Tote werden befürchtet. Auch die letzten Funksprüche wurden bereits enthüllt. Feuerwehrboote und Rettungskräfte durchsuchen das Wasser und das Ufergebiet.

Bilder zeigen Moment des Flugzeug-Unglücks in Washington – Weltmeister-Duo stirbt

Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht.
Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen.
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen. © Julio Cortez/dpa
Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht.
Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly.
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly. © Alex Brandon/dpa
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz.
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden.
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit.
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit. © Bonnie Cash/imago
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab.
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab. © Alex Brandon/dpa
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen.
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen. © Julio Cortez/dpa
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste.
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste. © Julio Cortez/dpa
Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen.
Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen. © Alex Brandon/dpa
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington gestorben.
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington vermutlich unter den Opfern.  © Imago/Montage
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach dem Flugzeugunglück in Washington haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. © Hu Yousong/XinHua/dpa
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.  © Carolyn Kaster/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.  © ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach Angaben von US-Verkehrsminister Sean Duffy gab es vor dem Flugzeugabsturz in Washington keine Abweichung von Standardprozedere im Flugverkehr rund um den Airport. © Mark Schiefelbein/AP/dpa
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington.
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington. © Carolyn Kaster/picture alliance/dpa/AP
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne?
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne? Neue US-Berichte legen einen Fehler bei den Fluglotsen nahe. © Oliver Contreras / AFP
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen.
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen. © Petty Officer 2nd Class Taylor B/U.S. Coast Guard/AP/dpa
Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen.
Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten auch am 1. Februar weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen. © Alex Brandon//dpa
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Die US-Luftfahrtbehörde nimmt die Hubschrauberrouten in Washington ins Visier. Ermittler haben nun Unstimmigkeiten bei den Angaben zur Flughöhe der beteiligten Maschinen entdeckt. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB erklärte, dass laut Flugschreiberdaten die Passagiermaschine beim Zusammenprall eine Höhe von 325 Fuß, also etwa 99 Metern, erreicht habe, mit einer möglichen Abweichung von 25 Fuß, also 7,6 Metern. Daten aus dem Kontrollturm zeigten hingegen, dass der Militärhubschrauber sich auf einer Höhe von 200 Fuß, etwa 61 Metern, befunden habe. Wie es zu dieser Diskrepanz bei den Flughöhenangaben gekommen sei, sei bisher unklar.  © Petty Officer 1st Class Brandon/U.S. Coast Guard/AP/dpa
Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte.
Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte. Die Trans-Pilotin wurde fälschlicherweise für den Absturz in Washington verantwortlich gemacht. Nun äußert sich die angeblich tote Soldatin in einem Video. © Screenshot/ZUMA Press Wire/Imago
DC AA Flight 5342 Army Helicopter Crash: 67 Dead washington dc absturz
Ein Flugzeug startet, dahinter zu sehen die Absturzstelle eines American-Airlines-Flugzeugs und eines Black-Hawk-Hubschraubers der US-Armee, die am 30. Januar 2025 in Washington zusammenstießen.  © IMAGO/Carol Guzy / ZUMA Press Wire

Raza erhielt kurz vor der geplanten Landung eine Nachricht von seiner Frau: „Sie schrieb mir, dass sie in 20 Minuten landen würden“, berichtete er. Als er jedoch antworten wollte, kamen seine Nachrichten nicht an. „Da wurde mir klar, dass etwas nicht stimmen könnte.“

Feuerwehrchef in Washington glaubt nach Unglück nicht an Überlebende

Die Überlebenschancen scheinen gering. „Wir glauben derzeit nicht, dass es Überlebende gibt“, erklärte Feuerwehrchef John Donnelly am Donnerstagnachmittag (MEZ) bei einer Pressekonferenz auf dem Flughafen Reagan National. Bislang wurden 27 Tote aus dem Flugzeug und ein Toter aus dem Hubschrauber geborgen.

Dieser Mann wartete am Flughafen in Washington auf Nachrichten seiner Frau, die in der Unglücksmaschine saß.

Unglück in Washington: Reporter bittet Ehemann, letzte Nachricht seiner Frau zu zeigen

Ein Video in den sozialen Medien zeigt Razas emotionalen Appell: „Ich bete nur, dass sie gerade jetzt jemand aus dem Fluss zieht.“ Beobachter kritisieren das Verhalten des Reporters, der Raza bat, die letzte Nachricht seiner Frau zu zeigen. „Den Mann zu bitten, ihm die letzte SMS zu zeigen, die er von seiner Frau erhalten hat, ist so unangemessen. Was hätte der arme Kerl auch sagen sollen?“, schrieb ein X-User. Ein anderer bezeichnete das Verhalten als „grausam“.

Weitere Nutzer sprachen von „schamloser Berichterstattung.“ „Das ist schrecklich und die Presse ist widerlich“, äußerte ein weiterer User. Viele drückten ihr Mitgefühl aus: „Das bricht einem das Herz. Aber lasst den Mann doch trauern“, schrieb ein User.

Die Rettungsarbeiten werden durch die niedrigen Temperaturen erschwert. In den letzten Tagen lagen sie weit unter dem Gefrierpunkt, erst kürzlich wurde es etwas wärmer. Das Wasser des Flusses ist jedoch immer noch eisig und teilweise gefroren. In solch kaltem Wasser können Menschen nicht lange überleben.

Video zeigt Flugzeugabsturz in Washington

Bürgermeisterin Muriel Bowser und Feuerwehrchef Donnelly schilderten die extrem schwierigen Bedingungen für die Rettungskräfte in der Dunkelheit und im kalten Flusswasser. Rund 300 Rettungskräfte waren im Einsatz, und die Arbeiten könnten noch Tage andauern.

Ein Video auf der Plattform X zeigt einen großen Feuerball am dunklen Himmel. Die Szene zwischen dem Hauptstadtflughafen und der nahegelegenen Stadt Alexandria in Virginia wirkt dramatisch. Sirenen sind im gesamten Großraum Washingtons zu hören. Laut der Luftfahrtbehörde FAA handelte es sich bei dem Flugzeug um eine Bombardier CRJ700 von American Airlines, die in Wichita, Kansas, gestartet war. Der Hubschrauber, ein UH-60, war nach Pentagon-Angaben auf einem Übungsflug. (cgsc mit dpa)

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