„Haben Sie den CRJ in Sicht?“ – ein erschreckendes „Oh“: Enthüllter Funkspruch vor dem Flugzeugabsturz in Washington
VonVictoria Krumbeck
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Momente vor dem Flugzeugunglück in Washington spricht ein Fluglotse mit dem Hubschrauberpiloten. Laut einem Funkspruch konnte der Pilot das Flugzeug erkennen.
Flugzeugabsturz in Washington: Funkspruch vor Kollision enthüllt
In der Aufnahme spricht ein Fluglotse, der den Helikopter fragt: „PAT 2-5, haben Sie den CRJ in Sicht?“ Nach dieser Frage erklärte er dem Helikopterpiloten, hinter dem Passagierflugzeug vorbeizufliegen. Weitere Tonaufnahmen, die vor der Kollision aufgenommen wurden, zeigen, wie der Pilot des Hubschraubers sagt: „PAT 2-5 hat Flugzeug in Sicht, erbitte Sichttrennung“.
Ein Flugzeug der American Airlines steht an einem Gate des Ronald Reagan Washington National Airport. In der Nähe des Flughafens kam es zu einer Kollision.
Keine 13 Sekunden später sollen auf dem Tonband Atemzüge zu hören sein, wie CNN weiter berichtet. Zudem sei im Hintergrund ein lautes „Oh“ zu hören, das aus dem Tower gekommen war, als der Helikopter mit dem Linienflugzeug zusammenprallte. Daraufhin soll der Tower andere Piloten über den Vorfall alarmiert haben. „Ich weiß nicht, ob Sie vorhin mitbekommen haben, was passiert ist, aber es gab eine Kollision im Landeanflug auf 3-3“, so der Lotse.
Nach Flugzeugabsturz in Washington: Piloten „sahen Leuchtraketen“
„Wir werden den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen, wenn Sie zum Gate zurückkehren wollen. Ich empfehle Ihnen, sich mit der Firma abzusprechen. Lassen Sie mich wissen, was Sie tun wollen“, sagte er und bezog sich dabei auf die Landebahn 33. Auch ein Pilot einer anderen Maschine hatte den Vorfall gesehen, wie eine Aufnahme verrät.
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Zu einem Fluglotsen sagte der Pilot: „Ja, wir waren im kurzen Endanflug und sahen Leuchtraketen von der anderen Seite des Potomac.“ Später erklärte ein weiterer Fluglotse, dass sich beide Flugkörper im Fluss befänden und eine Such- und Rettungsaktion durchgeführt werde.
Flugzeugkollision in Washington: Suche nach Opfern „extrem hart“
Medienberichten zufolge sollen mehr als ein Dutzend Leichen aus dem Fluss geborgen worden sein. Allerdings stehen die rund 300 Einsatzkräfte vor großen Herausforderungen. Die Einsatzbedingungen seien „extrem hart“, wie der Feuerwehrchef John Donnelly sagte. Starker Wind, Kälte und das trübe Wasser des Flusses behinderten die Suche der Feuerwehrtaucher.
Der Hauptstadtflughafen Ronald Reagan (DCA), der sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum am Fluss Potomac befindet, soll nach dem Absturz bis mindestens Donnerstagvormittag geschlossen bleiben. US-Präsident Donald Trump sprach von einer „schlimmen Situation“ und äußerte sich über den Absturz wirr. (vk mit Agenturmaterial)