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- Cornelia Schramm
Julian Mayr
Moritz Bletzinger
Karolin Schaefer
Die Welt trauert um Papst Franziskus. Das Kirchenoberhaupt wird heute in Rom beerdigt. Alle Infos zur Beerdigung im News-Ticker.
Update vom 26. April, 19.18 Uhr: Papst Franziskus wurde beerdigt. Die Trauerfeier ist vorbei. Der Pontifex wurde in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom beigesetzt – es war seine Lieblingskirche. Besucher können die Grabstätte erstmals ab Sonntagmorgen (27. April) um 7 Uhr besichtigten. Es werden zahlreiche Menschen erwartet.
Hunderttausende Menschen hatten dem verstorbenen Kirchenoberhaupt am Samstag die letzte Ehre erwiesen. AFP-Reporter beobachteten, wie sich auch Wikileaks-Gründer Julian Assange gemeinsam mit seiner Familie unter die Menge in der Nähe des Petersplatzes mischte. Sie seien nach Rom gekommen, „um die Dankbarkeit unserer Familie für die Unterstützung des Papstes während Julians Verfolgung auszudrücken“, schrieb Assanges Frau im Onlinedienst X. Franziskus habe dem Australier einen Brief ins Gefängnis geschickt und „sogar angeboten, ihm im Vatikan Asyl zu gewähren“.
Update vom 26. April, 15.04 Uhr: Papst Franziskus ist in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom begraben worden. Nach der großen Trauerfeier auf dem Petersplatz wurde der Pontifex außerhalb des Vatikans unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigesetzt, wie der Kirchenstaat mitteilte.
Regierungsangaben: Mehr als 400.000 Menschen bei Papst-Beerdigung im Vatikan und in Rom
Update vom 26. April, 14.30 Uhr: Zunächst war von rund 200.000 Trauergästen die Rede, später wurde die Zahl vom Vatikan auf 250.000 Anwesende nach oben justiert. Nun legt Italiens Innenminister Matteo Piantedosi nach: „Unter den Anwesenden auf dem Petersplatz und entlang der Strecke zur Basilika Santa Maria Maggiore schätzen wir nicht weniger als 400.000 Menschen“, sagte Piantedosi bei Tg5.
Update vom 26. April, 13.44 Uhr: Tausende Menschen empfingen den Sarg des Papstes an der Basilika Santa Maria Maggiore. Dort erfolgt die Beisetzung jedoch nur im engsten Kreis. Im Interview mit Welt äußert sich Papst-Experte Andreas Englisch zum Abschied von Papst Franziskus. Die Beerdigung in der Marienkirche sei kein einfaches Unterfangen gewesen, es sei jedoch ein expliziter Wunsch von Papst Franziskus gewesen, nicht wie seine Vorgänger im Petersdom begraben worden zu sein. Verzichtet wurde auch auf Blumenschmuck am Sarg.
„Das war ein Papst, der die Menschen bewegt hat“, sagt Englisch sichtlich emotional und erzählt von einer Anekdote, die ihn selbst bewegt. Auf einen Vergleich einer Reporterin zwischen der Bedeutung von Papst Franziskus und Michael Jackson angesprochen, soll ein junger Mann, der zuvor mit dem Papst gesprochen hat, geantwortet haben: „Es gibt einen großen Unterschied: Ich bin diesem Papst nicht egal.‘ Und das war toll“, sagt der Papst-Experte mit Tränen in den Augen.
Gänsehaut-Moment um Selenskyj – Die emotionalen Bilder der Papst-Beerdigung




Update vom 26. April, 13.14 Uhr: Die Menschenmassen am Petersplatz haben sich mittlerweile gelichtet. Italiens Innenminister sprach gegenüber RaiNews24 von nie vorher gesehenen Besucherzahlen, die den Trauerfeierlichkeiten von Papst Franziskus beiwohnten. Die Öffentlichkeit ist nun jedoch ausgeschlossen, wenn Papst Franziskus in der Marienkirche beerdigt wird und seine letzte Ruhe findet.
Update vom 26. April, 13.00 Uhr: Die sterblichen Überreste von Papst Franziskus sind in ihrer letzten Ruhestätte, der Marienkirche Santa Maria Maggiore, angekommen. Auf dem Weg zur Kirche mitten durch Rom waren tausende Menschen zugegen, um Franziskus die letzte Ehre zu erweisen. Laut Repubblica klagten einige von ihnen über Unwohlsein und wurden vom Roten Kreuz medizinisch betreut.
Update vom 26. April, 12.46 Uhr: Der Sarg von Papst Franziskus hat mittlerweile das Kolosseum in Rom erreicht. Weiterhin begleitet von tausenden Anwesenden, bahnt sich der Konvoi den Weg zur letzten Ruhestätte des Pontifex. Videoaufnahmen zeigen, wie Menschen dem Papstmobil Blumen entgegenwerfen, vereinzelt sind Franziskus-Sprechchöre zu hören.
Update vom 26. April, 12.38 Uhr: Der Konvoi um das Papstmobil, mit dem Sarg des verstorbenen Papstes Franziskus, bahnt sich seinen Weg durch Rom. Während es an den vielen Menschen am Straßenrand vorbeifährt, ertönt tosender Applaus. Der Konvoi überquerte bereits den Tiber.
Update vom 26. April, 12.17 Uhr: Der Gesang am Petersdom erstummte, das Geläute der „campanone“, der großen Glocke im Petersdom, ertönte hingegen erneut. Um kurz nach 12 Uhr, nach ziemlich genau zwei Stunden, war die Beerdigung am Petersplatz zu Ende gegangen. Der Sarg von Papst Franziskus wird nun für das letzte Geleit durch die Straßen des Vatikans und Roms vorbereitet. Die Zahl der versammelten Trauergäste wurde vom Heiligen Stuhl auf mittlerweile mehr als 250.000 Menschen nach oben korrigiert.
Tausende versammeln sich für letztes Geleit von Papst Franziskus
Update vom 26. April, 12.08 Uhr: Die Überführung des Leichnams von Papst Franziskus an seine letzte Ruhestätte, der Santa Maria Maggiore, beginnt. Bevor der Sarg des Papstes zunächst in den Petersdom getragen wird, wird den versammelten Menschen am Petersplatz noch einmal ein Blick darauf gewährt. Entlang der rund sechs Kilometer langen Strecke haben sich italienischen Medienberichten zufolge schon tausende Menschen versammelt.
Update vom 26. April, 12.00 Uhr: Mittlerweile tragen Vertreter der Ostkirche ihre Gebete bei der Trauerfeier von Papst Franziskus vor. Unter den anwesenden Trauernden ist laut der Tageszeitung La Repubblica auch Schwester Ana Rosa Sivori, die Cousine des Papstes, die eigens aus Thailand angereist war.
Indes berichten italienische Medien, wer den Petersplatz nach dem Ende der Feier zuerst verlassen. Dabei handle es sich laut der römischen Quästur um jene Delegationen mit dem größten Sicherheitsinteresse: USA, Ukraine, Palästina, Frankreich, Spanien, das britische Königshaus, Brasilien und Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella.
Sehr friedliche Menschenmenge vor Ort: Geistliche verteilen Kommunion an Versammelte
Update vom 26. April, 11.42 Uhr: Jetzt erhalten sogar die Besucher in hinteren Reihen auf dem Petersplatz die Kommunion. Geistliche gehen durch die Reihen und verteilen Oblaten. Trotzdem gibt es kein Gedränge oder Geschubse, eine sehr friedliche Menge. „Gänsehaut“, berichtet unsere Redakteurin. Dass das Abendmahl so weit verteilt wurde, war im TV nicht zu sehen.
Update vom 26. April, 11.40 Uhr: Nach der Predigt von Kardinal Giovanni Battista Re hörten die Versammelten am Petersplatz Gebete in mehreren Sprachen, darunter französisch, arabisch, portugiesisch und auch deutsch. Außerhalb des Vatikans versammeln sich unzählige Menschen, auch am Ufer des Flusses Tiber, wie der Corriere della Sera berichtet. Polizeibeamte seien im Einsatz, um verdächtige Personen zu identifizieren. Rom bereitete sich im Vorfeld mit einem rigorosen Sicherheitsplan auf die Beerdigung vor.
Update vom 26. April, 11.15 Uhr: Es war ein Pontifikat, das die „Gemüter und Herzen berührt hat“. So beschrieb Giovanni Battista Re in seiner Predigt das Wirken von Papst Franziskus. Hervorgehoben wurde insbesondere auch das soziale Engagement des verstorbenen Papstes. „Es ist bezeichnend, dass die erste Reise von Papst Franziskus nach Lampedusa war“, sagte Re unter dem Beifall der Piazza. „Eine Insel, die das Drama der Migration mit Tausenden von im Meer ertrunkenen Menschen symbolisiert“, so Re.
Update vom 26. April, 11.03 Uhr: Etwa 200.000 Personen verfolgen derzeit die Todesmesse von Papst Franziskus in und um den Petersplatz im Vatikan und in den Straßen Roms. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf das Pressebüro des Heiligen Stuhls.
Update vom 26. April, 10.55 Uhr: „Sein letztes Bild, das in unseren Augen und in unseren Herzen bleiben wird, ist jenes vom vergangenen Sonntag, dem Hochfest der Osternacht. Trotz schwerer gesundheitlicher Probleme wollte er uns vom Balkon des Petersdoms aus seinen Segen erteilen und kam dann auf diesen Platz hinunter, um aus dem offenen Papamobil die große Menschenmenge zu grüßen, die sich zur Ostermesse versammelt hatte“, würdigt der Dekan des Kardinalskollegiums Giovanni Battista Re Papst Franziskus in seiner Predigt.
„Trotz seiner äußersten Zerbrechlichkeit und seines Leidens hat sich Papst Franziskus entschieden, diesen Weg der Selbsthingabe bis zum letzten Tag seines irdischen Lebens zu gehen. Er ist in die Fußstapfen seines Herrn, des guten Hirten, getreten, der seine Schafe so sehr liebte, dass er sein eigenes Leben für sie hingab“, sagt Re weiter.
5000 Kirchenvertreter zelebrieren Trauerfeier von Papst Franziskus im Vatikan
Update vom 26. April, 10.41 Uhr: Etwa 5000 Kardinäle, Bischöfe und Priester nehmen an der Begräbnismesse von Papst Franziskus teil. 50.000 Menschen sind insgesamt auf dem Petersplatz versammelt, um an der Trauerfeier teilzunehmen. Darunter sind zahlreiche offizielle Delegationen aus der ganzen Welt und Politgrößen wie Donald Trump oder Wolodymyr Selenskyj. Auch zahlreiche königliche Vertreter sind vor Ort, um Papst Franziskus die letzte Ehre zu erweisen.
Update vom 26. April, 10.24 Uhr: Begleitet von lateinischen Gesängen wurde der Sarg mit dem Leichnam von Papst Franziskus aus dem Petersdom auf den Petersplatz getragen und vor dem großen Altar aufgestellt. Der Totenmesse am Petersplatz steht der italienische Kardinal Giovanni Battista Re vor. Der 91-Jährige ist Dekan des Kardinalkollegiums und leitete schon die Trauerfeier für Franziskus‘ Vorgänger Benedikt XVI. im Januar 2023.
Update vom 26. April, 10.15 Uhr: Die Trauerfeier im Vatikan beginnt. Kurz nach 10 Uhr wird der Sarg des Pontifex aus dem Petersdom getragen. Begleitet wurde die Prozession von einem langen Beifall der anwesenden Trauergäste. Ein „Gänsehaut-Moment“, stellt der ARD-Kommentator fest.
Zugang um Petersplatz gesperrt: Trauerfeier von Papst Franziskus startet
Update vom 26. April, 9.51 Uhr: Die Quästur hat den Zugang zum Petersplatz nun gesperrt. 50.000 Menschen seien bereits dort. In wenigen Augenblicken beginnt die Prozession, die die offizielle Trauerfeier einleitet.
Trauerfeier von Papst Franziskus im Vatikan: Pilger berichten von hohem Lärmpegel
Update vom 26. April, 9.41 Uhr: „Es ist schon viel los, aber es ist noch nicht so gedrängt, wie man vielleicht dachte“, berichtet unsere Redakteurin vom Petersplatz. Für die Pilger tut sich aber ein ganz anderes Problem auf: „Dieses Helikopterkreisen ist Wahnsinn, das übertönt in der Menge alles.“ Auch Drohnen sind in der Luft, wie angekündigt. Der Lärmpegel sei so enorm, man könne teilweise nicht verstehen, was auf den Bildschirmen übertragen wird.
Update vom 26. April, 9.20 Uhr: „Etwa eine Stunde vor Beginn der Zeremonie ist der Petersplatz fast voll mit 40.000 Menschen. Man schätzt, dass sich bereits 140.000 Menschen in der Via Conciliazione und den angrenzenden Straßen aufhalten. Einunddreißig Delegationen haben bereits den Vatikan betreten“, berichtet die Tageszeitung La Repubblica unter Berufung auf das Zentrum für Veranstaltungssicherheit der Quästur in Rom.
Biden, Trump und Co. Delegationen aus aller Welt trudeln im Vatikan zur Trauerfeier von Papst Franziskus ein
Update vom 26. April, 9.13 Uhr: Mittlerweile trafen die ersten bekannten Delegierten auf dem Petersplatz zur Trauerfeier ein, darunter auch der frühere US-Präsident Joe Biden. In den vorderen Reihen dürften während der Trauerfeier neben dem argentinischen Präsidenten Javier Milei und dem italienischen Staatsoberhaupt Sergio Mattarella unter anderem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sowie der französische Präsident Emmanuel Macron Platz nehmen.
Trauerfeier von Papst Franziskus live: Letzte Reise durch Rom im Papamobil
Update vom 26. April, 8.55 Uhr: Papst Franziskus wird seine letzte „irdische Reise“ in einem Papamobil antreten, berichten italienische Medien. Unter anderem die Nachrichtenagentur Ansa schreibt, dass dafür eigens ein Fahrzeug, dass der Pontifex auf einer Reise in den Orient benutzt hatte, umgebaut wurde.
Update vom 26. April, 8.35 Uhr: An der heutigen Beisetzung von Papst Franziskus beteiligen sich über 160 Delegationen aus aller Welt. Es wurde bekannt, dass auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Rom gereist ist.
Zu den Anwesenden zählen auch 40 Delegationen von Vertretern der Ökumene und verschiedener Weltreligionen. Laut dem Corriere della Sera ist unter ihnen Patriarch Bartholomäus vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel, der dem verstorbenen Papst eng verbunden war.
Weitere hochrangige orthodoxe Würdenträger kommen aus verschiedenen Regionen, darunter Alexandria, Antiochien, Jerusalem und Moskau. Auch die orthodoxen Kirchen aus Serbien, Rumänien, Bulgarien, Georgien, Zypern, Griechenland, Albanien, der Tschechischen Republik und der Slowakei entsenden Delegierte. Ebenfalls anwesend sind die Anglikanische Gemeinschaft, die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz, der Lutherische Weltbund sowie die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, berichtet der Corriere.
Update vom 26. April, 8.26 Uhr: Die Schlangen und Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zur Engelsburg sind sehr lang, berichtet Schramm. Mittlerweile sind starten auch die ersten Livestreams vom Petersplatz, die zeigen, wie viele Menschen sich bereits versammelt haben.
Update vom 25. April, 7.55 Uhr: Jetzt erreichen uns die ersten Eindrücke aus Rom. „Die Straßen füllen sich“, berichtet Merkur-Redakteurin Conny Schramm, die heute zur Beerdigung von Papst Franziskus pilgert. Schon zwei Stunden vor dem offiziellen Beginn der Zeremonie muss sie hoffen, überhaupt einen Platz auf dem Petersplatz zu finden. „Sicherheitspersonal, Carabiniere, Helikopter – es ist schon alles bereit.“
Update vom 25. April, 6.52 Uhr: Die Zeremonie der feierlichen Sargschließung endete erst spät in der Nacht. Gegen 0.30 Uhr war sie abgeschlossen. Dabei legten die Kardinäle Münzen, Silber- und Goldmedaillen, die während Franziskus‘ Amtszeit geprägt wurden, in den Sarg. Außerdem eine Metallröhre, in der sich ein Dokument über das Leben und die Erfolge des Papstes befindet, laut Vatikan eine „Urkunde für den frommen Transit seiner Heiligkeit Franziskus“.
Erstmeldung vom 25. April, 6.03 Uhr: Rom – Die Trauer nach dem Tod von Papst Franziskus ist groß. Das Oberhaupt der katholischen Kirche starb am Ostermontag infolge eines Schlaganfalls. Der Leichnam des Pontifex wurde in einem offenen Sarg aufgebahrt. Bis Freitagabend (25. April) konnten Gläubige noch Abschied vom Papst nehmen. Nun wird der verstorbene Franziskus am Samstag (26. April) in Rom beerdigt.
Historische Sensation zur Beerdigung: Toter Papst Franziskus wird von Trauerzug begleitet
Die Trauerfeier beginnt am Samstag um 10 Uhr am Petersdom. Der Dekan des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re, wird durch die Veranstaltung führen. Erwartet werden dann auch Hunderte Staatsgäste aus aller Welt. Neben Noch-Kanzler Olaf Scholz soll auch US-Präsident Donald Trump anwesend sein.
Papst Franziskus ist tot – die ersten Bilder vom offenen Sarg




Die Beisetzung von Papst Franziskus findet in der Basilika Santa Maria Maggiore statt. Erstmals seit einem Jahrhundert wird ein Trauerzug einen toten Papst durch die italienische Hauptstadt geleiten – auf einer Strecke von etwa sechs Kilometern. Eine historische Sensation. Der Trauerzug führt dabei wahrscheinlich an zahlreichen Sehenswürdigkeiten Roms wie dem Kolosseum vorbei. Die Fahrbahn darf währenddessen nicht betreten werden. Einem Vatikan-Sprecher zufolge wird die Überführung etwa eine halbe Stunde dauern.
Beerdigung von Papst Franziskus live am Petersdom: Krankenpfleger darf an Zeremonie teilnehmen
Ziel ist die Marienkirche. Hier muss sich ein Großteil der Gäste verabschieden. Denn: Die Öffentlichkeit wird nicht an der Beisetzung teilnehmen. Stattdessen werden nur wenige, ausgewählte Personen anwesend sein – darunter einige Kardinäle wie der Camerlengo Kevin Farrell aus Irland und Giovanni Battista Re. Laut der italienischen Zeitung La Repubblica darf auch der Krankenpfleger Massimiliano Strappetti, der den Papst bis zu seinem Tod betreute, der Zeremonie beiwohnen. Auf Wunsch des verstorbenen Papstes sollen zudem einige Arme und Obdachlose eingeladen worden sein, wie Stern berichtet. Offizielle Bestätigungen des Vatikans dazu stehen noch aus.
Neben den prominenten Gästen werden schätzungsweise mindestens 100.000 weitere Menschen erwartet, die dem Papst ihren letzten Gruß erweisen möchten. Millionen werden die Beerdigung von Papst Franziskus live im Fernsehen verfolgen. Für die Sicherheit sorgen über 10.000 Einsatzkräfte. Auch mehrere Hubschrauber werden aus der Luft den Trauerzug begleiten. Nach der Beerdigung des Kirchenoberhaupts steht das Konklave an. (kas/dpa)
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