VonJennifer Lanzingerschließen
Hurrikan Helene ist in den USA mittlerweile auf Land getroffen und sorgt dort für Stromausfälle und Überschwemmungen. Berichte sprechen von mindestens drei Todesopfern.
Washington/Miami – Auch wenn sich der Hurrikan Helene in den USA mittlerweile abgeschwächt hat, gibt es ersten Berichten zufolge mindestens drei Todesopfer. Der Wirbelsturm war am Abend an der Westküste des US-Bundesstaates Florida als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 auf Land getroffen, wie das nationale Hurrikanzentrum mitteilte. Im weiteren Verlauf wurde er auf Kategorie 1 heruntergestuft.
Hurrikan „Helene“ sorgt für Überschwemmungen und Stromausfälle
Die US-Katastrophenschutzbehörde Fema hatte für mehrere Bundesstaaten eindringlich vor dem Sturm gewarnt, am späten Abend war „Helene“ dann als „extrem gefährlicher Hurrikan“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde in der Region Big Bend im Norden Floridas auf Land getroffen. Die Flughäfen in den Städten Tampa und Tallahassee in Florida stellten den Flugverkehr ein.
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, sorgte der Sturm dabei für Überschwemmungen und zahlreiche Stromausfälle. Joe Biden appellierte an die Menschen in den betroffenen Gebieten, den Evakuierungsanweisungen der Behörden vor Ort zu folgen. „Nehmen Sie das ernst und passen Sie auf sich auf.“
Mehr als 1,1 Millionen Haushalte waren nach Angaben der Website poweroutage.us in Florida ohne Strom, im Nachbarstaat Georgia waren demnach 90.000 Haushalte betroffen. Zahlreiche Straßen waren überschwemmt. Das US-Hurrikanzentrum warnte vor „lebensbedrohlichen Überschwemmungen“ und Erdrutschen.
Hurrikan „Helene“ trifft auf Land: Drei Todesopfer gemeldet
Auch Todesopfer sind durch die Auswirkungen von Hurrikan „Helene“ zu beklagen. „Uns liegt ein Bericht über einen Todesfall vor“, bestätigte Floridas Gouverneur Ron DeSantis bei einer Pressekonferenz. Ein Verkehrsschild sei umgestürzt und habe ein Auto getroffen, fügte er hinzu. Auch CNN berichtete über den Fall. Außerdem starben nach Angaben des Senders zwei Menschen im Bundesstaat Georgia, als sie in einen Tornado gerieten, der infolge des Hurrikans ausgelöst worden sei.
Mittlerweile stufte die Behörde den Hurrikan auf die Kategorie 1 herunter – mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde.
Erst Anfang September hatte Tropensturm „Francine“ die Großstadt New Orleans mit Starkregen und Sturmböen getroffen. Einzelne Regionen in Deutschland können sich währenddessen erneut auf einen Winter-Einbruch einstellen.
Rubriklistenbild: © Max Chesnes/Tampa Bay Times/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

