Sorge um Papst Franziskus: Pontifex wird im „Krankenhaus der Päpste“ behandelt
VonPatrick Huljina
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Papst Franziskus liegt mit einer doppelten Lungenentzündung im Krankenhaus. Die Welt blickt auf die Gemelli-Klinik in Rom.
Rom - Die Gesundheit von Papst Franziskus bereitet große Sorgen: Der 88-jährige Pontifex leidet seit einigen Tagen unter einer „doppelten Lungenentzündung“. Die Blicke der Welt sind auf die Gemelli-Klinik in Rom gerichtet, wo das Oberhaupt der Katholischen Kirche seit Freitag (14. Februar) behandelt wird. Die Klinik auf dem Hügel Monte Mario im Westen Roms ist seit Jahrzehnten als das „Krankenhaus der Päpste“ bekannt.
Krankenhaus der Päpste: Die Gemelli-Klinik in Rom – Papst hat sogar eigenen Trakt
Die Gemelli-Klinik, die 1964 gegründet wurde, ist das akademische Lehrkrankenhaus der Katholischen Universität Sacro Cuore (Heiliges Herz) in Rom. Sie gilt als eines der besten Krankenhäuser Italiens. Die Klinik ist nach dem Franziskanerpater und Mediziner Agostino Gemelli (1878-1959) benannt. Besonders praktisch ist ihre Lage, da sie nur etwa fünf Kilometer Luftlinie vom Vatikan entfernt liegt.
Im Krankenhaus gibt es insgesamt etwa 1800 Betten. Für einen kranken Pontifex ist in der Klinik allerdings immer ein Bett frei. Denn: Für den Papst gibt es im zehnten Stock sogar einen eigenen Trakt, der aus einem Apartment mit Krankenzimmer, mehreren Salons, einer Küche, einer Kapelle und einem Besprechungsraum besteht. Diese Etage wird streng von der vatikaneigenen Gendarmerie bewacht.
Lange Papst-Tradition in der Gemelli-Klinik: Franziskus zum vierten Mal in Behandlung
Die Tradition, dass Päpste in der Gemelli-Klinik behandelt werden, begann mit Papst Johannes Paul II. Der „Jahrhundertpapst“ wurde dort insgesamt zehnmal behandelt, erstmals nach dem Attentat auf ihn im Jahr 1981. In seinen letzten Lebensjahren war er oft schwer erkrankt.
Papst Franziskus befindet sich derzeit zum vierten Mal in der Gemelli-Klinik. 2021 unterzog er sich dort einer Darmoperation, 2023 wurde er wegen einer Lungenentzündung behandelt, und später im Jahr erfolgte ein Eingriff am Bauch. Seit Freitag wird Franziskus erneut wegen einer „doppelten Lungenentzündung“ im „Krankenhaus der Päpste“ behandelt.
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Papst Franziskus im Krankenhaus: Berichte über leichte Besserung des Zustandes
Gläubige aus aller Welt sind besorgt und pilgern zum Gemelli-Krankenhaus, um für den Papst zu beten. Berichte über seinen Gesundheitszustand deuten auf eine „leichte Verbesserung“ hin. „Die Nacht verlief friedlich“, erklärte ein Sprecher des Heiligen Stuhls am Donnerstagmorgen. Der Papst sei aufgestanden und habe in einem Sessel gefrühstückt.
Am Mittwochabend informierte der Vatikan, dass der Zustand des Papstes „stabil“ sei. Blutuntersuchungen hätten eine „leichte Verbesserung“ der Entzündungswerte gezeigt. Ein Entlassungstermin aus dem Krankenhaus steht jedoch noch nicht fest. Doch was geschieht, wenn Franziskus sterben sollte? So wird die Papst-Nachfolge geregelt.(ph/dpa)