Iran-Eskalation: US-Militärschlag am Sonntag? Berichte über Plan zu Regime-Sturz
VonChristoph Gschoßmann
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Anonyme Quellen enthüllen brisante Details. Der Plan: US-Intervention soll iranische Proteste neu entfachen und das Mullah-System beenden.
Update, 31. Januar, 7:10 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Drohungen den Druck auf den Iran weiter verstärkt. Aktuell seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Landes unterwegs – „und hoffentlich werden wir einen Deal machen“, sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus. „Wenn es keinen Deal gibt – mal sehen, was dann passiert“, fügte er hinzu.
Update, 30. Januar, 21:56 Uhr: Nach unbestätigten Angaben könnte ein möglicher US-Militärschlag gegen den Iran bereits am Sonntag stattfinden. Das berichtet das US-Portal Drop Site News und beruft sich auf anonyme Quellen im US-Verteidigungsministerium. Eine Bestätigung für die Behauptung von offizieller Seite gibt es nicht.
Ein inoffizieller Berater der Trump-Administration äußerte sich gegenüber dem Portal: „Es geht nicht um das Atom- oder Raketenprogramm. Es geht darum, das Regime zu stürzen.“ Ein möglicher US-Angriff solle nicht nur militärische Ziele ins Visier nehmen, sondern auch die iranische Regierung. Die Annahme der Trump-Regierung ist demnach, dass nach einer US-Militärintervention die Proteste im Iran erneut aufflammen und das Mullah-Regime stürzen könnten.
Droht eine militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran?
Erstmeldung: Kommt es wirklich zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Mullah-Regime, und wie könnten die US-Streitkräfte vorgehen? Die USS Abraham Lincoln kreuzt bereits durch den Persischen Golf, zehn Kriegsschiffe haben Position bezogen. Doch Militärexperten vermuten: Die sichtbare Armada könnte nur ein Ablenkungsmanöver sein. Der wahre Schlag gegen den Iran kommt womöglich aus dem Schatten – mit denselben B-2-Bombern, die schon einmal iranische Atomanlagen pulverisierten.
Comeback der Atomwaffen-Tests: die nukleare Bedrohung kehrt zurück
Das Council on Foreign Relations berichtet über die erfolgreiche Operation Midnight Hammer vom Juni 2025: B-2-Bomber zerstörten die unterirdischen Nuklearanlagen in Fordow und Natanz mit 14 „Bunker-Buster“-Bomben. Sechs B-2-Bomber flogen dabei demonstrativ über den Pazifik Richtung Guam – als Köder. Die echte Streitmacht startete heimlich von Missouri aus über den Atlantik. Genau dieses Täuschungsmanöver könnte sich jetzt wiederholen, analysiert WION News. Während die Lincoln-Flotte alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, könnten die Tarnkappenbomber bereits heimlich auf der US-Basis Diego Garcia oder anderen Stützpunkten landen.
USA gegen Iran: Rubios Warnung vor Präventivschlag
US-Außenminister Marco Rubio machte die Drohung konkret: „Wenn wir Hinweise darauf haben, dass tatsächlich ein Angriff auf unsere Truppen in der Region bevorsteht, handeln wir zur Verteidigung unseres Personals in der Region“, sagte er vor dem US-Senat. Etwa 30.000 US-Soldaten sind in acht bis neun Einrichtungen stationiert – alle in Reichweite iranischer Raketen.
US-Präsident Donald Trump verschärfte den Ton: „Die Zeit wird knapp. Der nächste Angriff wird viel schlimmer“, warnte er über Truth Social. Seine Botschaft: Verhandelt über ein Atomabkommen oder erlebt eine Wiederholung der „Operation Midnight Hammer“.
Drei mögliche Angriffsziele für die USA im Iran
Forbes identifiziert die wahrscheinlichen Ziele: Führungseinrichtungen um Ajatollah Chamenei, verbliebene Nuklearanlagen und Kommandozentralen der Revolutionsgarde. Anders als beim ersten Schlag könnte Trump diesmal direkt das Regime ins Visier nehmen. Die B-2-Bomber sind die einzigen Flugzeuge weltweit, die schwere „Bunker-Buster“-Bomben tragen können. Diese Waffen durchschlagen 90 Meter Fels und Beton – genug für jede iranische Bunkeranlage.
Teheran reagiert mit Trotz und Angst zugleich. Die iranische UN-Vertretung drohte, man werde „antworten wie niemals zuvor“. Doch Experten bezweifeln Irans Fähigkeiten nach den schweren Verlusten von 2025. Die psychologische Kriegsführung zeigt bereits Wirkung: Wochenlang hält die Lincoln-Flotte Position, ohne anzugreifen. Eine zermürbende Situation für die iranische Luftabwehr, die in permanenter Alarmbereitschaft verharrt. (Quellen: Council on Foreign Relations, WION News, Forbes, DPA, AFP) (cgsc)