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Paula Völkner
Felix Busjaeger
Christian Stör
Die AfD hofft bei der Europawahl 2024 auf ein gutes Ergebnis in Deutschland. Umfragen zur EU-Wahl zeigten zuletzt einen deutlichen Trend. Der News-Ticker.
Update vom 10. Juni, 5.10 Uhr: Die AfD belegt am Ende der Europawahl in Deutschland den zweiten Platz. Wie die Bundeswahlleiterin am frühen Montagmorgen nach Auszählung aller 400 Kreise auf ihrer Homepage mitteilte, verbesserte sich die AfD deutlich auf 15,9 Prozent. An der Spitze liegt die Union. CDU und CSU kommen zusammen auf 30,0 Prozent.
Update vom 9. Juni, 23.34 Uhr: Nach Angaben der Bundeswahlleiterin ist die AfD in einem Zwischenergebnis bei der Europawahl mit 14,2 Prozent nur noch drittstärkste Partei in Deutschland. Laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters habe die SPD die AfD mit 14,6 Prozent überholt. Demnach kämen CDU und CSU nach der Auszählung von 289 von 400 Kreisen gemeinsam auf 32,6 Prozent der Stimmen. Die Grünen lägen bei 12,1 Prozent. Die FDP erhielt 5,3 Prozent der Stimmen, die Linke 2,2 Prozent, wie die Bundeswahlleiterin am Sonntag mitteilte.
Update vom 9. Juni, 23.19 Uhr: In Spanien liegen die Konservativen vorläufigen Ergebnissen zufolge bei der Europawahl 2024 vorn. Die PP gewinnt demnach 22 der 61 spanischen Sitze im Straßburger Parlament. Die regierenden Sozialdemokraten kommen auf 20 und die rechte Vox-Partei auf 6 Sitze.
EU-Wahl-Ergebnisse in Italien: Melonis Fratelli d‘Italia gewinnen Europawahl 2024 in Italien
Update vom 9. Juni, 23.06 Uhr: In Italien hat die rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit ihrer Partei Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens) die Europawahl 2024 gewonnen. Die größte Regierungspartei kommt nach einer Prognose des Fernsehsenders Rai am Sonntag auf 26 bis 30 Prozent und liegt klar vor allen anderen politischen Kräften.
Update vom 9. Juni, 23 Uhr: In Italien haben die Wahlkabinen um 23 Uhr geschlossen. Damit endete in dem letzten Mitgliedstaat der EU die Möglichkeit, bei der Europawahl 2024 eine Stimme abzugeben. Ab 23 Uhr dürfen nun offiziell die Ergebnisse der EU-Wahl veröffentlicht werden.
Rechtsaußen-Fraktionen verbuchen Zugewinne bei Europawahl 2024 - Prognosen aus Italien erwartet
Update vom 9. Juni, 22.45 Uhr: Nach einer Prognose zur Europawahl 2024 auf Grundlage von 15 Mitgliedsländern haben die beiden Rechtsaußen-Fraktionen im EU-Parlament Zugewinne erzielt. Die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) kann mit leichten Gewinnen rechnen und kommt den Prognosen zufolge auf 70 Sitze. In der Fraktion sitzt unter anderem die Partei der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni. Die Zahl dürfte sich also noch erhöhen, wenn in Italien die Stimmen ausgezählt sind. Dort kann noch bis 23 Uhr gewählt werden.
Die zweite Rechtsaußen-Fraktion Identität und Demokratie (ID) wächst laut Prognose nach der EU-Wahl von zuletzt 49 auf 60 Abgeordnete. In der ID sitzen unter anderem Le Pens Rechtspopulisten und die österreichische FPÖ.
Zugewinne rechter Parteien bei EU-Wahl – proeuropäisches Lager behält dennoch Mehrheit
Update vom 9. Juni, 22.14 Uhr: Rechte Parteien in Europa konnten bei der EU-Wahl Zugewinne verbuchen. Das geht bislang aus Hochrechnungen hervor. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Österreich erzielten rechte Parteien Erfolge. In Paris kündigte Präsident Emmanuel Macron daraufhin eine vorgezogene Neuwahl der Nationalversammlung an. Europaweit gewann das rechtspopulistische Parteienbündnis ID deutlich hinzu.
Das klar proeuropäische Lager im Europaparlament bleibt dennoch auch nach der Europawahl 2024 weiter das mit Abstand größte Lager. Selbst wenn sich alle rechten Parteien zusammenschließen würden, wären sie voraussichtlich von einer Mehrheit im EU-Parlament weit entfernt.
Hochrechnungen zu den Ergebnissen der Europawahl 2024 in Polen
Update vom 9. Juni, 22.04 Uhr: Bei der Europawahl 2024 in Polen ist die pro-europäische Partei von Ministerpräsident Donald Tusk, die Bürgerplattform (PO), mit 38,2 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden. Die rechtspopulistische PiS-Partei erzielte laut Nachwahlbefragungen 33,9 Prozent der Stimmen. Die rechtsextreme Konfederacja kam laut der Erhebung durch das Meinungsforschungsinstitut Ipsos auf 11,9 Prozent der Stimmen und sechs Abgeordnete.
Klingbeil nennt AfD nach Europawahl 2024 „Nazis“ – Wagenknecht verteidigt Weidel
Update vom 9. Juni, 21.58 Uhr: SPD-Chef Lars Klingbeil geht davon aus, „dass das Ergebnis der Europawahl viele Menschen noch einmal wachrüttelt“. Das erklärte Klingbeil in der sogenannten Elefantenrunde im Sender ntv. „Dass die Nazis bei dieser Wahl stärker geworden sind, ich glaube, da wachen viele auf, kämpfen auch für die Demokratie“, fügte der SPD-Chef hinzu.
AfD-Chefin Weidel sagte, den Begriff „Nazis“ für sie und ihre Partei zu verwenden, sei eine „Unverschämtheit“. Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht unterstützte Weidel: „Man sollte auch mit der AfD etwas differenzierter umgehen.“
Wählerwanderung bei Europawahl 2024: AfD gewinnt bei EU-Wahl Stimmen von CDU/CSU
Update vom 9. Juni, 21.27 Uhr: Bei der Europawahl 2024 sollen verglichen mit der Bundestagswahl 2021 die meisten Wähler von CDU/CSU zur AfD abgewandert sein. Das geht aus vorläufigen Hochrechnungen von Infratest dimap hervor. An zweiter Stelle kommt demnach die SPD, gefolgt von der FDP. Nur zu der BSW-Partei sollen Wählerinnen und Wähler der AfD abgewandert sein.
Europawahl findet aktuell statt
In den kommenden Tagen wählen die Europäer bei der Europawahl 2024 live die Politik der kommenden fünf Jahre. Alle News zu Hochrechnungen und Prognosen der EU-Wahl 2024 finden Sie hier. Erste Ergebnisse der Europawahl 2024 werden ab 18.15 Uhr am Sonntag erwartet. In Deutschland wird insbesondere das Abschneiden der AfD bei der Europawahl 2024 beobachtet.
EU-Wahl aktuell: Rechtsaußen Parteien in Griechenland schneiden verhältnismäßig schlecht ab
Update vom 9. Juni, 21 Uhr: Bei der Europawahl 2024 in Griechenland haben die Parteien am äußeren rechten und linken Rand entgegen den Prognosen verhältnismäßig schlecht abgeschnitten.
Laut vorläufigem Teilergebnis vom Sonntag nach Auszählung von gut 45 Prozent der Stimmen erreichte die Partei von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis rund 27,6 Prozent. Weit abgeschlagen folgen auf Platz zwei das Linksbündnis Syriza mit rund 14,6 Prozent und die sozialdemokratischen Partei Pasok mit rund 13,4 Prozent.
Hochrechnungen der Ergebnisse zur EU-Wahl in Frankreich: Rassemblement National bei 32 Prozent
Update vom 9. Juni, 20.37 Uhr: Die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen kommt Prognosen zufolge bei der Europawahl 2024 in Frankreich auf 32 Prozent der Stimmen. Das teilten die Meinungsforschungsinstitute Ifop, Ipsos und OpinionWay am Sonntag mit. Die Partei sammelte damit bei der EU-Wahl mehr als doppelt so viele Stimmen ein wie die Regierungspartei Renaissance von Präsident Emmanuel Macron, die auf rund 15 Prozent zurückfiel.
Der Parteichef des rechtsnationalen französischen Rassemblement National Jordan Bardella hat nach dem Erfolg seiner Partei bei der Europawahl Parlamentsneuwahlen in Frankreich gefordert.
Europawahl 2024 aktuell: AfD laut Prognosen stärkste Kraft im Osten
Update vom 9. Juni, 20.10 Uhr: Die AfD ist bei der Europawahl 2024 im Osten nach einer ARD-Hochrechnung mit Abstand stärkste Kraft geworden. Wie der Sender am Sonntagabend berichtete, kamen die Rechtspopulisten in den östlichen Bundesländern inklusive Berlin auf 27,1 Prozent. Dahinter lagen die CDU mit 20,7 Prozent und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 13,1 Prozent der Stimmen.
Update vom 9. Juni, 20.07 Uhr: Die rechtsnationale Partei Rassemblement National um Marine Le Pen hat ersten Hochrechnungen zufolge die Europawahl in Frankreich klar gewonnen. Die Liste von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Verbündeten landete weit dahinter, wie die Sender France 2 und TF1 nach Schließung der Wahllokale berichteten.
Update vom 9. Juni, 20.01 Uhr: Bei der Europawahl 2024 zeichnet sich nach ersten Zahlen der ARD ein klarer Sieg des Mitte-Rechts-Bündnisses EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen ab. Dem Trend zufolge könnte es auf rund 176 der 720 Sitze im neuen Europäischen Parlament kommen.
Ursula von der Leyen kann demnach auf eine weitere Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission hoffen. Grundlage der Zahlen waren Umfragen und Hochrechnungen. Rechte Parteien dürften demnach insgesamt am stärksten hinzugewinnen.
Ergebnisse und Hochrechnungen der EU-Wahl: AfD und andere Rechtsaußenparteien legen zu
Update vom 9. Juni, 19.53 Uhr: Hochrechnungen für die Europawahl 2024 zeigen, dass die AfD und Rechtsaußenparteien in Nachbarländern zugelegt haben. Die AfD wurde in Deutschland zweitstärkste Kraft, wie erste Hochrechnungen von ARD und ZDF ergaben. In den Niederlanden kam die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders ebenfalls auf den zweiten Platz. In Österreich lag die rechtspopulistische FPÖ sogar mit deutlichem Abstand vorne.
Ab 20.15 Uhr werden erste Prognosen der EU-Wahl-Ergebnisse in Frankreich erwartet. Dort wird mit einem Wahlerfolg von Marine Le Pens rechtspopulistischer Partei Rassemblement National gerechnet.
AfD läge laut Analyse unter jungen Wählern bei Europawahl 2024 gleichauf mit CDU/CSU
Update vom 9. Juni, 19.43 Uhr: Laut einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen soll die AfD bei jungen Wählerinnen und Wählern erfolgreich gewesen sein. In der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen lägen AfD und CDU/CSU mit jeweils 17 Prozent bei der EU-Wahl gleichauf.
Chrupalla über AfD-Ergebnisse bei EU-Wahl: „Sind im Osten bei dieser Wahl jetzt stärkste Kraft“
Update vom 9. Juni, 19.31 Uhr: AfD-Chef Tino Chrupalla richtet nach den Hochrechnungen zu den Ergebnissen der Europawahl 2024 den Blick auf die Landtagswahlen im Herbst in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. „Ich höre, wir sind im Osten bei dieser Wahl jetzt stärkste Kraft, mehr Rückenwind gibt‘s ja nicht“, sagte AfD-Co-Chef Tino Chrupalla am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Wahlen in den drei Bundesländern im September.
Grünen-Chef nennt AfD Ergebnis bei der Europawahl 2024 „bestürzend“
Update vom 9. Juni, 19.14 Uhr: Grünen-Chef Omid Nouripour hat sich entsetzt gezeigt über den Erfolg der AfD bei der Europawahl 2024. „Ich weiß nicht, warum die da im Konrad-Adenauer-Haus geklatscht haben“, sagte er am Sonntagabend bei der Grünen-Wahlveranstaltung in Berlin mit Blick auf die CDU-Parteizentrale und erste Prognosen.
Nach den Enthüllungen über die AfD, die „ihre Spitzenkandidaten in den Keller gesperrt“ hätte und von der sich andere rechte Parteien in Europa distanziert hätten, sei das Ergebnis „bestürzend“, sagte Nouripour.
Hochrechnungen nach Europawahl 2024: AfD Ergebnisse bei EU-Wahl zwischen 16 und 16,5 Prozent
Update vom 9. Juni, 18.50 Uhr: Die ersten Hochrechnungen von ZDF und ARD zur Europawahl 2024 bestätigen die erste Prognose. Hiernach liegt die AfD zwischen 16 und 16,5 Prozent.
Ergebnisse der EU-Wahl live: AfD bleibt mit 16 Prozent bei Europawahl 2024 hinter Umfragewerten zurück
Update vom 9. Juni, 18.30 Uhr: Die AfD bleibt mit einer Prognose von 16 Prozent bei der Europawahl 2024 trotz hoher Zugewinne im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren deutlich hinter den Umfragewerten von mehr als 20 Prozent zurück, die sie bundesweit noch zu Jahresbeginn hatte. Co-Chefin Alice Weidel sagte in der ARD, dass die AfD „nach dem holprigen Start in den Wahlkampf extrem gut in den Endspurt gegangen“ sei.
Laut Prognose zu den EU-Wahl-Ergebnissen von ZDF und ARD würde die AfD 16 Abgeordnete nach Brüssel entsenden. CDU/CSU würden laut Prognose 29 Sitze im EU-Parlament erhalten. Grüne und SPD würden auf 12 und 14 Sitze kommen. Die FDP könnte laut Prognose fünf Abgeordnete entsenden und damit einen weniger als das BSW.
Europawahl 2024 live: AfD in Prognosen zweitstärkste Kraft – Chrupalla spricht von „Rückenwind“
Update vom 9. Juni, 18.15 Uhr: Nach der Prognose über das Wahlergebnis der AfD bei der Europawahl 2024 hat sich Tino Chrupalla optimistisch über die Aussicht auf die Fraktionsbildung im Parlament geäußert. Gegenüber dem ZDF sagte der AfD-Chef, mit dem Ergebnis von 16 Prozent habe die AfD „Rückenwind“ und man werde die Partei im EU-Parlament brauchen, um gegen die Politik der EU „Politik zu machen“.
Ob die AfD-Spitze ihre umstrittenen Spitzenkandidaten dazu auffordern werde, ihre Mandate niederzulegen, beantwortete Chrupalla nicht deutlich. Die Partei brauche jeden Abgeordneten und dies werde auch „die neue Delegation die nächsten Tage entscheiden“, lautete die Antwort des AfD-Co-Chefs.
AfD verzeichnet laut Prognosen bei Europawahl 2024 Zugewinne
Update vom 9. Juni, 18.05 Uhr: Laut der Prognose der Forschungsgruppe Wahlen hat die AfD bei der EU-Wahl mit 16 Prozent einen Zugewinn von fünf Prozentpunkten erreicht. Die Wahlbeteiligung soll sich bei der EU-Wahl in Deutschland auf 66 Prozent belaufen haben.
Ergebnisse der EU-Wahl live: AfD laut Prognose mit 16 Prozent zweitstärkste Kraft
Update vom 9. Juni 18.01 Uhr: In einer ersten Prognose der Forschungsgruppe Wahlen liegen laut ZDF bei der Europawahl 2024 CDU und CSU mit 30 Prozent vorne. Die AfD ist demnach die zweitstärkste Kraft bei der EU-Wahl in Deutschland und kommt in der Prognose auf 16 Prozent. Die Grünen liegen demnach bei 12,5 Prozent. Die FDP kommt in der Prognose auf fünf Prozent und das BSW auf sechs Prozent.
Europawahl 2024 in Deutschland beendet: Prognosen der Ergebnisse der EU-Wahl erwartet
Update vom 9. Juni, 18 Uhr: Die Wahllokale in Deutschland sind geschlossen. Die Stimmabgabe zur Europawahl 2024 ist damit in Deutschland beendet. Prognosen zu den Ergebnissen der EU-Wahl werden ab circa 18.15 Uhr erwartet.
Um 18 Uhr haben auch in Griechenland und Zypern die Wahllokale geschlossen.
Ergebnisse der Europawahl 2024 live: FPÖ ist in Nachwahlbefragungen in Österreich stärkste Kraft
Update vom 9. Juni, 17.10 Uhr: Laut einer Nachwahlbefragung zur Europawahl 2024 soll die rechtspopulistische FPÖ die stärkste Kraft in Österreich bei der EU-Wahl sein. Die Wahllokale in Österreich sind bereits seit 17 Uhr geschlossen. Nach einer zur Schließung der Wahllokale veröffentlichten Trendprognose liegen die Rechtspopulisten mit 27 Prozent vor der sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen ÖVP.
Im Vergleich zur EU-Wahl 2019 hat die FPÖ laut Trend damit rund 10 Prozentpunkte dazu gewonnen. Um 18.15 Uhr veröffentlicht das EU-Parlament eine erste Prognose für die Europawahl 2024 in Österreich.
Europawahl 2024 live: Grüne warten nervös auf EU-Wahl-Ergebnisse in Frankreich und Deutschland
Update vom 9. Juni, 16.45 Uhr: Die europäischen Grünen warten laut Politico-Bericht nervös auf die Ergebnisse der EU-Wahl in Frankreich und Deutschland. Ihr Spitzenkandidat Bas Eickhout sagte gegenüber Politico, Deutschland und Frankreich seien für sie die entscheidenden Länder bei der Europawahl 2024.
In Frankreich wird mit einem Erfolg für Marine Le Pens Partei Rassemblement National gerechnet. In Umfragen zur Europawahl 2024 lag die rechtspopulistische Partei mit 32 Prozent weit vorne. Erste Prognosen für die Ergebnisse der Europawahl 2024 in Deutschland werden ab 18.15 Uhr erwartet. Für Frankreich sollen ab 20.15 Prognosen veröffentlicht werden.
Wahlbeteiligung bei EU-Wahl heute bis 14 Uhr bei 32,3 Prozent: AfD-Spitzenkandidat wählt in Dresden
Update vom 9. Juni, 16.27 Uhr: Nur noch knapp zweieinhalb Stunden sind die deutschen Wahllokale zur Europawahl 2024 geöffnet. Bis 14 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei der EU-Wahl in Deutschland bei 32,3 Prozent, wie die Bundeswahlleiterin bekannt gab. Briefwahlstimmen waren dabei nicht berücksichtigt.
Auch Politikerinnen und Politiker wie Bundeskanzler Olaf Scholz und die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen haben bereits ihre Stimme abgegeben. AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah, der nach umstrittenen Äußerungen zur nationalsozialistischen SS von der AfD-Spitze ein Auftrittsverbot im Wahlkampf bekommen hatte, gab seine Stimme in seinem Heimatort Dresden ab.
Elefantenrunde zur Europawahl 2024: AfD-Chefin Alice Weidel nimmt heute an Talk zur EU-Wahl teil
Update vom 9. Juni, 15.46 Uhr: Am Wahlabend der Europawahl 2024 werden sich sieben Parteichefs zu einer ersten Einordnung der Ergebnisse versammeln. An der sogenannten deutschen Elefantenrunde zur EU-Wahl werden die Parteivorsitzenden Friedrich Merz (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Omid Nouripour (Grüne), Christian Lindner (FDP), Sahra Wagenknecht (BSW) sowie Alice Weidel (AfD) teilnehmen. Die Talkshow wird um 20.15 Uhr auf dem Sender ntv zu sehen sein.
Umfrage-Ergebnisse zu Europawahl 2024: EVP-Fraktion könnte nach EU-Wahl stärkste Kraft bleiben
Update vom 9. Juni, 15.06 Uhr: Trotz des erwarteten Rechtsruck in den EU-Mitgliedstaaten bei der Europawahl 2024 deuten jüngste Erhebungen darauf hin, dass die konservative Europäische Volkspartei (EVP) weiterhin die meisten Abgeordneten stellen könnte. Der EVP-Fraktion gehören auch CDU und CSU an. Laut einer Politico-Umfrage könnte die EVP 173 Sitze erringen.
Die Rechtsaußen-Fraktion Europäische Konservative und Reformer (EKR) mit der Partei von Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni käme der Umfrage zufolge auf 76 Sitze, die kleinere Fraktion Identität und Demokratie (ID) um Frankreichs Rechtspopulistin Marine Le Pen auf 67 Abgeordnete. Aus der ID-Fraktion wurde die AfD zuletzt ausgeschlossen. Grund dafür waren unter anderem verharmlosende Äußerungen des EU-Spitzenkandidaten der AfD, Maximilian Krah, zur SS.
Rechtsruck bei Europawahl 2024 erwartet: Rechte Parteien erreichen in EU-Wahl-Umfragen Zugewinne
Update vom 9. Juni, 14.41 Uhr: Noch bis 18 Uhr können in Deutschland Wahlberechtigte ihre Stimme bei der Europawahl 2024 abgeben. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der EU-Wahl auf dem erwarteten Rechtsruck in Europa. In Umfragen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erreichten rechte Parteien Zugewinne – verglichen mit der EU-Wahl im Jahr 2019.
In den Niederlanden soll laut Hochrechnungen zur Europawahl 2024 die rechtspopulistische PVV von allen Parteien des Landes am meisten Zugewinne verbucht haben. Erste Hochrechnungen und Ergebnisse der EU-Wahl werden am Abend zeigen, wie rechtspopulistische Parteien in anderen Ländern abschneiden. Die AfD könnte in Deutschland laut jüngster Umfragen 14 bis 17 Prozent erreichen.
EU-Wahl in Deutschland hat begonnen: AfD im Mittelpunkt der Umfragen zur Europawahl 2024
Update vom 9. Juni, 9.23 Uhr: Heute hat in Deutschland die Europawahl 2024 begonnen. In den vergangenen Wochen war die AfD besonders im Mittelpunkt der Umfragen. In Thüringen könnte die Partei in neun Landkreisen und kreisfreien Städten bei den Wahlen zum Landrat oder Oberbürgermeister an diesem Sonntag Erfolge erzielen.
Der Wahlkampf zur EU-Wahl war bis zum Schluss auch von Angriffen auf Politiker geprägt. Ein AfD-Politiker wurde am Samstag in Dresden angegriffen. Nach einem physischen Angriff am Freitagabend sagte Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mehrere Termine ab. Bei der Europawahl in Deutschland steht die AfD in Umfragen auf Augenhöhe mit SPD und Grünen.
Europawahl 2024 gestartet: AfD kommt auf gute Ergebnisse bei EU-Wahl
Update vom 9. Juni, 8.00 Uhr: Die Wahllokale sind offen. Rund 65 Millionen deutsche Bürger sind aufgerufen, bei der Europawahl 2024 ihre Stimme abzugeben. Noch bis 18 Uhr ist das möglich. Die erste Prognose zur Sitzverteilung im neuen Europaparlament wird am Sonntagabend zwischen 20:15 und 20:30 Uhr erwartet. Erste vorläufige Ergebnisse zur EU-Wahl werden nach 23:00 Uhr bekannt gegeben.
AfD hofft auf Erfolge bei Europawahl 2024: So stehen die Umfragen
Update vom 8. Juni, 19.35 Uhr: Der Abschluss der Europawahl 2024 steht unmittelbar bevor. Noch bis Sonntag um 18 Uhr sind die Bürger in der EU aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Insgesamt geht es um Mandate für 720 Abgeordnete – 96 von ihnen werden aus Deutschland kommen. Angetreten sind in Deutschland bei der EU-Wahl etwa 1400 Wahlbewerber für 35 Parteien und sonstige politische Vereinigungen. Besonderes Augenmerk liegt in der Bundesrepublik auch auf das Abschneiden der AfD.
Denn: Umfragen zur Europawahl zufolge dürften in etlichen der 27 EU-Staaten rechte Parteien stark abschneiden, unter anderem in Österreich, Frankreich und Italien. Bei der EU-Wahl 2024 in Deutschland werden vermutlich CDU und CSU dominieren. Die AfD liegt laut letzten Umfragen zur Europawahl etwa gleichauf mit der SPD und den Grünen.
Wie schneidet die AfD bei der Europawahl 2024 ab? Umfragen zeigen deutlichen Trend
Erstmeldung vom 16. Mai, 11.40 Uhr: Berlin/Brüssel – Europa hat die Wahl: Die Menschen in der EU sind Anfang Juni dazu aufgerufen, ihre Stimmen für das Europäische Parlament abzugeben. In Deutschland ist der Wahltag der 9. Juni. Besonders die AfD setzt hohe Erwartungen in die Europawahl 2024. Ein positives Ergebnis könnte ihr Auftrieb für die im Herbst anstehenden Landtagswahlen geben.
Tatsächlich deuteten die Umfragen zur Europawahl lange auch auf ein gutes Abschneiden der AfD hin. Bis März schien sogar ein Ergebnis von 20 Prozent oder mehr denkbar. Doch mittlerweile hat sich die Situation geändert. Hier spielt auch ihr Spitzenkandidat eine Rolle. Maximilian Krah war schon lange umstritten, ehe die AfD-Spitze am 22. Mai mit ihm brach und ein Auftrittsverbot verhängte. Zugleich erklärte Krah seinen Rücktritt aus der Parteispitze.
Ob sich die Personalie auch auf die EU-Wahl auswirkt, ist noch unklar. Allerdings weisen die Meinungsforschungsinstitute in ihren aktuellen Umfragen zur Europawahl nur noch Werte zwischen 14 und 17 Prozent für die AfD aus. Dabei scheint es im Trend eher bergab zu gehen. Zudem zeigen die Umfragen, dass die AfD bei der Europawahl den angestrebten zweiten Platz verpassen könnte.
| Institut (Datum) | AfD-Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| Ipsos (7. Juni) | 14 |
| Forschungsgruppe Wahlen (6. Juni) | 14 |
| Insa (1. Juni) | 16 |
| Forschungsgruppe Wahlen (30. Mai) | 14 |
| Infratest dimap (30. Mai) | 14 |
| Insa (25. Mai) | 17 |
| Forschungsgruppe Wahlen (17. Mai) | 15 |
| Insa (16. Mai) | 17 |
| Infratest dimap (2. Mai) | 15 |
Aktuelle Umfragen zur Europawahl 2024 in Deutschland: AfD fällt im Wahltrend zurück
Dies wird durch den Wahltrend bestätigt, der verschiedene Umfragen im gewichteten Durchschnitt zusammenfasst. Hier kann die AfD den zweiten Platz nur noch knapp halten. Dass das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als weiterer Mitbewerber um die Wählergunst antritt, dürfte der AfD geschadet haben. CDU und CSU liegen an der Spitze des Wahltrends. Die Parteien der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP erhalten deutlich weniger Stimmen.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29,8 |
| AfD | 15,1 |
| SPD | 14,4 |
| Grüne | 14,2 |
| BSW | 6,4 |
| FDP | 3,9 |
| Linke | 3,1 |
| FW | 2,8 |
| Sonstige | 10,3 |
Die AfD verliert in den Umfragen zur Europawahl an Zustimmung
Der Eklat um Maximilian Krah ist nur ein Grund für den Abwärtstrend der AfD. Ein wichtiger Faktor dürfte auch die gerichtlich bestätigte Einstufung der Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall sein. Darüber hinaus ließ ein Medienbericht über ein Vernetzungstreffen mit Rechtsextremisten Zweifel an der Verfassungstreue aufkommen. Und schließlich musste sich die Parteiführung Fragen zum Patriotismus einiger führender AfD-Politiker stellen.
Jian Guo, ein langjähriger Mitarbeiter von Maximilian Krah, sitzt mittlerweile wegen mutmaßlicher Spionage für China in Untersuchungshaft. Auch der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron geriet in den Fokus der Aufmerksamkeit – wegen möglicher Verbindungen zu prorussischen Netzwerken. Bystron ist der zweite auf der AfD-Kandidatenliste für die Europawahl am 9. Juni.
Trotz seiner langen Geschichte und der klaren Zuständigkeiten: Viele Menschen in der EU wissen dennoch nicht, welche Aufgaben genau in der Zuständigkeit des EU-Parlaments liegen. Testen Sie Ihr Wissen zur Europäischen Union mit unserem Quiz zur Europawahl 2024. (red mit Agenturen)
Rubriklistenbild: © oerg Carstensen/dpa




