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Bedrettin Bölükbasi
Felix Busjaeger
Christian Stör
Sandra Kathe
Im Juni wird das Europaparlament neu gewählt. Während die AfD deutlich zulegt, sieht es für die Ampel-Parteien düster aus. Hier finden Sie die aktuellen Ergebnisse zur Europawahl.
Update vom 10. Juni, 4.55 Uhr: Die Union hat die Europawahl in Deutschland mit großem Abstand gewonnen. Zweitstärkste Kraft wurde die AfD. Wie die Bundeswahlleiterin nach Auszählung aller 400 Kreise auf ihrer Homepage mitteilte, legten CDU und CSU zusammen auf 30,0 Prozent zu. Die AfD verbesserte sich auf 15,9 Prozent. Von den Ampel-Parteien fiel die SPD auf 13,9 Prozent und damit ihr schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl zurück, die Grünen stürzten noch stärker ab auf 11,9 Prozent, die FDP erlitt mit 5,2 Prozent leichte Einbußen. Das neu gegründete linke Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kam auf 6,2 Prozent.
- CDU 23,7
- CSU 6,3
- Grüne 11,9
- SPD 13,9
- AfD 15,9
- Linke 2,7
- FDP 5,2
- BSW 6,1
Update vom 9. Juni, 23.05 Uhr: In Italien hat die rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit ihrer Partei Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens) die Europawahl gewonnen. Die größte Regierungspartei kommt nach einer Prognose des Fernsehsenders Rai am Sonntag auf 26 bis 30 Prozent und liegt klar vor allen anderen politischen Kräften.
In Frankreich läuft es besonders heikel ab. Nach dem deutlichen Sieg der französischen Rechtspopulisten bei der Europawahl hat Präsident Emmanuel Macron die Nationalversammlung aufgelöst und vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Die Parlamentswahl soll bereits am 30. Juni und die zweite Runde dann am 7. Juli stattfinden, wie Macron am Sonntagabend sagte. Macrons liberale Liste Renaissance stürzte bei der Europawahl auf knapp unter 15 Prozent ab, die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hingegen erreichten rund 31,5 Prozent.
Prognosen zur Europawahl 2024: Deutlicher Sieg für EVP
Update vom 9. Juni, 21 Uhr: Das Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen hat nach einer ersten offiziellen Prognose des Europäischen Parlaments die Europawahl deutlich gewonnen. Rechtsaußen-Parteien wie die AfD erzielten im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren deutliche Gewinne. Insgesamt bleibt das klar pro-europäische Lager aber weiter das mit Abstand größte. Selbst wenn sich alle rechten Parteien zusammenschließen würden, kämen sie voraussichtlich auf weniger als 200 Sitze und wären damit von einer Mehrheit weit entfernt. Diese liegt bei 361 Sitzen.
Die EVP mit den deutschen Parteien CDU und CSU wird nach der Prognose 181 und damit ein Viertel der 720 Sitze im Europäischen Parlament besetzen können. Zweitstärkstes Lager bleiben die Sozialdemokraten, die wie die EVP konstant bleiben und den Daten zufolge auf 135 Sitze kommen. Danach folgen die Liberalen, die auf 82 Sitze abrutschen, sowie die zwei bisherigen rechtspopulistischen Parteienbündnisse EKR und ID, die hinzugewinnen und auf 71 beziehungsweise 62 Sitze kommen.
Ein großer Verlierer der ersten Europawahl nach der verheerenden Corona-Pandemie und dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind laut der Prognose die Grünen. Sie kommen demnach nur noch auf 53 Sitze.
Update vom 9. Juni, 20.45 Uhr: Das Mitte-Rechts-Bündnis EVP mit der deutschen Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen hat nach einer ersten offiziellen Prognose des Europäischen Parlaments die Europawahl deutlich gewonnen. Die CDU-Politikerin kann demnach trotz starker Zugewinne von Rechtsaußen-Parteien auf eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission hoffen.
Prognosen zur Europawahl 2024: Le Pen gewinnt in Frankreich
Update vom 20.30 Uhr: Die Rechtspopulisten in Frankreich sind den Hochrechnungen zufolge als klare Sieger aus der Europawahl hervorgegangen. Der RN (Rassemblement National) mit dem Spitzenkandidaten Jordan Bardella erzielte nach den am Sonntagabend veröffentlichten Zahlen zwischen 31,5 und 32,4 Prozent der Stimmen und fügte Präsident Emmanuel Macron damit eine herbe Niederlage zu. Macrons Liste Renaissance kam demnach auf 15,2 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von den Sozialisten mit 14 Prozent.
Bardella forderte nach der Bekanntgabe der Ergebnisse wie zuvor angekündigt Neuwahlen. Das Ergebnis sei eine „vernichtende Niederlage“ für Macron, betonte er. Der sozialistische Spitzenkandidat Raphael Glucksmann zeigte sich „stolz“ über das Ergebnis seiner Liste, aber mit Blick auf das Abschneiden des RN „nicht in Feierstimmung“. Seine Liste könnte die des Regierungslagers noch einholen, wenn die Hochrechnungen präziser werden.
Die Wahlbeteiligung lag bei 52,5, Prozent, leicht höher als 2019. Die rechtsextreme Liste von Marion Maréchal und die Grünen lagen beide um die fünf Prozent. Es war damit unsicher, ob sie im Europarlament vertreten sein werden.
Prognosen zur Europawahl 2024: AfD legt weiter zu – SPD und Grüne enttäuscht
Update vom 9. Juni, 19.05 Uhr: Die 19-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF zur Europawahl in Deutschland sind wie folgt. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla hat die Prognosen für seine Partei bei der Europawahl als „super Ergebnis“ bewertet. Die gut 16 Prozent in den ersten Prognosen von ARD und ZDF seien ein „guter Start ins Wahljahr“, sagte Chrupalla am Sonntagabend im ZDF. Seine Partei habe „fast 50 Prozent neue Wähler hinzugewonnen“, betonte Chrupalla angesichts des Rekordergebnisses seiner Partei bei einer Europawahl.
SPD und Grüne zeigten sich hingegen enttäuscht über die Prognosen. „Wenn man auf unser Ergebnis schaut, dann muss man ganz klar sagen, damit kann man nicht zufrieden sein“, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang am Sonntag in der ARD. „Das ist nicht der Anspruch, mit dem wir in diese Wahl gegangen sind.“ SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert wertet den Ausgang der Europawahl als „ein ganz bitteres Wahlergebnis“ für seine Partei. „Für uns ist das heute eine harte Niederlage“, sagte er.
| CDU/CSU | SPD | Grüne | Linke | AfD | FDP | BSW | Volt | Andere | |
| Forschungsgruppe Wahlen | 30 % | 13,9 % | 12,2 % | 2,8 % | 16,4 % | 4,8 % | 6,1 % | 3 % | 10,8 % |
| Infratest Dimap | 29,6 % | 14,1% | 12,1 % | 2,8 % | 16,3 % | 4,9 % | 5,7% | 2,7 % | 11,8 % |
Prognosen zur Europawahl aus Bayern: CSU stärkste Kraft – gefolgt von den Grünen
Update vom 9. Juni, 18.15 Uhr: Die CSU ist nach einer Prognose des Bayerischen Rundfunks mit 38,5 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft aus der Europawahl in Bayern hervorgegangen. Die Christsozialen haben demnach ihr Ergebnis von vor fünf Jahren (40,7 Prozent) nicht halten können, ihr Ergebnis von der Landtagswahl 2023 von 37,0 Prozent aber übertroffen. Auf den Plätzen folgen der Prognose zufolge die Grünen mit 12,0 Prozent der Stimmen (2019: 19,1 Prozent) im Freistaat, vor der AfD mit 11,0 Prozent (2019: 8,5 Prozent).
Die Prognose, durchgeführt vom Institut Infratest Dimap im Auftrag des BR, liegt damit in etwa im Bereich dessen, was die jüngsten Umfragen in den Wochen vor dem Wahltag vorausgesagt hatten. Die Prognose ist keine Hochrechnung, sondern basiert auf der Befragung von Wählern nach Abgabe von deren Stimme. Eine erste Hochrechnung, in die erste tatsächliche ausgezählte Stimmen einfließen, wird bis etwa 18.30 Uhr erwartet.
| CSU | Grüne | SPD | AfD | Freie Wähler | FDP | ÖDP | Linke | |
| Infratest Dimap | 38 % | 12 % | 9 % | 11 % | 7 % | 4 % | 2 % | 1 % |
Erste Prognosen nach der Europawahl 2024: Union stärkste Kraft – AfD zweitstärkste Kraft vor SPD
Update vom 9. Juni, 18.03 Uhr: Die ersten Prognosen zu den Ergebnissen der Europawahl in Deutschland sind wie folgt. CDU und CSU haben die Europawahl in Deutschland demnach mit großem Abstand gewonnen. Nach den 18-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF wurde die AfD zweitstärkste Kraft.
| CDU/CSU | SPD | Grüne | Linke | AfD | FDP | BSW | Volt | Andere | |
| Forschungsgruppe Wahlen | 30 % | 14 % | 12,5 % | 3 % | 16 % | 5 % | 6 % | 3 % | 10,5 % |
| Infratest Dimap | 29,5 % | 14% | 12 % | 2,8 % | 16,5 % | 5 % | 5,5% | 2,8 % | 11,9 % |
Update vom 9. Juni, 18 Uhr: Bei der Europawahl haben die Wahllokale in Deutschland nun geschlossen. Jetzt wird auf die Ergebnisse gewartet, die erst gegen 23 Uhr kommen sollen. Schon ab 18.15 Uhr werden aber die ersten nationalen Prognosen der EU erwartet.
Prognosen und Umfragen zur Europawahl 2024: FPÖ offenbar stärkste Kraft in Österreich
Update vom 9. Juni, 17.05 Uhr: Laut Nachwahlbefragungen ist die FPÖ in Österreich die stärkste Kraft bei der Europawahl. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Nach einer zur Schließung der Wahllokale veröffentlichten Trendprognose liegen die Rechtspopulisten mit 27 Prozent vor der sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen ÖVP. Im Vergleich zur EU-Wahl 2019 hat die FPÖ laut Trend damit rund 10 Prozentpunkte dazu gewonnen. Die Partei hatte im Wahlkampf unter dem Motto „EU-Wahnsinn stoppen“ vielfach ihre EU-Skepsis betont und die EU im Ukraine-Konflikt als kriegstreibende Kraft dargestellt.
Prognosen zur Europawahl um 20.15 Uhr: Erste nationale Schätzungen schon um 18.15 Uhr
Update vom 9. Juni, 15.25 Uhr: Bei der Europawahl zeichnet sich nach offiziellen Angaben in den beiden größten bayerischen Städten eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. In München und Nürnberg gingen bis zum Sonntagnachmittag mehr Menschen in die Wahllokale als 2019, wie die örtlichen Wahlämter mitteilten.
In der bayerischen Landeshauptstadt München gaben bis zum frühen Nachmittag (Stand: 14.30 Uhr) 56,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Kreisverwaltungsreferat online bekannt gab. 2019 waren es zur gleichen Zeit 51,7 Prozent. In beiden Vergleichszahlen sind die ausgegebenen Briefwahlunterlagen enthalten. In Nürnberg meldete das Wahlamt eine Wahlbeteiligung von 38,4 Prozent (Stand: 14.00 Uhr) nach 34,8 Prozent vor fünf Jahren zur gleichen Zeit. Die Briefwähler seien eingerechnet.
Das Wahlamt in Regensburg erfasste bis 14.00 Uhr eine Wahlbeteiligung von 54,6 Prozent inklusive Briefwählern. 2019 seien es mit 47,05 Prozent um diese Uhrzeit deutlich weniger gewesen. In Augsburg waren es unwesentlich weniger als bei der vorangegangenen Europawahl: Hier sank die Beteiligung – ohne Briefwahl – im Vergleich zum Jahr 2019 leicht von 27,9 auf 27 Prozent.
Umfragen im Vorfeld der Wahl deuten auf einen Rechtsruck in den meisten europäischen Ländern, einschließlich Deutschland. Die ersten Prognosen zur neuen Sitzverteilung im Parlament will die EU kurz nach 20 Uhr veröffentlichen. Laut der offiziellen Webseite des Europaparlaments soll es „eine erste Reihe verfügbarer nationaler Schätzungen“ – einschließlich aus Deutschland – schon um 18.15 Uhr geben.
Europawahl findet aktuell statt
In den kommenden Tagen wählen die Europäer bei der Europawahl live die Politik der kommenden fünf Jahre. Alle News zu Hochrechnungen und Prognosen der Europawahl 2024 finden Sie hier. Erste Ergebnisse der Europawahl werden ab 18.15 Uhr am Sonntag erwartet. In Deutschland wird insbesondere das Abschneiden der AfD bei der Europawahl beobachtet.
Erste Prognosen zur Europawahl kurz nach 20 Uhr erwartet: Rechtsruck scheint wahrscheinlich
Update vom 9. Juni, 11.06 Uhr: Ab 20.15 Uhr soll es von der EU erste Prognosen zur Europawahl 2024 auf Basis von Nachwahlbefragungen und Teilergebnissen zur Europawahl geben. Umfragen deuteten zuletzt vor der EU-Wahl auf einen Rechtsruck im Europäischen Parlament hin. Allerdings dürfte letzten Erhebungen zufolge die konservative Europäische Volkspartei (EVP), zu der auch CDU und CSU gehören, weiter die meisten Abgeordneten stellen.
Laut einer Politico-Umfrage könnte sie 173 Sitze erringen, die Sozialdemokraten (S&D) könnten 143 Abgeordnete stellen und die Liberalen 75. Die Rechtsaußen-Fraktion Europäische Konservative und Reformer (EKR) mit der Partei von Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni käme der Umfrage zufolge auf 76 Sitze, die kleinere Identität und Demokratie (ID) um Frankreichs Rechtspopulistin Marine Le Pen auf 67 Abgeordnete.
Prognosen zur Europawahl 2024: Umfragen sehen rechte Parteien auf dem Vormarsch
Update vom 9. Juni, 9.15 Uhr: Es ist der 9. Juni und die Uhr zeigt 9.15 Uhr an – heute ist der Tag der Europawahl 2024 in Deutschland. Aber nicht nur hier, auch in 20 weiteren Ländern der Europäischen Union wird bei der EU-Wahl gewählt. Insgesamt sind etwa 360 Millionen Menschen in der EU dazu berechtigt, ihre Stimme abzugeben. Laut aktuellen Umfragen zur EU-Wahl könnten rechte Parteien in vielen der 27 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, Frankreich und Italien, erhebliche Erfolge erzielen. In Deutschland hingegen zeichnet sich ein deutlicher Sieg der CDU und CSU bei der Europawahl 2024 ab, während SPD, Grüne und AfD laut Umfragen etwa gleichauf liegen.
Die Europawahl 2024 entscheidet über die Vergabe von 720 Sitzen für Abgeordnete, wobei 96 dieser Sitze an Deutschland gehen werden. Die EU-Wahl stellt nach der indischen Parlamentswahl die größte demokratische Abstimmung weltweit dar und ist zudem die einzige Direktwahl, die über nationale Grenzen hinweg stattfindet.
Update vom 9. Juni, 8.00 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. In Deutschland sind etwa 65 Millionen Bürger zur Stimmenabgabe bei der Europawahl 2024 aufgerufen. Bis 18 Uhr können die Wähler ihre Stimme abgeben. Vorläufige Ergebnisse aus einigen EU-Staaten werden nach 23:00 Uhr erwartet.
Umfragen zur Europawahl 2024: EU-Wahl in Deutschland gestartet
Erstmeldung vom 20. Februar, 10.20 Uhr: Berlin/Brüssel – Die Wahl zum Europäischen Parlament in Deutschland ist für den 9. Juni angesetzt. Sie ist Teil der EU-weiten Europawahl 2024. Das Parlament hat insgesamt 720 Sitze, wovon Deutschland 96 besetzt. Es gibt keine gesetzliche Sperrklausel, was bedeutet, dass nur eine rechnerische Prozenthürde von etwa 0,5 Prozentpunkten besteht. Bei der Europawahl 2019 konnten sieben Parteien mit einem Stimmanteil von deutlich unter fünf Prozent Sitze gewinnen.
Aktuelle Umfragen zur Europawahl 2024 in Deutschland: Was der Wahltrend sagt
Die aktuellen Umfragen zur Europawahl im Juni deuten für das Wahlergebnis in Deutschland auf einen Trend in Richtung Union hin. Demnach liegen CDU und CSU deutlich vorne. Dagegen erhalten die Parteien der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP wesentlich weniger Stimmen. Die AfD kämpft nach den Umfragen um Platz zwei, verliert aber leicht. Das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt auf einstellige Werte. Nachfolgend der aktuelle Wahltrend zur Europawahl in Deutschland. Hier sind verschiedene Umfragen im gewichteten Durchschnitt verrechnet.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29,8 |
| AfD | 15,1 |
| SPD | 14,4 |
| Grüne | 14,2 |
| BSW | 6,4 |
| FDP | 3,9 |
| Linke | 3,1 |
| FW | 2,8 |
| Sonstige | 10,3 |
Wie sieht es bei den einzelnen Umfragen aus? Unterschiede sind hier im Grunde nur bei den Platzierungen hinter der Union zu finden. Die aktuellste Umfrage ist am 7. Juni veröffentlicht worden.
Umfrage Ipsos zur Europawahl 2024 vom 7. Juni: Werte in Deutschland
Einer aktuellen Ipsos-Umfrage zufolge kann die Union bei der Europawahl mit einem deutlichen Sieg rechnen. 30 Prozent der Befragten würden für CDU und CSU stimmen. Ein enges Rennen zeichnet sich hingegen im Kampf um Platz zwei ab: Grüne und SPD liegen gleichauf, knapp dahinter folgt die AfD. Das Bündnis Sahra Wagenknecht erreicht aus dem Stand sieben Prozent der Stimmen. Besonders die Grünen von Robert Habeck müssen laut der letzten Umfrage zur Europawahl 2024 wohl mit massiven Verlusten im Vergleich zur vorherigen EU-Wahl rechnen.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 30 |
| SPD | 15 |
| Grüne | 15 |
| AfD | 14 |
| BSW | 7 |
| FDP | 5 |
| Freie Wähler | 3 |
| Sonstige | 8 |
Hinweis: Ipsos befragte zwischen dem 29. Mai und dem 5. Juni insgesamt 2000 für die Europawahl wahlberechtigte Personen online und telefonisch.
Umfrage Forschungsgruppe Wahlen zur Europawahl 2024 vom 6. Juni: Werte in Deutschland
Wenige Tage vor der Europawahl weist eine Umfrage die Union in Deutschland als stärkste Kraft aus. CDU und CSU kommen dem ZDF-„Politbarometer Extra“ zufolge auf 30 Prozent. Die Grünen, AfD und SPD folgen gleichauf dahinter. Allerdings betonte die federführende Forschungsgruppe Wahlen, dass 42 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben noch nicht sicher wüssten, wen oder ob sie wählen wollen.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 30 |
| SPD | 14 |
| Grüne | 14 |
| AfD | 14 |
| BSW | 7 |
| FDP | 4 |
| Linke | 3 |
| Volt | 3 |
| Sonstige | 11 |
Hinweis: Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das „Politbarometer Extra“ am 5. und 6. Juni insgesamt 1223 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die mögliche Fehlerquote liegt bei circa zwei bis drei Prozentpunkten.
Umfrage Insa zur Europawahl 2024 vom 1. Juni: Werte in Deutschland
Die Union darf einer neuen Umfrage zufolge bei der Europawahl in Deutschland auf einen klaren Sieg hoffen. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild am Sonntag hervor. Die AfD läge auf dem zweiten Platz vor der SPD und den Grünen.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29 |
| AfD | 16 |
| SPD | 14 |
| Grüne | 13 |
| BSW | 7 |
| FDP | 4 |
| Linke | 3 |
| FW | 3 |
| Sonstige | 11 |
Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat vom 30. bis zum 31. Mai insgesamt 1001 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten.
Umfrage Infratest dimap zur Europawahl 2024 vom 30. Mai: Werte in Deutschland
Die Union liegt wenige Wochen vor der Europawahl weiter deutlich vorn. Wenn schon am Sonntag Europawahl wäre, käme sie laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen auf 29 Prozent. SPD würde bei 15 Prozent liegen, Grüne und AfD kommen jeweils auf 14 Prozent. Das BSW käme auf sechs Prozent.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29 |
| SPD | 15 |
| Grüne | 14 |
| AfD | 14 |
| BSW | 6 |
| FDP | 4 |
| Linke | 3 |
| FW | 3 |
| Sonstige | 12 |
Hinweis: Infratest dimap befragte zwischen dem 27. Mai und dem 29. Mai 2024 insgesamt 1515 Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Schwankungsbreite beträgt zwei bis drei Prozentpunkte.
Insa-Umfrage zur Europawahl 2024 vom 16. Mai: Werte in Deutschland
Wenige Wochen vor der Europawahl bleibt die Union weiter das Maß aller Dinge. CDU und CSU kommen in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von t-online auf 29 Prozent. Dagegen verliert die AfD im Vergleich zum April zwei Prozentpunkte. Trotzdem kann sie Platz zwei verteidigen. SPD und Grüne folgen knapp dahinter.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 29 |
| AfD | 17 |
| SPD | 15,5 |
| Grüne | 13 |
| BSW | 7 |
| FDP | 4 |
| Linke | 4 |
| Freie Wähler | 3 |
| Tierschutz | 2 |
| Sonstige | 5,5 |
Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat vom 10. bis zum 13. Mai insgesamt 2100 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.
Forsa-Umfrage zur Europawahl 2024 vom 15. März: Werte in Deutschland
Ein knappes Vierteljahr vor der Europawahl rangiert laut einer Umfrage in der Gunst der Wahlberechtigten die Union mit großem Abstand vorn – und die AfD niedriger als in anderen jüngsten Erhebungen. Nach der am 15. März von RTL/ntv veröffentlichten Forsa-Umfrage würden derzeit 34 Prozent CDU und CSU wählen, wenn am Sonntag schon Europawahl wäre. Die Union wäre damit einen Punkt stärker als die drei im Bund regierenden Ampel-Parteien zusammen. Die AfD kommt demnach auf Platz drei.
| Partei | Ergebnis in Prozent |
|---|---|
| CDU/CSU | 34 |
| SPD | 16 |
| AfD | 15 |
| Grüne | 14 |
| BSW | 4 |
| FDP | 3 |
| Freie Wähler | 3 |
| Linke | 2 |
| Sonstige | 9 |
Hinweis: Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für das RTL/ntv-Trendbarometer am 12. und 13. März insgesamt 1008 Wahlberechtigte befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 3 Prozentpunkte.
Aktuelle Umfragen vor der Europawahl 2024: Konservative liegen EU-weit vorn
Die Wahl in Deutschland findet am 9. Juli statt. In diesem Jahr wurde das Wahlalter bei der Europawahl EU-weit auf 16 Jahre gesenkt. In Deutschland können nicht nur deutsche Staatsbürger, sondern auch hier lebende Menschen mit einem Pass eines anderen EU-Mitgliedsstaates ihre Stimme abgeben.
Auch in anderen EU-Ländern werden vor der Europawahl 2024 regelmäßig Wahlumfragen ausgewertet. Der Wissenschaftler und Europa-Experte Manuel Müller veröffentlicht beispielsweise regelmäßig eine Analyse der jüngsten EU-weit erhobenen Zahlen. Laut seinen Berechnungen wäre der konservative Parteienverbund EVP, zu dem die Unionsparteien gehören, mit 169 Sitzen die stärkste Kraft, gefolgt von den sozialdemokratischen Parteien mit 141 Sitzen. Danach kommen die rechtspopulistische ID-Fraktion mit 89 Sitzen, die stark geschwächte liberale RE-Fraktion mit 86 Sitzen und die linken Parteien mit 33 Sitzen. (saka/cs mit dpa/AFP)
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