Piloten reagieren

Donald Trump erlebt bei Großbritannien-Reise Helikopter-Schreckmoment

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Donald Trump und Keir Starmer vereinbaren wichtige Beschlüsse. Die Heimreise des US-Präsidenten wird jedoch beeinträchtigt. Durch Probleme am Hubschrauber.

London – Der Präsident ist nach seiner Großbritannien-Reise zurück in den USA. Am Donnerstagabend (18. September, Ortszeit) landete der „Marine One“ mit Donald Trump und dessen Ehefrau Melania an Bord sicher vor dem Weißen Haus in Washington, D.C.. In England hatte es noch Probleme mit einem der Helikopter der US-Luftwaffe gegeben, die für das Staatsoberhaupt abgestellt werden.

Donald Trump landete am Donnerstag (Ortszeit, 18. September) mit dem „Marine One“ wieder sicher in Washington.

Wie unter anderem die Bild berichtet, kam es bei der Abreise im Vereinigten Königreich zu einem Zwischenfall. Wie das Weiße Haus mitteilte, seien die eingeteilten Piloten „aus übertriebener Vorsicht“ auf einem örtlichen Flugplatz gelandet und hätten dort den Helikopter gewechselt. Wo genau im Großraum London sich der Ausweichflugplatz befand, ist nicht bekannt. Trump war samt Staff zu Beginn seines Aufenthalts mit der „Air Force One“ auf dem Flughafen London-Stansted gelandet.

Vorfall bei Großbritannien-Reise: US-Präsident Donald Trump muss Hubschrauber wechseln

Konkret soll es nach Angaben aus Washington ein „kleines Hydraulikproblem“ gegeben haben, das nicht näher beschrieben wurde. Die Piloten wählten mit ihrem prominenten Gast und der First Lady an Bord zumindest lieber einen Hilfshubschrauber. Schon beim Hinflug nach Europa hatte es einen brisanten Vorfall um Trumps „Air Force One“ über New York gegeben, als offenbar ein Passagierflugzeug der Regierungsmaschine aus Versehen gefährlich nahekam.

Beide Vorfälle in der Luft verliefen letztlich glimpflich und ohne Folgen, sodass der 79-jährige Republikaner in Großbritannien seinen Regierungsgeschäften nachgehen konnte. Unter anderem beinhalteten Trumps Gespräche mit Briten-Premier Keir Starmer einen 42-Millionen Deal sowie eine Strategie zum Ukraine-Krieg im Umgang mit Russland-Machthaber Wladimir Putin. Zu letztgenanntem Thema drangen noch keine Informationen nach außen.

Donald Trump in Großbritannien: Milliarden-Abkommen zwischen London und den USA

Auch Vertreter amerikanischer Tech-Konzerne waren dabei. So kündigte laut Nachrichtenagentur AFP zum Beispiel Microsoft an, binnen vier Jahren 30 Milliarden US-Dollar in die britische KI-Infrastruktur zu investieren. Trump und Starmer kündigten zusammengefasst ein Investitionspaket der Vereinigten Staaten über 150 Milliarden Pfund (etwa 177 Milliarden Euro) für Großbritannien an. Wie das ZDF berichtet, wollte der britische Premier den US-Präsidenten außenpolitisch wieder enger an London binden.

Auch Häme hatte das Staatsoberhaupt indes nach England begleitet. So teilte erneut Kalifornien-Gouverneur Gavin Newsom bei X gegen den Regierungschef aus. Einmal mehr ging es dabei um Trumps Gesundheit, da Newsom ihm eine Demenz vorwarf. Trump hatte vor dem Abflug nach London den britischen King Charles auf einer Presserunde als „Prinz“ bezeichnet. (Quellen: Bild, Politico, AFP) (pm)

Rubriklistenbild: © IMAGO / ZUMA Press Wire

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