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Viele Experten glauben an ein Scheitern von Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Der Bluthund des Kreml-Chefs erwartet hingegen ein erfolgreiches Ende im Krieg.
München – Wann endet der Ukraine-Krieg? Wenn es nach Ramsan Kadyrow geht, scheint die russische „Spezialoperation“ in der Ukraine jedenfalls nicht mit Verhandlungen ihr Ende zu finden. Zumindest nicht derzeit. Denn der Bluthund von Wladimir Putin sieht Fortschritte bei der Invasion. „Ich glaube, dass wir bis Ende des Jahres die uns heute gestellte Aufgabe zu hundert Prozent erfüllen werden“, sagte Kadyrow, der auch Deutschland und „Pandabär“ Scholz drohte, in einem Interview mit dem russischen Staatssender, Rossija-1.
„Wir werden Odessa, Charkiw und Kiew einnehmen“, erklärte Kadyrow selbstbewusst und fügte hinzu. „Wir machen langsam Fortschritte.“ Russland habe die Kraft, um die ukrainische Hauptstadt Kiew, die zweitgrößte Stadt Charkiw und die wichtigste Hafenstadt Odessa einzunehmen.
Ende des Ukraine-Kriegs: Putins Bluthund Kadyrow lehnt Verhandlungen mit Selenskyj-Regierung strikt ab
Aussagen wie diese von Kadyrow lassen ein Ende des Ukraine-Kriegs möglicherweise in weite Ferne rücken. Während die Ukraine im Krieg, eine neue Minenstrategie verfolgt und der Druck eines Erfolges der befürchteten Großoffensive groß ist, da Putin laut eines Militärexperten „einen Sieg braucht“, lehnt Putins Bluthund Verhandlungen mit der Selenskyj-Regierung in Kiew strikt ab.
Seiner Ansicht nach wäre es falsch, mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyj Verhandlungen über ein Ende im Krieg in der Ukraine zu führen. „Wenn wir uns mit Selenskyj an den Verhandlungstisch setzen, ja, ich denke, das ist falsch.“
Ende im Ukraine-Krieg: Kadyrow glaubt an Sieg – Experten teilen Einschätzung von Putins Bluthund nicht
Kadyrow glaubt augenscheinlich weiterhin an einen Sieg für Russland: „Wir zeigen Resultate, von denen der Westen, die Nato-Staaten und die EU nicht einmal zu träumen wagen.“ Währenddessen zeigten sich Experten eher skeptisch. Für sie befindet sich Putins Armee vielmehr in einer misslichen Lage im Ukraine-Krieg.
Der Politologe Francis Fukuyama glaubt beispielsweise, dass „Putins Niederlage höchstens eine Frage der Zeit“ ist. Während der ehemalige US-General David Petraeus der Überzeugung ist, dass ein Ende des Ukraine-Kriegs dann zur Realität werden könnte, wenn für Russland die Verluste auf dem Schlachtfeld und „an der Heimatfront unhaltbar“ sind. Derweil ist ein weiterer Ex-US-General der festen Überzeugung, dass die Krim im Ukraine-Krieg der „Schlüssel“ zur Niederlage von Wladimir Putin und Russland darstellt. Einschätzungen zum Ende des Ukraine-Kriegs, die Putins Bluthund Kadyrow nicht gerne hört oder ganz ignoriert. (mst)
