Berater spricht über Austausch

Explosive Putin-Drohung beim Trump-Gesandten-Treffen: „Wenn Europa Krieg will, sind wir bereit“

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In Moskau besprechen amerikanische Gesandte und Russen das Ende des Ukraine-Kriegs. Wladimir Putin greift derweil Europa mit scharfen Worten an.

Moskau – Für Europa blieb bei den Gesprächen über den Friedensplan zum Ukraine-Krieg in Moskau nur die Zuschauerrolle aus der Ferne. Wladimir Putin verdeutlichte dennoch, wie sehr die Position von Berlin, Paris und London für ihn von Bedeutung ist. Denn der Kreml-Chef ließ vor dem Treffen seiner Vertrauten mit einer US-Delegation verlauten, dass er keinen Krieg gegen Kiews Verbündete führen wolle.

Für ihn ist Europa schuld an der Eskalation im Ukraine-Krieg, der gar kein Krieg sein soll: Kreml-Chef Wladimir Putin stößt eine Warnung aus.

„Wir haben nicht vor, mit Europa zu kämpfen, das habe ich schon 100 Mal gesagt“, wird er unter anderen von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert. Direkt danach ließ er diese Drohung los: „Wenn Europa wiederum kämpfen will, dann sind wir dazu sofort bereit.“ In diesem Fall hätte Moskau aber niemanden mehr, mit dem es verhandeln könne.

Putin droht Europa mit Krieg: „Wird sehr schnell enden“

Seine verbale Attacke auf den Westen war damit aber noch lange nicht zu Ende. Denn Putin warf Europa laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass auch vor, sich von den Verhandlungen ausgeschlossen zu fühlen, doch „niemand hat sie ausgeschlossen, sie haben sich selbst ausgeschlossen“. Europa verfolge keine Friedensagenda, sondern stehe „auf der Seite des Krieges“.

Für sich selbst nimmt Putin dagegen in Anspruch, nach wie vor keinen Krieg in der Ukraine zu führen. Die Invasion wird in der Heimat seit dem ersten Tag als militärische Spezialoperation verkauft. Mit dem Ziel, das Nachbarland zum Schutz Russlands zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Nun sagte Moskaus Machthaber: „Sollte Europa plötzlich einen Krieg gegen uns beginnen, wird dieser sehr schnell enden. Das ist nicht die Ukraine. In der Ukraine gehen wir mit chirurgischer Präzision und großer Sorgfalt vor. Dies ist kein Krieg im direkten, modernen Sinne des Wortes.“

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

In Anspielung auf die seit Monaten anhaltenden Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump fügte er über die Europäer an: „Sie verweigern Friedensgespräche und behindern Präsident Trump.“ Offenbar will Putin die sich ihm nun bietende Gelegenheit nutzen, um die USA und die europäischen NATO-Partner zu entzweien. Schon mehrmals schien er dabei auf dem besten Weg zu sein.

Friedensplan für die Ukraine: Putin nennt europäische Bedingungen „absolut inakzeptabel“

Jedenfalls unterstrich er noch einmal, was er von den europäischen Interventionen beim 28-Punkte-Plan hält. Die Europäer würden Bedingungen einbringen wollen, „die für Russland absolut inakzeptabel sind, und das wissen sie“. Ergo wäre der Westen Schuld daran, dass Putin seinen Feldzug und die Bombardierungen weiter fortsetzt. Frieden bekommen die Ukrainer augenscheinlich nur zu seinen Bedingungen. Und diese wiederum sind für Kiew und die Unterstützer nicht hinnehmbar.

Daher stellt sich Beobachtern einmal mehr die Frage, wie die verschiedenen Positionen zusammengeführt werden könnten. Putin scheint darauf zu pochen, noch nicht erobertes Gebiet kampflos einnehmen zu dürfen, zudem sollen für die Ukraine offenbar der Weg in die NATO versperrt und eine Obergrenze für Kiews Streitkräfte festgelegt werden. Aus Sicht der Ukraine hat sich der Aggressor dagegen wieder hinter die Grenzen zurückzuziehen, Sicherheitsgarantien sollen die Wiederholung eines solchen Überfalls deutlich erschweren und möglichst verhindern.

Gesprächsrunde im Kreml: Die US-Delegation wurde vom Sondergesandten Steve Witkoff (2.v.l.) angeführt, auf russischer Seite nahm neben Kreml-Chef Wladimir Putin (3.v.r.) auch dessen außenpolitischer Berater Juri Uschakow Platz.

Trump-Minister über Ukraine-Krieg: „Niemand gewinnt im herkömmlichen Sinne“

US-Außenminister Marco Rubio, der bei den Gesprächen mit Ukrainern in Genf Ende November dabei gewesen war, sagte in der Fox-Sendung „Hannity“ im Interview mit Moderator Sean Hannity, es handele sich um den „unlogischsten Krieg“. So seien Trumps Aussagen zu verstehen, der den Ukraine-Krieg nach eigenen Aussagen als eines der einfachsten Probleme angesehen hatte.

„Es ist der Krieg, den man logischerweise beenden sollte, weil niemand diesen Krieg im herkömmlichen Sinne wirklich gewinnt“, betonte Rubio, demzufolge Russland Woche für Woche 7000 gefallene Soldaten zu beklagen hat. Das seien mehr als die USA in manchem Krieg insgesamt verloren hätten. Der oberste US-Diplomat gibt zu bedenken: „Sie kämpfen buchstäblich um ein Gebiet von 30 bis 50 Kilometern und die übrigen 20 Prozent der Donezk-Region.“

Gibt Auskunft über die Gespräche mit der US-Delegation: Juri Uschakow saß als außenpolitischer Berater von Wladimir Putin am Tisch.

Rubio deutete auch positive Entwicklungen bei den Verhandlungen an: „Was wir also versucht haben – und ich denke, wir haben dabei einige Fortschritte erzielt –, ist herauszufinden, womit die Ukrainer leben könnten, das ihnen Sicherheitsgarantien für die Zukunft gibt (…).“ Würde die Wirtschaft wieder angekurbelt, könnte das ukrainische Bruttoinlandsprodukt in zehn Jahren jenes von Russland übertreffen, mutmaßt er.

US-Friedensgespräche in Moskau: „Sehr nützlich, konstruktiv und sehr informativ“

Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach nach dem fünfstündigen Austausch mit der US-Delegation um Trumps Sondergesandten Steve Witkoff laut Tass von „sehr nützlichen, konstruktiven und sehr informativen“ Gesprächen. Es sei aber nicht um konkrete Formulierungen oder konkrete amerikanische Vorschläge gegangen. Ein Kompromissplan für die Ukraine bestehe noch nicht, einige US-Ideen seien für Russland akzeptabel, andere nicht.

Die Kontakte würden aufrechterhalten. Ob es zu einem weiteren Treffen zwischen Putin und Trump komme, „hängt von den Fortschritten auf diesem Weg ab: Wir werden mit Experten des Außenministeriums hart und beharrlich daran arbeiten.“ Uschakow geht davon aus, dass die US-Amerikaner nach Hause zurückkehren, dort weiter an einer Lösung arbeiten und sich dann wieder bei den Russen melden werden. (Quellen: dpa, Tass, Fox) (mg)

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