VonJana Stäbenerschließen
Die beiden LOL-Kolleg:innen verbindet mehr, als du denkst. Im Podcast erzählen sie, woher sie sich kennen.
Kurt Krömer, der letztens ein besonderes Jubiläum feierte, hat in der 51. Folge seines Podcasts „Feelings“ seine LOL-Kollegin Martina Hill zu Gast. Die Schauspielerin und Komikerin wird mit Krömer auch im diesjährigen LOL-Weihnachtsspecial zu sehen sein. Schon seit drei Jahren versuche er die aus „Knallerfrauen“ bekannte Hill in seine Sendungen einzuladen, erzählt der Komiker. Kennen würden sich die beiden jedoch schon viel länger.
| Künstlername | Kurt Krömer |
|---|---|
| Bürgerlicher Name | Alexander Bojcan |
| Geburtsdatum | 20. November 1974 |
| Geburts-/ Wohnort | Berlin |
| Beruf | Komiker, Schauspieler und Autor |
| Größe | 1,94 Meter |
| Bücher | Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will: Zu Besuch in Afghanistan (2013), Du darfst nicht alles glauben, was du denkst (2022) |
| Podcast | Feelings (Spotify) |
| TV-Formate (Auswahl) | Die Kurt Krömer Show, Chez Krömer, LOL: Last One Laughing |
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Kurt Krömer und Martina Hill kennen sich seit sie neun Jahre alt sind
„So, und jetzt die große Geschichte: Wir kennen uns, seitdem wir neun Jahre alt sind, haben uns aber nie gesehen“, sagt Kurt Krömer, der letztens erklärte, warum er sich selbst als „Neo-Clown“ bezeichnet. „Aber gespürt haben wir uns“, ergänzt Martina Hill. „Komm, wir fangen bei Adam und Eva an“, sagt der 48-Jährige.
„Okay“, sagt Hill und erinnert sich zurück. Die beiden hätten vor einigen Jahren mal einen Sketch für eine ihrer Sendungen gedreht (bei dem Krömer in einer grünen Strumpfhose übrigens „aussah wie Robin Hood, nur untenrum“) und dann habe Krömer zu ihr gesagt: „Hey, du bist doch auch Berlinerin. Komischerweise kenne ich niemanden, der auf meine Grundschule gegangen ist“. Sie habe das witzig gefunden, weil es ihr ähnlich gehe.
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Krömer und Hill waren beide auf der Heinrich-Seidel-Grundschule
Dann hätten die beiden über ihre Kindheit in Berlin geredet und herausgefunden, dass sie beide im Bezirk Wedding aufgewachsen sind. „Ich hab gesagt, ich bin im Gesundbrunnen groß geworden, an der Puttbusser, Ecke Rammler-Straße. Und an der Ecke war die Heinrich-Seidel-Grundschule. Und so hat sich herausgestellt, dass wir auf der gleichen Grundschule waren.“ Hill ergänzt: „Aber nicht nur das, wir waren sogar in der Nebenklasse, 3a und 3b!“
„Ich war in der 3a, du warst in der 3b“, sagt die 49-Jährige. Christian Krömer sei damals der Klassenlehrer der 3b gewesen (deswegen übrigens auch Krömers Künstlername) und den habe Martina Hill auch gehabt. Ihr Klassenlehrer sei hingegen ein richtiger A**** gewesen, bestätigt auch der Komiker.
„Der war Musiklehrer und ist immer richtig handgreiflich geworden, wenn man beim Glockenspiel die Töne nicht richtig getroffen hat“, erzählt Krömer der auch heute noch lieber „Mord und Totschlag“ als Musik konsumiert. „Das war der Horror!“ Hill stimmt zu: „Jetzt wo du es grade sagst, erinnere ich mich an diesen Handgriff!“ Der Lehrer sei bei ihr nie handgreiflich geworden, weil sie immer so gut in Musik gewesen sei, aber bei anderen schon.
Kurt Krömer und Martina Hill schwelgen in Erinnerung
„Mein Gott, wir müssen uns doch kennen!“, ruft Martina Hill. „Wir haben ja auch die gleichen Freunde“, sagt Krömer. Er habe Hill auch mal von einem Dreh an seiner alten Schule erzählt, wo ihm dann ein ehemaliger Freund und Klassenkamerad zugehupt habe, der Alessio hieß. „Und ich dann so: ‚Alessio [Nachname wird gepiept]? Mit dem hab ich Abi gemacht und Partys geschmissen“, sagt die Komikerin. „Der wohnt da in der Gegend heute noch“, erzählt Krömer.
In einer Drehpause hätten sie diesen Alessio dann auch zusammen angerufen, sagt Hill. Die beiden schwelgen noch ein wenig in Erinnerung. Er sei damals in der dritten Klasse von Heidelberg hergezogen, erzählt Krömer. Mit 13 habe er den Wedding dann wieder verlassen. Hill wohnte vor dem Wedding in der Kursfürstenstraße, „direkt am Straßenstrich“. „Ach, ich habe so eine tierische Sehnsucht, mal wieder in den Wedding und an die Heinrich-Seidel-Schule zu gehen“, sagt die 49-Jährige.
„Erinnerst du dich auch noch an so einen hässlichen Delfin?“, fragt Krömer, der erst kürzlich Männerschnupfen hatte. „Nein, das war eine Robbe!“, antwortet Hill. „Eine Robbe auf dem Ball und bei der Einweihung stehen wir um die Robbe herum.“ Das sei eine Art Brunnen, an dem Wasser herunterlaufe. Krömer erinnert sich: „Bei dem Ball mit der Robbe da sind Kinder mit der Zunge...“ – „...kleben geblieben!“, beendet Hill seinen Satz. Das Mädchen mit der blutigen Zunge, das sei sie gewesen, lacht die Komikerin.
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