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Ukraine-Krieg: Selenskyj telefoniert mit Trump über Tomahawk-Raketen – „sehr positives“ Gespräch“

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Russland greift weiter die ukrainische Energieindustrie an. Selenskyj bittet Trump bei einem Telefonat um Tomahawk-Raketen. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 12. Oktober, 7.37 Uhr: Die Ukraine hat die russische Grenzstadt Belgorod mit Kampfdrohnen angegriffen und damit erneut das Landesinnere Russlands ins Visier genommen. Nach Angaben russischer Medien wurden zahlreiche Drohnen über dem Stadtgebiet abgeschossen, durch herabfallende Trümmer geriet Müll in Brand.

Telegram-Nutzer berichteten von einem Stromausfall in der 400.000-Einwohner-Stadt, wie die Agentur Tass meldete. Der Militärstab der Region sprach lediglich von „möglichen kurzfristigen Stromabschaltungen infolge der feindlichen Angriffe“. Belgorod liegt nur 50 Kilometer nördlich von Charkiw und wird wegen der Frontnähe regelmäßig von ukrainischen Streitkräften attackiert.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 16:45 Uhr: US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben am Samstag über die mögliche Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen an die Ukraine gesprochen. Bei einem 30-minütigen Telefonat sollen die beiden Staatschef auch über die Lieferung des Waffensystems diskutiert haben, das der Ukraine Angriffe tief in russisches Territorium – einschließlich Moskau – ermöglichen würden. Das meldet Axios mit Verweis auf interne Quellen.

Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump haben erneut über die Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen gesprochen. (Archivbild)

Selenskyj bezeichnete das Gespräch als „sehr positiv und produktiv“. Der ukrainische Präsident informierte Trump dabei auch über die jüngsten russischen Angriffe auf das ukrainische Energiesystem. „Es gibt gute Optionen und solide Ideen, wie wir uns wirklich stärken können“, schrieb Selenskyj nach dem Telefonat in einem Beitrag auf X. Die Ukrainer argumentierten in der Vergangenheit immer wieder, dass Tomahawk-Raketen Kremlchef Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zwingen könnten.

Ukraine-Krieg: Selenskyj telefoniert mit Merz, Starmer und Stubb

Update, 13:14 Uhr: Nach Angaben der Kyiv Post hat Wolodymyr Selenskyj am Freitag, dem 10. Oktober, eine Reihe von Gesprächen mit europäischen Staats- und Regierungschefs über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg geführt. Er sprach sowohl mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, dem britischen Premierminister Keir Starmer als auch mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Merz standen die Analyse der russischen Absichten und die Stärkung gemeinsamer Verteidigungsfähigkeiten. Darüber informierte der ukrainische Präsident auf seiner Website.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Oberbefehlshaber warnt vor Putins Drohnen

Update, 11:22 Uhr: Angesichts der aktuellen Lage im Ukraine-Krieg spricht die Luftwaffe von Wolodymyr Selenskyj davon, dass sie bei der Abwehr von feindlichen Drohnen zu 74 Prozent effektiv sei. Doch zum Schutz des Energiesektors im Hinterland, der kritischen Infrastruktur und der Logistik sind weitere Anstrengungen erforderlich, teilte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyi, in einer Analyse mit. „Es erwarten uns neue Herausforderungen. Im vergangenen Monat hat der Feind die Zahl seiner Luftangriffswaffen um das 1,3-fache erhöht. Und obwohl unsere Luftabwehr zu etwa 74 % wirksam ist, müssen wir zusätzliche Anstrengungen unternehmen.“

Update, 10:24 Uhr: Belarus hat am 11. Oktober damit begonnen, die Kampfbereitschaft seiner Armee zu überprüfen. Das teilte das Verteidigungsministerium des Landes mit. „Im Rahmen der Überprüfung der Kampfbereitschaft werden auf Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt, um die Armee zum Zwecke der Überprüfung auf die höchste Stufe der Kampfbereitschaft zu bringen“, heißt es einer Erklärung. Eine Reihe von Einheiten sollen demnach eine Reihe von Maßnahmen durchführen, um „sie in Kampfbereitschaft zu versetzen“. Zudem sollen sie in bestimmte Gebiete aufbrechen und die „im Befehl festgelegten Maßnahmen durchführen“.

Drohnenangriff im Ukraine-Krieg: Zivilschutz gibt weitere Informationen bekannt

Update, 10 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff im Gebiet Tschenihiw im Norden der Ukraine sind zwei Arbeiter des örtlichen Energieunternehmens getötet worden. Nach Angaben des Zivilschutzes trafen die Drohnen Servicefahrzeuge der Firma. Ein Mann sei direkt an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlegen, der zweite im Krankenhaus, wie die Behörden mitteilten. Vier weitere Mitarbeiter seien verletzt worden. „Trotz der Gefahr wiederholter Schläge setzen Tschenihiws Rettungskräfte ihre Arbeit verstärkt fort, um den Betroffenen zu helfen und die Folgen der russischen Angriffe zu beseitigen“, teilte der Zivilschutz weiter mit.

Update, 9:31 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Details zu Russlands jüngsten Angriff im Ukraine-Krieg. Wie Ukrainska Pravda berichtet, wurden in der Oblast Odessa Infrastruktureinrichtungen mit Drohnen attackiert und beschädigt. Der Staatliche Notdienst der Ukraine informierte darüber, dass aktuell knapp 50 Dörfer und Siedlungen in der Region ohne Strom sind. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland bei den nächtlichen Angriffen 78 Drohnen ein. Die Manöver dauerten am Samstagsmorgen noch an.

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen – Über 1000 Soldaten innerhalb eines Tages verloren

Update, 8:39 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook bekannt gab, sollen die Truppen von Wladimir Putin innerhalb von 24 Stunden mindestens 1060 Soldaten verloren haben. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verletzt. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar. Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat Russland demnach etwa 1.121.570 Soldaten verloren.

Update, 7:20 Uhr: Russische Drohnenangriffe haben in der Nacht mehrere ukrainische Regionen getroffen. Militärblogger berichten von einem Beschuss mit Geran-2-Kampfdrohnen auf die Stadt Kramatorsk in der Oblast Donezk. In der Oblast Tschernihiw nahe Kiew wurden mindestens fünf Einschläge registriert. Betroffen waren auch Fahrzeuge eines Energieunternehmens. Die Oblast Charkiw verzeichnete mindestens 15 Treffer, darunter den örtlichen Bahnhof. Angaben zu Opfern liegen derzeit nicht vor.

Stromausfälle in Kiew: Selenskyj macht Klitschko im Ukraine-Krieg Vorwürfe

Update, 11. Oktober, 6:00 Uhr: Nach stundenlangen Stromausfällen durch russische Luftangriffe in der Hauptstadt Kiew hat Wolodymyr Selenskyj unter anderem Bürgermeister Vitali Klitschko Vorwürfe gemacht. „Ich bin mit der Situation in Kiew unzufrieden“, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine den Staatschef der Ukraine. Zur Abwehr von Drohnenangriffen auf die Heizkraftwerke seien teure Patriot-Raketen ungeeignet.

Update, 21:59 Uhr: Die Stromversorgung für über 725.000 Haushalte in der Ukraine ist nach russischen Luftangriffen wiederhergestellt worden. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft mit. Betroffen waren die Hauptstadt Kiew mit Umgebung sowie die Gebiete Dnipropetrowsk, Kirowohrad, Tscherkassy und Tschernihiw. In Kiew allein waren laut Stromversorger DTEK mehr als 678.000 der drei Millionen Haushalte ohne Elektrizität.

Merz sichert Ukraine Unterstützung im Krieg gegen Russland zu

Update, 21:50 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der Ukraine in einem Telefonat mit Präsident Wolodymyr Selenskyj zugesagt, den Druck auf Moskau zu erhöhen. „Der Bundeskanzler sagt ihm zu, die deutsche Unterstützung fortzusetzen und die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie auszubauen“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Zudem werde Deutschland gemeinsam mit den westlichen Partnern den Druck auf Moskau erhöhen.

Vom Schützen bis zum General: Das sind die Dienstgrade der Bundeswehr

Reservisten-Kompanie der Bundeswerh in Sachsen
Wie beim Militär üblich, gibt es auch bei der Bundeswehr eine klare Hierarchie in der Truppe. Jeder Soldat und jede Soldatin erhält einen Dienstgrad, über den neben der Position in der Befehlskette und dem Verantwortungsbereich auch die Besoldung geregelt wird. Welche Dienstgrade es in der Bundeswehr gibt und wer in der Hierarchie ganz oben steht, erfahren Sie in dieser Fotostrecke. © Matthias Hiekel/dpa
Freiwilliger Wehrdienst der Bundeswehr im Heimatschutz in Burg
Grundsätzlich lassen sich die Dienstgrade bei der Bundeswehr in drei Oberkategorien einteilen. Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Auf der niedrigsten Hierarchieebene in der Bundeswehr stehen zunächst die Mannschaften. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Öffentliches Gelöbnis von Rekruten der Bundeswehr vor dem Abgeordnetenhaus.
Der niedrigste Dienstgrad von Rekruten in der Bundeswehr richtet sich in der Regel nach der Truppengattung. Mögliche Bezeichnungen für die Rekruten lauten Schütze, Flieger oder Matrose. © Bernd von Jutrczenka/dpa
Ein Gefreiter und ein Obergefreiter der Bundeswehr.
Die verschiedenen Dienstgrade der Bundeswehr lassen sich zur schnellen Erkennung an den Schulterklappen der Soldaten ablesen. Auf der untersten Ebene in den Mannschaften nach dem einfachen Soldaten steht der Gefreite (r) gefolgt vom Obergefreiten (l). Die Schulterklappen zeigen einen bzw. zwei schräge Streifen. Soldaten können frühestens nach drei bzw. sechs Monaten zum Gefreiten oder Obergefreiten ernannt werden.  © Mathias Ernert/dpa
Ein Hauptgefreiter der deutschen Bundeswehr bei einer Übung auf dem Truppenübungsgelände Bergen in der Lüneburger Heide.
Als Nächstes in der Rangordnung folgt der Hauptgefreite, der Schulterklappen mit drei schrägen Streifen trägt. Im Soldatenjargon werden die Querstreifen auch „Pommes“ oder „Fritte“ bezeichnet. Die Mindestdienstzeit für die Ernennung zum Hauptgefreiten liegt bei 12 Monaten. © Chris Emil Janssen/imago-images
Ein Stabsgefreiter der Bundeswehr berät einen Interessenten
Nach drei Jahren im Dienst können Soldaten in den Rang einen Stabsgefreiten aufsteigen. Stabsgefreite steigen auch eine Besoldungsgruppe auf und tragen Schulterklappen mit vier Streifen. © Michael Gottschalk/dpa
Ein Oberstabsgefreiter der Bundeswehr bei einr Militaeruebung.
Nach einem weiteren Jahr im Dienst – also nach vier Jahren – ist die Beförderung zum Oberstabsgefreiten möglich. Bis 2021 bildete der Dienstgrad – zu erkennen an den fünf Querstreifen an den Schulterklappen – den höchsten Dienstgrad in der Laufbahn der Mannschaftssoldaten. © Juliane Sonntag/imago-images
Ein Korporal der Bundeswehr.
2021 schuf die Bundeswehr im Rahmen der „Modernisierung der Laufbahnen“ zwei neue Dienstgrade für Mannschaftssoldaten. Soldaten erhielten nach sieben Jahren im Dienst die Möglichkeit, zum Korporal aufzusteigen. Der mit der Beförderung verbundene Aufstieg in eine höhere Soldgruppe sollte auch die Laufbahn der Mannschaften attraktiver machen. Das Dienstgradabzeichen zeigt einen breiten Querstreifen. © Sebastian Wilke/Bundeswehr/dpa
Ein Oberstabsgefreiter der Bundeswehr wird zum Korporal befördert.
Der zweite neu eingeführte Dienstgrad war der des Stabskorporal, der künftig als neuer Spitzendienstgrad in den Mannschaften agiert. Soldaten können diesen frühestens nach zehn Jahren im Dienst, davon ein Jahr als Korporal, erhalten.  © Sebastian Wilke/Bundeswehr/dpa
Feierliche Vereidigung von Feldwebel und Unteroffiziersanwärtern der Bundeswehr Aufklärungsbataillon.
Die zweite Hauptgruppe der Bundeswehr sind die Unteroffiziere. „Unteroffiziere sind Spezialisten, aber auch Führer, Ausbilder und Erzieher der ihnen unterstellten Soldatinnen und Soldaten. Sie leiten und schulen das ihnen unterstellte Personal, beraten aber auch ihre eigenen Vorgesetzten“, schreibt die Bundeswehr auf ihrer eigenen Website. © imago-images
Unteroffiziere der Bundeswehr bei einer Übung.
Die Unteroffiziere gliedern sich wiederum in zwei Untergruppen. Unteroffiziere mit und ohne Portepee. Letztere vereint die ersten Dienstgrade der Laufbahn unter sich. Den Anfang macht der Unteroffizier. Dieser wird in die gleiche Besoldungsgruppe eingeteilt wie ein Stabsgefreiter. Die Schulterklappen zeigen eine nach unten offenen goldenen Bandstreifen genannt „Tresse“. Wer die Laufbahn eines Unteroffiziers ohne Portepee durchlaufen will, braucht mindestens einen Hauptschulabschluss. Das Pendant der Marine ist der Maat. © Swen Pförtner/dpa
Eine Stabsunteroffizierin der Bundeswehr mit einem Diensthund.
Stabsunteroffiziere bilden den höchsten Dienstgrad in der Gruppe der Unteroffiziere ohne Portepee. Das Dienstgradabzeichen zeigt eine geschlossene Tresse. Beim Sold liegen die Stabsunteroffiziere in der Gruppe A6 oder A7. Erstere ist auf dem Niveau der Korporale und Stabskorporale. Das Pendant der Marine ist der Obermaat. © Lars Heidrich/dpa
Eine Feldwebel der Bundeswehr hilft bei einer Teststation im Kampf gegen das Coronavirus.
Unteroffiziere mit Portepee bilden die nächsthöhere Untergruppe. Um diese Laufbahn anzustreben, brauchen Anwärter neben einem Hauptschulabschluss auch eine abgeschlossene Berufsausbildung. Nach Angaben der Bundeswehr muss sich ein Feldwebel in der Regel für acht bis 13 Jahre verpflichten. Das Dienstgradabzeichen des Feldwebels ist ein Winkel mit der Spitze nach oben in einer geschlossenen Tresse. Bei der Marine trägt der vergleichbare Dienstgrad die Bezeichnung Bootsmann. © Nicolas Armer/dpa
Ein Oberfeldwebel der Bundeswehr bei einer Gefechtsübung.
Das Dienstgradabzeichen mit zwei nach oben zeigenden Winkeln weist den Oberfeldwebel aus. Oberfeldwebel werden unter anderem als stellvertretende Zugführer oder Gruppenführer eingesetzt. In der Marine wird die Bezeichnung Oberbootsmann verwendet. © Jochen Lübke/dpa
Eine Oberfeldwebel der Bundeswehr beim Girls' Day im Bundesverteidigungsministerium.
Eine Besoldungsgruppe über dem Oberfeldwebel ist in der Bundeswehr der Hauptfeldwebel angesetzt. Das Dienstgradabzeichen zeigt einen Kopfwinkel mit der Spitze nach oben. Das Pendant der Marine ist der Hauptbootsmann. © Bernd von Jutrczenka/dpa
Ein Stabsfeldwebel der Bundeswehr
Der Stabsfeldwebel zählt zu den Spitzenverdienern unter den Unteroffizieren mit Portepee (Besoldungsgruppe A9). Stabsfeldwebel werden neben ihren Aufgaben als Zugführer auch als Kompaniefeldwebel – auch „Spieß“ genannt – eingesetzt. Als solcher agiert er als Führer des Unteroffizierkorps einer Einheit und leitet den Innendienst. In der Marine lautet die Bezeichnung für den Dienstgrad Stabsbootsmann. © Juliane Sonntag/imago-images
Ein Oberstabdsfeldwebel der Bundeswehr in einem Büro.
Den höchsten Dienstgrad der Unteroffiziere mit Portepee bildet der Oberstabsfeldwebel. Er kommt vor allem in höheren Stäben und Ämtern zum Einsatz, dient aber ebenso wie der Stabsfeldwebel auch als „Spieß“ oder Zugführer. Das Dienstgradabzeichen für Oberstabsfeldwebel zeigt einen Kopfwinkel, darunter zwei Winkel. Das Pendant in der Marine heißt Oberstabsbootsmann. © Rolf Vennenbernd/dpa
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer.
Die dritte und letzte Obergruppe bei der Bundeswehr sind die Offiziere. Die Bundeswehr bezeichnet sie auf ihrer Website als „Manager in Uniform“. Sie führen Kompanien und Bataillone, arbeiten in Stäben und dem Verteidigungsministerium. Neben einer praktischen militärischen Ausbildung absolvieren Offiziersanwärter auch ein akademisches Studium bei der Bundeswehr. Für fast alle Laufbahnen wird deswegen mindestens eine Fachhochschulreife vorausgesetzt. © Jacob Schröter/imago-images
Ein Leutnant der Bundeswehr steht vor einem Militärflugzeug.
Den Anfang in der Offizierslaufbahn macht der Leutnant. Durch seine Stellung kann er sowohl Soldaten aus der Gruppe der Mannschaften, als auch der Unteroffiziere Befehle erteilen. Der Leutnant ist in der Besoldungsgruppe A9 – auf dem Level eines Stabsfeldwebels – eingeordnet. Das Dienstgradabzeichen des Leutnants zeigt einen Stern.  © Lars Klemmer/dpa
Ein Oberleutnant der Bundeswehr bei der Nato-Großübung in Norwegen.
Eine Besoldungsgruppe weiter oben (A10) ist der Oberleutnant angesetzt. In der Regel erfolgt die Beförderung frühestens zwei Jahren nach der Ernennung zum Offizier. Das Dienstgradabzeichen zeigt zwei Sterne. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Ein Hauptmann der Bundeswehr auf einem Flugplatz.
Eine Stufe über dem Oberleutnant steht in der Rangordnung der Bundeswehr die Gruppe der Hauptleute. Diese beinhaltet die Dienstgrade Hauptmann und Stabshauptmann. Hauptleute werden häufig als militärische Führer in den Verbänden ihre Truppengattungen eingesetzt. Der Dienstgrad des Stabshauptmanns ist Offizieren des militärfachlichen Diensts vorbehalten. Die Schulterklappen zeigen drei (Hauptmann) oder vier (Stabshauptmann) Sterne. In der Marine lautet die Bezeichnung des Dienstgrads Kapitänleutnant bzw. Stabskapitänleutnant. © Achille Abboud/imago-images
Ein Major der Bundeswehr im Gespräch mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius.
Auf die Hauptleute folgt die Dienstgradgruppe der Stabsoffiziere, die in der Regel auf Stabsposten und als militärische Führer eingesetzt werden. Der erste Dienstgrad in der Gruppe ist der Major. Majore werden auch als Hörsaalleiter in Lehreinrichtungen der Bundeswehr oder in Referaten und Ministerien eingesetzt. Das Dienstgradabzeichen zeigt ein Eichenlaub und einen Stern. Das Pendant der Marine ist der Korvettenkapitän. © Bernhard Herrmann/imago-images
Ein Oberstleutnant der Bundeswehr im Gespräch mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Der mittlere Dienstgrad der Stabsoffiziere bildet der Oberstleutnant. Diese werden neben den anderen Anwendungsfeldern der Stabsoffiziere auch als Dezernenten oder Referenten in Ämtern oder im Verteidigungsministerium eingesetzt. Das Dienstgradabzeichen zeigt ein Eichenlaub und zwei Sterne. Das Pendant der Marine ist der Fregattenkapitän. © Revierfoto/imago-images
Ein Oberst der Bundeswehr im Gespräch mit Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Der Oberst stellt den höchsten Dienstgrad in der Gruppe der Stabsoffiziere dar. In der Regel wird er in leitenden Positionen in Kommandobehörden, Ämtern oder im Verteidigungsministerium eingesetzt. Sein Dienstgradabzeichen zeigt ein Eichenlaub mit drei Sternen. Das Pendant der Marine ist der Kapitän zur See. © IMAGO/JOERAN STEINSIEK
Ein Brigadegeneral der Bundeswehr.
Die Speerspitze in der Hierarchie der Bundeswehr bilden die Generäle. Sie stehen in der Hierarchie ganz oben und dienen vor allem auf Stabsposten und in der Regel nicht in der kämpfenden Truppe. Der rangniedrigste General ist der Brigadegeneral. Eine Beförderung vom Oberst zum Brigadegeneral erfolgt in der Regel aufgrund der Eignung und Leistung des Offiziers und ist nicht an andere Voraussetzungen gebunden. Sein Dienstgradabzeichen zeigt ein goldenes Eichenlaub mit einem goldenen Stern. In der Marine heißt der vergleichbare Dienstgrad Flottillen­admiral. © IMAGO/Björn Trotzki
Christian Freuding, Generalmajor des Heeres der Bundeswehr, Leiter des Lagezentrums Ukraine und des Planungsstabs des Bundesministers der Verteidigung.
Auf den Brigadegeneral folgt in der Rangordnung der Bundeswehr der Generalmajor. In der Praxis erfolgt die Beförderung erst nach mehreren Jahren als Brigadegeneral. Generalmajore übernehmen leitende Funktionen in Kommandobehörden, dem Verteidigungsministerium oder Einrichtungen der Nato. So dient Generalmajor Christian Freuding (Bild) als Leiter des Lagezentrums Ukraine und des Planungsstabs des Bundesministers der Verteidigung. Das Dienstgradabzeichen des Generalmajors zeigt ein goldenes Eichenlaub und zwei goldene Sterne. Das Pendant der Marine ist der Konteradmiral. © IMAGO/M. Popow
Der Inspekteur der Luftwaffe: Generalleutnant Holger Neumann.
Der zweithöchste Dienstgrad der Bundeswehr ist der Generalleutnant. Bei Luftwaffe und Heer gibt es weniger als zwei Dutzend Offiziere mit diesem Rang, die in wichtigen leitenden Positionen eingesetzt werden. So ist der stellvertretende Generalinspekteur der Bundeswehr immer ein Generalleutnant. Auch der Inspekteur der Luftwaffe, Holger Neumann (Stand Mai 2025, Bild), ist im Rang eines Generalleutnants. Sein Dienstabzeichen zeigt ein goldenes Eichenlaub mit drei goldenen Sternen. Das Pendant der Marine ist der Vizeadmiral. © Björn Trotzki/imago-images
Der Generalinspekteur der Bundeswehr: General Carsten Breuer.
Ganz oben in der Hierarchie der Bundeswehr steht der General. Der Dienstgrad ist nur wenigen Soldaten in absoluten Führungspositionen vorbehalten. Der Generalinspekteur der Bundeswehr – höchster militärischer Repräsentant der Bundeswehr – ist General Carsten Breuer (Stand Mai 2025, Bild). Deutsche Generäle dienen auch in Führungspositionen der Nato. Das Dienstgradabzeichen zeigt ein goldenes Eichenlaub und vier goldene Sterne. Zur besseren Unterscheidung von der Dienstgruppe der Generäle wird er deswegen umgangssprachlich als Vier-Sterne-General bezeichnet. Das Pendant der Marine ist der Admiral. © IMAGO/Klaus W. Schmidt

Selenskyj dankte Merz in einem X-Beitrag für dessen Unterstützung. „Heute hat Russland einen Terroranschlag auf die Ukraine verübt, bei dem Hunderte Drohnen und Dutzende Raketen gegen unsere Energieinfrastruktur eingesetzt wurden.“ Deutschland habe viel dazu beigetragen, das Leben von Ukrainerinnen und Ukrainern zu schützen.

Update, 20:21 Uhr: Trotz des Ukraine-Kriegs haben sieben EU-Länder ihre Einfuhren von russischer Energie 2025 erheblich erhöht. Frankreich steigerte seine Importe um 40 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, während die Niederlande sogar einen Zuwachs von 72 Prozent auf 498 Millionen Euro verzeichneten.

Insgesamt bezog die EU in den ersten acht Monaten russische Energie im Wert von über 11 Milliarden Euro, wie Reuters mitteilte. Ungarn und die Slowakei sind mit 5 Milliarden Euro weiterhin die größten Abnehmer. Vaibhav Raghunandan vom „Center for Research on Energy and Clean Air“ erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur: „Das ist eine Form der Selbstsabotage“.

Ukraine-Krieg: Putin will auf den Alaska-Gipfel aufbauen – Trump verschärft Haltung

Update, 19:46 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin betonte, dass die Absprachen mit US-Präsident Donald Trump vom Alaska-Gipfel weiterhin Bestand hätten. Er erklärte, man habe „ein Verständnis davon, wohin wir uns bewegen und wonach wir streben müssen, um den Ukraine-Krieg mit friedlichen Mitteln zu beenden“.

Diese Aussagen folgten auf Trumps verschärfte Haltung, die eine mögliche Lieferung von Langstrecken-Tomahawk-Raketen an die Ukraine in Betracht zog. Putin nannte die Diskussion über die Tomahawk-Lieferungen „Angeberei“ und kündigte an, dass Moskau mit einer „Stärkung des Luftverteidigungssystems“ reagieren würde. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geäußert, solche Waffen könnten „die Russen zur Besinnung bringen“.

Update, 19:07 Uhr: First Lady Melania Trump berichtet, dass sie über einen „Gesprächskanal“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kontakt stehe. Über diesen Kanal „wurden acht Kinder in den vergangenen 24 Stunden mit ihren Eltern zusammengebracht“, erklärte sie am Freitag im Weißen Haus. Diese Kinder waren im Krieg in der Ukraine verschleppt worden.

Der Kontakt zu Putin bestehe, seitdem ihr Ehemann, US-Präsident Donald Trump, im August bei einem Treffen im US-Bundesstaat Alaska einen von ihr verfassten „Friedensbrief“ an den Kreml-Chef überreichte. In diesem Schreiben forderte sie Putin auf, Frieden zum Wohle der Kinder in Russland und der Ukraine zu schließen. „Er antwortete schriftlich und deutete die Bereitschaft an, mit mir direkt in den Austausch zu treten und Details hinsichtlich der ukrainischen Kinder zu teilen, die sich in Russland aufhalten“, fügte Melania Trump hinzu.

Ukraine-Krieg: Lettland will russisches Vermögen in der EU für Ukraine verwenden

Update, 17:26 Uhr: Lettland hat sich dafür ausgesprochen, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Ukraine zu nutzen. Auf der Riga-Konferenz betonte die lettische Außenministerin Baiba Braže, dass alle europäischen Staaten übereinstimmen, die blockierten Gelder nicht an Russland zurückzugeben. „Alle in Europa sind sich einig, dass dieses Geld nicht an Russland zurückgegeben wird. Egal, wie wir es nennen, es sollte für den Wiederaufbau der Ukraine verwendet werden“, äußerte Braže laut Ukrinform. Darüber hinaus befürwortete die Ministerin den Vorschlag der EU-Kommission, „Reparationsdarlehen“ in Höhe von 140 Milliarden Euro aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten im Ukraine-Konflikt bereitzustellen.

Update, 16:44 Uhr: Russlands massive Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine, die in Kiew zu einem großflächigen Stromausfall führten, stießen auf scharfe Kritik europäischer Politiker. Elina Valtonen, die finnische Außenministerin, äußerte Besorgnis über die großangelegten Angriffe auf die Infrastruktur zu Beginn des Winters. Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, bewertete die Angriffe als einen der schwersten Schläge gegen die ukrainische Energieinfrastruktur seit dem Beginn des Krieges.

Ukraine-Krieg: Putin startet mit Herbst-Mobilisierung – Bürger an Ausreise gehindert

Update, 16:10 Uhr: Laut einem Bericht der Kyiv Post hat Russland ein landesweites elektronisches System für Einberufungsbescheide in Betrieb genommen, das Tausende von Russen daran hindert, das Land zu verlassen. Sobald ein Einberufungsbescheid ausgestellt wird, fügt das System automatisch die Namen in eine Regierungsdatenbank ein, was unmittelbar zu einem Ausreiseverbot führt.

Diese Maßnahme ist Teil der Herbst-Mobilisierung, bei der 135.000 Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren eingezogen werden sollen. Es handelt sich um die größte Einberufung seit dem Jahr 2016. Wer sich nicht innerhalb von 27 Tagen meldet, verliert seinen Führerschein und das Recht, Unternehmen zu gründen oder Kredite aufzunehmen. Ursprünglich war geplant, das System nur in Moskau und drei weiteren Regionen einzusetzen. Doch laut der Organisation „Schule für Wehrpflichtige“ werden bereits in mindestens 15 weiteren Regionen elektronische Vorladungen verschickt.

Ukraine-Krieg: US-Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von 500 Millionen Dollar

Update, 15:47 Uhr: Die Militärhilfe der USA für die Ukraine wurde durch den US-Senat auf 500 Millionen Dollar angehoben. Laut Informationen der New York Times ist dies eine Erhöhung um 100 Millionen Dollar im Vergleich zum vorherigen Entwurf des Repräsentantenhauses. Die finanziellen Mittel werden über die Ukraine Security Assistance Initiative bereitgestellt und sichern die Unterstützung bis zum Jahr 2028.

Zusätzlich umfasst das Gesetz auch Maßnahmen für die baltischen Staaten, die den Einsatz von HIMARS-Raketenwerfern betreffen, sowie ein Programm zur Rückführung der 19.546 ukrainischen Kinder, die von Russland entführt wurden.

Ukraine-Krieg: Russland legt Energienetz in der Ukraine lahm

Update, 15:00 Uhr: Erneute massive russische Angriffe auf das ukrainische Energienetz verursachten erhebliche Stromausfälle in der Ukraine. Am Freitag bezeichnete die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko diese als einen der bisher „größten konzentrierten Angriffe auf Energieanlagen“.

Laut der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland 465 Drohnen und 32 Raketen ein. Davon konnten 405 Drohnen und 15 Raketen abgewehrt werden. Ein Angriff in der Region Saporischschja führte laut Angaben der Militärverwaltung zum Tod eines siebenjährigen Kindes. Das ukrainische Energieministerium berichtete von Stromausfällen in neun Regionen im Osten und Zentrum des Landes.

Ukraine-Krieg: Moskau erhebt Anschuldigungen gegen Kiew, Verhandlungen zu sabotieren

Update vom 10. Oktober, 10:45 Uhr: Der Kreml hat der ukrainischen Führung vorgeworfen, sie habe den Istanbuler Verhandlungsprozess um eine mögliche Friedenslösung unterbrochen. „Er steht auf Pause wegen des Unwillens des Kiewer Regimes auf irgendeine Weise auf die Fragen zu antworten, die von uns gestellt wurden“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin.

Die Ukraine antworte nicht auf einen Dokumentenentwurf, der übergeben worden sei. Sie reagiere nicht auf den Vorschlag, drei Arbeitsgruppen zu erstellen. Die russische Seite sei voller Optimismus hinsichtlich des Geists von Anchorage, nur vonseiten Kiews sei die Entwicklung nicht positiv, sagte Peskow. Moskau hoffe, dass US-Präsident Donald Trump den politischen Willen zu einer Friedenslösung behalte. 

Erstmeldung: Kiew – Russische Streitkräfte haben in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 2025 erneut massive Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ausgeführt. Die Attacken führten zu großflächigen Stromausfällen in der Hauptstadt Kiew und anderen Regionen des Landes. Besonders das linke Ufer Kiews war am Morgen vollständig ohne Stromversorgung, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.

Der Ukraine-Krieg zeigt seine Auswirkungen besonders deutlich bei den wiederholten Angriffen auf die zivile Infrastruktur. Die russischen Angriffe nehmen dabei gezielt Einrichtungen ins Visier, die für die Grundversorgung der Bevölkerung entscheidend sind. Besonders kritisch sind Schäden an der ukrainischen Energieinfrastruktur auch mit Blick auf den bevorstehenden Kriegswinter, wo Heizung und Strom von besonderer Bedeutung sind. Bereits in den vergangenen Jahren des Ukraine-Kriegs verstärkte Russlands Präsident Wladimir Putin im Herbst die Angriffe.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete zunächst über Angriffe auf kritische Infrastruktur in Kiew, die Stromausfälle verursacht hatten. Später präzisierte er: „Das linke Ufer der Hauptstadt ist ohne Strom. Probleme mit dem Wasser wurden ebenfalls registriert.“ Die Energietechniker arbeiten an der Wiederherstellung, doch die Situation bleibt schwierig, so Ukrainska Pravda.

Das größte private Energieunternehmen der Ukraine, DTEK, kündigte an, bereits an der Wiederherstellung der Stromversorgung zu arbeiten und dabei kritische Infrastruktureinrichtungen zu priorisieren. „Sobald es die Sicherheitslage erlaubt, werden Energietechniker das Ausmaß der Schäden bewerten, um den Strom so schnell wie möglich in alle Haushalte zurückzubringen“, teilte DTEK mit.

Auch in anderen Regionen der Ukraine werden infolge russischer Angriffe Ausfälle gemeldet. In der Oblast Sumy wurden auf Anweisung von Ukrenergo Notfall-Stromausfallpläne eingeführt, die zehn Verbrauchergruppen betreffen. „Der Grund für die Ausfälle sind die Folgen des russischen Angriffs auf den Energiesektor“, meldet Ukrainska Pravda. Diese Notfallpläne werden nur in kritischen Situationen eingeführt, weshalb ihre Dauer nicht vorhersagbar ist.

In der Oblast Saporischschja blockierte die Verwaltung am Freitagmorgen den Verkehr über den Staudamm des Dnipro-Wasserkraftwerks als Vorsichtsmaßnahme. Der Leiter der Militärverwaltung, Ivan Fedorov, erklärte: „Der Verkehr wird wieder aufgenommen, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.“ Zusätzlich forderte das Gasunternehmen Saporischschjagaz die Bewohner der Region auf, den Gasverbrauch zu begrenzen, da die Infrastruktur durch den russischen Angriff beschädigt wurde.

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg

KategorieGesamtverlusteTagesverluste
Personal1.120.510+1.120
Panzer11.246+5
Gepanzerte Fahrzeuge\t23.339+14
Artilleriesysteme\t33.477+13
Drohnen\t67.580+363

Quelle: Generalstab der Streitkräfte der Ukraine, Stand 10. Oktober 2025

Ukraine-Krieg: Russland greift mit 450 Drohnen Energiesektor an

Energieministerin Svitlana Hrynchuk hatte am Morgen bestätigte, dass russische Kräfte in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober die Energieinfrastruktur der Ukraine angegriffen hätten. „Die Russen führen derzeit einen groß angelegten Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur durch. Die Energietechniker ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Folgen zu minimieren.“ Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, setzte Russland bei dem Angriff etwa 450 Drohnen ein. Selenskyj unterstrich, dass die Partner der Ukraine das Land bei der Flugabwehr und durch die Umsetzung von Sanktionen gegen Russland unterstützen müssten. (red)

Rubriklistenbild: © Ukraine Presidency/dpa

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