„Nato-Schreck“

Raketen-Update: Ukraine schießt mit Putins eignen Waffen zurück

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Zweckentfremdet: Die R-73-Rakete wird normalerweise von Flugzeugen gestartet. Die Ukraine setzt die Kurzstreckenrakete inzwischen auch vom Boden oder von der See aus ein – die Startschiene wird offenbar dort angebracht, wo sie passt.
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Die Ukraine überlebt durch ihre Kreativität und formt aus alten Sowjetbeständen innovative Bedrohungen. Putins Armee steht vor weiteren herben Verlusten.

Kiew – „Trotz des beachtlichen Alters der Geräte und der Einschränkungen der taktischen und technischen Eigenschaften finden wir Möglichkeiten zur Modernisierung und Umsetzung der neuesten Ansätze“, schreibt Brigadekommandeur Maksym Zaichenko auf dem Facebook-Account der 3. Separaten Angriffsbrigade der Ukraine. Der Soldat macht damit öffentlich, dass die Verteidiger weiterhin frühere Waffen Wladimir Putins gegen seine Invasionsarmee einsetzen – wie das Raketensystem R-73, mit dem die Ukraine weitere Schlupflöcher am Himmel stopfen will.

„Die Ukraine hatte einen Haufen alter sowjetischer Luftkampfraketen herumliegen; jetzt feuert sie sie von jedem verfügbaren Abschussgerät ab“, schreibt dazu das Magazin Forbes. Wieder macht die Ukraine Schlagzeilen damit, dass sie ihren Krieg als Resterampe westlicher sowie östlicher Militär-Technik führt. Wahrscheinlich hat keine Armee bisher ihre Gefechte mit einer ähnlichen Patchwork-Ausrüstungen führen und aus der Not eine Tugend machen müssen: „Die Luftkampfrakete R-73 aus der Sowjetzeit etabliert sich schnell als bevorzugte Waffe für improvisierte ukrainische Boden-Luft-Raketensysteme“, schreibt Thomas Newdick.

Alles gegen Russland: Die neue „FrankenSAM“ eine dringend benötigte Verstärkung der Luftabwehr

Der Autor des Magazins The War Zone (TWZ) sieht im neuen „FrankenSAM“ eine dringend benötigte Verstärkung der Luftabwehr – „FrankenSAM“ als Verballhornung eines Boden-Luft-Raketensystem (Surface-to-Air-Missile), das wie Frankenstein aus Teilen verschiedener Systeme zusammengebastelt worden ist: Laut Newdick verfeuere das neue System umgerüstete hitzesuchende R-73-Luft-Luft-Raketen aus der Sowjetzeit als Abfangraketen und reihe sich damit ein in eine wachsende Liste bodengestützter Luftabwehrsysteme, die Bestände dieser Waffe nutzen. Die R-73 seien, laut TWZ, hauptsächlich in den ukrainischen Kampfflugzeugflotten vom Typ Su-27 und MiG-29 im Einsatz – dafür seien sie gebaut worden.

„Ein Artilleriegeschütz von 1953 tötet einen immer noch, bevor man die Gefahr bemerkt, und ein alter, aber modernisierter Panzer ist vielleicht nicht die ideale Fronteinheit, aber wenn der BMP (Schützenpanzer) über den Hügel kommt, spielt es keine Rolle, ob er mit der Kanone eines Leopard 1 oder eines brandneuen Abrams bewaffnet ist. Kanone macht Bumm, Schützenpanzer verschwinden, weitere russische Helden bekommen Flügel.“

„Fozzie VII“, User im Forum Quora

Die Raketen sollen die Wärmesignaturen heißer Düsentriebwerke über eine Entfernung von bis zu 30 Kilometer verfolgen können, schreibt Forbes-Autor David Axe. Die Rakete war im Warschauer Pakt weit verbreitet und ist nach der Wiedervereinigung beziehungsweise der Auflösung der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik in den Westen gelangt – und dort zum Nato-Schrecken avanciert, wie 2021 das indische Magazin Indian Defence Review (IDR) schrieb.

„1990, nach der deutschen Wiedervereinigung, verfügte die deutsche Luftwaffe über einen großen Vorrat an R-73-Raketen. Leistungstests im simulierten Kampfeinsatz mit der Sidewinder AIM-9L zeigten, dass die R-73 vom Westen stark unterschätzt worden war. Die russische R-73 war ein Weckruf für Länder ohne Zugang zu russischer Technologie und löste die Entwicklung der Sidewinder AIM-9X, der IRIS-T, der MICA-IR und der Python IV aus“, so IDR-Autor Luftwaffenkommodore Krishna Balakrishna Menon.

Ukraine: R-73 überall erfolgreich – Grund dafür lag in einem Husarenstreich der modernen Seekriegsführung

Offensichtlich ist die R-73 multifunktional einsetzbar, wie David Axe Ende Dezember geschrieben hat: Von einem „historischen Schlag“, prahlte die Geheimdienstdirektion in Kiew, wie der Forbes-Autor wiedergab. Der Grund dafür lag in einem Husarenstreich der modernen Seekriegsführung: Auf die ohnehin erfolgreichen Magura-V5-Drohnen waren im Nachhinein mehrere Waffen appliziert worden, entweder Geschütztürme oder eben R-73-Raketen. Und eine dieser Raketen auf einer Magura-V5 soll einen bewaffneten Mil Mi-8-Hubschrauber Russlands vom Himmel geholt haben.

Laut TWZ ist die Ukraine mit diesem Raketentyp trotz der findigen Lafettenlösungen in der Nutzung eingeschränkt. Thomas Newdick schreibt, ein Bodenstart bedeute eine geringere Reichweite, da die Rakete nicht von den Geschwindigkeits- und Höhenparametern eines Trägerflugzeugs profitieren würde. Insofern sei die maximale Distanz der Waffe zu reduzieren auf die Sucherreichweite des Kopfes der R-73, die beim Bodenstart weitgehend unverändert bei zehn bis zwölf Kilometern bliebe.

Trotz dessen kursieren Berichte, dass die R-73 auch an ukrainischen Bodendrohnen befestigt worden ist, beziehungsweise dass die Raketen an bestehende ukrainische beziehungsweise auch britische Luftabwehr-Startplattformen angepasst worden seien – die Rakete scheint ein militärischer Tausendsassa zu sein; offenbar so gut, dass Indien mit der Rakete von 1975 in die Zukunft starten will. Die in Indien erscheinende Eurasian Times meldet aktuell, dass die indische Waffenschmiede Adani Defence and Aerospace mit dem russischen Rüstungshaus Rosoboronexport übereingekommen sei, die R-73E-Rakete vor Ort zu produzieren.

Putins Vermächtnis: Die R-73-Rakete steht für eine kulturelle Zugehörigkeit zum ehemaligen Sowjetreich

Die R-73-Rakete steht für die Ukraine insofern für eine kulturelle Zugehörigkeit zum ehemaligen Sowjetreich sowie für einen Umbruch und mehr Autonomie, für mehr Eigenständigkeit auch in Rüstungsfragen. Beispielsweise wird ja auch schon diskutiert, wie die künftige Luftwaffe der Ukraine aussehen soll; ob weitere F-16 kämen und insofern die Abhängigkeit von den USA noch Jahrzehnte fortgesetzt würde oder ob die Ukraine dem Rat von Experten folgt und auf die schwedische Saab Gripen umstiege.. Dasselbe gilt für die Panzerfrage. Mit welchem Kampf- beziehungsweise Schützenpanzer wird die Ukraine ihre neue Armee aufbauen?

Nachdem die Ukraine jetzt innerhalb von drei Jahren ihr sowjetisches Kriegsgerät verbraucht und verschiedene Systeme zwangsweise hat kennenlernen müssen, stehe die Ukraine vor  wachsenden militärischen Herausforderungen, mutmaßen Kateryna Kuzmuk und Lorenzo Scarazzato. Für die beiden Autoren des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) sitze den Ukrainern die Unsicherheit über die künftige Verlässlichkeit der USA unter Präsident Donald Trump im Nacken; dies mache die Frage nach der Fähigkeit der Ukraine, ihren eigenen militärischen Bedarf zu decken, und ihrer Abhängigkeit von Hilfe umso dringlicher. 

Selenskyjs Trumpf: Wirtschaftlich war der Rest der russischen Rüstung ein bedeutender Faktor in der Ukraine

Wie sie beschreiben, hatte die Ukraine nach dem Ende der Sowjetunion 1991 ein Drittel der sowjetischen Rüstungsindustrie geerbt – außer Material gehörten dazu Produktionseinrichtungen sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Auch wirtschaftlich war der Rest der russischen Rüstung ein bedeutender Faktor in der Ukraine mit rund 700 einzelnen Unternehmen sowie einer Million in der Rüstung beschäftigen Menschen. Rüstung sei damit der leistungsfähigste Teil des verarbeitenden Gewerbes der neuen unabhängigen Ukraine gewesen, allerdings immer noch eng verflochten mit russischen Unternehmen, so Kuzmuk und Scarazzato.

„Angesichts begrenzter inländischer Investitions- und Beschaffungsbudgets konzentrierten sich ukrainische Waffenproduzenten auf den Export modernisierter Ausrüstung aus der Sowjetzeit, Technologietransfers und Joint Ventures. Dieser Ansatz verhalf der Industrie zu einem gewissen Grad ihrer Wirtschaftlichkeit und bewahrte einige technologische Fähigkeiten“, schreiben die Autoren. Möglicherweise begründet sich darin die jetzt sichtbare schnelle Anpassungs- und Innovationsfähigkeit der Ukraine in der Entwicklung eigener oder Weiterentwicklung gelieferter Waffen.

Wettmachen der Verluste: Top-Ten der improvisierten Waffen

Wie die R-73 beweist. So sei der 3. Separaten Angriffsbrigade der Ukraine gelungen, ein Luftabwehrsystem aufzubauen, das erfolgreich Kampfeinsätze zur Deckung von Einheiten durchführt, wie das Magazin Militarnyi schreibt. Sie brauchte lediglich die Startschienen auf die neue Transportplattform anzupassen. Ein beeindruckender Gegensatz zu westlichen Militärdoktrinen, die offenbar mit vorgefertigten Lösungen in einen Konflikt gehen.

Elton verlässt „Wer weiß denn sowas?“: Diese Stars könnten ihm nachfolgen

Wer weiß denn sowas? - Es war eine Überraschung, für viele Millionen Fans gar eine Art Schock: Nach Ablauf der aktuellen Staffel von "Wer weiß denn sowas?" steigt Elton (rechts) aus der Quizshow aus. Als einer von zwei Teamkapitänen stellte er sich gemeinsam mit Bernhard Hoëcker (links) sowie prominenten Gästen zehn Jahre lang den Fragen von Moderator Kai Pflaume.
Wer weiß denn sowas? - Es war eine Überraschung, für viele Millionen Fans gar eine Art Schock: Nach Ablauf der aktuellen Staffel von „Wer weiß denn sowas?“ steigt Elton (rechts) aus der Quizshow aus. Als einer von zwei Teamkapitänen stellte er sich gemeinsam mit Bernhard Hoëcker (links) sowie prominenten Gästen zehn Jahre lang den Fragen von Moderator Kai Pflaume. © ARD/Morris Mac Matzen
Wer weiß denn sowas? - Die letzte reguläre Aufzeichung hat am 19. März stattgefunden. Am Samstag, 26. April (20.15 Uhr, ARD) wird die Elton-Ära mit einer XXL-Ausgabe zum Abschied zu Ende gehen. Nachdem die Quoten stabil auf hohem Niveau sind, dürfte klar sein: Das Format wird fortgesetzt, sofern Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dabei bleiben. Gesucht wird also eine Elton-Nachfolgerin oder ein Nachfolger, der bereit ist, in rund 150 Sendungen pro Jahr dabei zu sein.
Wer weiß denn sowas? - Die letzte reguläre Aufzeichung hat am 19. März stattgefunden. Am Samstag, 26. April (20.15 Uhr, ARD) wird die Elton-Ära mit einer XXL-Ausgabe zum Abschied zu Ende gehen. Nachdem die Quoten stabil auf hohem Niveau sind, dürfte klar sein: Das Format wird fortgesetzt, sofern Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dabei bleiben. Gesucht wird also eine Elton-Nachfolgerin oder ein Nachfolger, der bereit ist, in rund 150 Sendungen pro Jahr dabei zu sein. © NDR/Frankwartenberg
Wer weiß denn sowas? - Einstellungskriterien: gutes Allgemeinwissen, hohe Sympathiewerte, keine Angst, sich zu blamieren und die Fähigkeit, sich uneitel in den Dienst der Sendung zu stellen, die in diesem Fall allemal größer ist als ihre Protagonisten.
Wer weiß denn sowas? - Einstellungskriterien: gutes Allgemeinwissen, hohe Sympathiewerte, keine Angst, sich zu blamieren und die Fähigkeit, sich uneitel in den Dienst der Sendung zu stellen, die in diesem Fall allemal größer ist als ihre Protagonisten. © Getty Images
Wer weiß denn sowas? - Wer also kommt infrage? Lassen Sie uns überlegen. Wir haben haben ein paar Kandidatinen und Kandidaten zusammengestellt. Mit unserem Top-Favoriten, so wie es sich im Internet gehört, ganz zum Schluss.
Wer weiß denn sowas? - Wer also kommt infrage? Lassen Sie uns überlegen. Wir haben haben ein paar Kandidatinen und Kandidaten zusammengestellt. Mit unserem Top-Favoriten, so wie es sich im Internet gehört, ganz zum Schluss. © ARD / Thomas Leidig
Wigald Boning - In allen Fan-Foren ist er der meistgenannte Kandidat. Eine Art natürlicher Nachfolger. Zumal Wigald Boning (Bild) auch in anderen ARD-Shows mit Kai Pflaume (wie hier bei "Klein gegen Groß") immer wieder dabei ist. Auf seiner Habenseite stehen eine große Allgemeinbildung und ein hoher Unterhaltungswert.
Wigald Boning - In allen Fan-Foren ist er der meistgenannte Kandidat. Eine Art natürlicher Nachfolger. Zumal Wigald Boning (Bild) auch in anderen ARD-Shows mit Kai Pflaume (wie hier bei „Klein gegen Groß“) immer wieder dabei ist. Auf seiner Habenseite stehen eine große Allgemeinbildung und ein hoher Unterhaltungswert. © NDR/Thorsten Jander
Bastian Bielendorfer - Bastian Bielendorfer (Mitte) war bereits selbst viele Male zu Gast in der Show. Mit ihm ließe sich auch jüngeres Publikum für das Format begeistern. Und: Wie Elton ist auch er kein im klassischen Sinne gelernter Unterhalter, sondern eher ein Seiteneinsteiger. Ein Normalo im durch und durch positiven Sinne.
Bastian Bielendorfer - Bastian Bielendorfer (Mitte) war bereits selbst viele Male zu Gast in der Show. Mit ihm ließe sich auch jüngeres Publikum für das Format begeistern. Und: Wie Elton ist auch er kein im klassischen Sinne gelernter Unterhalter, sondern eher ein Seiteneinsteiger. Ein Normalo im durch und durch positiven Sinne. © ARD/Morris Mac Matzen
Christoph Maria Herbst - Ein Normalo ist er hier nicht. Christoph Maria Herbst ist mit bisher 23 Besuchen der Rekordgast der Sendung. Einer, der ungemein komisch sein kann, aber eben auch einer, der zu polarisieren versteht. Zudem ist er als Schauspieler derzeit gefragt wie nie zuvor. Kaum anzunehmen also, dass er Zeit finden würde.
Christoph Maria Herbst - Ein Normalo ist er hier nicht. Christoph Maria Herbst ist mit bisher 23 Besuchen der Rekordgast der Sendung. Einer, der ungemein komisch sein kann, aber eben auch einer, der zu polarisieren versteht. Zudem ist er als Schauspieler derzeit gefragt wie nie zuvor. Kaum anzunehmen also, dass er Zeit finden würde. © ARD/Morris Mac Matzen
Annette Frier - Neunmal zu Gast war bisher Annette Frier, die auch am Donnerstag, 20. März, wieder einmal dabei sein wird. Für sie sprechen unter anderem ihre sensationelle Improvisationsfähigkeit und ihre hohen Sympathiewerte beim Publikum. Zu Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dürfte sie bestens passen.
Annette Frier - Neunmal zu Gast war bisher Annette Frier, die auch am Donnerstag, 20. März, wieder einmal dabei sein wird. Für sie sprechen unter anderem ihre sensationelle Improvisationsfähigkeit und ihre hohen Sympathiewerte beim Publikum. Zu Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dürfte sie bestens passen. © ARD/Morris Mac Matzen
Henning Baum - Er ist im Grunde der einzige Kandidat, der dem allwissenden Kontrahenten Bernhard Hoëcker das Wasser reichen könnte. Henning Baum besitzt, das hat er in seinen zwölf Auftritten bewiesen, ungemein viel Allgemein- und Alltagswissen und leitet richtige Antworten so elegant her wie kein anderer. Ein bisschen knorrig mag er sein, wie Elton bisweilen ja auch. Aber eben ein unglaublich netter Kerl. Einer unserer Favoriten.
Henning Baum - Er ist im Grunde der einzige Kandidat, der dem allwissenden Kontrahenten Bernhard Hoëcker das Wasser reichen könnte. Henning Baum besitzt, das hat er in seinen zwölf Auftritten bewiesen, ungemein viel Allgemein- und Alltagswissen und leitet richtige Antworten so elegant her wie kein anderer. Ein bisschen knorrig mag er sein, wie Elton bisweilen ja auch. Aber eben ein unglaublich netter Kerl. Einer unserer Favoriten. © Getty Images/Sebastian Reuter
Anke Engelke - Ohne Frage eine Premiumlösung: Anke Engelke gehört weiterhin zu den beliebtesten und populärsten Entertainerinnen des Landes. Allerdings: Quizsendungen wie "Wer weiß denn sowas" mied sie bislang bis auf ganz wenige Ausnahmen geflissentlich.
Anke Engelke - Ohne Frage eine Premiumlösung: Anke Engelke gehört weiterhin zu den beliebtesten und populärsten Entertainerinnen des Landes. Allerdings: Quizsendungen wie „Wer weiß denn sowas“ mied sie bislang bis auf ganz wenige Ausnahmen geflissentlich. © 2024 Getty Images/Gerald Matzka
Olli Dittrich - Noch so ein schlauer Mensch: Olli Dittrich kann ernsthaft und humorvoll gleichermaßen, bringt wie Elton auch die nordische Gelassenheit mit ein und hat viele Male bewiesen, dass er sich auf wunderbare Weise sehr uneitel in den Dienst von Unterhaltung stellen kann. Nach dem Ende von "Dittsche" im TV ist er mit seiner Kunstfigur derzeit auf Tour.
Olli Dittrich - Noch so ein schlauer Mensch: Olli Dittrich kann ernsthaft und humorvoll gleichermaßen, bringt wie Elton auch die nordische Gelassenheit mit ein und hat viele Male bewiesen, dass er sich auf wunderbare Weise sehr uneitel in den Dienst von Unterhaltung stellen kann. Nach dem Ende von „Dittsche“ im TV ist er mit seiner Kunstfigur derzeit auf Tour. © Getty Images/Matthias Nareyek
Jürgen Vogel - Kaum jemand kennt "Wer weiß denn sowas?" so gut wie er: Jürgen Vogel gehörte 2015 mit zu den ersten Gästen des Formats und war seither mehrfach dabei. Auch er besitzt die notwendige Portion Charme, um dauerhaft in deutsche Wohnzimmer eingeladen zu werden.
Jürgen Vogel - Kaum jemand kennt „Wer weiß denn sowas?“ so gut wie er: Jürgen Vogel gehörte 2015 mit zu den ersten Gästen des Formats und war seither mehrfach dabei. Auch er besitzt die notwendige Portion Charme, um dauerhaft in deutsche Wohnzimmer eingeladen zu werden. © Getty Images/Christian Marquardt
Nora Tschirner - Eigentlich Schauspielerin, aber eben auch mit großartigen Entertainment-Genen: Der letzte WWDS-Besuch von Nora Tschirner liegt eine Weile zurück. Für Eltons Nachfolge empfiehlt sie sich auch durch ihre hohe Bereitschaft zu reden. Denn: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin muss in der Lage sein, auch bei schweigsamen Gästen für eine spaßige Zeit zu sorgen.
Nora Tschirner - Eigentlich Schauspielerin, aber eben auch mit großartigen Entertainment-Genen: Der letzte WWDS-Besuch von Nora Tschirner liegt eine Weile zurück. Für Eltons Nachfolge empfiehlt sie sich auch durch ihre hohe Bereitschaft zu reden. Denn: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin muss in der Lage sein, auch bei schweigsamen Gästen für eine spaßige Zeit zu sorgen. © Getty Images/Hannes Magerstaedt
Torsten Sträter - Torsten Sträter ist eng mit der ARD verbunden, unter anderem durch seine eigene Personality-Show und das Comedy-"Gipfeltreffen". Aber: Er ist eben auch dauerhaft auf Tour durch Deutschland, sodass ihm womöglich die Zeit fehlt, über ein paar Monate hinweg in Hamburg aufzuzeichnen. Aber: Er ist spontan wie kein anderer, humorvoll, menschlich, brillant. Ein bisschen zu egozentrisch vielleicht.
Torsten Sträter - Torsten Sträter ist eng mit der ARD verbunden, unter anderem durch seine eigene Personality-Show und das Comedy-„Gipfeltreffen“. Aber: Er ist eben auch dauerhaft auf Tour durch Deutschland, sodass ihm womöglich die Zeit fehlt, über ein paar Monate hinweg in Hamburg aufzuzeichnen. Aber: Er ist spontan wie kein anderer, humorvoll, menschlich, brillant. Ein bisschen zu egozentrisch vielleicht. © WDR/Melanie Grande
Lutz van der Horst - Ja, er arbeitet beim falschen Sender, aber das tat Elton ja auch zeit seines Lebens. Lutz van der Horst ("heute-show") weiß, wie Unterhaltung und Niveau einhergehen können und ist sich auch nicht zu schade für den einen oder anderen billigen Gag. Und: Er kann ganz offensichtlich auch über sich selbst lachen.
Lutz van der Horst - Ja, er arbeitet beim falschen Sender, aber das tat Elton ja auch zeit seines Lebens. Lutz van der Horst („heute-show“) weiß, wie Unterhaltung und Niveau einhergehen können und ist sich auch nicht zu schade für den einen oder anderen billigen Gag. Und: Er kann ganz offensichtlich auch über sich selbst lachen. © ZDF/Frank W. Hempel
Carolin Kebekus - Carolin Kebekus ist hingegen eng mit der ARD verbunden. Auch wenn ihre Comedy bisweilen polarisiert - ihre Fähigkeit zur feinen Unterhaltung ist außergewöhnlich. In Quizshows war sie bislang allerdings eher selten.
Carolin Kebekus - Carolin Kebekus ist hingegen eng mit der ARD verbunden. Auch wenn ihre Comedy bisweilen polarisiert - ihre Fähigkeit zur feinen Unterhaltung ist außergewöhnlich. In Quizshows war sie bislang allerdings eher selten. © WDR/Boris Breuer
Judith Rakers - Anders als sie - keine Frau war bisher häufiger zu Gast bei "Wer weiß denn sowas?" 14 Besuche stehen in der Statistik. Judith Rakers ist ebenso eng verbunden mit der ARD, führt sie doch zusammen mit Giovanni di Lorenzo durch die Talkshow "3nach9" im Dritten. Als Ex-"Tagesschau"-Moderatorin ist eine Menge Wissen bei ihr aufgelaufen. Und, das Wichtigste: Sie nimmt sich selbst niemals wichtiger als die Sendung, in der sie ist.
Judith Rakers - Anders als sie - keine Frau war bisher häufiger zu Gast bei „Wer weiß denn sowas?“ 14 Besuche stehen in der Statistik. Judith Rakers ist ebenso eng verbunden mit der ARD, führt sie doch zusammen mit Giovanni di Lorenzo durch die Talkshow „3nach9“ im Dritten. Als Ex-„Tagesschau“-Moderatorin ist eine Menge Wissen bei ihr aufgelaufen. Und, das Wichtigste: Sie nimmt sich selbst niemals wichtiger als die Sendung, in der sie ist. © Radio Bremen
Hans Sigl - Spiel- und Rateshows liebt auch er. Und: Er gehört ohne Frage zu den beliebtesten öffentlich-rechtlichen Fernsehgesichtern des Landes. Nur: Ob Hans Sigl neben dem mehrmonatigen Dreh zum "Bergdoktor" noch Lust auf eine regelmäßige Rateshow hat? Bei RTL startet er vor einer Weile einen Versuch - mit überschaubarem Erfolg.
Hans Sigl - Spiel- und Rateshows liebt auch er. Und: Er gehört ohne Frage zu den beliebtesten öffentlich-rechtlichen Fernsehgesichtern des Landes. Nur: Ob Hans Sigl neben dem mehrmonatigen Dreh zum „Bergdoktor“ noch Lust auf eine regelmäßige Rateshow hat? Bei RTL startet er vor einer Weile einen Versuch - mit überschaubarem Erfolg. © WDR/Claus Langer
Wincent Weiss - Im Grunde passt niemand besser als er, sofern er sich die Zeit nehmen will: Wincent Weiss gehört seit Jahren mit zum Team von Kai Pflaumes Rateshow "Kaum zu glauben" im Dritten Programm des NDR und zeigt dort, dass er alles besitzt, was ein Elton-Nachfolger braucht. Charme, Originalität, Witz, Klugheit und gegebenenfalls eben auch Zurückhaltung. Er ist mehr als der Schwiegermutter-Liebling, aber der eben auch. Unser Top-Favorit.
Wincent Weiss - Im Grunde passt niemand besser als er, sofern er sich die Zeit nehmen will: Wincent Weiss gehört seit Jahren mit zum Team von Kai Pflaumes Rateshow „Kaum zu glauben“ im Dritten Programm des NDR und zeigt dort, dass er alles besitzt, was ein Elton-Nachfolger braucht. Charme, Originalität, Witz, Klugheit und gegebenenfalls eben auch Zurückhaltung. Er ist mehr als der Schwiegermutter-Liebling, aber der eben auch. Unser Top-Favorit. © NDR/Uwe Ernst
Elton - "Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen", erklärt Elton (rechts) zum Abschied. "Es hat einfach Spaß gemacht, Teil dieser Sendung zu sein. Und es war vor allem auch eine Ehre, jeden Abend um 18 Uhr ein so großes Publikum zu unterhalten. Nun sage ich Tschüss - mit einem weinenden und einem lachenden Auge." Noch bis zum 22. April läuft von Montag bis Freitag um 18 Uhr die aktuelle Staffel von "Wer weiß denn sowas?".
Elton - „Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen“, erklärt Elton (rechts) zum Abschied. „Es hat einfach Spaß gemacht, Teil dieser Sendung zu sein. Und es war vor allem auch eine Ehre, jeden Abend um 18 Uhr ein so großes Publikum zu unterhalten. Nun sage ich Tschüss - mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ Noch bis zum 22. April läuft von Montag bis Freitag um 18 Uhr die aktuelle Staffel von „Wer weiß denn sowas?“. © ARD / Morris Mac Matzen

Bereits im April vergangenen Jahres hatte der BusinessInsider (BI) die Top-Ten der improvisierten Waffen vorgestellt – die „FrankenSAM“ ist genau so darin zu finden sowie die Sea Baby-Drohnen im Schwarzen Meer, Attrappen von HIMARS-Werfern als Kriegslist oder auf Pick-ups geschweißte alte KS-19-Flugabwehrkanonen aus der Sowjetzeit. Auch in Foren wird diskutiert; beispielsweise ob gerecht sei, die Ukraine mit überholten westlichen Waffen abzuspeisen, wie auf Quora. Der in Kanada lebende User „Fozzie VII“ sieht darin aber durchaus keinen gravierenden Nachteil, weil er alt und überzählig nicht mit veraltet gleichsetzen mag:

„Ein Artilleriegeschütz von 1953 tötet einen immer noch, bevor man die Gefahr bemerkt, und ein alter, aber modernisierter Panzer ist vielleicht nicht die ideale Fronteinheit, aber wenn der BMP (Schützenpanzer) über den Hügel kommt, spielt es keine Rolle, ob er mit der Kanone eines Leopard 1 oder eines brandneuen Abrams bewaffnet ist. Kanone macht Bumm, Schützenpanzer verschwindet, weitere russische Helden bekommen Flügel.“

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