Kein Frieden in Sicht

Ringen um Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj im Dilemma – Putin will mehr als nur den Donbass

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Wladimir Putin will im Ukraine-Krieg mehr als nur Land. Selenskyj sieht sich immer stärkeren Druck aus den USA ausgesetzt. Doch die Gefahr bleibt. Eine Analyse.

Moskau/Washington – Bis Weihnachten soll eine Entscheidung fallen: In Washington wächst die Ungeduld und Donald Trump soll laut Berichten der Financial Times Kiew unter Druck gesetzt haben, um auf den jüngsten Entwurf für ein Ende des Ukraine-Kriegs zu reagieren. Das Team des US-Präsidenten wies dies zwar inzwischen zurück und beteuerte, dass das Ziel der Regierung darin bestehe, eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung zu erzielen. Doch der steigende Druck auf Wolodymyr Selenskyj bleibt unbestritten.

Wladimir Putin hält im Ukraine-Krieg an harten Forderungen für Frieden fest. Dafür gibt es einen möglichen Grund. (Archivbild)

Der Präsident der Ukraine wurde erst kürzlich seitens der USA mit Aussagen zu fehlenden Wahlen in der Ukraine konfrontiert. Derweil bemüht sich Selenskyj umso stärker, gemeinsam mit den europäischen Partnern die Bedingungen für Friedensverhandlungen zu verbessern. Der ursprünglich von Trump vorgelegte 28-Punkte-Plan enthielt unter anderem Vorschläge zum Umgang mit territorialen Fragen, die für die ukrainische Regierung nicht haltbar sind – und warf die Frage auf, inwieweit sich überhaupt ein tragfähiger Frieden erreichen ließe, den beide Seiten akzeptieren. Denn Russland pocht weiter auf den Donbass. Doch selbst wenn Selenskyj gegenüber Wladimir Putin einlenken würde, könnte dies am Ende nicht ausreichen.

Kein Ende des Ukraine-Kriegs: Russland erkauft Erfolge mit hohen Verlusten

Der Kreml hatte zuletzt immer wieder erklärt, ein Ende des Ukraine-Kriegs sei erst möglich, wenn Kiew seine Truppen aus dem Donezk abziehen würde. Andernfalls würde Russland mit ganzer Härte weiter vorrücken, um schließlich den ganzen Donbass einzunehmen. Doch militärisch erscheint dieses Ziel für Russland in der aktuellen Phase des Ukraine-Kriegs kaum erreichbar: russische Erfolge an der Front müssen gegenwärtig mit hohen Verlusten erkauft werden.

Lettlands Außenminister Baiba Braže erklärte gegenüber CNN kürzlich: „Die Wahrheit ist, dass Russland im letzten Jahr weniger als ein Prozent des ukrainischen Territoriums hinzugewonnen hat.“ Die Kiewer Armee ist gegenüber der russischen Übermacht zahlenmäßig deutlich unterlegen, dennoch wäre ein Vorstoß von Putins Truppen im Donbass wahrscheinlich mit Zehntausenden gefallenen Soldaten verbunden.

Wladimir Putin: Der Aufstieg von Russlands Machthaber in Bildern

Wladimir Putin ist seit dem 24. Februar 2022 auch Kriegsherr – auch wenn in Russland nach offizieller Lesart nur von einer militärischen „Spezialoperation“ in der Ukraine gesprochen wird.
Am 24. Februar 2022 befahl Wladimir Putin den Angriff russischer Truppen auf die Ukraine. Setdem ist er nicht nur Präsident Russlands, sondern Kriegsherr – auch wenn in Russland der Ukraine-Krieg nach offizieller Lesart nur eine militärische „Spezialoperation“ genannt wird. © Mikhail Klimentyev/Imago
Wladmir Putin mit Flottenchef Kurojedow
Von 1975 bis 1982 war der am 7. Oktober 1952 geborene Putin KGB-Offizier, von 1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Ab 1985 war er in der DDR tätig, hauptsächlich in Dresden. Danach ging es wieder zurück nach St. Petersburg. Vom 25. Juli 1998 bis August 1999 war Putin Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB. In dieser Eigenschaft traf er sich im November 1998 mit Flottenchef Wladmir Kurojedow (rechts). © Stringer/dpa
So sah Wladimir Putin im Alter von 40 Jahren aus, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm.
Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt Wladimir Putin im Jahr 1992 im Alter von 40 Jahren, als er an der Eröffnung der Honda Motor Show 1992 in St. Petersburg teilnahm. Zwei Jahre später wurde er von einem der Vizebürgermeister zum ersten Vizebürgermeister der Stadt ernannt. Sein politischer Aufstieg nahm Formen an. © Russian Look/IMAGO
Dieses Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Jahr 1994 in seinem Büro. Damals war er 42 Jahre alt und Vizebürgermeister von St. Petersburg.
In seinem ersten Jahr als erster Vizebürgermeister der Stadt St. Petersburg im Jahr 1994 wurde Wladimir Putin in seinem Büro fotografiert. Damals war er 42 Jahre alt. Von körperlichen Beschwerden aus dieser Zeit ist nichts bekannt. Putin war zudem bereits seit seiner Jugend sportlich und ging unter anderem dem Kampfsport Judo nach, in dem er sich einen Schwarzen Gurt verdiente. © Russian Look/IMAGO
Drei Jahre später enstand dieses Foto von Wladimir Putin zusammen mit Anatoly Sobchak, ehemaliger Bürgermeister von St. Petersburg.
Dieses Foto entstand drei Jahre später, 1997, und zeigt Wladimir Putin – damals 45 Jahre alt – zusammen mit Anatoly Sobchak, dem ehemaligen Bürgermeister von St. Petersburg. © Russian Look/IMAGO
Wladimir Putin mit Boris Jelzin im Kreml.
Im Jahr 1999 übernahm Putin zum ersten Mal das Amt des Ministerpräsidenten – mit Option auf die Nachfolge von Präsident Boris Jelzin (links). Als Jelzin am 31. Dezember 1999 sein Amt niederlegte, übernahm Putin kommissarisch auch die Amtsgeschäfte des Präsidenten. Im Mai 2000 wurde Putin dann regulär zum Präsidenten Russlands gewählt. © dpa
Im Jahr 2000 wurde Putin zum ersten Mal Präsident der Russichen Föderation. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin.
Im Jahr 2000 wurde Wladimir Putin erstmals zum Präsidenten der Russischen Föderation gewählt. Das Foto zeigt den damals 48-Jährigen zusammen mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Berlin. Die Beiden sollte im weiteren Verlauf eine innige Freundschaft verbinden, die auch über Schröders politische Karriere hinaus Bestand hatte. © Thomas Imo/IMAGO
Wladimir Putin während einer Trainingssession in Sotschi im Jahr 2019. Der russische Präsident gilt als großer Judo-Fan und hat im Jahr 2000 in Tokio den Titel des sechsten Dan des „Kodokan-Judo“ verliehen bekommen.
Wladimir Putin während einer Trainingssession in Sotschi im Jahr 2019. Der russische Präsident gilt als großer Judo-Fan und hat im Jahr 2000 in Tokio den Titel des sechsten Dan des „Kodokan-Judo“ verliehen bekommen. © Mikhail Metzel/Imago
Am 7. Mai 2000 legte Putin seinen Amtseid ab.
Am 7. Mai 2000 legte Putin unter den Augen von Boris Jelzin seinen Amtseid ab. Mit einer Ausnahme einer Zeit als Regierungschef von 2008 bis 2012 hat Putin seither das Amt des Präsidenten der Russischen Föderation inne.  © Imago
Wladimir Putin und Bill Clinton bei der Unterzeichnung eines Vertrages in New York.
Im September 2000 führte Putin der Weg in die USA. Bill Clinton (rechts) war der erste US-Präsident, mit dem er es in den kommenden Jahren zu tun bekam. in seiner Mit dem damals noch amtierenden US-Präsidenten B © Imago
Mit einer Umarmung begrüßen sich Gerhard Schröder und Wladmir Putin im Foyer des Taschenbergpalais in Dresden.
Als Russlands Präsident reiste Putin im September 2001 zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Deutschland. Im Foyer des Taschenbergpalais in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden begrüßte ihn auch der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (links). Die beiden verstanden sich offensichtlich schon damals ausnehmend gut. Die Freundschaft hat auch heute noch Bestand. © Jan-Peter Kasper/dpa
Der schwarze Labrador von Wladimir Putin läuft beim Treffen seines Herrchens mit Angela Merkel durchs Zimmer.
Putin spielt gerne psychologische Spielchen – so auch 2007 mit Kanzlerin Angela Merkel. Bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer ließ Putin während einer gemeinsamen Pressekonferenz eine Labradorhündin ohne Leine herumlaufen. Merkel, einst in ihrer Jugend von einem Hund gebissen worden, fühlte sich sichtlich unwohl.  © Dmitry Astakhov/dpa
George Bush und Wladimir Putin spazieren auf dem Gelände von Putins Sommerresidenz Bocharov Ruchei.
George W. Bush (rechts) war der zweite US-Präsident, mit dem es Putin zu tun bekam. Im April 2008 trafen sich beiden Staatschefs auf dem Gelände von Putins Sommerresidenz Bocharov Ruchei. © Imago
Wladimir Putin neuer russischer Regierungschef.
Am 7. Mai 2008 löste Dmitri Medwedew nach zwei Amtszeiten Putin im Amt des russischen Präsidenten ab. Einen Tag danach wählte die Duma Putin auf Vorschlag des neuen Präsidenten zum neuen Regierungschef. Putin blieb auch in dieser Position der starke Mann. © dpa
Im Jahr 2009 ließ sich Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend zur Demonstration von Macht fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt.
Im Jahr 2009 ließ sich Wladimir Putin mit freiem Oberkörper auf einem Pferd sitzend fotografieren, als er durch die südsibirische Republik Tuwa ritt. Mit solchen Fotos pflegte Putin sein Macho-Image. Er wollte er laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ Wirkung in der russischen Bevölkerung erzielen und auch international demonstrieren, dass er ein starker Gegner ist. © epa Alexey Druzhinyn
Bekleidet mit olivgrüner Jagdhose und einem dazu passenden Sonnenhut präsentiert sich Wladimir Putin beim Angeln in den sibirischen Bergen im Jahr 2017. Geht es nach dem russischen Präsidenten, hat der Oberkörper aber freizubleiben.
Bekleidet mit olivgrüner Jagdhose und einem dazu passenden Sonnenhut präsentiert sich Wladimir Putin beim Angeln in den sibirischen Bergen im Jahr 2017. Geht es nach dem russischen Präsidenten, hat der Oberkörper aber freizubleiben. Das gilt für Reiten wie offenbar auch fürs Angeln. © Aleksey Nikolskyi/Imago
Putin und Obama stoßen miteinander an.
Am 7. Mai 2012 wurde Putin erneut zum Präsidenten gewählt. Sein Verhältnis zu US-Präsident Barack Obama war von Distanz geprägt. Das war auch im September 2015 bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen in New York der Fall.  © Amanda Voisard/dpa
Wladimir Putin in einem camouflage-farbendem Tauchanzug während eines Ausflugs in der russischen Republik Tuwa in Sibirien im Jahr 2017. Das Foto zeigt den russischen Präsidenten während einer Verschnaufpause.
Wladimir Putin in einem camouflage-farbendem Tauchanzug während eines Ausflugs in der russischen Republik Tuwa in Sibirien im Jahr 2017. Das Foto zeigt den russischen Präsidenten während einer Verschnaufpause. © Alexei Nikolsky/Imago
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam.
Als Donald Trump die US-Wahl 2016 gegen Hillary Clinton gewann, hatte Russland wohl seine Hände mit im Spiel. Putin hatte sicher seinen Grund. Mit Donald Trump kam er jedenfalls gut zurecht. Im November 2017 begrüßten sie sich Familienfoto im Rahmen des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Da Nang (Vietnam) herzlich.  © Mikhail Klimentyev/dpa
Der chinesische Präsident Xi Jinping (r) und der russische Präsident Wladimir Putin (l) geben sich am 04.07.2017 im Kreml in Moskau (Russland) bei einem Gespräch die Hände
Unter Putin sind sich Russland und China zuletzt immer nähergekommen. Ein wichtiger Termin war der 4. Juli 2017, als der chinesische Präsident Xi Jiping im Kreml in Moskau zu Besuch war. Damals wurden mehrere Verträge und Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. © Sergei Ilnitsky/dpa
Wladimir Putin und Olaf Scholz am Tisch im Kreml.
So pflegt Putin inzwischen seine Gäste zu empfangen – vor allem die aus dem Westen. Am 15. Februar 2022 reiste Kanzler Olaf Scholz nach Moskau. Damals hatte der Ukraine-Krieg noch nicht begonnen. Putin ließ sich von Scholz aber nicht beeindrucken. © Kremlin Pool/Imago
Wladimir Putin im Kreml.
Putin forcierte in seiner dritten Amtszeit die kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit dem 21. März 2014 betrachtet Russland die Krim als Teil des eigenen Staatsgebiets, seit September 2015 unterstützt die russische Luftwaffe im Militäreinsatz in Syrien den syrischen Präsidenten Assad im dortigen Bürgerkrieg.  © Sergei Ilnitsky/dpa
Wladimir Putin (links) und Joe Biden schütteln sich bei ihrem Treffen in der „Villa la Grange“ die Hand.
Anlässlich der Genfer Gipfelkonferenz traf sich Putin am 16. Juni 2021 mit US-Präsident Joe Biden zu einem Gespräch. Schon damals waren die russischen Truppenaufmärsche an der Grenze zur Ukraine ein Thema. © Denis Balibouse/dpa
Wladimir Putin lacht
Genutzt hat das Gipfelgespräch wenig. Am 24. Februar 2022 begann mit dem Einmarsch der russischen Truppen ins Nachbarland der Ukraine-Krieg. Putin wusste es wohl schon in Genf.  © Denis Balibouse/dpa
Selbst wenn sich der Kreml-Chef nahe den Gewässern Russlands erholt, sind die Kameras der russischen Staatspresse nicht weit entfernt. Schnappschüsse von einem schwimmenden Wladimir Putin, wie hier im Jahr 2017, würde ihnen sonst glatt entgehen.
Selbst wenn sich der Kreml-Chef nahe den Gewässern Russlands erholt, sind die Kameras der russischen Staatspresse nicht weit entfernt. Schnappschüsse von einem schwimmenden Wladimir Putin, wie hier im Jahr 2017, würde ihnen sonst glatt entgehen. © Alexei Nikolsky/Imago

Doch selbst im hypothetischen Fall eines Gebietsabtritts an Russland, sofern verfassungsmäßig möglich, würde am Ende womöglich nicht dafür sorgen, dass ein Waffenstillstand oder gar eine Beendigung des Ukraine-Kriegs erreicht werden, wie Mykola Bielieskov gegenüber der Times analysiert. Aus russischer Sicht ginge es bei den Plänen nicht um eine tatsächliche Beilegung des Krieges, „sondern darum, in der Ukraine Spaltungen zu erzeugen und auszunutzen, um weitere Gebietsgewinne zu erzielen und die eigene Verhandlungsposition weiter zu stärken“.

„Geht um Respekt“: Putin buhlt im Ukraine-Krieg um Anerkennung

Der ehemalige Ministerpräsident von Russland, Michail Kasjanow, erklärte laut Times, Putin sei besessen davon gewesen, die westliche Anerkennung der Moskauer Herrschaft über die gesamte Donbass-Region zu sichern. „Es geht um Respekt vor ihm und seiner Macht, damit niemand auch nur den geringsten Grund hat, ihn für schwach zu halten“, führte Kasjanow zur wahren Motivation des russischen Präsidenten aus.

Dass Putins Streben im Ukraine-Krieg nicht nur geopolitischer Natur ist, sondern auch andere Ursachen haben könnte, mutmaßten mehrere Experten immer wieder im Verlauf des Konflikts. Unter anderem das Santa Clara Markkula Center für Applied Ethics schrieb bereits 2022 über den Narzissmus des Präsidenten, mahnte allerdings zugleich aus ethischer Sicht zur Vorsicht bei Ferndiagnosen. Modern Diplomacy verwies in einer Analyse unter anderem auf den Zusammenbruch der Sowjetunion als nationales Trauma, das Putins Handeln mitbestimmen soll.

Experten berufen sich in diesem Zusammenhang häufiger auf die Aussagen des russischen Präsidenten, der Zusammenbruch der UdSSR sei die „größte geopolitische Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts gewesen. Eine türkische Studie der Mus Alparslan University kam derweil zu folgendem Ergebnis: Putins Narzissmus hat sich entwickelt, weil der jetzige Präsident früher traumatisiert wurde, in der Kindheit für sein Alter unangemessene Frustrationen erlebte und neben einer fürsorglichen Mutter mit einem überautoritären Vater aufwuchs.

Ende des Ukraine-Kriegs als Herausforderung des Westens

Modern Diplomacy analysierte zudem, dass es Putin beim Ukraine-Krieg nicht nur um Kontrolle geht, sondern besonders um die Anerkennung durch die Vereinigten Staaten. Er will demnach als gleichwertiger Akteur behandelt werden. Mit welchem Nachdruck dies verfolgt wird, zeigt sich im russischen Narrativ des „Geistes von Anchorage“: Regierungsnahe Medien greifen die Metapher regelmäßig auf, um an das Treffen zwischen Putin und Trump in diesem Jahr zu erinnern – in der Hoffnung auf eine neue, pragmatische Ära der Beziehungen zwischen den USA und Russland.

Mit Blick auf den ursprünglichen Friedensplan, den Trumps Regierung vorgebracht hatte, schrieb das Atlantic Council, dass „Putin auf maximale Macht aus ist und keinerlei Interesse an einem Kompromissfrieden hat“. Die daraus resultierende Herausforderung für den Westen: Die westlichen Staaten „müssen beweisen, dass sie den politischen Willen besitzen, seine verqueren imperialen Fantasien an der Verwirklichung zu hindern“. (Quellen: Financial Times, Times, CNN, Modern Diplomacy, Santa Clara Markkula Center für Applied Ethics, Atlantic Council) (fbu)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gavriil Grigorov/SNA

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